Beiträge von DiemitdenAussies

    Ganz interessant.
    Hier mal der Aussie in seiner Entstehungszeit in den 1950er Jahren. Die Rasse als solche ist ja eigentlich noch nicht alt. Viel geändert hat sich optisch nicht. Und das ist auch gut so =)

    Jay Sisler mit seinen Rodeo-Hunden:

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    Und ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass eine 13 Jährige einen Hund so konsequent korrigieren kann. Ich finde auch nicht, dass es Not tut, dass ein Kind einen nicht gerade einfachen Arbeitshund wie einen Cattle Dog führt. Schon gar nicht in einem Sport, in dem die Hütehunde eh mal gerne abdrehen. Die Trainerin scheint ja auch nicht in der Lage zu sein, das Geschehen in die richtigen Bahnen zu lenken. Also entweder wird für das Kind ein ruhigerer, einfach zu führender Begleithund angeschafft oder der Hund wird im Agi erstmal von einem Erwachsenen in die richtigen Bahnen gelenkt. Meine Meinung.

    Dem kann ich mich nur anschließen.
    Für viele Hütehunde ist Agility Gift, wenn da nicht sehr konsequent auf Konzentration und Ruhe bestanden wird. Das ist, wie lightning88 bereits beschrieben hat, sehr aufreibend und mit extrem viel Arbeit verbunden. Nichts, was ich einer 13-jährigen zutrauen würde. Das extreme Hochdrehen und Stressabbau über Pöbeln und Zwicken war für mich ein Zeichen, meinen Rüden erstmal sportlich auf Eis zu legen (wir haben damals mit THS angefangen) und nochmal an andere Baustellen zu gehen. Langsam haben wir danach erst mit der Unterordnung und dann gaaaanz gemächlich mit den Laufdisziplinen begonnen.

    Muss es denn zwingend Agility sein? Wäre da nicht eine ruhigere konzentrierte Arbeitsweise für diese Hund-Mensch-Kombination besser geeignet? Ich denke da an den Unterordnungsbereich. Rally Obedience vielleicht.

    Ich freu mich schon drauf =)
    Viele bekannte Gesichter und auch Bliss' Züchterin ist da. Die macht auch Rally in Haltern =).
    Leider steht das noch etwas auf der Kippe, weil genügend Starter zusammen kommen müssen. Schade, dass du nicht starten darfst. =/

    Also können wir festhalten, dass man auch im VDH sehr genau hinsehen muss. VDH allein ist also kein ausreichendes Qualitätsmerkmal, wie es hier im Forum gern immer wieder dargestellt wird.

    Ich jedenfalls sehe das so. Ich hebe den VDH aber auch nicht in den Himmel, sondern würde auch beim Dissi kaufen, wenn mir der Züchter zusagt. ich mache meine Hundewahl abhängig von der Qualität des Züchters und seiner Hunde und nicht vom Ruf eines Verbandes, dessen Logo so schön auf der Pappe aussieht ;).

    Was sagt es über einen Verein aus, der sich Gesundheit und Verantwortungsbewusstsein auf die Fahnen schreibt, bei dem man aber ganz legal kranke Tiere erwerben und die Vermehrung von Qualzuchten unterstützen kann?

    Ganz einfach: Es fehlt an wirklichen Kontrolle in den RZVs. Da und nur da liegt meiner Meinung nach das Problem. Denn eigentlich können die unterm VDH wunderbar ihr eigenes Süpplein kochen und Bockmist bauen.

    Im VDH gibt es doch so strenge Kontrollen und Gesundheitsvorschriften, ist doch der allgemeine Tenor hier. Demzufolge sollte es eigentlich keine große Rolle spielen, bei welchem VDH Züchter man kauft. Wenn das offensichtlich doch nicht der Fall ist, stellt sich doch die Frage, wofür dieses angebliche Qualitätssiegel überhaupt gut ist...

    Dass im VDH aber auch nicht alles Gold ist, was glänzt, wurde hier ja nun auch schon mehrfach gesagt. Wer "blind" kauft und das am schlechtesten auch noch bei einer gesundheitlich stark vorbelasteten Rasse, der muss sich nicht wundern, wenn es in die Hose geht.

    Für mich ist NICHT der Preis das einzige Unterscheidungsmerkmal. Ich zahle für eine Nachprüfbarkeit, über Generationen.

    :bindafür:
    Das ist es nämlich. Wenn mir ein Züchter das nicht liefern kann, dann kaufe ich dort nicht. Wenn ich dann trotzdem Pech habe, dann ist das so. Aber ich habe alles dafür getan, nicht auf die Nase zu fallen und einen gesunden Hund zu bekommen. natürlich setzt es voraus, dass ich mich mal mehr als 5 Minuten mit der Rasse, die ich mir anschaffen möchte, beschäftigt habe. Das sollte aber selbstverständlich sein. Denn bei jedem Küchengerät, Auto und was auch immer wird ja vorher auch gelesen, verglichen und gemacht und getan. Damit man das Beste für sein Geld bekommt..

    Es kommt übrigens häufig vor, dass Hunde erst mit der Zeit eine Geräuschangst entwickeln. Wenn man die Disziplin dazu hat, ist es deshalb sinnvoll, auch mit coolen Hunden ein Training zu absolvieren.

    Ich habe ja bei beiden Hunden in jungen Alter Ruhetraining mit der Box gemacht (Aussies halt, gelle XD ). Tex ist eigentlich ein sehr gechillter Kandidat, der zuhause super entspannt ist. Der brauchte seit Jahren keine Ruheübungen mehr. Vielleicht wäre es aber sinnvoll, das Training mit der Box für ihn nochmal in Hinblick auf Silvester einzuführen. Neu aufbauen müsste ich ja nichts, sondern eigentlich nochmal das Gelernte hochkramen und festigen.
    Trotzdem wäre es wohl besser, zusätzlich mal wegen Medikamenten zu fragen. Ich spreche meinen Tierarzt mal auf die Genannten an. Danke, Kerstin.

    Bei uns ist es ziemlich problematisch, weil hier nicht nur an Silvester geböllert wird, sondern auch an den Tagen davor und danach immer mal wieder. Und das nicht nur so ein bisschen, sondern mit richtig dicken Oschis, die sich anhören wie ne Bombenexplosion. Bliss hat damit gar kein Problem. Die guckt nur einmal doof, ich sag ihr, dass alles okay ist und die Welt ist für sie wieder gut. Aber Tex ist von dem Geknalle immer total verunsichert. Mit zunehmendem Alter stelle ich bei ihm auch eine zunehmende Geräuschempfindlichkeit fest. Er wird im Januar 7 und war bis er 4 oder 5 war absolut schussfest und Lärm hat ihm nie etwas ausgemacht. Ich hoffe Silvester wird nicht allzu schlimm und ich bin auch am Überlegen, ob ich vorher nicht doch mal das Gespräch mit meinem Tierarzt darüber suche.