Beiträge von Juliaundbalou

    Die Retriever werden halt sehr spät erwachsen (3-4 Jahre)

    Das finde ich interessant. Ich hab auch gelesen, dass größere Rassen generell später bzw. länger in die Pubertät kommen. Stimmt das? Drei bis vier Jahre Pubertät würde mich ja schon sehr abschrecken. :ugly:

    Dass sie später in die Pubertät kommen, würde ich nicht sagen. Balou kam circa mit 5 Monaten so langsam in die Pubertät. Und ja, bei ihm kam zwar etwas Hirn ab zwei endlich mal dazu, aber erwachsen wurde er tatsächlich erst mit vier.

    Nell habe ich ja erst mit fast sieben Monaten übernommen. Also habe ich keinen Vorher-Vergleich. Sie ist aber von Anfang an pubertär. Ich warte sehnsüchtig auf die erste Läufigkeit. Mal schauen, wie schnell bei ihr mehr Hirn wächst. Wobei, sie hat von Anfang an etwas mehr davon als Lou damals xD

    Solche Phasen kann es tatsächlich immer wieder mal geben.

    Balou hat damals mit knapp einem Jahr plötzlich komplett verlernt alleine zu bleiben. Nur Winseln wäre nett gewesen. Er hat Telefonsteckdosen, Fußleisten samt dahinter versteckter Kabel, Thermostatverkleidungen, Schmutzfangmatten und noch vieles mehr demontiert und zerstört. Und mir beim Nachhausekommen dann stolz präsentiert:ugly: Auch später hatten wir immer wieder Phasen, wo es mal schlechter ging.

    Die Retriever werden halt sehr spät erwachsen (3-4 Jahre), da gibt’s immer wieder Auf und Abs, die sich in verschiedenen Bereichen äußern können.

    Dann würde sie doch aber nicht 6 wochen Lachs mit Kartoffel vertragen und dann auf einmal vo n heute auf morgenwider nicht mehr...

    Doch, das passt auch zu IBD. Balou vertrug teilweise über Monate sein Futter, dann kam der nächste IBD-Schub.

    Oder aber er hatte ein einziges Stückchen außer der Reihe und mehr Stress (wie Silvesterlärm) und zack - der nächste Schub.

    IBD hat viele Gesichter.

    Ich finde das gar nicht sooo schrecklich wenig. Die 30 Minuten an der Leine sind ganz schön viel oder läuft er an einer Schleppleine?

    Meine Kleine (GR) ist 9 Monate alt und geht auch noch 2-3 x am Tag zum Lösen raus plus 2x spazieren. Manchmal eine Stunde und eine ganz kleine Runde. Manchmal 30 und 45 Minuten. Ist immer unterschiedlich.

    Wir machen einmal pro Woche gaaaanz wenig Dummyarbeit (was genau versteht ihr denn unter Apportieren?), sie kann mit dem Ersthund spielen, unregelmäßig verabreden wir uns auch mal mit anderen Hunden, Grundgehorsam läuft nebenher, Tricks usw. machen wir noch nicht.

    Wüsste nicht, warum ein 6 Monate alter Aussie mehr machen müsste.

    Morgens läuft er die meiste Zeit an der normalen Leine und hat noch ca. 5 Minuten freien Lauf....Ich meine das Dummytraining....das machen wir gelegentlich, aber auch nicht zu oft

    Ok. Hat das einen besonderen Grund?

    Ginge da auch eine Freilaufrunde mit weniger Leinelaufen?

    Für meine Hunde zumindest wäre das in dem Alter zu anstrengend gewesen.

    Dummytraining ist super. Meine Kleine darf aber nur ein bisschen Basics üben und vielleicht 3-4 Dummys pro Woche holen. Ansonsten guckt sie dem Großen bei der Arbeit zu, das ist noch aufregend genug für sie und sie neigt zum Totschütteln der Dummys :ugly:

    Ich finde das gar nicht sooo schrecklich wenig. Die 30 Minuten an der Leine sind ganz schön viel oder läuft er an einer Schleppleine?

    Meine Kleine (GR) ist 9 Monate alt und geht auch noch 2-3 x am Tag zum Lösen raus plus 2x spazieren. Manchmal eine Stunde und eine ganz kleine Runde. Manchmal 30 und 45 Minuten. Ist immer unterschiedlich.

    Wir machen einmal pro Woche gaaaanz wenig Dummyarbeit (was genau versteht ihr denn unter Apportieren?), sie kann mit dem Ersthund spielen, unregelmäßig verabreden wir uns auch mal mit anderen Hunden, Grundgehorsam läuft nebenher, Tricks usw. machen wir noch nicht.

    Wüsste nicht, warum ein 6 Monate alter Aussie mehr machen müsste.

    Eben wegen der Vorerfahrung und dem Wunsch nach einem Schäferhund finde ich Curly und Chessie halt so passend.

    Aber wenn der GR auch auf der Wunschliste steht - wieso nicht?

    Also ich wollte auch immer einen belgischen Schäferhund, aber mein Leben gibt das einfach nicht her.

    Ich hab mir den Retriever geholt und bin sehr glücklich mit ihm. Und ich bin unglaublich froh mich so entschieden zu haben. Retriever sind einfach soooo easy going im Vergleich mit Schäfer, Terrier und Co. Ja verallgemeinert, aber in der Regel keine Probleme mit Artgenossen, d.h. auch kein Thema mit Leinenaggression, keine Probleme mit Menschen, was super im Alltag ist. Hören gut, also auch entspannte Spaziergänge möglich. Ich genieße das sehr und weiß nicht ob ich mir irgendwann mein Leben wieder schwer mache :D Naja wahrscheinlich schon, aber so lange mein Leben ist wie jetzt nicht.

    Ach Ps:

    Curly oder Chessie hätte ich auch eher hier gesehen. Aber die KÖNNEN dann ja schon wieder Wach- und Schutztrieb mitbringen und gerade die Chessies sind ja auch nicht mit jedem Hund so easy...

    Da gibt’s ja schon nochmal große Unterschiede zum GR, ob jetzt aus AL oder SL.