Beiträge von DiemitdenAussies

    Das scheint wirklich eine Sache des Wohnortes zu sein.
    Aussies sind hier zB längst wieder aus der Mode (zum Glück).
    Immer noch in Massen sind hier Labradore anzutreffen.
    Ansonsten sehe ich auch viele französische Bulldoggen, Möpse und Pekinesen.
    Die größte Anzahl bilden aber wohl die Mischlinge.

    Heute wars toll.
    Bliss hat wirklich toll nach mir geschaut und eigentlich hat alles ganz gut geklappt. Manchmal kann ich sie noch nicht einschätzen. "Bekommt sie das jetzt mit oder nicht?", "Schaut sie auf mich?", "Wie reagiert sie wohl, wenn...?" . Das sind so Sachen, die mir durch den Kopf schießen und dann wirke ich angespannt und mache Fehler. Wenn ich locker bleibe, klappt alles viel besser.

    Aber ich merke, dass wir irgendwie langsam zusammenfinden. Wir müssen uns noch lesen und vertrauen lernen und das wird ein weiter Weg (vor allem muss ich sicherer und klarer für sie werden), aber der Weg ist ja bekanntlich das Ziel. Sehr positiv fand ich heute, dass sie jedes "Außen" sehr schön genommen hat und trotz ihrer Schnelligkeit ansprechbar und mit der Birne bei mir geblieben ist. Ich mache halt noch viel Blödsinn und bin ein Körperklaus. Aber ich denke, das verzeiht mir mein Möffi. :roll: :D

    Wir sind ja auch erst in der 10. Stunde.

    Nein :smile:
    Allgemein polarisieren die Golden und Labradore. "Distanzlos, trampelig" - wurde hier öfters genannt. Ich empfinde das (aus nächster Nähe) nicht so, bzw auf keinen Fall negativ.

    Aber ist ja auch wurscht, solange alle glücklich mit ihren Hunden sind, passt es ja. Trotzdem versuche ich auch in Rassen die mir aus irgendwelchen Gründen nicht gefallen, etwas zu finden, was ich angenehm finde - sonst komme ich mir so rassistisch und engstirnig vor ;)

    Och der Australian Shepherd steht hier auch ziemlich oft. Vermutlich auch wegen der ganzen Vorurteile, die es da gibt. Ist aber doch nicht schlimm. Ich beziehe das nicht auf meine Hunde, denn besser könnten sie nicht zu mir passen. Außerdem bin ich ganz froh darüber, dass viele vom Aussie Abstand nehmen und er nicht mehr "everybody's darling" ist. Das tut der Rasse nach der Modewelle sehr gut.

    Ich mag Retriever übrigens auch nicht besonders (optisch und vom Wesen her einfach absolut nicht meine Hunde :ka: ). Trotzdem kenne ich einige echt nette Retriever (die ich aber selbst nicht geschenkt haben wollte). Das hat mit Engstirnigkeit übrigens nicht viel zu tun. Das ist einfach eine Geschmackssache und eine Charakterfrage, ob einem eine Rasse zusagt oder nicht. Ist doch toll, dass es so viele unterschiedliche Rassen gibt und das jeder für sich das Passende raussuchen kann. Ich lasse da jedem seine Entscheidung.

    Was hier niemals einziehen wird: Ein Malinois.
    Aber nicht, weil ich sie nicht mag. Ganz im Gegenteil. Ich liebe diese Hunde und bekomme Herzchen inne Augen, wenn ich sie sehe. Diese Eleganz und diese hübsche Pommesfarbe, am besten mit ganz dunkler Maske. Und wie sie arbeiten... :herzen1: Hach.
    Trotzdem wäre ich nicht in der Lage diese Hunde zu "meistern". Deshalb, Nein. Es bleibt eine Liebe aus der Ferne.

    Edit: Der Mini Aussie und Minature American Sherpherd kommen auch niemals in Frage. ich mag die Verzwergung dieser wundervollen Rasse einfach nicht und optisch gefallen sie mir auch (in den allermeisten Fällen) überhaupt nicht. Vom Toy Aussie will ich gar nicht erst anfangen...

    Ich mag ja generell diese Schwarz-/Weiß-Sicht nicht...
    Wieso kann denn nur eins gut/richtig sein?
    Schwarze Schafe gibt es schließlich immer und überall.

    Das Problem ist ja, dass Anfänger nicht unterscheiden können, was gut und richtig ist. Die meinen es nicht böse, wenn sie mit ihrem Hund falsch trainieren. Ganz im Gegenteil. Die wollen den Druck nicht, wollen alles nicht so eng sehen usw. Aber genau da sehe ich das Problem. Spaß und akkurates Training schließen sich doch nicht aus. Ganz im Gegenteil. Das macht es doch eigentlich aus.

    Nehmen wir zB meinen Rüden und mich im Turnierhundesport. Ich werde mit ihm niemals ein Turnier laufen und trainiere mit ihm wirklich nur just for fun. Trotzdem habe ich Wert darauf gelegt, dass er anständig ausgebildet wurde und wir haben immer zusammen mit Leuten trainiert, die mit ihren Hunden im THS Turniere laufen oder liefen. Und das bei einer Trainerin, die ihre Hunde im THS schon selbst sehr weit geführt hat und zudem eine Übungsleiterausbildung beim DVG gemacht hat. Die Grundlagen sollten überall gleich sein: Eine solide, vernünftige Grundausbildung für Hund UND Mensch. Das können sehr viele Hundeschulen einfach nicht leisten. Spaß also bitte gerne und an oberster Stelle, aber dann doch bitte auch mit einer vernünftigen Ausbildung.

    Selbst bei Vereinen ist es schwer einen zu finden, der einem zusagt. Mit Hundeschulen, die eigentlich überhaupt keine Referenzen im Sportbereich mitbringen, kann man als Anfänger einfach sehr oft Pech haben. Die müssen Agility auch verkaufen und passen den Sport oft sehr stark an oder wandeln ihn ab.

    Für mich ist Agility immer noch HundeSPORT. Und Hundesport ist IMMER sehr komplex und sollte unter der Anleitung von erfahrenen Trainern erlernt und trainiert werden. Wenn ich Tanzen lernen möchte, dann gehe ich in eine Tanzschule und nicht zu irgendwem, der gerade mal den Disco Fox einigermaßen auf die Reihe bekommt. Dort lernt man die Grundlagen und alles andere ist eben Fleißarbeit. Ich kann dann zum Spaß tanzen oder zum Turniertanz übergehen, wenn ich mich richtig reinhänge. Das liegt ganz bei mir selbst.

    Aber ich werde mich hier auch nicht streiten oder weiter diskutieren. Ist eben meine Meinung. Jeder ist für sein Tun und sein Handeln selbst verantwortlich. Agility ist Leistungssport und erfordert eben bei der Ausführung ein bisschen Hirn und Verstand - sonst erkenne ich für den Hund absolut NULL Sinn dahinter, außer die Befriedigung des Hundehalters.

    Das sehe ich ganz genauso. Auch wenn man im Agility keine Turnierambitionen hat oder entwickelt, sollte man doch darauf achten, trotzdem alles mit Sinn und Verstand zu machen. Allein die Gelenke des Hundes werden einem dafür schon danken.

    Sie kann die BH bestehen, sie kann das, was da an Grundlagen gefordert ist. Aber ob das so umsetzbar ist, gerade in einer Stresssituation und wenn ich deshalb unklare Signale sende... (sie achtet sehr auf mich, aber vor allem halt auf Körpersprache, auf das, was ich ausstrahle).

    Das kann man vorher nie wissen, weil man selbst gar nicht vorhersehen kann, wie aufgeregt man dann ist und was man dann vlt für komische Dinge macht. Man muss sich schon darauf verlassen, dass die Hunde zumindest in den Grundlagen so gefestigt sind, dass das klappen kann, wenn kein allzu grober Schnitzer passiert. Und ich denke, dass das bei Smilla der Fall ist. Sei froh, dass es nicht an Motivation mangelt. Das ist nämlich das allerschlimmste.