Ne wirkliche FEHLverknüpfung hatte ich bei Bliss im Leinenführigkeitstraining. Die war aber überhaupt nicht lustig, sondern eher super ärgerlich. Vor allem, weil sie heute noch in das Muster fällt.
Ich wollte ihr beibringen, an langer Leine ohne Zug zu laufen. Habe ich versucht aufzubauen, wie damals bei Tex. Spannt sich die Leine, bleibe ich stehen, Hund kommt zu mir an die Seite , wird belohnt und es geht gemeinsam weiter. Bei Tex hat das so prima funktioniert und der reguliert sich bei Leinenspannung ganz prima von selbst. Bliss hatte aber verknüpft : Ach guck mal...ich muss nur in die Leine knallen und zu Frauchen zurücklaufen und schon gibt es was. DAS ist für mich eine Fehlverknüpfung. Aber eben extrem doof. Ich habe dann angefangen, die Schritte neben mir zu beclickern und zu belohnen, anstatt das Zurückkommen zu mir. Das klappt auch schon ganz gut. Bei extremer Ungeduld zeigt sie dieses Verhalten mit dem in die Leine Böllern zwischendurch immer noch. Das nervt, aber ich bin selber Schuld.
Beiträge von DiemitdenAussies
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Jetzt sprechen wir aber auch nicht dem Züchter ausserhalb des VDH/FCI einen gewissen Anspruch ab
Sicher ist bei vielen (nicht allen) das Geld an oberster Stelle, doch viele sind auch überzeugt von ihrer Idee/ihrem Weg. Diese Leute werden auch bei dem "Ausgangsmaterial" nicht auf den Billigauslandsmarktwelpen zurück greifen oder dem Vermehrerwelpen aus ebay für 300 Euro.Ich habe selbst schon außerhalb des VDH Hunde gekauft und würde das immer wieder tun, wenn ich davon überzeugt bin, dass da ein guter Job gemacht wird. Und das, obwohl ich gleichzeitig Mitglied in einem RZV des VDH bin ;).
Aber richtige Vermehrer, spricht Typen mit Dollarzeichen in den Augen, werden in den allerseltensten Fällen "investieren" und Hunde aus seriöser Quelle nehmen (ob nun VDH oder Dissi), um damit Welpen zu produzieren. da greift man dann wohl eher selbst auf Billigwelpen zurück. Mein Posting bezog sich auf Vermehrer, nicht auf Dissi-Züchter. -
... und das Traurige: sie findet sicher auch einen Dummen, der ihr das zahlt....
Den Hund ist sie losgeworden, soweit ich weiß. Ziemlich schnell sogar. War auch ein hübsches und sicher nettes Tier...aber eben hochgradig überteuert. Ich hatte nicht für mich angefragt, sondern für eine Bekannte. Wir hätten das beide nicht bezahlt.
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Ja genau DIE Bliss
. Gibt ja nur the one and only Stehohr-Bliss *grins*. Das ist echt ein Markenzeichen.
Hab ich mir schon gedacht, dass ihr euch kennt.
Schön, dass du überlegst, aus der Zucht einen Hund zu nehmen. Damit machst du nichts falsch =). -
Dissi-Züchter bekommen immer noch gut Geld für ihre Würfe,
Das ist ja auch ihr gutes Recht, wenn sie einen guten Job machen. Aber du hast Recht.
Jemand, der wirklich Schindluder mit nem Hund treiben will, der tut das auch. Völlig egal, was im Papier steht oder im Vertrag. Dennoch glaube ich, dass die wenigsten Vermehrerhunde (also die, mit denen vermehrt wird) aus seriöser Quelle stammen...Die Aussage "Der Vater kommt aus einer VDH-Zucht und hat Champions in der Linie" ist sicher verkaufsfördernd.
Das habe ich schonmal bei einer einjährigen Aussiehündin gehört. Der Hund kam von den Vorbesitzern zurück, konnte nichts und besaß (vorerst) keine Zuchtzulassung. Die Züchterin wollte dennoch 1600 Euro für den Hund, weil es sich ihrer Aussage nach um eine "Premium-Anpaarung" handelte...

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Keine Ahnung, ob das rechtlich irgendwie haltbar ist. Im Vertrag steht sinngemäß dass der Hund keine Zuchttauglichkeit besitzt. Diese müsse erst erworben werden. Das Züchten mit diesem Hund ist deshalb untersagt.
Ich nehme eher an, dass das einfach eine Erläuterung der Papiere ist. Trotzdem steht es ja da. Darum geht's mir. Damit keiner sagen kann, er hätte es nicht gewusst. Rein theoretisch könnte ich mit MEINEM Hund aber ja machen, was ich will. Ob ein Verband das nun gutheißt oder nicht...Da kann mir eigentlich keiner was.Aber ja...es steht im Vertrag drin. Mehr kann ein Züchter mMn nicht tun.
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Also ich weiß nicht ob es wirklich eine "Fehlverknüpfung" war, sondern eher eine ungewollte Verknüpfung, aber lustig wars trotzdem. Tex hatte als Junghund gelernt, dass er mit seinem Kauknochen im Körbchen zu bleiben hat. Ich habe ihm also immer einen Knochen gegeben und ihn in den Korb geschickt, bzw ihn sofort wieder dahin zurückbefördert, wenn er raus kam.
Wir waren dann mal bei meiner Mutter, der ich auch erzählt hatte, dass sie bitte darauf achten soll, dass der nicht mit deinen Stinkeknochen aus dem Korb kommt, wenn er bei ihr in Betreuung ist.
Meine Mutter war gerade dabei, das Leckerli,-und Kauknochensortiment ihrer Hunde zu sortieren. Tex saß eine Weile sabbernd und gierig daneben, blieb aber ruhig. Irgendwann rannte der wie von der Tarantel gestochen los. Wir sind hinterher und fanden den Kerl, noch immer sabbernd, im Korb sitzend. Meine Mutter direkt "Ach guck wie lieb! Na jetzt kriegt der auch was!" Sie also los und Tex bekam seinen Knochen
. Das war schon ziemlich cool. Gut erzogen, die Mutti XD. -
Dennoch sind es doch ihre "Zöglinge" mit denen, auch wenn nicht im Sinne des Vereins, vermehrt wird.Also so ganz aus dem Schneider sind sie für mich deswegen nicht.
Ganz ehrlich? Der schwarze Peter sind sie für mich damit aber auch nicht.
In meinem Vertrag steht ja auch, dass eine Verwendung zur Zucht NICHT zugelassen ist. Täte ich es trotzdem, würde ich vertragsbrüchig. Mehr kann (und muss) ein Züchter mMn nicht tun. -
Schaden kann es für den Alltag bestimmt nicht, das stimmt. Aber ob es in dieser Situation hilft, ist die Frage. Man müsste eigentlich schon im selben Kontext daran arbeiten und das ist eben nicht das, was man unter einem schönen Training mit Aussicht auf Fortschritt versteht. Man ist dann eben immer der, der nochmal an die Basics muss, eben nur eine Hürde nehmen kann, anstatt fünf, den tollen neuen Wechsel erstmal nicht lernen kann oder komplett abbrechen muss, weil der Hund einem grad wieder im Pulli hängt. Das ist nicht schön. Das ist ein sehr harter Weg. Dessen muss man sich halt schon bewusst sein, wenn man sich für diesen Weg entscheidet.

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finde ich schon dass auch in Deutschland Züchter dafür Sorge tragen könnten, dass kranke Hunde nicht in die Zucht gehen. Sowohl imnerhalb als auch außerhalb des Vereins.
Tun sie doch...zB mit nem "not for breed"-Stempel in der Pappe. Mit solchen Hunden kann man de facto nicht offiziell züchten. Nur vermehren. Grundsätzlich muss eine Zuchtzulassung eh erst erworben werden. Durch Shows, manchmal auch durch Arbeitsprüfungen etc. "Züchter" außerhalb eines Vereins sind keine Züchter und die interessiert in der regel ja auch nicht, was mit ihren Hunden passiert. Denen ist das völlig wumpe, ob mit ihnen weiter vermehrt wird oder nicht.