Beiträge von Juliaundbalou

    Na ja, das ist ja nicht unser Bier. Hier wird gerade sehr viel nachgebohrt.
    Wenn jemand schreibt, dass er sich einen DSH holen will und IPO machen möchte, ein eigenes Haus mit 2 Hektar Garten hat und selbstständig von zu Hause aus arbeitet, fragt auch niemand, was er denn macht, wenn er krank ist. Ob seine Frau den Hund auch halten kann.

    Ich finde einfach, dass man es auch mal gut sein lassen kann.

    @tigre genau.
    Er reagiert sehr stark auf Flohbisse und hat wirklich ständig Zecken. Deswegen bekam er dann Bravecto. Kann ich auch weglassen, klar. Dann muss ich mir wegen der Zecken nur etwas überlegen.

    An alle anderen: Danke für die vielen Gedankenanstöße.
    Um das kurz klarzustellen: ich wollte gerne eine breite Meinung zu unserer Situation und die habe ich bekommen. Ich werde hier weiter dokumentieren, wie es mit uns weitergeht.

    Die meisten raten ja zu einer Ausschlussdiät, meine TÄ auch - damit fange ich an.

    Darmsanierung klingt gut. Habt ihr Links? SymbioPet?

    Beim TA auf den Kopf stellen werde ich ihn nicht, weil wir keine Anhaltspunkte haben. Ich gehe wegen meiner Schlafstörungen jetzt auch nicht zu drei Spezialisten, sondern schaue erst mal, ob es eine "normale" Ursache haben kann. Und dazu möchte ich auch keine Anfeindungen erhalten. Hier wird immer schnell nach dem TA geschrien. Ich denke, dass wir dort oft genug sind und dort wurde mir auch nicht geraten, jetzt weiterzusuchen. Und das, obwohl dort schon viel Geld an uns verdient wurde.

    Balou erholt sich zur Zeit auf jeden Fall, da er viel Ruhe hat. Unsere Arbeitszeiten sind mittlerweile so gelegt, dass er normalerweise nur einmal pro Woche fremdbetreut werden muss (was auch stressig und anstrengend für ihn ist). Besuch haben wir zurzeit gar nicht. HuSchu oder Social Walks fallen erst mal weg, weil er danach stets mit DF und/oder Erbrechen reagiert.
    Wahrscheinlich klingt hier auch vieles dramatischer, als es ist. Mit der on/off-Geschichte meine ich auch z.b. zwei Tage weichen Kot ohne sonstige Beschwerden.
    Balou ist ein lebensfroher junger Hund, der meistens nicht so geschwächt war, dass man ihm etwas anmerkte. Bloß die Giardien letzten Herbst haben uns wirklich mürbe gemacht.

    Ich hoffe, ihr versteht, dass ich nicht jedem einzelnen antworte, sondern grob zusammenfasse. Auf jeden Fall vielen Dank für die vielen Antworten.

    Nun ja, ich denke mal, weil er bereits mit einem Retriever (Familienhund) Erfahrungen gesammelt hat, will er keinen. Das sind nicht die richtigen Hunde für ihn. Ist doch ok.

    Zu dem Gewicht-Thema: ernsthaft?
    Wenn Balou will, schmeißt er mich mit 32 kg auch um. Er hat es dennoch mit 15kg leichter hingekriegt als jetzt, weil er da sehr viel unerzogener war.
    Und wenn wir schon so argumentieren, dann kann auch der stärkste Kerl keinen pöbelnden 60kg Molosser halten. Wer soll denn dann diese Rassen halten dürfen? Niemand?

    An den TE:
    Ich finde es super, dass du dich informierst.
    Leider hast du nichts zu eurer Wohnsituation und Berufssituation gesagt. Das wäre noch interessant.
    Wenn es mit den Dogos so schwierig ist (weil es nur einen Züchter gibt), könntest du auf der Ausstellung ja auch die anderen Molosser anschauen. Davon gibt es zumindest auch mehr Züchter und du hättest mehr Auswahl. Und wer weiß, vielleicht ist da eine andere Rasse dabei, in die du dich live verliebst.

    Ich weiß nicht, wie groß das Blutbild war.
    Es waren auf jeden Fall Schilddrüsen- und Leberwerte dabei. An andere Sachen erinnere ich mich nicht. Ich merke mir nur die Werte, von denen mir explizit gesagt wurde, dass sie gut sind.

    Ultraschall gab es bisher nicht, nur Röntgenbilder.

    Ich möchte ihn auch erst einmal nicht auf den Kopf stellen, sondern über Ernährung herausfiltern, ob er Allergiker ist. Dies hat mir die TÄ auch nahe gelegt.
    Balou ist nicht besonders gerne beim TA (was untertrieben ist) und ich möchte nicht auf Verdacht alle Möglichkeiten untersuchen lassen.

    Also wir haben im Januar ein Blutbild machen lassen, als er mir zu Hause zusammengebrochen ist vor Schmerzen. Da war alles gut. Ich habe die Auswertung selbst nicht bekommen, kann ich aber bestimmt anfordern, wenn es nötig ist.
    Er hatte nur Gase im Verdauungstrakt.

    Heute gab es zwei feste Haufen. Also schon einmal ein Fortschritt. Kein Erbrechen. Und das Gastro Futter frisst er gut.

    Von Fremden kriegt er sowieso nichts. Und draußen frisst er auch nichts. Wobei er vorhin das erste Mal gegrast hat.

    Zu dem Auslauf: er wird morgens alleine schon 1,5-2h vor dem Alleinesein bewegt, weil er sonst wirklich schlecht allein bleiben kann. Nach der Arbeit gehe ich nochmal eine Stunde und abends nach Bedarf 20/30 Minuten Schnüffelrunde und selten auch nur Pipi.
    Wir machen aber selten Ausflüge. Dies sind alles Spaziergänge bei uns im Ort, wo er sich wohl fühlt. Ich tu Balou keinen unnötigen Stress an.

    Dann werde ich mal die Tage einkaufen gehen und ihn dann bekochen. Langfristig würde ich ihn auch lieber bekochen als zu barfen.

    Danke für eure Antworten :)

    Bis jetzt habe ich mir bei all den Symptomen nicht so die Gedanken gemacht, weil man oft hört, dass Golden anfällig sind und im ersten Lebensjahr werden Hunde ja auch leichter krank.
    Aber nun ist er eineinhalb und länger als drei, vier Monate war er nie gesund.

    Also ich muss sagen, dass kein Fertigfutter und auch kein Barf infrage kommen werden.
    Selbst kochen wird wohl die einzige Lösung sein.
    Mit dem Afrika war ich ja sehr zufrieden, aber das will er ja nun nicht mehr. NaFu werde ich auf keinen Fall kaufen, zu viel Müll und zu teuer.

    Er bekommt das Schonfutter bis es leer ist (sind ja nur zwei kg) und dann werde ich mal mit dem Kochen anfangen. Braucht er Zusätze? Ich möchte ihn ja nicht mangelernähren, wenn er nur Karrotten, Kartoffeln und eine Fleischsorte bekommt.

    Wahrscheinlich klinge ich gerade härter, als ich möchte. Aber ich möchte nur noch eine Lösung finden. So geht es nicht mehr weiter.
    Und ja, auch finanziell wird es zum Problem, wenn ich alle zwei Monate 200-300€ beim TA lasse.
    Balou tut mir einfach nur leid und ich möchte, dass es ihm gut geht.
    Wir tun alles für ihn und trotzdem geht es ihm schlecht. Jetzt arbeiten wir sogar zeitversetzt, wodurch er nur noch einen Tag pro Woche betreut werden muss und sonst jeden Tag 5-6 Stunden alleine ist und sonst viel Zeit mit uns verbringt. Mit dieser Umstellung ist er auch sehr zufrieden. Er wird jeden Tag drei Stunden aufwärts bewegt und schläft beim Alleinesein.
    Ich gehe langsam auch auf dem Zahnfleisch. 5/6 Stunden Schlaf pro Nacht sind ja auch nicht gesund, aber die Situation belastet mich zu sehr.