Beiträge von DiemitdenAussies

    So als Trost: Das verwächst sich auch! Dranbleiben, die Pubertät überstehen und dann geht's eigentlich.

    Da sagste was!
    Viele Dinge verwässern nach und nach. Manche Dinge habe ich zB aktiv und gezielt trainiert und andere Dinge habe ich gemanaged. Seine Anstellerei beim Fremdhunden (variierte von "will dahin weil toll" bis "will dahin weil aufs Maul") habe ich nie wirklich aktiv bearbeitet. Da waren mir andere Dinge immer etwas wichtiger (hier trifft man kaum Hunde). Er wird jetzt 7 und was ihm früher ein Schreien und in die Leine Ballern wert war, ringt ihm heute maximal ein Grunzen ab. Natürlich ist das auch eine Sache von Frustrationstoleranz und Impulskontrolle, aber beides habe ich im Zusammenhang mit Hundebegegnungen nie wirklich trainiert. Das beschränkte sich alles aufs Warten, nicht jedem Reiz nachgehen, Aushalten usw. Aber: Hund hat gelernt, dass man erstmal warten und dann reagieren kann,aber nicht muss und manchmal auch einfach nicht darf. Und das hat uns scheinbar auch sehr bei der Thematik Fremdhund geholfen.

    Edit:

    Bleibt die Frage, wo ich Frodo hin tun soll, wenn ich drinnen mal was mit Finya übe?
    Wenn ich ihn nicht anhänge, läuft er ständig zwischen meinen Beinen herum und versucht sich in die Übung einzubauen (er macht das nicht schlecht und läuft dann halt neben Fini Fuß oder macht auch Sitz ), was für Finis Konzentration nicht unbedingt förderlich ist.
    Wenn ich ihn anhänge - ja, ihr wisst schon^^
    Morgen werde ich mal versuchen ihn währenddessen in die Box zu stecken und die vielleicht von uns wegzudrehen.

    Bliss habe ich anfangs in eine Box gepackt und ihr den "Job" gegeben, da drin zu bleiben bei offener Tür. Das habe ich erstmal als Trick aufgebaut, der ihr super Spaß machte und sehr hochwertig belohnt wurde. Irgendwann konnte ich sie dann auch so ablegen und mittlerweile wartet sie sogar am Longierkreis, während der Große arbeitet. das ist schon ein riesen Erfolg bei dem Hibbeltier. Mit Anbinden und weggehen hat sie allerdings auch immer noch ein Problem. Da habe ich aber dann die "Augen zu und durch" Methode gewählt. Muss sie aushalten.

    Bei uns war es auch komplett rum, als sie aus dem Nichts raus von einem Labbi oder Goldie (weiß ich nemme) umgebombt wurde. Der Hund hat zwar wirklich Prügel bezogen (Fou war dabei, was die HH nicht gesehen hat), aber das hat der Kleinen den Rest gegeben.

    Ja umgebombt wurde Bliss auch - im Agi von einer Hündin, als sie angeleint neben mir gelegen und gewartet hat. Die Hündin hat sich aus der Arbeit heraus von der Halterin gelöst und donnerte mehrfach hintereinander mit Schmackes in uns rein. Blocken war da so gut wie unmöglich, so wie die angeknallt kam. Das war nach dem Erlebnis mit dem Boxer. Seitdem ist es sehr kribbelig mit ihr und anderen Hunden und ich muss aufpassen. Es sind aber nur manche Hunde, die sie stressen und (glücklicherweise) nicht alle. Unsere Rally Obi Truppe geht zB komplett klar, auch wenn da zwei Zicken dabei sind. Die nerven sie jedoch nicht und deshalb ist es gut. Pöbelnde und fixierende Hunde lassen sie allerdings die Wände hochgehen und das ist unser Problem.
    Deshalb ist sie auch erstmal raus aus dem Agi. Da sind mehrere Pöbelschwestern am Zaun angebunden, während Bliss rennt und das ist ein Stressfaktor, den ich nicht will und nicht brauche. Bliss braucht das erstrecht nicht. Schade drum, weil sie ein toller Agi-Hund ist, aber um jeden Preis brauche ich diesen Sport nicht und kann solange aussetzen, bis sie sich zusammenzureißen gelernt hat. Es ist so schade...wenn das nicht wäre, wäre dieser Hund und so perfekt. Aber sie bestätigt mich einfach in meiner Einstellung dazu, dass ich bei meinem nächsten Hund noch härter durchgreifen muss, um doofe Begegnungen zu verhindern.

    Ich glaube sowieso, dass ihre derzeitige extreme Gereiztheit mit dem Welpen zusammenhängt, den wir hier halbtags haben. Sie ist so vernarrt und mütterlich dem kleinen Wusel gegenüber, dass ich echt glaube, dass ihre Hormone mit ihr durchgehen.

    Danke. Vielleicht muss ich die Bestätigung besser aufbauen. Leider kann ich sie nur übers Futter belohnen. das mit dem "Abreagieren" würde ihr eigentlich mehr helfen, glaube ich, aber sie nimmt ja nix an Spielzeug.

    Bei Bliss ist es eben auch diese doofe Unsicherheit. Sie hatte mehrere Scheißerlebnisse im Agitraining (ich könnte mir heute noch in den Hintern treten, sie nicht früher da rausgenommen zu haben) und wurde einmal von einem Boxerrüden regelrecht überfallen, als sie an der Leine war (Hund hat sich von hinten angepirscht und sie unter sich begraben). Kommt nun einer zu nah, wird sie hysterisch. Was vom 2. bis zum 6. Lebensmonat passiert ist, weiß ich ja leider auch nicht. Ich verlange auch nicht von ihr, dass sie andere Hunde liebt. Sie soll sie aber einfach akzeptieren und Ruhe geben und die ganze Sache mir überlassen. Ich hoffe, sie versteht mit der Zeit, dass ich auf sie achtgebe. Ich muss nur einen Weg finden, dass sie nicht so tierisch hochspult. Von 0 auf 180 kann die nämlich super fix. :muede:

    So das Erbsenhirn hat das pöbeln zu 99% eingestellt. Man sieht ihr an, dass sie gerne würde und Fremdhunde scheiße sind, aber sie hält fast immer die Gosch Danach braucht sie noch was zum abreagieren, aber damit kann ich aktuell leben. Das wird sich auch noch legen

    Super Erfolg! Glückwunsch!
    Wie hast du das erreicht?
    Das ist ja gerade auch unsere Baustelle und ich bin um jeden Input dankbar =)
    Zur Zeit arbeiten wir über Umorientierung und Alternativverhalten. "Schau mich an" und Handtouch. Das klappt aber derzeit nur, wenn der andere Hund weit genug weg ist.

    Ich erlebe bei jungen Aussies immer wieder, dass sie sich bei schlechter Führung gegen den Halter wenden. Ist mir selbst bei meinem Rüden so gegangen, als der in Junghundezeiten Frust schob und ich ihm da nicht raushelfen/ihm keine Lösungsansätze liefern konnte. Training (auch für mich) und viel klare Struktur für ihn hat uns geholfen. Heute habe ich einen sehr sanften, souveränen Rüden mit extrem hoher Frustrationstoleranz. Ich halte die Theorie mit der mangelnden Führung für sehr wahrscheinlich, wenn keine gesundheitlichen Probleme vorliegen und würde da dann auch ansetzen.

    Ich weiß nicht....iwie befürchte ich das ein Corgi evtl. öfter nicht mithalten könnte oder "umgespielt" werden würde, und das dann mit dem Corgirücken.....mmhh......

    Also Corgis sind super zähe, kleine Kerle mit viel Ausdauer, die sehr körperbetont spielen. Die haben ne Menge PS. Da würde ich mir wirklich wenig sorgen machen :D .

    Ich wäre jetzt auch auf nen Aussie gekommen. Allerdings können die auch die "Runter vom Rasen"-Mentalität mitbringen. Ansonsten passen sie aber gut zu Schäferhunden, wie ich finde.

    Oder vielleicht ein Beauceron?