Beiträge von DiemitdenAussies

    Also manchmal hört man die Viecher hier auch...je nachdem wie spät man nochmal am Wald entlang läuft. Dann sieht man natürlich Spuren und die Stellen, an denen gewühlt wurde (das hat bestimmt einen Fachbegriff). Zu gewissen Zeiten sieht man die hier auch. Meiner Mutter ist schon zweimal ein Wildschwein vors Auto gelaufen. Kot liegt hier auhc massig rum.

    Mein Horrorerlebnis war damals mit Luna, als sie noch jung war. Luna war am Waldrand am Mäuseln und auf einmal brach da eine Wildschweinrotte raus und ist ganz dicht an ihr vorbei. Das waren bestimmt 10-15 Schweine. Luna war zu dem Zeitpunkt knapp ein Jahr alt und ich hatte große Angst, dass sie aufmuckt. Sie hat sich aber zum Glück in den Schnee geduckt (weißer Hund) und hat keinen einzigen Mucks gemacht.

    Ich finde ein Leben mit Hund auch nur als Bereicherung. "Einschränkungen" oder Umplanungen sind nicht belastend für mich.

    Ich glaube, solange man sich einen Hund holt, der auch zu einem passt, ist das gar kein Problem. Problematisch wird es nur, wenn man sich (aus welchen Gründen auch immer) einen Hund holt, der einen von den Rasse- und Charakterveranlagungen her überfordert - oder eben genau die eigenen Schwächen triggert. Oder wenn man sich - weil es gerade so in ist - gleich mehrere Hunde holt.

    Dem schließe ich mich an.
    Ankreuzen kann ich nichts. Ich bin mit Hunden (immer mehrere) aufgewachsen und einfach daran gewöhnt, dass man sich einschränken und immer auch an den Hund denken muss. Für mich wiegen die Bereicherungen die Einschränkungen auf, aber beides nehme ich deutlich wahr. Ich habe da keine rosarote Brille und nicht immer ist alles nur toll. Aber die meiste Zeit mit meinen Hunden ist wunderbar und schön und fordernd (für mich ist das positiv) und nicht mehr wegzudenken.
    Als ich mit 18 auszog, habe ich erst einmal ohne Hunde gelebt. Das war für mich sehr sehr seltsam, weil so viel alltägliches wegfiel. Das ging 3 Jahre einigermaßen und dann habe ich die Hundehaltung so arg vermisst, dass wieder ein Hund her musste. Ich war mir sehr bewusst, was sich in meinem Leben damit änderte, auch zum Nachteil, aber das habe ich gerne in Kauf genommen.

    ein Jäger hat mir mal erklärt, dass große Hunde gegen Wildschweine keine Chance haben. Die werden von den Hauern einfach aufgeschlitzt. Deswegen nimmt man für die Jagd nur kleine Hunde (Parsons zB.), die werden einfach nur weggeschleudert, ihnen passiert aber groß nix.
    Wildschweine sind die, denen ich im Wald am wenigsten begegnen will :tropf: Vor allem mit Jungen echt gefährlich, die fackeln nicht lang.

    Deswegen sind meine im Wald so gut wie immer angeleint. Zumindest dort, wo viel dichtes Gebüsch und niedrige Tannen sind. Wir haben hier unglaublich viele Wildschweine. Alle 20-30 Meter sieht man, wo die gewühlt haben. :omg: Da wird mir schon immer etwas mulmig.

    Stur weiter gehen: Da müsste ich sie wirklich weiterschleifen, sie bewegt sich keinen Meter

    Ich bin ja schon der Typ, der das dann auch macht. Ich würde da keinerlei Möglichkeit zum Festgucken lassen und mitkommen sofort belohnen. Meine Hunde werden zB total grantig, wenn sich Fremdhunde so hinsetzen und sie anglotzen/anmuckern. Deshalb dulde ich so ein Verhalten auch nicht. Mein Rüde hat das in seiner Jugend bei gut riechenden Mädels gemacht und stures Weitergehen war das Einzige, was funktionierte. Leckerli, Spielzeug, Action...alles uninteressant. Als der irgendwann gemerkt hat, dass er mit seinem Fiepen und dem Affentheater nicht zum Erfolg kommt, hat er es irgendwann gelassen.

    Problem: Sobald sie einen anderen Hund sieht dreht sie durch vor Freude und will unbedingt jeden begrüßen und mit jedem spielen.

    Lässt du sie denn sonst zu anderen Hunden hin ode rleinst sie zum Spielen ab?
    Kann sein, dass sie eine Erwartungshaltung entwickelt hat. Also "Da ist ein Hund...jetzt kommt Spiel". Diese Erwartungshaltung würde ich erstmal gar nicht mehr erfüllen und überhaupt keinen Kontakt mehr an der Leine zulassen bzw den Hund überhaupt nicht mehr ableinen, wenn ihr Hunde trefft. Ich persönlich gehe auf so ein Theater überhaupt nicht ein, sondern gehe stur weiter. Da wird nicht gelockt. Ich sage kurz "weiter" und weiter gehts. Manche machen sich dann mit Spielzeug interessanter als der andere Hund, aber mir persönlich ist das etwas zu blöd. Wenn ich möchte, dass es ohne großeres Trara weitergeht, gehe ich einfach weiter. Es kann auch helfen mit größerem Abstand vorbeizulaufen und dann eine Umorientierung einzufordern. Das müsstest du mal ausprobieren.

    Ja...mein Hundejahr.

    Höhepunkte: Bliss hat die BH bestanden und erfüllt meine Ansprüche im sportlichen Bereich zu 100%, Grete ist eingezogen, Tex hat endlich seine Hab-Acht-Einstellung im Dunkeln verloren, Tex hatte eine tolle Trainingssaison und großen Spaß am THS.
    Tiefpunkte: Der Tod von unserer Luna. Wir haben beim Verfall zusehen können. Das war alles andere als schön. Und dann noch Bliss' Beißerei vor ein paar Wochen. War auch nicht super.