Beiträge von RafiLe1985

    Etwas mehr Standardisierung würde dem Ganzen allerdings gut tun.

    Der Meinung bin ich auch!

    Wenn man mal im Web sucht... Da kocht jeder sein eigenes Süppchen... Das Schulhund-Web-Portal (Klick!) ist eine wilde Ansammlung von "bits and pieces" wie man auf Englisch sagen würde... Teilweise nicht mehr aktuell. Welche Arbeitskreise nun noch aktiv sind, ist schwer ersichtlich... (Es gibt wohl auch Arbeitskreise in NDS.)

    Wie gesagt, was ich mir wünsche würde, wäre ein offizielles Angebot von den Ländern (unseren Arbeitgebern)... Eine Fortbildungsreihe, eine zweiwöchiges Seminar, etc. pp. Wie gesagt, für BaWü bin ich dran.

    So wie es im Moment läuft, bin ich unzufrieden damit.

    Wären denn aus der Show Linie Hunde eher für Anfänger geeignet?

    DEN Anfängerhund gibt es nicht.

    Ich kenne einen älteren Herren (Mitte 60), der hatte sein Leben lang Rottweiler und verzweifelt jetzt an seinem ersten Labradorwelpen... |)

    AL-Hunde braucht man mMn nur, wenn man intensive Dummyarbeit (oder sonstigen Hundesport) betreiben möchte. Ansonsten tut es doch auch die SL.

    Bruno ist Standardlinie, Henk die AL ;)
    Der übrigens in der Alltagserziehung viiiel einfacher ist als alle meine Standardlinien davor. Da ist eben nur die Schwierigkeit der richtigen Auslastung gegeben. Aber irgendwas ist ja immer :D

    Ah ok, sorry, dann hab ich das verwechselt...

    Ich sehe, die Labbi-Fraktion ist hier schon wieder versammelt. |)

    Einigen wir uns auf "Labrador eingeschränkt empfehlenswert"?

    Für NRW habe ich um Beispiel diese Handreichungen gefunden:

    https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Sch…e-Schulhund.pdf

    Ich frage mich halt, ob es etwas ähnliches für Niedersachsen tatsächlich nicht gibt, oder ob ich einfach zu doof bin, das zu finden :???:

    Hab's durchgelesen.

    Also was da gefordert wird, versteht sich meiner Meinung nach entweder von selbst oder ist nicht zu erfüllen.

    Das Hauptproblem: Es gibt keine "offizielle" Ausbildung. Es gibt zwar ESAAT und ISAAT, aber im Endeffekt sind das "normale" Hundeschulen, die das anbieten und auch entsprechende (finanzielle) Interessen verfolgen.

    Wie gesagt, ich habe eine solche "Ausbildung" durchlaufen und stehe dem mittlerweile sehr kritisch gegenüber.

    Was ich mir wünsche würde, wäre eine staatliche Ausbildung vom Arbeitgeber aus, die nicht auf Profit, etc. ausgelegt ist. Wie ich schon mal angedeutet habe, ich bin da dran, etwas (zumindest für BaWü) auf die Beine zu stellen. Kann aber wie gesagt noch dauern. Du weißt, wie langsam die Mühlen im ÖD mahlen... ;)

    Als Ersthundehalter ohne Erfahrung, der Labradore nett findet und ein paar als unkomplizierte Familienhunde kennt, macht sich keine Vorstellung was es bedeuten kann, so einem Hund zu erziehen.

    Ja, ich gehe da vollkommen mit dir konform. Dachte auch, dass das in meinen Beiträgen herausgekommen wäre...

    Ist Bruno nicht eine Arbeitslinie? Ist ja auch nochmal was Anderes als eine Showlinie... Der TE würde ich wenn nur eine SL empfehlen.

    Auch, welche Gremien das genehmigen müssen usw. So etwas suche ich jetzt von der Landesschulbehörde in Niedersachsen.

    Mein Schulleiter ist sehr bedacht, alle rechtlichen Vorgaben einzuhalten. Er hat sich damals erkundigt, bevor das Schulhund-Projekt bei uns angelaufen ist. Ergebnis: Ich brauche SEINE Zustimmung. Sonst nichts. Keine Zustimmung der GLK, keine Zustimmung des RP, keine Zustimmung des KuMi. Nur seine.

    Ob das für NDS auch gilt, kann ich dir jetzt natürlich nicht sagen, aber ich möchte dich warnen, dich da vollkommen freiwillig irgendwelchen unnötigen Dingen zu unterwerfen...

    Die meisten Familien sind doch etwas "erschrocken" über das Verhalten dieser Hunde, wenn sie dann da sind. Nur, weil viele einen solchen Hund haben, heißt das ja nicht, dass das Zuhause und im Alltag alles entspannt läuft.

    Das liegt aber auch mMn zu einem Großteil am "falschen" Marketing!

    Mir stellen sich da teilweise die Haare zu Berge...

    Dass der Labbi ständig als Familienhund angepriesen wird, liegt mMn am fehlenden Aggressionspotential... Man ist dadurch verleitet zu glauben, einen Labrador könnte "jeder" zwischenfallsfrei führen... Nur leider können Labbis in den falschen Händen halt ganz andere Probleme entwickeln... Und von denen berichtet halt leider erstmal keiner. Das darf man dann selbst herausfinden, wenn man ihn hat... :verzweifelt:

    Ich brauche nochmal eure Hilfe:

    Gibt es in Niedersachsen irgendeinen Erlass, der den Einsatz eines Schulhundes regelt? Ich bin gerade irgendwie zu doof und finde das nicht... :headbash:

    Huhu,

    komme jetzt erst zum Antworten. Aber hab's zumindest nicht vergessen... ;) In NDS kenne ich mich nicht aus, aber ich hoffe, dass es das auch dort nicht gibt!

    Das wäre auch noch schöner, wenn mir jemand vorschreiben würde, wie ich mit meinem (privaten) Hund umzugehen habe... Wie du deinen Unterricht machst, schreibt dir ja im Endeffekt auch keiner vor. Lediglich die Inhalte... Wieso sollte man dir dann vorschreiben, was du mit deinem Schulhund zu machen hast?

    Gesunder Menschenverstand, umfangreiches Wissen über Hunde und ihre Bedürfnisse sowie das richtige "Lesen" können des eigenen Hundes reichen mMn vollkommen aus, um einen Schulhund ordentlich führen zu können.

    Ich fühle mich ganz wohl in der rechtlichen Grauzone... Immerhin ist es ein aufwändiges zusätzliches persönliches Engagement, das man der Schule anbietet und ich finde, dann sollte einem auch eine gewisse Freiheit zugestanden werden.

    Ich führe ja nun (offiziell) seit September 2015 meinen Schulhund und bisher vollkommen erfolgreich und ohne Zwischenfälle. Ganz ohne irgendwelche rechtlichen Vorgaben.

    Dass der Hund versichert, gesund und gut erzogen sein sollte, versteht sich mMn von selbst!