Beiträge von charly2802

    Ein potenter erwachsener Rüde ist unruhig um diese Jahreszeit ... die Natur lockt, ob mit oder ohne läufige Hündinnen in der Nähe ...

    Warum muss er in der abgesperrten Küche bleiben? Mit zwei Jahren dürfte er sich doch schicken und nix mehr kaputtmachen? Also, alle Türen auf ...

    Vielleicht ist ihm auch einfach zu warm ... unsere beiden Rüden wechseln auch oft die Plätze während der Schlafphasen - mal neben dem Bett, mal neben der Badewanne, mal im Flur - so lange der Balkon offen ist, liegen sie auch draußen. Die haben warm ...

    Wobei ja dann noch die Frage wäre, ob es wirklich eine gewerbliche Anzeige ist, wenn ich als ordentlicher Züchter (hier reinrassig als Marker) da einen Wurf inserieren möchte.

    Jeder Verlag kann aber für sich entscheiden, ob jemand für eine Anzeige einer bestimmten Kategorie nun den Gewerbepreis zahlt oder den vergünstigten Preis für private Inserenten.

    Da ich über 10 Jahre bei einem Kleinanzeiger und danach bei diversen Magazinen gearbeitet habe, erinnere ich mich deutlich an interne Diskussionen, wer nun was zahlen muss. Das wird dann festgelegt und fertig.

    Manche Kunden wollten das ein oder andere auch nicht kapieren - dann können sie sich ja gerne an die Geschäftsleitung wenden - eine Mitarbeiterin in der Anzeigenannahme hat dazu nix zu sagen - man sieht ja, was blödes dabei raus kommt ... die hat ihre Vorgaben und fertig. Sie hat einen Kunden nicht zu verärgern ...

    Gewerbliche Anzeige - private Anzeige.
    Ein Unterschied, den viele Zeitungen/Verkaufsportale machen.

    Man könnte im Verlag pauschal davon ausgehen, dass reinrassige Hunde eben teurer (und mit vermeintlichem "Gewinn") verkauft werden, als Ups-Mix-Würfe ... von daher wäre pauschal die Verkaufsanzeige teurer.

    Das Gespräch der Mitarbeiterin war natürlich unprofessionell ...
    Sie hätte schlicht auf das Regelwerk des Verlages hinweisen können und fertig.

    Wenn du das als sticheln empfindest....ok. Eigentlich möchte ich nur zum Nachdenken anregen, aber dann setz ich mich eben auf meine Finger.


    Neben der mittlerweile studienbelegten Aufklärungsarbeit, über den Sinn und Unsinn von manchen Impfungen, gibt es ja Gott sei Dank auch immer mehr Tierärzte, die diese Studien "oh Wunder" zur Kenntnis nehmen und nicht mehr jährlich und schon gar nicht bis ins hohe Alter gegen alles impfen - bei uns zB gab es in der Umgebung nur einen einzigen Tierarzt, der den Impfstoff für einen erwachsenen Hund gegen Zwingerhusten da hatte. Alle anderen haben selbst die Bestellung des Impfstoffes abgelehnt (ist eine Nasenimpfung) - die Impfung wäre unnötig und nicht ungefährlich.

    Aber egal - was nützt dies alles, wenn zB Veterinärämter bestimmte Impfungen und die Wiederholungsrate bestimmen?

    Wie gesagt, wir MÜSSEN neben Tollwut auch Lepto und Zwingerhusten impfen, weil unser ältester Hund sonst nicht auf das Gelände der BW darf, weil dort Diensthunde geführt werden - auch wenn die Hunde sich niemals begegnen, niemals gleiche Wege gehen - egal: wir müssen impfen und basta.

    Ich finde das auch zum Kotzen - aber der alte Amtsschimmel ... was will man da machen ... Gibt ja auch Tierpensionen die nehmen nur durch und durchgeimpfte Tiere auf ... Züchter müssen auch alles mögliche impfen ... wenn sie auf Ausstellungen gehen wollen ... JA LEIDER ist das noch so. Bei uns gibts noch Tierärzte, die impfen selbst uralte Hunde munter durch - jährlich. Und die Halter vertrauen ihnen ... Götter in Weiß, heißt es da so schön. Ich glaube, es wird lange dauern, bis da ein neues offizielles Impfsystem etabliert ist - auf allen Ebnen.

    Leider müssen wir gegen Lepto impfen, genau so wie gegen Zwingerhusten ... einmal jährlich - sonst kann mein Mann unseren Großen nicht mit auf die Arbeit bringen (Diensthunde auf gleichem Gelände). Ansonsten würde ich weder das ein noch das andere impfen lassen. Diese beiden Impfungen sind nicht umsonst total umstritten ...

    Wie bringe ich ihn dazu so viel zu schlafen?

    "Komm Bub, jetzt machen wir ein schönes Schläfchen" - SCHLÄÄÄFCHEN ... das war bei uns das Zauberwort - also ab in sein Gehege gelockt mit einem Leckerli, Türchen zu und ... wegschauen - irgendwo hinsetzen und abwarten. 2 bis 4 Stunden schläft so ein Hundchen, wenn es mal runtergekommen ist ... Ist Hund das so gewöhnt, weiß er ganz genau: keiner kommt jetzt mit ihm spielen, ihn streicheln oder lässt ihn gleich wieder raus. Und außerdem ist er ja auch müde ... und wenn nix spannendes passiert, pennt der ein. Und ein Hund merkt sich solche Wörter - genau wie Geschäfte benennen, PIPPI, KACKA - und alles mögliche wie FRISS, KOMM HER, SCHLUSS JETZT, gehen wir in den GAAAARTEN? usw. usw.

    Ehrlich gesagt macht mirdas mit dem Alleine bleiben im Moment am meisten Sorgen. Weil für mich "nicht stubenrein und alleine bleiben" auch nicht zusammen passt. Da sind Pfützen ja vorprogrammiert.

    Du wirst Dich wundern, wie schnell die Stubenreinheit dann doch eintritt ... es spielt sich alles ein, Du weißt mit der Zeit, wann Dein Hund muss und der Hund ist täglich ein Stück mehr in der Lage auch mal anzuhalten - dass können sie rein körperlich auch erst ab etwa ab der 15 Woche. Unsere Welpen haben 15 und 20 Wochen gebraucht, bis auch wirklich kein Malheur mehr passierte. Freuen und petzen geht zum Beispiel nicht gleichzeitig ... dass muss Hund üben. Also wenn Ihr zB Besuch bekommt, erst mit dem Hund raus ... ;-)

    Diverse Räume haben wir mit Türgittern versehen, dass er da gar nicht rein geht. Vor dem Bad liegt er halt dann rum. Wenn die Türe aber zu ist, dann wird gejammert.
    Habe heute ein paar Mal den Raum verlassen, Türe angelehnt, da sitzt er halt sofort hinter der Türe und wartet.

    Dann lass ihn ruhig jammern - es kann ihm ja nix passieren. Und er merkt schnell, dass sein Gejammere keinen Erfolg hat - also ignorieren und bloß nicht ansprechen.

    nd offensichtlich gehört Henry nicht zu denen, die da völlig entspannt sind. Wobei ich nicht sagen möchte, dass er hibbelig ist.

    Du bist aber auch nicht entspannt ... ich weiß, wie anstrengend es sein kann, am Tag 10 Pippies oder Haufen weg zu putzen ... aber es ist nicht die Arbeit die einem den Nerv rauben kann, sondern die ständige Hab-Acht-Stellung "muss er oder muss er nicht?" ... aber das legt sich ... und wie schon geschrieben wurde: dann geht eben was daneben, wenn das Timing nicht stimmte - und?! In ein paar Wochen lachst Du darüber ... und in ein paar Monaten, genügen 3-5 Lösemöglichkeiten in 24 Stunden ...

    Schau auch mal in diesen aktuellen Thread - sicher findest Du da auch noch die ein oder andere Anregung:
    Mit Latein am Ende! Welpe(10 Wochen) beißt und schnappt wann immer es möglich ist.

    Wie man mit einem Hund vom ersten Tag an das Alleinsein trainieren soll, der schon weint, wenn man hinter einer durchsichtigen Duschtür steht (wo er einen ja sieht), ist mir schleierhaft.

    Einfach weiterduschen.

    Am besten eigentlich, den Hund erst gar nicht mit ins Bad nehmen. Vielleicht ängstigt ihn das Wasser und das Geräusch und nicht so sehr die Distanz.

    Unsere beiden waren als Welpe schon relativ schnell "mal kurz" alleine - anfänglich vor allem im Garten. Wir haben uns anfangs schnell fortgeschlichen, wenn sie gerade intensiv mit Kauen beschäftigt waren oder schliefen. Meist unterm Pavillon - diese 3 x 3 Meter haben sie nicht verlassen, bevor einer von uns wieder da war. Wir konnten das vom Fenster aus beobachten ... Später genügte ein "Bleib", wenn man den Garten kurz mal verließ. Winston hat sich dann immer unter den Pavillon begeben, Charly hat das gar nicht interessiert.

    Je weniger Gedöhns man darum macht, desto schneller funzt das.

    PS: Die Dog Barriere nutzten wir bei unserem ersten Hund nachts - bis er etwa 1,5 Jahre alt war und zuverlässig keinen Blödsinn mehr im Haus und mit den Katzen anstellte. Waren ja nur 4-5 Stunden - länger sind wir nicht am schlafen. Beim zweiten, er ist fast ein Jahr, siehts aus, als könnten wir sie bald entfernen.

    Er hat durch anfänglich lückenlose Betreuung beim "Freilauf" im Haus schnell gelernt, was er darf und was nicht.

    Korrektur (NEIN!) ist da das Zauberwort - das ist am Anfang zeitaufwändig, aber es schleichen sich dann auch kaum Dinge ein, die er eben nicht darf.

    Unsere Hunde haben bis heute nichts kaputt gemacht (okay, Klopapierollen und Zewarollen ausgenommen) ... wenn ich da andere Hundehalter sehe, deren Wohnungseinrichtung zerstört wird ... oha ... angekaute Möbel, aufgerissene Sofas usw. sieht man bei Facebook zB fast täglich ...

    Huiiii erstmal gaaaaanz ruhig! Das ist "nur" ein Welpe! Keine Atombombe, Granate oder sonst was Gefährliches

    :lol: :applaus: - danke für den Ablacher Oregano ...

    Aber es sind kleine Monster ... grins.

    Nachdem wir nun den zweiten Welpen aus dem Gröbsten raus haben, kann ich wirklich nur empfehlen - ein Gehege (so eine Gitterumrandung) anzuschaffen und den Welpen ab dem ersten Tag dran zu gewöhnen. Bei uns stand das Teil im Wohnzimmer - ca 1 x 2 Meter. Dazu gabs einen Bereich im Flur vor unserem Schlafzimmer, wo wir einen kleinen Bereich mit einer Dog-Barriere abgetrennt haben, dort schläft Hundchen. Beides mit Kuschelbett, Softknatschkissen und Wasser. Zugang zum kleinen Bad hat er von dort aus. Natürlich alles daraus entfernen, was er kaputt machen könnte.

    Und genau da kam Hund mehrmals täglich rein - zum Schlafen, zum runterkommen. Ein Welpe akzeptiert diese Einschränkung innerhalb eines Tages. Bei einem 11 Wochen jungen Hund könnte es ein paar Mal dauern, dennoch würde ich es einrichten. Gibt immer was leckeres, einen kleinen Schnellkauartikel, wenn Hund da rein soll ... Unsere beiden Welpen liefen da schnell von ganz alleine rein, nachdem sie im Garten waren oder Gassi, gespielt haben ... es passiert ja nix schlimmes - wir sind da - Hund kann uns sehen und in Ruhe schlafen, weil er aus Erfahrung weiß: jetzt findet erstmal nix mehr statt.

    Viele Probleme entstehen dann erst gar nicht, wie ständiges Verfolgen, Möbel schreddern usw. Und nach wenigen Monaten (so fünf, sechs) kann das Gehege weg - es bleibt nur das Bettchen stehen. Der Bereich, der mit Dog Barriere eingeschränkt wird, ist mit einem jungen Hund nicht nur über Nacht, sondern auch im Alltag auch einfach praktisch. Er kennt es und weiß: schlafen oder zumindest Ruhe halten. Alleine im Haus bleiben - kein Thema. Mal kurz aus den Füßen, wenn geputzt wird oder Besuch kommt, der allzu stürmisch überfallen wird - praktische Sache.

    Unsere beiden Hunde - einer erwachsen, einer bald ein Jahr - reagieren freudig, wenn ich sage: ab Jungs, in den Stall - da verschwinden die hinter die Barriere und legen sich in ihre Betten und erwarten schwanzwedelnd ihr Leckerli - danach wird sich gemütlich hingelegt und beobachtet - und bald darauf auch meist geschlafen.