Beiträge von DiemitdenAussies

    Tex wäre ohne zufrieden. Mit dem mache ich auch relativ wenig. Ein wenig Unterordnung und einmal die Woche THS ohne Ehrgeiz/Turnierambitionen. Damit ist er glücklich und fidnet auch scheinbar, dass sein Pensum damit erfüllt ist :hust: . Bliss wäre definitiv ohne Hundesport nicht zufrieden. Die wird richtig nörgelig, wenn man länger gar nix tut.

    Huhu.
    Zombie...cooler Name. :D Das mal vorweg. Zu deinen Fragen:

    1. Das Futter. Er bekommt momentan die Eigenmarke von Fressnapf, Premiere best meat adult.Ich würde aber gern auf Reico umstellen.Oder oder oder???Was ist gut für ihn???

    Futter ist Einstellungssache, Streitthema, nicht zuletzt Geschmackssache :p .
    Es gibt sehr viele Futtersorten und als Hundeneuling verirrt man sich wirklich im Markendschungel. Wichtig ist, dass dein kleiner Zombie (wasn cooler Name, echt xD ) Welpenfutter bekommt. Da gibt es mehrere Marken, die gute Sorten anbieten.
    Schau doch mal hier rein: Futterliste


    2. Hundetoilette? Ich habe ab Freitag drei WOchen Urlaub und somit reichlich Zeit mich um ihn zu kümmern.Falls ich doch mal ein paar Stunden weg bin,ist eine Hundetoilette sinnvoll?Wie lange wird es dauern bis er ,,trocken'' ist?Wie oft muss ich mit ihm raus?Auch nachts?

    Du kannst von einem Welpen nicht verlangen, dass er so lange einhält, geschweige denn dass er so lange alleinbleiben kann. Die Babies können gar nicht kontrollieren, wann sie müssen und nicht einhalten. Und das Alleinsein muss man Schritt für Schritt üben.

    Zum Rausgehen: Nach jedem Schlafen, Spielen, Fressen oder Trinken musst du mit ihm raus. Da wird er dann müssen. Macht er draußen, loben, vielleicht sogar ein Leckerli geben und wieder rein. Macht er doch mal rein: Alles kommentarlos wegwischen udn sich selbst vor den Kopp hauen, dass man nicht schnell genug war. ;)
    Die einen brauchen länger, bei den anderen geht es schneller mit der Stubenreinheit. Hundetoiletten halte ich für kontraproduktiv, da die Hunde dadurch lernen, dass sie sich auch im haus lösen können. Das kann später Probleme verursachen. Mit den Hunden muss man raus zum Gassi. Das ist eben so.


    3. Alleine bleiben. Ich bin nach diesen 3,5 Wochen Urlaub drei mal die Woche für 6 Stunden außer Haus.Kann man einen 13 Wochen alten Welpen schon solang alleine lassen oder sollte ich mir jemanden besorgen der nach ihm schaut in dieser Zeit?

    Das finde ich viel zu lange. 6 Stunden sich schon für einen ausgewachsenen Hund viel. Für einen Welpen finde ich das fast unzumutbar. Deshalb besorge dir bitte nach Möglichkeit Betreuung.

    Die Begleithundeprüfung an sich macht schon Sinn und sollte auch nicht abgeschaffte werden. Was ich allerdings richtig doof finde ist diese ewig lange Fussarbeit, die später so von keinem Sporthund mehr gefordert wird. Im IPO braucht man später die Leinenführigkeit nicht mehr. Also ist da für schon weiter ausgebildetet Hunde die Fussarbeit auf 50% reduziert. Im Obi, ist die Fussarbeit in der Beginner und 1 sehr viel kürzer, ca 1Minute nur. An diesem Punkt könnte man echt etwas ändern. Kurze Freifolge um zu sehen ob der Hund das Prinzip verstanden hat und keine Ausdauerübung, die die meist jungen Hunde einfach noch nicht so drauf haben. Mein Farinelli kann schon Fusslaufen aber diese enorme Strecke höchste Konzentration fällt ihm noch schwer. Die BH hat er dennoch schon, zufrieden war ich persönlich nicht, der Richter war begeistert. Die Fussarbeit einer IPO1 oder der Obi Beginner würde er mit richtig Knack ohne Probleme schaffen. Und wenn man das etwas kürzt könnte man auch wieder ein Sitz und Platz aus der Bewegung machen oder eben nach Wahl, eines mit Stehenbleiben eines aus der Bewegung. Abruf ist ok und Ablage (wäre ja dann auch etwas weniger lang)

    :bindafür:
    Du sprichst mir aus der Seele. Besonders bei den gefetteten Sachen. Man verlangt im Grunde vom Einsteiger mehr als danach in den Beginnerklassen der Sportarten. Das ist ja eigentlich auch nicht Sinn der Sache.

    Ich komme grad vom Training und habe mich bewusst mal ganz locker verhalten und einfach mal überhaupt nicht damit gerechnet, dass sie aufsteht. Und was war: Sie ist nicht aufgestanden! :hurra:
    Sie lag im Regen, ziemlich entspannt und das unter riesen Ablenkung (unser Trainingspartner ist dem Ball hinterhergeflitzt und hat Abruf geübt). Ich hab immer die Position verändert, mich bewusst locker platziert, mit dem anderen Frauchen gequatscht und war ganz entspannt. Sie hat mal zu mir geschaut, dann den anderen beim Training zugeschaut und keine Anstalten gemacht, aufzustehen. Hat prima geklappt. =) Wenn es wirklich nur daran lag, dass ich zwischendurch so angespannt war,fällt mir ein Stein vom Herzen. Dann haben wir definitv einen guten Ansatz für die letzten drei Wochen. :applaus:
    Natürlich habe ich sie jetzt wegen der kühlen Nässe nicht so wahnsinnig lange liegen lassen (immer so 4-5 Minuten), sondern immer mal wieder vom nassen Boden hochgeholt und nach einer Weile neu abgelegt. Wenn es trockener ist, probiere ich das mal über längere Zeit.
    Danke für den Tipp!

    Ja ich variiere das schon. Dahinter gestanden habe ich jetzt noch nicht, aber ich stehe immer woanders in unterschiedlichen Entfernungen und Positionen.
    Ich korrigiere sie, indem ich unseren Falsch-Marker "Schade" sage und sie dann ganz ruhig wieder dort ablege, wo sie zuvor gelegen hat.

    @Streichelmonster Ich finde Ferndiagnose da schwierig. Aber bei der Ablage spielt ja oft die eigene Emotionalität eine Rolle. Also - stehe ich da entspannt, vertraue drauf, dass der Hund liegt, oder bin ich angespannt? Uns wurde immer geraten, möglichst entspannt zu stehen, ich mache einfach den Kopf leer, wenn meine da liegt. Wenn das auf die Länge der Zeit noch nicht hinkommt, dann lieber wieder kürzer üben, und dabei selbst entspannter sein. Mir persönlich hilft es auch - wenn kein Zeitdruck da ist - Übungen mal liegen zu lassen. Den Stress rausnehmen, Sachen üben, die sicher gehen, Spaß haben.

    Das mit der Emotionalität ist ein guter Tipp. Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht. Bliss konnte ja bis vor einem halben Jahr noch keine 2 Sekunden liegen bleiben und es war ein hartes Stück Arbeit, dass ich sie ablegen und mich überhaupt entfernen kann. Sie ist ja a)schnell gelangweilt und b) der totale Klebehund, der am liebsten immer bei mir sein will.

    Es kann deshalb schon sein, dass ich angespannt bin und sie das merkt. Für sie bin ich ja ein offenes Buch. Vielleicht müssen wir beide, also ich und Hundi, einfach nur die Seele baumeln lassen beim Abliegen. Ich habe mich morgen mit meiner Trainingspartnerin verabredet und werde das da nochmal ganz gelassen üben. Kürzere Zeit, mehr Entspannung. Das ist zumindest ein Ansatz den ich noch nicht probiert habe...

    Ich nutze kein Bleib.
    Ich gebe nur das Kommando Platz und vermeide Doppelkommandos. Dafür bemühe ich mich um immer gleiche Aussprache des Kommandos. Da ist sie sehr penibel und schaut mich schon fragend an, wenn ich es anders betone.

    Ich frage mich, wie ich ihr dann vermitteln kann, dass sie "immer noch" liegen bleiben soll. Besonders, weil sie die Ablage eben 50/50 macht. Mal ohne Probleme und mal steht sie einfach so auf und kommt angewackelt. Sie rennt ja dann nichtmal woanders hin oder lässt sich ablenken, sondern kommt schnurstracks zu "Mami" und wirkt dann fast schon erleichtert. Aber eben auch nicht immer. In manchen Trainingseinheiten liegt sie ganz entspannt und fest, bis ich auflöse.

    Ich wusste, dass die Ablage eine Baustelle sein wird. Aber dass ich irgendwann so ratlos da stehe, hätte ich nicht gedacht. :verzweifelt:

    Und die gesundheitlichen Schwierigkeiten wie MDR 1 ?

    Naja das ist ja nun wirklich nicht nur die Problematik des Aussie. Es gibt zwar genug +/+ Hunde, aber ob es Sinn macht, die nur unter dem Aspekt MDR1 zu verpaaren...ich denke da hält es sich wie bei den anderen Rassen mit der selben Problematik.

    Und die oftmals kaum handlebare terretoriale Aggression?


    Finde ich jetzt sehr stark dramatisiert. Der Aussie ist ein Wachhund mit Aggressionspotential. Dessen muss man sich bewusst sein. Ich kenne aber tatsächlich keinen einzigen persönlich, der darin absolut NICHT händelbar ist.