Bliss war heute traumhaft. Wirklich einfach nur traumhaft. Wir waren alleine unterwegs. Ganz entspannte 45 Minuten mit viel schnüffeln, ein wenig Beschäftigung und einfach miteinander sein. Im Freilauf war sie mega toll, hatte einen tollen Radius, war super ansprechbar und hat so schön nach mit geschaut. Einfach sehr entspannt. Dann sind wir durchs Industriegebiet gelaufen. Viel los, viele Geräusche. Wie umweltsicher dieser Hund ist! Nicht einmal gezuckt, keinen Mucks gemacht und einfach nur geschaut. Zur Zeit setzen wir uns wegen ihrer Unsicherheit wieder aktiv mit Reizen auseinander. Ist etwas spannend, bleiben wir stehen, schauen gemeinsam hin und nach wenigen Sekunden orientiert sie sich von selbst zu mir um, bekommt nen Keks und entspannt. Leinenführigkeit klappt mittlerweile wieder gut und sie bietet nun meist das Laufen neben mir von selbst an. Sie ist auch nicht mehr so huschig und nervös draußen. Nur als ein Hund in einer der Firmen gebellt hat, hat sie sich angespannt. Das ist noch unser einziges, großes Problem. Aber ansonsten ist dieser Hund einfach ein Traum und so kooperativ. ![]()
Beiträge von DiemitdenAussies
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Wo seht ihr den Vorteil in einer Schleppleine gegenüber einer Flexi?
Ist wohl einfach Gewöhnungssache.
Ein Vorteil ist eben, dass man sie auch mal loslassen und schleppen lassen kann. Allerdings habe ich das nur bei Tex gemacht, der als Junghund wirklich Freilauftraining benötigte. Der lief fast ein Jahr an der Schleppleine, die tatsächlich schleppte. Ein anderer Vorteil ist für mich persönlich das Nachfassenkönnen. Zur Not holt man den Hund halt ein wie einen Fisch. Das geht an der Flexi nicht. Das finde ich an der Schleppleine persönlich etwas angenehmer. Allerdings bin ich Flexis auch nicht gewöhnt. Hatte ich noch nie am Hund. Der erste Hund, der an der Flexi lief war Luna mit 14 Jahren.Ich mag Schleppleinen eigentlich viel lieber, aber seit Shawnee älter wird, habe ich trotzdem eine Flexi-Leine – weil die in der Luft bleibt und sich der Senior da nicht mit den Hinterbeinen drin verheddern kann.
Ja das war jetzt für mich auch einer der ausschlaggebenden Gründe mir jetzt eine Flexi zu holen. Tex hat sich heute zig mal verheddert und ist zu dusselig, sich da selbst rauszufummeln. Der ist zwar noch kein Senior, aber eben da der totale Grobmotoriker. Bliss hebt einfach elegant einmal den Hintern über die Leine und balanciert ihr Gewicht auf den Vorderbeinen, wenn irgendwo was stört. Aber die ist eben auch eine Turnerin.
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Ich sollte die Leine loslassen in dem Moment wo sie anfing zu springen
Und was genau sollte das bringen?
Da steckte der Hund ja scheinbar schon lange in irgendeinem Konflikt. Ein guter Trainer hätte dir gezeigt, wie es gar nicht so wiet kommt, dass der Hund so ein Verhalten zeigt."Ein Hund plant nicht, dich nicht zu respektieren, ein Hund pinkelt nicht aus Protest in die Wohnung. Es sind Hilferufe des Tieres, was nicht mit sich und /oder seiner Umwelt klar kommt, oder überfordert ist mit den Reaktionen, die sein Verhalten auslösen bei seinen Bezugspersonen.
Der Hund ist, egal ob es sich in Aggression oder Ängstlichkeit oder Verhaltensauffälligkeiten entläd eine "arme Socke".
Das sehe ich ganz genau so. Und auch ich rate dir dazu, einen kompetenten Trainer zu suchen.
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Die Hundetrainerin sagte ich soll die Leine loslassen und sie ignorieren und genau das hat bei Amy leider dahin geführt,dass sie mir ganze Jacken und Taschen kaputt gebissen hat.
Wann sollst du die Leine loslassen?
Ich finde es nämlich überhaupt nicht gut, den Hund in Konfliktsituationen zu ignorieren. Denn dann passiert nämlich genau das, was ungewollt ist: Der Hund ist hilflos, bekommt noch mehr Stress und Frust und spult Übersprungshandlungen ab...
Da zeigt man ihm besser, wie das gewünschte Verhalten aussieht... -
Ich vermute sogar, dass dieser Hund so ganz und gar nicht "dominant", sondern genau das Gegenteil ist. Da fehlt vermutlich Klarheit, Führung und Berechenbarkeit. Und eben gute, stressfreie Lösungsansätze für den Hund.
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Schau mal hier:
Da kannst du dir die Leine recht günstig zusammenstellen lassen. Ist auch recht günstig, wie ich finde.
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Dann würde ich eine breitere mit größerem Karabiner kaufen. Bringt ja nichts, wenn du ständig Sorge hast, dass die Leine nicht hält.
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Also WENN ich dir ein Training ans Herz legen kann, dann ist das durchdachte Longierarbeit. Da kann sich der Hund dann den Stress von der Seele traben und ruhige Aufgaben erfüllen. Das baut auch Bindung auf und hilft dir, deinen Hund klarer zu führen. Allerdings ist das Zukunftsmusik. Ich würde erstmal den stress reduzieren.
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Hmm das kommt auch auf den Karabiner an. Meine Biothane ist 9 mm breit und der Leine an sich würde ich trauen, wenn Tex (28 Kilo) da rein krachen würde...aber der Karabiner ist halt sehr zart. Bliss würde der aushalten..aber Tex...*grübel*. ich würde für Tex wohl 16 mm nehmen. Das finde ich ganz handlich.
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Ich bräuchte aber die für maximal 50 Kilo. Ich würde die ja auch für Tex verwenden wollen (wenn er älter wird zB). Und der wiegt ein bisschen mehr als 20 Kilo
. Im Grunde hat man damit auch nicht sonderlich viel mehr in der Hand als mit einer aufgerollten 10-Meter-Biothane. da tut sich nicht viel.