Nachdem ich hier seit ein paar Wochen still mitlese, kann ich mich nun auch outen![]()
Unser erstes Kind kommt Ende Juni 2021 und die Hunde stecken bereits seit Wochen zurück, weil mir einfach 24/7 übel ist ![]()
Nachdem ich hier seit ein paar Wochen still mitlese, kann ich mich nun auch outen![]()
Unser erstes Kind kommt Ende Juni 2021 und die Hunde stecken bereits seit Wochen zurück, weil mir einfach 24/7 übel ist ![]()
Mich macht die Geschichte auch nur wahnsinnig traurig und ich würde gerne meine Hilfe anbieten, wenn ich könnte. Leider habe ich keine Erfahrung mit Malis und bin mit meinen beiden aktuell ausreichend ausgelastet.
Besonders traurig macht mich, dass Zelda als unzureichend empfunden wird. Meine Nell habe ich als Rückläuferin übernommen und die war am Anfang auch echt nervig. Sie hat nicht gefiept, sondern gemotzt, im Sekundentakt, kam aber auch schlecht zur Ruhe und stand immer wie ein Sack Kartoffeln in der Gegend, wenn man sie ansprach. Dann hat sie auch noch Flöhe eingeschleppt und kurz danach Würmer. Tjoah, ist halt ein Hund. Freilauf hatte sie die ersten Wochen nicht und sie war ein 6 Monate alter Golden Retriever...
Jetzt nach drei Monaten hat sich alles ganz gut eingespielt, in weiteren drei Monaten ist sie hoffentlich komplett zur Ruhe gekommen.
Was ich damit sagen will: Hunde sind keine Roboter. Sie brauchen Zeit, Einfühlungsvermögen und Hilfe, erst recht während der Eingewöhnung. Das kann ein Kennel sein, ein Hundezimmer, das durch ein Türgitter getrennt ist oder auch was ganz anderes. Aber es ist ganz normal, dass man den neuen Hund nicht ins neue Zuhause packen kann und ab Tag 1 läuft es einfach.
Bitte versuche, Zelda die Zeit bei dir möglichst stressfrei zu gestalten und lass dir die Hilfsangebote durch den Kopf gehen. Dieser Thread zeigt mal wieder, was für tolle Leute im Forum unterwegs sind und ich hoffe sehr auf ein Weihnachtswunder für Zelda! ![]()
Wild fänd ich jetzt nicht zu speziell. Ich möchte nur möglichst wenig herum springen und hoffe, dass ihre Fresserei draußen besser wird. Habe im DF schon mal gelesen, dass wohl viele Hunde draußen viel aufnehmen, die Josera zu fressen bekommen, deshalb will ich nicht unbedingt eine andere Sorte Josera versuchen
Ich würde zwar wetten, dass das draußen Fressen nichts mit der Fütterung von Josera zu tun hat (und bin gespannt was du berichtest), aber ich würde auch DEFU empfehlen, bekommen meine beiden und haben sehr festen normal häufigen Output und weiches, glänzendes Fell damit. Und bessere Bioqualität - die dann eben aber auch nicht von irgendwo weit weg herkommt, gibts meines Wissens nach nicht in D.
Ich werde berichten! :)
Wollte auf jeden Fall auch die Züchterin mal ansprechen, wie sie mit sowas umgeht. Bin echt am Ende meines Lateins und habe nicht wirklich die Zeit und die Spazierumgebung, ihr das in Miniminischritten abzugewöhnen ![]()
Bei Balou war das nie so extrem ausgeprägt, manches musste ich nur einmal verbieten und der Rest hat sich dann verwachsen und hing eindeutig mit seinem IBD zusammen.
Wild fänd ich jetzt nicht zu speziell. Ich möchte nur möglichst wenig herum springen und hoffe, dass ihre Fresserei draußen besser wird. Habe im DF schon mal gelesen, dass wohl viele Hunde draußen viel aufnehmen, die Josera zu fressen bekommen, deshalb will ich nicht unbedingt eine andere Sorte Josera versuchen ![]()
Ich bräuchte mal eine Futterempfehlung.
Nell bekommt das Josera Lamb Basic, weil sie das vom Vorbesitzer so kennt.
Output ist etwas massig, könnte ruhig besser sein. Sie macht circa 3x täglich, so wie Balou auch, also ok. Sie muss aber echt sehr dringend, wenn sie dann muss. Sie meldet dann und muss JETZT SOFORT, kenne das von Balou damals so nicht. Aber vielleicht ist das mit 10 Monaten ja noch normal.
Nun ja. Aber: sie frisst draußen alles an Kot, was sie finden kann. Hundekot eher nicht, da muss es schon eine große Ausnahme sein. Aber Pferdeäpfel, Schafsköttel, Rehkot, usw usw: sie geht richtig auf Suche und schlingt so viel wie möglich runter.
Da sie nicht nachhaltig lernt, draußen nichts aufzunehmen, vermute ich ein bisschen, dass wir am Futter schrauben könnten.
Meine Wünsche:
Gerne Bio, muss aber nicht
Qualitativ hochwertig
Wenig Kräuter, Zusatzstoffe usw.
Fleischsorte gerne nicht zu speziell
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Urlaub geht halt nicht mit jedem Hund so ![]()
Meine beiden würden niemals mit in die Stadt kommen oder den ganzen Tag am Strand sein. Sehe da keinen Mehrwert für die zwei, ganz davon abgesehen, dass passendes Strandwetter für die zwei MIR zu kalt wäre.
Also machen wir auch im Urlaub Hundedinge und während der Menschendinge bleiben die Hunde eben im Ferienhaus und schlafen. Dann brauchen sie auch keinen Urlaub vom Urlaub.
Zu den geforderten Studien usw:
Ich befürchte, sowas gibt’s nicht. woran sollte man den Bewegungs- und Beschäftigungs-Bedarf für Hunde messen außer an den Erfahrungen der Besitzer?
Man könnte evtl. den Cortisolpegel messen, aber selbst da bleibt es eher eine schwammige Untersuchung.
Hier lese ich auch mit ![]()
Ich muss mir sehr oft anhören, dass meine Hunde doch sicherlich wahnsinnig viel Bewegung brauchen. Das ging schon los, als Balou ein 8-Wochen-Knirps war ![]()
Ehrlich gesagt ist es bei meinen beiden so, dass weniger mehr ist und wir selten auf 2-3 h kommen, vielleicht mal am Wochenende auf einer Wanderung in der echten Pampa und ansonsten ist dann Ruhe.
Balou kann Reize recht schwer filtern und ihn stresst eigentlich alles: Wildgerüche, Wildsichtungen, Menschensichtungen, erst recht Kinder, Hundesichtungen, jegliche Arbeiten in der Natur wie Baumfällarbeiten usw. Freilauf ist ebenfalls eher dosiert drin und er bittet regelrecht um die Leine, wenn es ihm zu viel wird. Dementsprechend passe ich die Spaziergänge an und breche sie zur Not auch mal ab, wenn wir unvorhergesehen recht vielen Reizen begegnen.
Das ist nicht nur rassebedingt, aber nun mal auch. Gerade der Jagdtrieb, der bei ihm recht stark ausgeprägt ist, sorgt dafür, dass auch die Pampa nicht nur Pampa für ihn ist.
Er ist sehr zufrieden, wenn er zweimal pro Woche Dummyarbeit machen darf, 30-40 Minuten inklusive Lösen, Wege zwischen den Aufgaben und Wartezeiten, während die Aufgaben vorbereitet werden.
Da merkt man einfach, wofür der Jagdhund mal ursprünglich gedacht war: nicht stundenlang durch die Natur watscheln, sondern punktuell eingesetzt werden.
Zeit im eingezäunten Gelände darf übrigens recht unbegrenzt sein, da kann er richtig abschalten.
Bei Nell kann ich noch nicht viel zu sagen mit ihren 10 Monaten. Aber nach müde kommt doof und das merke ich auf ungewollt größeren Runden immer wieder. Die Konzentration reicht eigentlich nur für 30-45 Minuten und anschließend vielleicht Stöckchenzerlegen und grasen ohne Strecke zu machen. Arbeit braucht sie noch nicht, da üben wir die Basics und sie ist platt nach 2 Minuten.
Aber die Retriever müssen ja so viel laufen. Erst recht die Arbeitslinie und Hunde mit jagdlich geführten Vorfahren ![]()
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Meiner Meinung nach ist sehr sehr viel individuell vom jeweiligen Hund abhängig. Aber die Tendenz geht schon stark dahin, dass alles, was kein Begleithund ist, deutlich sorgfältiger und dosierter beschäftigt werden muss. Aber auch bei den Begleithunden gibt es natürlich Exemplare, die einem um die Ohren fliegen, wenn sie begleiten und stundenlang spazieren und Kinder bespaßen sollen.
Also ich streichle meinen zweiten Hund nicht, wenn ich den einen streichle. Auch wenn er sich nicht dazwischen drängelt. Meiner Meinung nach muss ein Hund im Rudel akzeptieren können, dass nur der andere Hund Aufmerksamkeit bekommt und dass seine Zeit separat statt findet.
Ich trainiere auch gerne (wir machen Dummytraining), während der zweite Hund zuschaut und eben nicht mitmachen darf. Momentan übe ich, den einen Hund zu rufen oder ein Kommando ausführen zu lassen, während der andere eben nicht reagieren soll.
Pubertät wird sehr oft mit Adoleszenz verwechselt. Pubertät ist die Phase der Geschlechtsreife - und die ist auch bei Retrievern erreicht, bevor sie 3 oder 4 Jahre alt sind!
Dann dürfte das hier niemand so nennen, tun aber alle.
Ich sage es nochmal, wie ich es gemeint habe, die anstrengende Zeit des Heranwachsens und Reifens geht bei Retrievern bis sie 3-4 Jahre alt sind. Erst dann sind sie geistig und körperlich erwachsen.