Meine dürfen beide nicht außer Sicht. Da bin ich Kontrolletti und viel zu schissig.
Ich werde dann ganz kribbelig, wenn ich meine Hunde nicht mehr sehe. Meist lasse ich Tex vor der Kurve absitzen und hole Bliss ans bein und dann gehts gemeinsam rum. Oder ich setze sie ab, schaue um die Kurve und wenn nix ist, gibts freie bahn mit Marzipan und die beiden dürfen losbollern. macht denen auch total Spaß.
Beiträge von DiemitdenAussies
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Stimmt, zumindest an diesem Tag.
Zumindest ist das bei Felix so. Ich hab das auch mal ausprobiert und er hat dann in der Tat den Radius verkleinert und ist näher bei mir geblieben mit so einem Gesichtsausdruck ala "Was hat die Alte denn heute? Sucht sie vielleicht was im Wald?" Würde ich das länger machen, würde er wohl irgendwann wieder seiner Wege gehen und mein Verhalten unter "Lasse spinnen" abtun.Nee hier nicht. Ich habe das aber auch seit dem Junghundealter konsequent durchgezogen. Ich habe halt früh gemerkt, wie er drauf ist und wollte einen Hund, der zwar selbstständig ist, sich aber nicht VERselbstständigt. Bei ihm wusste ich auch sehr fix, dass ständiges Ranrufen ihn eher nervt und er dann auf Durchzug stellt. Zumal man ihn eben auch nicht mit Leckerli oder Spiel beeindrucken kann. da ist er mega unbestechlich.
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Das mit dem Radius ist einfach eine Typfrage. Ich habe hier einen sehr selbstständigen, souveränen Rüden mit großem Radius und ein kleines Mamakind mit eher kleinem Radius und viel "nach dem Rechten sehen". Das kann man mMn auch nur in einem sehr geringen Maß ändern. Tex würde mit noch so viel Training niemals so aufmerksam werden, wie Bliss und Bliss niemals so selbstständig wie Tex. Tex legt draußen auf Leckerchen ebenfalls null wert. Tex ist auch nicht unaufmerksam. Der bekommt sofort mit, wenn ich stehen bleibe, die Richtung ändere oder sonstwas. Aber er ist eben ein anderer Typ, der einen anderen Umgang fordert. Da habe ich mich früher mehr versteckt, bin in die andere Richtung gerannt oder bin stehen geblieben, damit er aufmerksamer wird. Das hat auch gut funktioniert.
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Würde sie vermutlich, aber den Boxer haben wir danach nicht mehr gesehen ;). ich hatte bisher einmal Training mit der Hündin. von der sie umgebombt wurde. Das war kurz nach dem Vorfall und das ging nur mit sehr viel Abstand.
Auf dem Platz kommen ihr Hunde ja auch eigentlich nicht so nah, dass es für sie bedrohlich sein könnte. Da muss sie sich mit denen nicht auseinandersetzen. Hinzu kommt, dass sie sie meisten Hunde kennt und einschätzen kann. Das ist beim Fremdhunden anders. -
Der Hund muss 15 Monate alt sein. Das ist eigentlich die einzige Voraussetzung.
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Meine Hündin hat zwei Gesichter . Sie ist eher unsicher bei Hundekontakten und das lässt sich besonders gut am Leine dran-Leine ab Beispiel festmachen. Im Freilauf hört Bliss super, ist sehr entspannt und kann gut mit Fremdhunden umgehen. Damit meine ich nicht, dass sie jeden toll findet, aber sie pöbelt überhaupt nicht, geht gut aus dem Weg, wenn ihr einer irgendwie suspekt ist, ist toll ansprechbar und zeigt eine solide Palette an Sozialverhalten.
An der Leine ist das anders. Die Leine war schon immer ein Stressfaktor. Schon als ich sie bekam merkte ich, dass die Leine irgendwie ein Aufreger ist. Sie ist nicht wirklich negativ besetzt, denn Bliss freut sich ziemlich und entwickelt eine Erwartungshaltung, wenn ich die Leine zur Hand nehme und auch im Training macht mit oder ohne Leine keinen Unterschied.
Aber sie fühlt sich durch die Leine wohl stark "beschnitten". Sie hat schon einen enormen Bewegungsdrang und sobald die Leine dran ist, kann sie diesen nicht mehr ausleben und mit Hundekontakten überhaupt nicht mehr souverän umgehen. Das haben wir auch ein paar sehr blöden Vorfällen an der Leine zu "verdanken", bei denen Hunde aus dem nichts in sie reinbombten, als sie im Training angebunden war und die Krönung war die Halterin eines Boxerrüden, die beim Betreten des Hundeplatzes keinen Abstand ließ, sodass ihr Rüde sich meine Hündin von hinten krallen und verdreschen konnte. Das waren auch so blöde Situationen, die ich einfach nicht verhindern konnte, weil sie so schnell und so massiv waren.
Seitdem ist Pöbeln an der Leine angesagt, wenn Hunde ihr an der Leine zu nahe kommen. Ich verstehe das sogar und finde ihre Reaktion nach den blöden Erlebnissen keinesfalls doof. Sie kann angeleint nicht selbst in dem Maße Abstand halten, wie sie es gerne hätte und schnattert los, damit keiner zu nahe kommt. Wir arbeiten nun emsig daran, dass es besser wird und sie an der Leine einfach diese Situationen an mich abgeben kann, aber das ist ein schwerer Weg. Sie ist noch jung (wird diese Woche zwei) und ich vermute, dass da gerade einfach auch nochmal eine generelle Unsicherheitsphase zuschlägt und der Leinenpöbelei wunderbar in die Hände spielt.
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Du kannst die Ablage auch woanders üben und dann nach und nach die Reizlage steigern. Zum Beispiel erstmal vor der Haustüre, dann auf einem Supermarktparkplatz, dann vielleicht mit einem Hundekumpel als Ablenkung und später als "Königsklasse" sozusagen auf der Hundewiese, wobei du dann dann tatsächlich aufpassen solltest, dass dein Hund bei der Ablage nicht gestört wird. Bliss hatte nie ein Problem mit "nicht dran sein", sondern eher mit dem Abliegen an sich...also dem weit weg von mir Rumliegen. Wenn die neben mir liegen darf, bleibt sie sehr gut im Kommando. Fürs Warten habe ich direkt von Anfang an im Agi das Kommando "Leg dich" eingeführt und dann Ruhe belohnt. Das klappt mittlerweile ganz super und ihr machen auch die langen Wartezeiten beim Rally nichts aus.
Aber Tex konnte es früher nicht aushalten, wenn andere Hunde etwas tun durften und er nicht. Der hat in seiner Jugend deshalb einfach auf alles warten müssen, "sinnlos" (also in seinen Augen) rumliegen müssen, wenn ich aufs Klo oder duschen gegangen bin usw. Mittlerweile ist er wirklich der geduldigsten Hund auf Erden und auf die Tatsache, dass ich ihn beim THS ablegen kann, ohne dass er aufsteht, während ich den Teams helfe und diese laufen, bin ich wirklich sehr stolz.
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Ich meinte nicht mit "normal" blauen Augen - sondern mit einem so hellen blau, dass der Übergang zu weiß nur sehr gering ist. Wo ich also als Laie sagen würde, dass der Hund nur aus einer "Merle x Merle"-Verpaarung stammen kann.
Meine frühere red merle Hündin hatte ganz helle blaue Augen...und stammte aus einer regulären, durchdachten Verpaarung. Mit solchen Aussagen wäre ich daher sehr vorsichtig.

Hier boomen Labbis und Border Collies. Aber ganz oben steht der Mix.
Edit: Achja...der Husky ist hier im Ort grad Mode... -
Bliss will auch nicht angefasst werden. Bei Verwandten kein Problem, aber jeder Fremde soll die Finger bei sich behalten. Die sieht ja auch unheimlich süß aus und besonders Kinder würden die gerne streicheln, aber wenn ich sehe, dass da irgendwer den Ansatz zeigt, gleich hinzulangen, sage ich freundlich, aber bestimmt, dass die bitte nicht gestreichelt und möglichst in Ruhe gelassen werden soll. Das klappt eigentlich gut.
Tex fällt auch schnell ins Beschwichtigen, wenn er von Fremden gestreichelt wird. Meistens nehme ich ihn deshalb vorher einfach aus der Situation.
Generell gilt für mich, dass keiner (und schon gar nicht ungefragt) an meinen Hunden herumgrabschen darf. Will ich nicht und das kommuniziere ich auch. -
Rückblickend habe ich wirklich alles geschafft, was ich mir vorgenommen habe.
Mein Ziel war die BH zu machen, Agi aufzubauen und Rally Obedience zu lernen.Die BH war ein Klacks, der Agi-Aufbau wurde begonnen, aber im Rally Obedience fühlen wir uns mittlerweile zuhause und wollen kommendes Jahr dann Turniere laufen. Außerdem wäre es toll, noch den Aufstieg in die RO I mitzunehmen. Mal sehen, was draus wird.
