@Nebula Nachbarn sind halt doof. Die meinen auch, dass sie zu allem etwas sagen müssen, dabei sind es nur Nachbarn 
@juicygun Sowas braucht echt niemand. Ich würde auch versuchen, den anderen Hund aus seinem Verhalten rauszuholen (siehe @Nebulas Vorschlag). Die meisten Hunde lassen sich ganz gut beeindrucken. Macht ja sonst niemand bei ihnen.
Balou wird anscheinend physisch erwachsen. Er möchte nicht mehr morgens pinkeln gehen, sondern wartet lieber bis neun auf seinen Morgenspaziergang (mein Mann ist zurzeit zu Hause, sonst gehen wir um sechs). Auf dem Spaziergang pinkelt er auch erst nach zwei Minuten oder so. Da muss ich mich erst mal umgewöhnen. V.a. sieht sein Morgen zurzeit so aus: um sechs aufstehen mit uns, wir frühstücken, er gammelt rum (weil er sein Futter einfordern möchte, gibt es das erst, wenn ich Lust habe). Dann mache ich mich fertig blabla, er kriegt irgendwann auf volle Blase und Darm sein Essen, weil er ja nicht pinkeln möchte, dann wird wieder gegammelt bis neun. Verrückter Hund.
Ach ja. Und Leinenführigkeit ist endgültig ein Fremdwort geworden. Menschen werden wieder fixiert, bei Joggern (auch bei gehenden Joggern!) wird in die Leine gesprungen und er hängt dann fixierend vorne. Gestern fragte eine vorbeigehende Joggerin meinen Mann, ob er Balou auch gut festhalte. Die meisten haben angst vor ihm! Und dann im Gegensatz immer diese doofen Nachbarn und manche andere komischen Menschen, die ihn angrabbeln und verniedlichen wollen...
Vor zwei Tagen konnte er mit einer bekannten Hündin spielen, wo er total ruppig war
und zwischendurch sprang er immer wieder die HH an
nicht freundlich wedelnd, sondern dominant zum Spaß!!
Sie fragte mich, ob er wenigstens auf mich hören würde, wenn er bei seinen Sittern und anderen Menschen schon so doof ist. Ja, tut er ja tatsächlich, aber er ist echt schwierig.
Und so ambivalent.
Mit ihm zu arbeiten ist super und er ist hochmotiviert. Gleichzeitig ist er aber extrem anstrengend und in seiner eigenen (Geruchs-) Welt. 