Hallo,
das Einzige, was jetzt meiner Meinung nach bei dir gegen einen Hund spricht, ist die finanzielle Abhängigkeit von den Eltern. Das muss man wissen, ob man das will. ICH würde es nicht wollen.
Ansonsten finde ich deine Umstände toll. Wohnungsgröße ist auch vollkommen wurscht. Es sollte halt mit dem Vermieter abgesprochen sein, ob er einen Hund erlaubt.
Die Rassewahl würde ich allerdings nochmals überdenken. Das Programm, das du vor hast, macht dir jeder gesunde, erwachsene Hund locker mit. Dafür brauchst du keinen Husky. Die Huskys, die ich kenne gehen spätestens ab 20°C in den Standby. Das finde ich sehr ungünstig, weil man ja besonders im Sommer eigentlich draußen aktiv sein will.
Ich habe einen sehr agilen, temperamentvollen Labrador-Rüden. Der findet heiß zwar auch nicht toll, aber dann gehe ich mit ihm einfach in den Wald bzw. ans Wasser und die Sache läuft. :)
Auch bezüglich deines zukünftigen Arbeitslebens würde ich nicht gerade einen Husky nehmen. Jetzt kannst du ihm diese umfangreiche Auslastung garantieren. Wenn du dann mal einen Vollzeitjob hast, sieht das anders aus.
Ich bin Lehrerin, d.h. habe laut Volksmund vormittags recht und nachmittags frei, aber selbst mit meinen flexiblen Arbeitszeiten gelingt es mir nicht immer, das volle Programm zu fahren. Wenn ich einen 0815-Bürojob hätte, wüsste ich gar nicht, wie ich einen Hund halten sollte... :-/
Einen etwas kleineren, unkomplizierten Hund könntest du evtl mit ins Büro nehmen.
Den Wunsch nach einem Welpen kann ich verstehen. Ich nehme auch nur Welpen. Da solltest du dir aber im Klaren sein, dass das im ersten Jahr echt ne Aufgabe ist. Länger als zwei Stunden alleine lassen, ist da erstmal nicht drin. Ist das bei dir mit der Uni vereinbar?
Apropos Wolf... Hast du dir mal den Wolfsspitz angesehen? Vllt wäre der was für dich?