Beiträge von DiemitdenAussies

    Das ist schön, woran liegst?Sind sie nun schon so fern des eigentlichen Arbeitshundes durchgezüchtet, dass sie als Familienhunde gehen?

    Ich denke eher es liegt daran, dass mittlerweile langsam auch bis zu den Naivsten durchsickert, dass es eben nicht die niedlichen, netten Fluffihundchen mit Superhirn sind, die sich von selbst erziehen. ;)

    Ich bekomme langsam echt den Flattermann wegen der Ablage. Wir üben regelmäßig. Mal liegt sie super und an anderen Tagen: :omg: . Den Fehler finde ich nicht wirklich, denn zwischendurch klappt es echt prima. Manchmal habe ich das Gefühl, sie wird irgendwie unsicher. Dann kommt sie auch angeschlichen, als sei grad etwas neben ihr explodiert. Verstehe ich überhaupt nicht, denn ich habe die Ablage sehr positiv aufgebaut. Viel im Liegen bestätigt zwischendurch, mal Distanz und mal Dauer geübt, dann beides zusammen. Mit korrektem Ablegen und Abholen, nem wanderenden Frauchen im Hopserlauf usw... Sie müsste die Übung verstanden haben. Ich bin ein wenig mit meinem Latein am Ende.
    Denkt ihr, es würde etwas bringen, nochmal mit der Dauer von vorne anzufangen und dann langsam zu steigern? Ich will auch eigentlich nicht zu viel machen. :lepra:

    Ich habe echt Sorge, dass wir deshalb durchfallen, obwohl der Rest eigentlich schön ist und es reichen sollte.

    Konsequenz ist, dass wie bei der Ausstellung die Leute sich den Richter aussuchen und so was drehen. Ist ja auch nicht das, was gewollt ist.

    So geht es mir grad übrigens. Ich weiß über den LR auf unserer Prüfung Bescheid und rechne jetzt schon damit, dass es sein kann, dass wir seinen Ansprüchen nicht genügen könnten. Ist dann ärgerlich, aber muss man so akzeptieren. Probieren tu ichs dennoch. Ich will es halt aus dem Kopf haben, um mich dann den für uns wichtigen Dingen zuwenden zu können (Kontakzonen und Slalom haben doch sehr gelitten in letzter Zeit. Da könnten wir schon weiter sein, wenn die BH nicht wie ein Klotz am Bein wäre).

    Ich finde ein Hund sollte die BH machen, wenn er soweit ist. Egal wie alt er dann ist. Meine Hündin ist 18 Monate alt und wir wollen bald auch laufen. Ich denke zwar, dass 2-3 Monate mehr uns gut tun würden (unser Wackelzahn ist und bleibt die Ablage. Die kann ganz schön in die Hose gehen. Der Rest klappt aber gut), aber ich versuch es trotzdem einfach mal mit ihr. Sollte es nix geben, weil es dem LR doch nicht reicht, oder sie in der Ablage aufsteht, probieren wir es eben im Frühjahr noch mal. Da sie gerade sowieso erst am Anfang ihrer Agiausbildung steht und ich in den nächsten 1,5 Jahren erstmal keine Turniere laufen möchte, stresse ich mich da auch nicht.
    Nicht jeder Hund ist mit 15 Monaten so weit, seis vom Kopf her oder vom Ausbildungsstand, dass man die BH laufen kann. Warum auch? Das ist doch nur der blöde Druck, den der HF sich selbst macht.

    Ich kenne ganz viele Teams, die erst ganz spät starten, weil sie sich die BH nochmal als kleines "Leistungsziel" gesetzt haben. Einfach so. Ohne Absicht auf weitere sportliche Prüfungen. Und ich kenne auch einige Leute, die mit ihrem 5-jährigen dann doch mal Lust haben, an einem Turnier teilzunehmen, obwohl das vorher nie zur Debatte stand.

    Natürlich finde auch ich die BH absolut nicht Alltagskonform. Aber muss sie ja auch nicht sein. Es ist eben ein Sporteinstieg. Irgendwo muss man ein Maß setzen und ich finde es vollkommen egal, in welchem Sport man später laufen möchte: Unterordnung macht doch eigentlich immer Sinn und dort ist eben auch gut erkennbar, ob der Hund freudig mit dem Menschen arbeitet, händelbar ist etc. Es ist gut, wenn man den Hund ablegen kann, es ist gut, wenn man den Hund absetzen kann und es ist gut, wenn der Hund Fußlaufen kann. Wenn man später kein IPO oder Obi laufen möchte, kann man das ja auch abgespeckt im Alltag verwenden. Es ist eben auch gut, wenn der Hund gelernt hat, im Training bei einem zu bleiben und sich zu konzentrieren. So völlig sinnfrei finde ich das also nicht.

    Was ich nicht gut finde, ist , dass man bei Richter A bestehen, bei Richter B durchfallen und bei Richter C mit Biegen und Brechen durchkommen würde. Das ist eben auch alles ein wenig Glückssache und abhängig vom LR. Da es eben nur eine einheitliche Prüfung ist, finde ich es eben eigentlich nicht richtig, wenn manche Richter von einem Agihund, dessen Traingsprioritäten einfach woanders liegen, zum Beispiel IPO-Fuß erwarten. Da sollte es doch für den Sporteinstieg reichen, wenn der Hund in der Position bleibt, zwischendurch Blickkontakt sucht und aufmerksam bleibt (übrigens bei allen Hunden...auch beim Mali, der IPO machen soll).

    @'Streichelmonster

    Silber ist eine "verdünnte" Farbe,dazu muss der Hund das Farbgen d tragen.
    Das gibt es beim Labrador aber nicht.Also ist Silber KEINE Fehlfarbe.

    Danke für die Erklärung. Also hat bei silbernen Labs irgendwann mal was Graues mitgemischt..
    Warum wird das dann immer abgestritten, wenn es doch ein Fakt ist, dass ein reinrassiger Labbi gar kein Silber vererben KANN?

    Diese Rassebeschreibung kann ich unterschreiben: Der Aussie

    Diese auch: Der Aussie

    Diese eigentlich auch: Der Aussie

    Die mag ich auch sehr: Unterschied zwischen Aussie und Border Collie

    Erfreulich finde ich, dass nach der Aussie-Modewelle vor ein paar Jahren tatsächlich ehrliche Rassebeschreibungen im Netz herumschwirren. Abstand sollte man von Rassebeschreibungen nehmen, in denen von Linien die Rede ist oder in denen der Aussie als nettes Fluffihundchen beschrieben wird, das in jede Familie passt, wenn man denn lange mit ihm raus geht..,.