Mein kleinhund hatte die BH, hat im Schäferhundverein trainiert und 3 Jahre nix und niemanden draußen angebellt - bis es innerhalb weniger Wochen tolle Begegnungen mit "die machen das unter sich aus", "scheiße der bringt ihn um" und "huch der hat ihn mit einem Hasen verwechselt" gab. Danach wurde ein Jahr viel angebellt bis ich es mit viel Training wieder im Griff hatte und mir wurde von netten Großhundebesitzern von weitem zugerufen "kleine Hunde kann man auch erziehen ". Äh ja danke.
So praktisch kleine Hunde sind - soviel mehr muss man aufpassen dass sie nicht unter die Räder geraten.
Das hat aber nichts mit der Größe zu tun. Mein Golden Retriever musste denselben Mist durchmachen und hat dann genauso alles angebellt. Nur weil er groß ist, steckt er Mist nicht besser weg.
Der einzige Unterschied ist bei der Thematik: für den sehr kleinen Hund sind solche Begegnungen viel gefährlicher als für einen größeren Hund, einfach weil er deutlich leichter körperlich (!) verletzt wird.
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Ich möchte aber auch noch einmal betonen, was meine Vorredner auch schon gesagt haben:
Ein großer und aktiver Hund, womöglich noch Spezialist mit viel Entwicklungspotenzial in nicht familienuntaugliche Bahnen, wird euch als Hundeanfänger mit Familie vermutlich nicht glücklich machen.
Ein mittelgroßer Hund mit freundlichem Wesen hingegen würde super zu euch passen! Ich weiß ja nicht, ob jemand den Beagle empfohlen hat?
Der hat Jagdtrieb, klar. Eventuell muss er an einer langen Leine bleiben, weil er sonst auf und davon ist. Aber ansonsten sind das super nette, mittelgroße Hunde, die alles mitmachen. Vielleicht wollt ihr euch die ja mal ansehen?
Fänd ich ehrlich gesagt wegen der Größe auch passender für euch als einen großen Retriever und: nicht jeder hat einen 