Zeit zu geben ist immer das Wichtigste. Wenn ich an meine Zeit mit Balou denke, kommt es mir beinahe unwirklich vor, wie die Anfänge aussahen und wie unser Stand dann am Ende war.
Als Junghund bis circa 3-4 Jahre hatten wir so enorme Probleme mit Umweltreizen: Menschen, Hunde, Wild, Gerüche, Fahrzeuge: Fast alles hat ihn komplett ausklinken lassen und er war nicht mehr ansprechbar, teilweise sehr aggressiv, ein Kreiselpony und schwer führbar für mich. Dazu kam, dass er circa das erste Jahr wirklich Schwierigkeiten hatte, uns Menschen an sich ran zu lassen. Blickkontakt und Körperkontakt mussten wir lernen.
Und dann wurde alles Schritt für Schritt besser und am Ende hatte ich einen Hund an meiner Seite, der mich und ich ihn blind verstand, der wie mein Körperteil war und beinahe alles wie ein normaler Hund meisterte. Die Aufregung blieb zu einem kleinen Teil in manchen Situationen. Was fehlt mir sein Stressfiepen, Hecheln und diese überschäumende Lebensfreude.
Nicht alles kann wegtrainiert werden und das ist auch gut so. Manches macht uns einfach aus und man lernt, diese Eigenheiten zu akzeptieren und zu lieben.
Aber gesundheitlich alles abzuchecken: da kann ich nur zustimmen. Bei meinem Balou spielten mehrere gesundheitliche Faktoren mit rein und als diese im Griff waren (IBD und Stress durch Hündinnen - Kastration mit vier), war er sehr viel zugänglicher für jegliches Training. Der Rest kam durchs Alter, durch Vertrauen und Training.
Beiträge von Juliaundbalou
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Das kommt immer sehr auf den Boden an. Wir haben Lehm- bis Tonboden und 50 Jahre alte Bäume und Sträucher. Hier muss wirklich ein Bagger anrücken, wenn Gehölze weichen müssen. Die alten Kirschlorbeeren sind auch bald dran.
Meine Eltern haben Sandboden und konnten ihre Kirschlorbeerhecke gefühlt mit den Händen rausziehen.
Blumenbeet: gerne heimische Wildpflanzen, auch eine Aussaat ist möglich. -
Meine Hunde sind sich normalerweise 2 Spaziergänge am Tag gewohnt. Meist kommen wir so auf durchschnittliche 1,5 bis max. 2 Stunden Gassi am Tag. Oft schlendern wir wirklich nur so unsere Runden und vielleicht jeden 3. Tag mache ich aktiv irgendwelche (Such)Spiele, Aufgaben etc. mit den beiden oder es gibt auch mal eine Einzelrunde, wo dann mehr Interaktion mit mir stattfindet.
Manchmal gibt es auch nur einen langen Spaziergang und einen Gang zum Feld runter oder einen wirklich sehr ruhigen Tag mit viel Ruhen. Manchmal sind es Tagesausflüge, Besuch bei Freunden, Routen mit Hundefreunden oder oder. Das ist immer ziemlich unterschiedlich.
Meine Ersthündin hatte noch 1-2x die Woche HuPla, aktuell ist aber durch meine Schwangerschaft alles ziemlich reduziert. Ab und an Fellpflege und 1-2x die Woche etwas Physio/ Kopfarbeit. Das wars eigentlich. Und die Hunde sind sehr zufrieden.
Garten haben die beiden bei trockenem Wetter zur Verfügung. Diesen nutzen sie zum Sonnen, beobachten oder dösen und meine Ersthündin löst sich bei dringendem Bedarf dort auch. Aber wirklich mehr bewegen als drinnen tun sie sich dort nicht.
Ziemlich exakt genauso ist es hier auch. Außer dass der Garten nur unter Aufsicht zur Verfügung steht wegen unendlicher Mengen an Katzen- und Fuchskot.
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Gisela=Ghislaine de Feligonde?
Nicht schneiden. Hier meine im alten Garten, nur geschnitten, was wirklich gestört hat:
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Die hat seit ihrer Pflanzung Jahr und Jahr super schön geblüht. Vollsonne und Lehmboden, nie gedüngt, nie geschnitten.
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Man muss ja nicht 10 Küken unterschieben. Meine Else hat letztes Jahr 3 Tagesküken bekommen, Rasse unbekannt.
Alle drei waren Hähne. Else war happy, ein Hahn hat ein schönes Zuhause gefunden, die anderen zwei landeten in der Kühltruhe meiner Eltern
Wir als ehemalige Veganer (seit wir Eltern sind, essen wir nun die Eier unserer Hühner, nichts anderes Tierisches) fanden das echt grausam mit den Hähnen. Aber wenn sich eine Henne so gar nicht entglucken lässt…
Meine Else haben wir dieses Jahr schon drei mal entgluckt. Die fängt als Mechelnerin auch immer wieder an… Ich separiere die Glucken in einer Voliere, packe sie morgens direkt da rein mit Wasser und Futter, kein Nest, nach einigen Tagen bis zu einer Woche geben sie auf. Aber sie fangen durchaus manchmal immer wieder an…
Wir sind gerade bis morgen früh noch im Urlaub und mein Caruso baut erneut ab. Evtl. müssen wir ihn erlösen. Sein Staksen ist wohl richtig schlimm wieder, er liegt fast nur rum. Das tut mir echt leid. Dieses Jahr ist wie verhext.
So viele Hennen, mein Herzenshund, nun braucht mein Vater eine Herz-OP…
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Färberkamille ist auch toll. Bei mir gehen da die Schnecken nicht ran.
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Bei mir wäre der von Schnecken zerfressen.
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Bisher wird es tatsächlich besser bei uns. Das AB ist nun durch, die Wurmkur startet. Der Kot sieht besser aus und die Hühner wirken fitter.
Danke für deine Erfahrung! Ich habe ja seit zwei Jahren erst meine Hühner und zum ersten Mal eine Krankheit da (außer den Milben letztes Jahr) und habe da auf den Arzt gehört. Der ist hier im weiteren Umkreis DER Geflügelarzt schlechthin
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Meine Hühnerhaltung macht dieses Jahr Sorgen. Ich habe im Dezember zwei Maran-Junghennen gekauft und damit ging das Elend los. Erst starben die zwei Junghennen wenige Wochen bis Monate später, ohne Symptome lagen sie auf einmal tot da. Erst Alma Ende Januar, wenige Wochen später Sybille. Da habe ich es auf den Züchter geschoben, weil beide auch nie legereif wurden.
Dann wurde eine meiner Welsumerinnen krank und starb. Ok, kann ja mal passieren, alle haben geniest und wurden mit den Standardmittelchen behandelt. Dann meine zweite Welsumerin vor zwei Wochen, ohne Symptome tot, jetzt eine Barnevelderin. Ich war beim Tierarzt, auch der Caruso war mit, die Barnevelderin wurde seziert.
Ein paar Würmer, vergrößerte Organe, tumorös.
Jetzt habe ich noch 7 von ursprünglich 12 Hennen, sie kriegen Antibiotika und danach eine Wurmkur, wir haben heute den Stall grundrein gemacht (aber es waren keine Milben da, was noch eine Vermutung war) und hoffen das Beste. Wenn noch eine Henne erkrankt, schicken wir wohl Proben ein. Der Caruso war etwas verschleimt und stakst ja so komisch schon länger. Da hat der Arzt aber gesagt, dass die AB und weiter gegen seine Federlinge behandeln helfen sollten. Hoffen wir mal. So ist das echt schade und mein Anspruch ist ja, dass die Hühner bis zum Lebensende bleiben.
Der Arzt meinte, ich solle bloß nicht züchten, sonst könnte ich weitergeben, was mein Bestand haben könnte. Und wenn es nicht aufhört, alle weg, paar Monate Pause und dann von null anfangen. Das wäre aber echt grausam
Wie sieht denn eure Stallhygiene so aus? Vielleicht kann ich bei mir ja noch was verbessern.
Habt ihr mal Abstriche machen lassen?
Das war bei uns gerade der Weg als die Hühner sehr verschleimt waren und das Standard AB nicht gegriffen hat.
Der Arzt hatte Proben von der sezierten Henne genommen, aber dazu geraten, dass wir erst mal die Standardsachen behandeln und diese nicht einzuschicken. Bei meinem kleinen Bestand war er sehr pragmatisch.
So ein Kosten-Nutzen-Rechnen widerstrebt mir sehr. Meine Hühner sind zwar keine Haustiere - wenn eines stirbt, bin ich traurig, aber nicht am Boden zerstört wie bei Balous Tod - aber sie sind auch keine Nutztiere.
Mit AB und Wurmkur und auf Federlinge weiter behandeln haben wir ja hoffentlich schon Erfolg.
Was war es bei deinen Hühnern, als sie verschleimt waren?
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