Noch eine Frage: wenn ich mich dann für eine Rasse entschieden habe, wo finde ich eine seriösen Züchter? Im Internet wird man ja zugebombt mit angeboten. Wie erkenne ich was gut ist? Ich möchte ja einen gesunden Hund der lange lebt!
Was mir noch einfällt: es muss kein reinrassiger Hund sein. Gerne auch ein mix wenn man die Rassen der Eltern Tiere kennt und somit das Wesen einschätzen kann.
Ich würde mich da immer an den VdH halten. Wenn ihr einen Rassewelpen vom Züchter wollt. Beim Labrador wäre da der LCD oder der DRC (Deutscher Retriever Club). Beim Goldie dann statt LCD der GRC. Alle diese Vereine haben eine Welpenliste wo ihr gucken könnt, welcher Züchter gerade Welpen hat.
Bitte haltet Abstand von irgendwelchen Doodles, Poos oder von Labbis in ganz "tollen" Sonderfarben (silver, charcoal, champagner)... Labbis gibt es in gelb, braun und schwarz. Punkt.
Wenn ihr einen Mix wollt, müsst ihr meiner Meinung nach (zumindest bei einem Welpen/Junghund) für Überraschungen offen sein. In der Regel weiß man da nicht genau, was für Rassen drinnen stecken, da es ja keine Dokumentation drüber gibt... Viele Hunde werden dann als Labbi-Mix angeboten und am Ende kommt die große Überraschung.
Wenn ihr einen Mix wollt, würde ich persönlich einen Hund ab drei Jahren nehmen. Der ist fertig entwickelt und da kann man am ehesten sehen, was man bekommt.
Zudem was @flying-paws geschrieben hat: Ich habe einen sehr rassetypischen Labrador und der tut NICHTS von dem, was beschrieben wurde. Nur, er ist halt entsprechend erzogen... (Er ist ausgebildeter Schulhund.) Für Familien mit KIndern kann ich den Labrador uneingeschränkt empfehlen, wenn man sich bewusst ist, dass auch beim Labrador (wie bei jedem anderen Hund auch) entsprechende Erziehungsarbeit zu leisten ist... Nur, das mit dem Haaren... Das stimmt, das ist echt ein Graus. Aber mMn wirklich der einzige Nachteil beim Labrador.