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Mit Latein am Ende! Welpe(10 Wochen) beißt und schnappt wann immer es möglich ist.

    • Ein Welpe nimmt alles Maul, um seine Welt zu erfahren.
      Dazu gehören auch Hosenbeine, Schuhe, Schnürsenkel, Möbelkanten, nackte Haut.
      Es geht vorbei!
      Der Welpe ist nicht böse, allenfalls überdreht.
      Zeiten für Gassi, Fressen, Spiel, Entspannung helfen.

      LG, Friederike
      „Vielleicht gibt es schönere Zeiten; aber diese ist die unsere.“
      Jean Paul Sartre

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    • Und, wie hier schon gesagt wurde, sollte immer was zum Knabbern erreichbar sein.

      Unsere Schnecke hat, als wir sie mit 11 Wochen geholt haben, noch versucht, zu saugen, sie hat dazu auch ihre Zähnchen eingesetzt. Sie hat alles ins Spitzmäulchen genommen und dann mit Zahnkraft gesuckelt. Könnte eurer einfach zu früh entwöhnt worden sein?

      Insofern: Ich bin auch für Ruhe, einen klaren Tagesablauf, bei Zahneinsatz gibt es dann ein ruhiges Streicheln über die Schnauze mit einem sanften "Aus", wenn das Shirt noch immer festhängt. Notfalls öffne ich ihr Maul. Sie wird dann auch viel ruhiger und lässt sich kraulen. Mit einem sanften Geräusch, dass wir immer einsetzen, kann ich sie mittlerweile auch gut beruhigen (ein sanftes ÜSCHHHHHHHHH).

      So schlimm sind die Zähnchen ja noch nicht, ihr werdet es sicher aushalten. es wird besser.Versprochen.
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    • Ich hatte nur ein müdes Lächeln für jene erfahrenen HH übrig, die mir in den ersten Wochen nach Lexas Einzug sagten, dass es keinen Welpenbesitzer ohne Pflaster an Armen und Beinen gibt. Und die spitzen Zähnchen taten weh, verursachten blutende Wunden, einige Schäden an Mobiliar und Gegenständen und vor allem: Sie kosteten ganz viele Nerven.
      Zentral war für unsere Schnappschildkröte, dass wir ganz viel Ruhe in den Alltag gebracht haben, sie langsam die Welt erkunden ließen - nach einigen Anfangsfehlern, was das Welpenprogramm angeht - und mit ihr das Wort "Vorsicht" geübt haben.
      Anfangs waren wir nicht einmal auf dem Klo ohne sie, also trainieren - wie hier schon beschrieben - und Türen schließen bzw. Bereiche abtrennen, die nicht hundesicher sind oder nicht zugänglich sein sollen für den Kleinen. Gejaule wird aufhören, Kratzer an Türen sind nicht immer vermeidbar.
      Und: Es hört auf! Der Welpe lernt die Beißhemmung, bis die "richtigen" Zähne gekommen sind. Zur Beruhigung, zur Beschäftigung und gegen die Schmerzen beim Zahnwechsel braucht er eben geeignetes Kaumaterial, Karotten, Kauwurzeln u.ä. und eben ein klares Abbruchsignal, wenn er beim Spielen zu fest zuschnappt.
      Kein Psychiater der Welt kann es mit einem kleinen Hund aufnehmen, der einem das
      Gesicht leckt. (unbekannt)
      Lexa (*14.04.2016 / Weißer Schweizer Schäferhund)
      Blanca (2001 - 15.02.2016 / Kangal-Mix)
      In Memoriam: Sammy (LH-Collie) und Tanja (Cocker Spaniel)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von 37mara73 ()

    • Mein Podenco hat ziemlich lange geschnappt. Dummerweise immer, wenn ich lag und dann immer ins Gesicht. Ich habe sein Verhalten unterbrochen, indem ich ihn abgelenkt habe. Er hatte einen Beißbären (das Gegenteil eines Kuschelbären) und einen Kauknochen. Wir haben recht früh den Abruch mit "Nein" konditioniert. Weswege ich später "Nein" gesagt habe, wenn er geschnappt hat und mit einem Spiel mit dem Beißbären belohnt habe.
      Die Beißerei hat sich irgendwann von selbst verflüchtet. Stofftiere wurden aber Jahre später gebissen und gequält.
    • Hallo,

      genau darin

      flo.z95 schrieb:

      bekommt genug Auslauf und auch Freilauf(große Wiese/Grundstück),
      kann unter Umständen das Problem liegen. Wie oft und wie lang bekommt er denn Auslauf? Zu viel Auslauf und Action ist für einen Welpen eher schädlich als förderlich und kann auch zu eurem Problem beitragen.

      flo.z95 schrieb:

      Wir haben wirklich alles versucht, ihm "Aus!" beizubringen. Spiel abbrechen + wegdrehen, aus dem Zimmer gehen(dann hat er sich meistens im Zimmer weiter vergnügt), den Hund kurz vor die Zimmertür setzen, "Opfer-Körperteil" gegen Spielzeug+Lerckerlie austauschen, "Aua!" sagen und weggehen, jaulen wie ein Hund etc...ja nicht mal die Wasserspritzflasche hat ihn gestört, man kann so dominant auftreten wie man möchte dabei und auch die Lautstärke spielt keine Rolle, (Ich schreie Ihn wirklich nur an, wenn er so fest zubeißt, dass der Schmerz zu groß ist um den Schrei zu unterdrücken)
      Aua sagen, quietschen, jaulen, Wasserflasche, alles das lässt ihn vmtl nur noch mehr hochdrehen. Ich würde es weiter damit versuchen, konsequent wegzugehen/das Zimmer zu verlassen, wenn er euch "attackiert". Das Zimmer indem er dann kurz zurückgelassen wird, sollte welpensicher sein. D.h. dort sollte es NICHTS geben, womit er sich in eurer Abwesenheit beschäftigen kann. Dann wird er auch schnell runter kommen. Zudem übt ihr so direkt auch das kurze Alleinebleiben.

      Bei Newton war das das Einzige, das auf Dauer geholfen hat. Ich bin dann immer kurz aufs Klo. Das war die perfekte Dauer. Bis ich wieder kam, hatte er sich beruhigt.

      Und nochmal als Randnotiz auch von mir. Ich hoffe, dass sei mir noch erlaubt... Die Tipps von Jacqueline S bitte keines Falls befolgen! :dagegen:
      Newton - Labrador Retriever - *21.04.2014

      Ganzkörperwedler sind die Sambatänzer unter den Hunden... ;)

      Newtons Pfotothread:
      http://www.dogforum.de/index.php/Thread/203256-Mister-Newton-entdeckt-die-Welt/
    • 1.

      Alles nur 1-2 mal auszuprobieren, ist Quatsch. Das bringt gar nix, im Gegenteil, es verwirrt den Hund.
      Überlegt euch erst mal in Ruhe, was ihr machen wollt. Und das haltet ihr dann durch, und zwar konsequent. Über WOCHEN.

      Ich plädiere für: Spiel beenden. Dem Hund was zum Kauen (Spielzeug) in die Schnute schieben und kurz den Raum verlassen. Und zwar wortlos.

      Immer Kauzeug zur Verfügung geben. Oft lernen die von alleine, sich am Spielzeug abzureagieren.

      2.

      Es wurde schon geschrieben - ich würde wetten, das eigentliche Problem ist die Unruhe. Der Welpe sollte wirklich den größten Teil des Tages schlafen! Damit meine ich, um die 20 Stunden. Tut er das?

      Wenn nein, auch dafür gibt es Tipps.

      Lasst mal wilde Spiele (vor allem in der Wohnung) ganz bleiben, auch Ball etc. Draussen laufen und schnüffeln, mal den Rückruf üben, das reicht.

      3.

      Hundekontakt ist sehr wichtig. Wenn es irgendwie die Möglichkeit gibt, eine gute Welpengruppe zu besuchen, bei der auch gespielt werden kann (auch was eine gute Welpengruppe ist, ist dioskussionswürdig, da findest du haufenweise Infos) - dann macht das.
      Ebenso wichtig ist der Kontakt zu älteren Hunden.

      Im übrigen sind Welpen halt so (und Bullys sind ja besonders berühmt dafür), da muss man durch.
    • Ich kann mich noch an die Welpenzwit erinnern (er ist ja auch gerade mal 11 Monate)... junge war das ne ätzende Zeit in dem ich ihn öfter an die Wand klatschen hätte können (nein nein habe ich natürlich nicht :lol: ). Aber hier im forum müssten bisher alle Ada durch und wir alle haben es überlebt =)

      Es dauert eine Zeit und man muss da echt konsequent sein ("Nein" "Aus" oder Alternativen schaffen), aber es wird besser. Versprochen!! =)
      Liebe Grüße, Franci & Baxter (Fotothread)
    • Herzlichen Glückwunsch zu einem ganz normalen welpen!

      Die schnappen udn beißen, das ist normal - da shabt ihr doch vor der Welpenanschaffung sicher gewusst.

      Ich bekomme doch auch kein baby um mich später übers Schreien zu beschweren.
      Auch das Schreien geht vorbei (wenn ich das baby gut behandle udn das Kleinkind später richtig erziehe)
      Genauso ist es mit dem Welpenschnappen auch.

      Ich plädiere oft zu Welpe/Kind Vergleichen - man bekommt einfach ne andere Einstellung.
      Ich habe keine große Lust mich von meiner drei Jährigen anschreien zu alssen, weil sie jetzt Hunger hat.
      Da erziehe ich auch OHNE Wasserflasche, ohne anschreien, ohne runter drücken ...

      Die Mühe, sich Gednaken um die Erziehung zu machen udn nicht einfach veraltetes "Machtgehabe" nachzuahmen, sollte man sich bei nem welpen auch machen.

      Sorgt für einen gesunden Wechsel zwischen Spannung und Entspannung, bietet Struktur, bietet möglichst viel Kontakt zu altgleichen Hunden (1x die Woche in der Schule fidne ich recht wenig ...), sorgt dafür mdass der Welpe eine faire Chance hat, "Nein" und "Aus" zu lernen. (das erfordert Zeit und eine hundegerechte "Methode" - der Hund hann nur so gut lernen, wie man es ihm beibringt, oder anders gesagt - der Schüler ist immer nur so gut wie sein Lehrer...)

      Bietet vor Allem Alternativen. In sachen reinbeißen ist für welpen normal - ihr wollt nicht in Hände gebissen werden OK, gebt ihm statdessen n Spielzeug wo er reinbeißen darf.
      Babys nehmen auch alles in den Mund - das ist ebenfalls unglaublich wichtig für die Entwicklung. Ich möchte nicht dass das Baby das stromkabel ind en Mund nimmt - OK, gebe ich ihm nen schönen Beißring - als Mutter hat man doch auch eigentlich ständig irgenein Spieli dabei oder was zum beshcäftigen.
      Wenn ich als welpe so einen extremen Beißer habe, würde ich aucb ständig mit ner Beißwurst in der Hosentasche rumrennen.

      Übrigens:
      Beißhemmung erlernen bedeutet NICHT dem welpen das Beißen abzugewöhnen,
      sondern es bedeutet dass der Welpe lenrt seine Kraft im kiefer zu dosieren.
      das lernt er nicht indem er gar nichts mehr beißen darf.
      Das lernt er, indem er in "lebende" Dinge beißen darf die ihm "sagen" wann es zu doll wird. Daher viel welpenspiel. Oder er darf ruhig (ohne ihn hochzupuschen) mit euch spielen udn wenn es zu doll wird, wird abgebrochen.

      Wenn irh euch weiter belesen wollt - so im allgemienen, kann ich folgende Literatur wärmstens empfehlen:

      Fit for Life: Was Welpen wirklich lernen müssen: Amazon.de: Helen Zulch, Daniel Mills: Bücher

      Leben mit Hunden: - gewusst wie!: Amazon.de: Stefan Wittenfeld: Bücher


      Es schadet nie sich selber einw enig weiterzubilden (damit will ich nicht sagen dass ihr keine Ahnung habt!)
      dann ist man nicht darauf angewiesen, unrefektiert alles zu glauben was andere Hundehalter oder "Trainer" einem so erzählen.

      Ich hatte Arek bereits seit 1,5 Jahren als ich mir beide Bücher gekaut habe (das welpenbuch zum verschenken) - dun habe unglaublich viele gute Infos dazu gelernt.

      Viel Spass mit dem kleinen!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Manfred007 ()

    • Manfred007 schrieb:

      (ohne ihn hochzupuschen)
      Ich denke das ist mit unter ein Problem. Je mehr Terz ihr macht, je mehr Action für den Hund. Ich denke wie hier auch schon einige geschrieben haben, ihr müsst viel mehr Ruhe rein bringen. Ich kenne 2 junge Labbys, die verdammt hoch gedreht sind, denen es verdammt schwer fällt, einmal keine Action zu haben/machen, still halten, was ist das ? Sie sind halb jährig, und die Besitzer haben eben den Fehler gemacht, zu viel Action etc gemacht zu haben, für zu wenig für Ruhe gesorgt zu haben.
      Ihr müsst ihm das beibringen und dafür sorgen, das er zur Ruhe kommt. Nicht zu viel machen, nicht zu laut, nicht zu überschwänglich bei allem reagieren. Ruhig und besonnen reagieren.

      Ich habe z.B. immer Kausachen zur Verfügung gestellt, Plüschtiere die zerzupft werden durften (nur unter Aufsicht), dickeren Karton etc. Aber wie gesagt, alles wohl dosiert.

      Manfred007 schrieb:

      Die Mühe, sich Gednaken um die Erziehung zu machen udn nicht einfach veraltetes "Machtgehabe" nachzuahmen, sollte man sich bei nem welpen auch machen.
      :bindafür: genau so sehe ich das auch.

      Viel Erfolg und Spass mit euren Kleinen, habt Geduld und bewahrt die Ruhe.
      LG Michi :-)

      Hier geht's zu unseren Pfotothread :
      Mister Knallkopf und seine kleine "Kirsche"

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