Beiträge von DiemitdenAussies

    Bliss bekommt ja ihren Freilauf. Die Flexi würde ich nur im Wald nehmen, wo ich Tex eben ableinen kann und sie zur Zeit (noch) nicht, ohne ständig hinterher zu sein, dass sie nicht irgendwas Interessantes im Gebüsch erschnuppert.

    Die Schlepp in der Hand fand ich nie leicht zu handhaben , erst recht wenn man dann u.U. den zweiten Hund auch mal anleinen muss... Rein um den Radius zu beschränken und "durchsetzungsfähiger" zu sein, finde ich die Flexi viel praktischer und einfacher zu handhaben.

    Ja das stimmt.

    Ich denke, dann wird es eine Flexi werden. Zur Not kann ich die 10 Meter Feldleine immer noch nehmen, wenn ich wirklich nochmal Rückruf/Freilauf trainieren muss. Aktuell geht es mir nur um die Absicherung im Wald und da tut es die Flexi wohl.

    Im Wald ist mir das zu doof. Der Emil wickelt sich gerne auch mal um Büsche und ich hätte keine Lust mit der Flexi da hinterher zu turnen.

    Das passiert hier eigentlich nicht, weil sie auf dem Weg bleiben sollen. Deshalb ist Bliss auch gerade mit Schlepp unterwegs, weil sie gerne mal in Wildpfade einbiegt oder einer Spur nachschnüffelt. Und da wir hier viel dichtes Gebüsch haben, in dem auch Wildschweine hocken können, ist mir das offline gerade zu unsicher. Und selbst wenn sie sich mal um nen Baum herumschnüffelt, der am Wegesrand steht, kennt sie Richtungskommandos durchs longieren und sie kann sich selbst entwuseln. Ich halte die schlepp in der Hand, weil sie einfach unglaublich schnell ist und mir die Gefahr zu groß ist, dass sie dann doch mal wie der geölte Blitz losschießt und ich nicht schnell genug bin. Allerdings schleift der Mittelteil der Schlepp permanent. Auf Spannung ist bei 10 Metern nichts. Und das ist eigentlich unser Problem, denn genau dann verhaspelt sich Zeug darin oder eben der Wuschelrüde, der nicht gerade ein Houdini ist und immer ganz hilflos dreinschaut, wenn er eingewickelt ist. :roll:

    Freilauf Training an sich brauchen wir nicht mehr. Sie soll nur auf das "Raus da" zuverlässig reagieren. Sie ist super im Freilauf, sehr ansprechbar und hat einen engen Radius. Außerdem kommt sie alle 20 Sekunden vorbei und schaut, was ich so mache. Es geht mir eigentlich wirklich nur darum, dass sie gesichert ist, aber Bewegunsgfreiheit hat.

    Es scheint mir als hätte Amy absolut keinen Respekt vor mir bzw scheint sie mir draußen nicht zu vertrauen und übernimmt dann eine Rolle die ich eigentlich übernehmen müsste.

    Das denke ich auch.
    Ob es an Respekt mangelt, kann ich nicht sagen...aber vermutlich mangelt es in Situationen, die für Amy bedrohlich erscheinen, an Klarheit deinerseits und Vertrauen ihrerseits.

    In der Wohnung hat sie jetzt angefangen ihren Schwanz zu jagen sobald sie ihren Willen nicht durchgesetzt bekommt ( Wenn wir das Training zb abbrechen müssen weil mal wieder nichts klappt aber auch wenn ich zb telefoniere oder sie einfach keine Aufmerksamkeit bekommt )

    Ich denke nicht, dass sie das macht, weil sie ihren Willen nicht bekommt, sondern das Training für sie stressig/zu fordernd war. Du schreibst ja, dass sie das macht wenn ihr abbrechen müsst. Hörst du auch mit einem Erfolgserlebnis auf? 10 Minuten finde ich ziemlich lange.
    Bekommt sie sonst sehr viel Aufmerksamkeit?

    Du scheinst draußen für deinen Hund keine adäquaten Lösungsvorschläge für Situationen zu haben, mit denen sie (noch?) nicht umgehen kann. Es ist allerdings sehr schwer zu sagen, wo der Fehler liegt und was ihr ändern könntet, da man euch als Team dafür eigentlich in der Situation gesehen haben haben müsste.

    Wie lange habt ihr die Trainerin schon?

    Ich brauche mal eine Entscheidungshilfe.

    Zur Zeit sehen unsere Spaziergänge im Wald so aus: Tex läuft frei, weil er brav auf dem Weg bleibt und Bliss ist an der 10 Meter Schlepp. Das klappt total super und die 10 Meter sind genau der richtige Radius für meinen kleinen Märzhasen.
    Allerdings bin ich mit dem Material meiner Schleppe nicht zufrieden. Es handelt sich um eine Feldleine aus Polypropylen. Das ist echt eine Sauerei und alles verheddert sich in der Leine. Jetzt überlege ich, ob ich mir entweder eine Biothane Schleppleine zulegen (habe ich bereits in 5 Meter Länge und bin super zufrieden), oder ob es eine Flexi in entsprechender Länge werden soll. Preislich täte sich da nicht viel. :???:
    Ich kann mich grad echt nicht entscheiden. Die Flexi hätte den Vorteil des Feststellknopfes und sie ist eben nicht so schmuddelig wie eine Schleppleine. Außerdem muss ich nicht ständig aufpassen, dass Tex sich nicht drin verheddert (der hat echt ein Talent dafür, sich auf dem Boden liegende Schleppleinen irgendwo drumzuwickeln :roll: ).
    Für die Schleppleine spräche das Material und dass mir die Handhabung eigentlich etwas lieber ist, als dieser riesige Kasten (bei 8-10 meter Gurtband ist das ja ein ziemlicher Oschi) der Flexi.

    Was würdet ihr nehmen?
    Was nutzt ihr lieber?

    Was macht ihr denn um Frustrationstoleranz und Geduld und sowas zu üben?

    Wenn ich zB einen Napf mit Nassfutter (super lecker für Maja) hinstelle, geht sie zwar erst auf Kommando dran, aber bis dahin hypnotisiert sie den Napf oder fiept oder sitzt zitternd vor Anspannung neben mir auf dem Sofa oder... Worauf würdet ihr warten? Bis sie die Klappe hält? Bis sie ansprechbar ist und Tricks mitmacht? Bis sie sich nach zwei Stunden eventuell wirklich beruhigt?

    Ja. Ich würde tatsächlich so lange warten lassen, bis Entspannung gezeigt wird.
    Dann halt auch so Sachen, wie Geschirr und Jacke anziehen und erstmal wieder 10 Minuten auf die Couch setzen. Den Hund vorm Aussteigen noch im Kofferraum warten lassen. Hund ableinen, absetzen lassen, selbst weitergehen und irgendwann freigeben. Mit dem Lieblingsspielzeug spielen (also man selbst) und der Hund muss währenddessen abliegen....Sowas habe ich alles mit Tex gemacht.

    Ich war ganz froh drum. Ich bin ja fürchterlich ungeduldig und bin immer froh, wenn sie so reif im Kopf sind, dass man guten Gewissens mit der Ausbildung beginnen kann. So konnte man schon sehr früh sehr gut mit ihr arbeiten und schnell die BH anhaken. Jetzt können wir uns quasi zurücklehnen und ganz in Ruhe im Sport durchstarten.Das war schon ganz gut so.
    Und ich sags ganz ehrlich: Die drei Jahre mit Tex waren höllisch anstrengend. Da war auch nix witzig, sondern wirklich nur harte Arbeit.