@AussieAlina
Manchmal ist man leider zu höflich und zu perplex, um sofort reagieren zu können.
Mein Trainer hat mal mit Balou demonstriert, wie man frei bei Fuß dem Hund nahe bringen kann. Hund ist ohne Leine und man ist lieb und toll, so lange er bei einem ist. Läuft er etwas weiter, wird er in die Beinfalte gekniffen. Ich sollte ihn rufen und er kniff ihn dann in die Beinfalte, weil es ja bei ihm toll sein sollte.
Ich meinte dann, ich hätte es verstanden und holte mir meinen Zwerg.
Balou hat frei bei Fuß im Endeffekt zu Hause mit uns geübt und zwar mit ab und zu Leckerlis und Räuspern und angedeutetem Wegtreiben, wenn er vorläuft.
Mittlerweile weiß mein Trainer auch ganz genau, dass ich filtere und nicht alles mache, was er sagt. Er hat viele gute Ansichten und Methoden, aber auch ein paar, die zu hart sind und zu Bindungsproblemen führen können.
Vorhin habe ich mit Balou so gespielt, als wäre ich ein Hund. Auf allen vieren und mit Hundesprache, so gut ich das konnte. War interessant. Erst war er sehr ruppig und biss mir ins Ohr, in den Nacken und versuchte, seitlich an mir hochzuspringen. Nach ein paar Drohungen und schlussendlich einem lauten Knurren und Wegstoßen meinerseits, hat er sich mir unterworfen. Er lag ganz ruhig seitlich auf dem Boden und guckte weg. Als ich ihn wieder aufforderte, spielte er viel vorsichtiger. Was kein Hund bei Balou schafft, schaffe also ich. ![]()