Natürlich sind Parallelen da. Aber ein Hund muss nicht zwingend Probleme mit Bewegunsgreizen außerhalb des Agiplatzes haben, nur weil er im Agi hochdreht. Im Agi ist das Erregungslevel deutlich höher und da geht es nichtmal zwingend darum, dass der HF rennt, sondern einfach um den Trieb an sich, der sich entwickelt, um den Druck oder um den Stress, den der Hund durch diesen schnellen Sport entwickelt. Manche Hunde fangen bei Frust an zu zwicken, wenn ihnen etwas zu langsam ist, wenn sie etwas nicht verstehen, weil der HF unklar ist...und und und. Es muss nicht direkt der Bewegungsreiz sein, der den Hund pusht. Bei meinem Rüden war es meist der Frust, den er mit seinen Zähnen an mir ausgelassen hat. Weil wir Dinge erstmal LANGSAM machen wollten, damit nichts passiert oder weil er etwas nicht verstanden hat und auch nicht konnte, weil die Situation ihn so überfordert hat, dass er gar nicht aufnahmefähig war. Und das konnten einfache Dinge sein. Wie ein Platzkommando, während andere Hunde in der Nähe liefen usw.
Beiträge von DiemitdenAussies
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Mhh..und darf ich fragen warum du das nicht einsehen würdest?Was wären deine Bedenken? @Streichelmonster
Weil ich den Hund da schon irgendwie als "Ware" sehe...so hart das auch klingt. Und wenn ich dazu bereit bin, mich vom Züchter durchleuchten zu lassen und so viel Geld auszugeben (ua auch für spätere Untersuchungen, damit die Zucht transparenter wird), dann erwarte ich einfach dieses Vertrauen und dass der Hund ganz MIR gehört.
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Vielleicht würden hier auch Impulskontrolle Übungen etwas bringen? Er scheint ja besonders bei Bewegungsreizen hochzufahren.
Vielleicht hilft das, wenn ihr gezielt so etwas übt. Dein Hund rennt und die Nichte steht mit ihrem Hund und wartet. Das mache ich mit meinen beiden Hunden auch, einer muss warten und der andere wird trainiert. Das ist unglaublich anstrengend und fies für sie, aber was muss, das muss.Das ist aber genau DAS Thema bei solchen Hunden und eben sehr sehr aufwändig. Besonders, wenn die noch im Trieb sind und dem Wahnsinn eh schon näher als sonst. Man muss halt wissen, was man will. Soll der Hund unbedingt im Agi laufen, will man das ohne Zweifel...ja...dann lohnt sich das sicherlich. Nur zum Spaß, um einmal in der Woche nur mitzutrainieren, würde ich mir das nicht antun. Da bin ich ganz ehrlich. Da könnte man in anderen Sportarten viel mehr Spaß haben.
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Ich würde keinen Hund für 1500 Euro kaufen, wenn der Züchter Mitbesitzer bleibt. Würde ich null einsehen.
Ich denke auch nicht, dass Vermehrer beim seriösen Züchter kaufen... -
Jeder Welpe im Wurf bekommt ja Papiere, nicht jeder ist aber zur Zucht zugelassen. Sollte ein Tier (schwere) gesundheitliche Probleme haben, wird dieser dann nur mit Kastrationsauflage oder in irgend einer anderen Form davon abgehalten Nachwuchs zu zeugen?
Ich meine, hier wurde ja angeführt, dass ein guter Züchter seine Hunde immer zurück nimmt und das mit zum Kriterium eines guten Züchters gehört auch eine Art Verantwortung gegenüber seinen "Ehemaligen"zu tragen.
Gehört sowas nicht auch dazu?Nein. das gehört für mich nicht dazu.
ich würde den Teufel tun, einen gesunden Hund zu kastrieren und wäre empört, wenn ein Züchter das als Auflage im Vertrag hätte. Die Hunde werden "not for breed" abgegeben. Das sollte reichen, um auf legalem Weg keine Welpen zu produzieren. Vermehrer machen eh was sie wollen... -
Das Schöne am RO ist doch, dass man so unabhängig ist. Also musst du nichts auf Eis legen =).
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Oha...Gute Besserung euch beiden. Was macht ihr immer für Sachen? Aber als Aussiehalter gehören zwischenzeitlich lädierte Nasen wohl irgendwie dazu...bekloppte Viecher.
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Also ich brauche Übersichtlichkeit und ganz klare Deklarationen. Ich bin so ein Dussel und bin super schnell verwirrt, wenn alles nicht absolut akkurat sortiert ist. Besonders als BARF-Neuling sind manche Sachen doch nicht so ganz auf Anhieb verständlich und man ist unsicher. Ich teilbarfe zwar nur, aber neben Sauberkeit und guter Beratung ist Übersichtlichkeit ein absolutes Hauptkriterium. Ich bin nämlich schon der Typ, der von Läden fernbleibt, die für mich unübersichtlich sind und wo man ständig nachfragen muss. Das nervt mich einfach. Die Einrichtung ist mir dabei zB völlig egal.
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Haha! Grad bei FB drauf gestoßen.
Alles schonmal gehört *grins* -
Ich muss auch ganz ehrlich sagen, dass es für einen selbst sehr belastend sein kann, wenn man im Training, das ja eigentlich Freude bereiten sollte, permanent vom eigenen Hund angegangen wird (das tut nunmal einfach auch weh) und zu nichts kommt. Denn während die anderen ihre Fortschritte machen und bereits schwierigere Sequenzen laufen können, krebst man selber noch an den Basics herum, tut sich schwer und einen kompletten Parcours zu laufen rückt in ganz weite Ferne. Es ist harte Arbeit, nervig und einfach erstmal nicht spaßig. So gar nicht. Mit so einem Hund ist Training anstrengend und schmerzhaft - ein wahrer Kraftakt. Besonders wenn die Hunde nicht "nur" kläffig Hochdrehen, sondern ihren ganzen Unmut an einem auslassen. Ich denke, dass der Cattle und der Aussie sich in ihrer Körperlichkeit extrem ähneln und wenn man einmal son ein Kaliber führen musste, weiß man einfach selbst, wie heftig das an den Nerven zerrt.
Ich weiß nicht wie erwachsen deine Nichte ist, aber ich kann mir schon vorstellen, dass diese Erfahrung irgendwann stark am Selbstvertrauen des Mädchens nagen wird und ihr den Sport oder mit ganz viel Pech die Arbeit mit dem Hund überhaupt ganz schön vermiesen wird.