Beiträge von DiemitdenAussies

    Danke! :) Wobei sie auch ab und an mal die Position verliert (Kehrtwende und Rechtswinkel sind da ab und an noch gefährlich). Das ist aber in der Prüfung gar nicht sooo tragisch, wenn der Hund grundsätzlich freudig und aufmerksam arbeitet und nicht woanders hin abdampft. Kleben ist schön, aber es reicht eben auch aufmerksames Mitarbeiten schon zu einem guten Ergebnis.

    Würde es vielleicht helfen, wenn du beim Langsamlaufen Leckerchen fallen lässt um Tempo rauszunehmen? Sodass sie quasi bei dem "Fuuuuuuß" schon gebannt drauf wartet, dass was runterfällt ? Ist sicher schwierig mit so einem Flummi. Bliss ist ja auch ne kleine Hibbeltante, aber das Problem hatten wir bisher noch nicht.

    Dafür sitzt bei euch die Ablage total toll! Und das sind schonmal 10 geschenkte Punkte! Und Smilla zeigt ja eigentlich eine richtig schöne Fußarbeit.
    Da macht es eigentlich nicht viel aus, wenn sie wirklich mal kurz in der Gruppe hängt (sie belästigt ja auch niemanden in der Gruppe) oder wenn sich bei der Sitzübung doch hinlegen sollte (aber da sagtest du ja, dass das eigentlich gut klappt).
    Mit dem Langsamlaufen kann ich dir leider nicht helfen. Das war bisher noch nie ein Problem bei uns.

    Ich halte es eher für normal, dass ein Baby nicht allein gelassen werden will. Da spielen schon Verlustängste ne Rolle. Für so junge Würmer ist es nämlich eigentlich überlebenswichtig, dass sich jemand kümmert. Woher soll der Welpe denn wissen, dass man wieder zurück kommt? Und bis zu dem Moment, wo er es schnallen könnte, hat er schlimmstenfalls schon was ganz Negatives mit dem Weggehen der Bezugsperson verknüpft. Das kommt natürlich auch alles ein wneig auf den Charakter des Hundes an. Man kann auch einfach Glück haben und es klappt einfach so. Aber das von jedem Welpen zu erwarten halte ich für überaus naiv.

    Ich habe bisher vier Hunde von Welpenbeinen an begleitet. Bei allen war das Alleinbleiben unproblematisch, weil sie langsam herangeführt wurden und bis zu einem Alter von 6 Monaten nur stundenweise allein bleiben mussten. Meine Hündin habe ich mit 6 Monaten übernommen. Die hat man scheinbar als Welpe einfach so ganz blauäugig über längere Zeit alleine gelassen und deshalb hatte sie extreme Verlustängste, als ich sie übernahm. Man nimmt sich lieber am Anfang etwas mehr Zeit mit dem Alleinlassen und sorgt für Betreuung (niemand hier nimmt sich 3 Monate für einen Welpen frei würde ich jetzt mal ganz waghalsig vermuten), als nachher dieses Problem angehen zu müssen. Jetzt, nach einem Jahr, klappt es endlich mit dem entspannten Alleinsein. War aber ein langer Weg...

    @Streichelmonster, dein Tex war dann wohl vier Jahre alt, als Bliss einzog- so lange könnte ich mich nie gedulden! ^^

    Tex war 5 =). Bliss habe ich ja als Rückläufer genommen.
    Ich wollte schon sehr früh einen Zweithund, aber das hat vorher einfach nicht gepasst. Tex hatte einige Baustellen, die ich erstmal komplett abarbeiten wollte. Außerdem hatte ich noch die Hündin meiner Eltern regelmäßig zu betreuen. Als sie älter und krank wurde, fiel das aber bis auf wenige Ausnahmen weg und somit war dann auch tatsächlich Kapazität für einen Junghund da.

    Wie würdet ihr die Arbeit auf Distanz aufbauen ohne direkt am Hindernis zu sein. Hab da ja jemanden in der Gruppe, die selbst nicht gut laufen kann.
    Sie möchte ihrem Hund aber im Agility führen. Gerade Vorausstrecken haben wir am Samstag mit einem Bodentarget versucht. Nach ein paar Versuchen hat es geklappt.

    An Targets habe ich auch schon gedacht. Da hilft mir aber sicher die Trainerin noch. Ich glaube wir haben aber einen Vorteil dadurch, dass wir seit gut einem Jahr longieren und sie es gewohnt ist, auch mal sehr weit von mir weggeschickt zu werden und dort eine Aufgabe (zB eine Hürde) zu arbeiten. Sie ist deshalb auf Distanz auch sehr gut durch Körpersprache lenkbar. Ich glaube schon, dass uns das helfen wird.

    Ich persönlich halte nix davon, mit dem Ideal vor Augen zu planen, zumindest sollte man für den worst case einen Plan B haben.

    Das sehe ich genauso. Ich kenne unheimlich viele Hunde, die Probleme mit dem Alleinebleiben hatten oder haben. Meine eigene Hündin gehörte auch dazu. Das hat etwa ein Jahr gedauert, bis ich sie ohne Vorfälle (zerlegte Einrichtung) allein lassen konnte. Auch wenn ich zwischendurch dachte, dass es nun klappt, kamen immer wieder Rückfälle und ich wusste "Das war jetzt wieder zu lang". Dann ging es wieder einen Schritt zurück. Ohne die Unterstützung meiner Eltern, die in meiner Abwesenheit die Hunde betreuen, wäre das mit dem Training so nicht gegangen. Also lieber vorher viel organisierten, planen und mit dem Schlimmsten rechnen, als davon auszugehen, dass alles klappt und dann nicht mehr weiter zu wissen.

    Nee wir machen konstant Fortschritte =)
    Unsere Trainerin ist sehr zufrieden mit uns. Etwas gelitten hat der Slalom, aber den wollen wir uns über den Herbst/Winter mal so richtig zu Gemüte führen und ich denke, dass der dann nächstes Jahr sitzt. Ich muss mich definitiv nur besser auf diesen schnellen Hund einstellen und muss mehr auf mich und meine Führung achten, als auf sie. Ich werde wohl besonderes Augenmerk darauf legen müssen, sie sicher auf Distanz arbeiten zu können. Da hat mich die Trainerin schon drauf vorbereitet. Ich stelle mich deshalb auf eine lange Ausbildung ein *lach*.

    Huhu .

    Ich antworte auch mal =)

    Der Zweithund hat uns beiden sehr sehr gut getan. Seitdem ist einfach alles harmonischer. Auch der Zeitpunkt hat gepasst.