Beiträge von RafiLe1985

    Ich bin auch ganz ehrlich überrascht, daß es so leicht sein soll, einen Jagdhund vom Jagen auf Wild abzubringen :denker: ,

    Ich kann dir das halt aus den Erfahrungen in meiner Staffel sagen. Wir haben 80% Rassen aus FCI-Gruppe 7 oder 8 und die beiden Hunde die wirklich auch in der Suche weg sind zum Jagen, sind wie gesagt einer der AL-Labbis und eine SL-Goldie-Hündin (die habe ich vorher vergessen weil der HF gerade in Elternzeit ist).

    Alle Anderen (insbes. natürlich die Weimaraner, der Pudelpointer, der Deutsch Kurzhaar, der Chessie, der English Setter und auch mein Springer) interessiert in der Suche das Wild nicht die Bohne.

    Eben - darum sind bei der hiesigen Staffel die ernsthaft jagenden Hunde in den Trümmern oder waren Mantrailer, in der Fläche nimmt man hier Hunde mit weniger Jagdtrieb. Ich finds durchaus naheliegend.

    welche Rassen sind bei Euch die Trümmersuchhunde?

    Bis auf die beiden Weimaraner machen bei uns alle Hunde Trümmer. Jagdhunde haben für die Rettungshundearbeit schon Vorteile, die Schäferhunde, Hütehunde einfach nicht mitbringen. Gerade in den Trümmern zeigen sich die Vorteile ganz deutlich. Wo die Jagdhunde, die VP sehr schnell lokalisiert haben und dann planvoll ausarbeiten, läuft der belgische Schäferhund mehr oder weniger im Zufallsprinzip über den Kegel bis er halt mehr oder weniger zufällig am Versteck ist. Das nur als Beispiel.

    (Ich war in Malchin zum Beispiel bei einer "fremden" Ausbilderin in der Gruppe, die seit Jahrzehnten Tervueren führt. Und die Hund sind wirklich top ausgebildet. Ihre mittlere Hündin ist so alt wie Hunter. Die Ausbilderin hat manches Mal echt gestaunt, wie schnell Hunter die VP hatte. Ihre Hündin sucht ne Viertelstunde. Hunter ruck zuck, zwei, drei Minuten. Ich bin echt nen ganzen Kopf größer von der Trainingswoche zurück gekommen.)

    Mal so ganz allgemein gefragt, bei der Rettungshundearbeit schickt man die Hunde ja ohne Leine los und auch in wildreichem Gebiet? Ist das mit so speziellen Rassen überhaupt möglich oder bevorzugen sie dann letztendlich nicht doch die Jagd auf Wild, wenn sie die Gelegenheit haben?

    Kann passieren. Wir hatten so einen Weimeraner, der wurde alt Mantrailer..

    Wir haben in unserer Staffel fast nur Jagdhunde aus jagdlichen Zuchten. Ausgerechnet ein AL-Labbi ist der, der keinem Reh widerstehen kann. Der PP, die Weimaraner, der DK, der Chessie, die AL-Goldies, die anderen AL-Labbis. Bei allen kein Problem. Und gerade der DK hat „privat“ wirklich schon was auf dem Kerbholz. Aber in der Suche, kein Thema.

    Ein sehr erfahrener HF aus meiner Staffel hat sich als Nachzögling einen Chessie geholt und kommt wirklich null zurecht. Und das ist ne Hündin. Bei mir wäre es ja ein Rüde.

    Das schreckt mich enorm ab. Sonst gefallen sie mir.

    Warum wieso weshalb und womit kommt er denn nicht zurecht? Welche Eigenschaft des Hundes schreckt dich ab? Und was hat das mit Hündin und Rüde auf sich?

    Ich schreib dir eine PN. Prinzipiell ist sie im Alltag sehr schwer händelbar für ihn. Mehr möchte ich hier jetzt nicht öffentlich sagen, ehrlich gesagt.

    Rüden sind oft ja schon nochmal ne Portion „intensiver“ als Hündinnen.

    Naja, dass man sich für verschiedene Rassen begeistern und sich diese auch in seinem Leben vorstellen kann, finde ich jetzt tatsächlich auch nicht weiter schlimm. Ich könnte mir in Zukunft unter anderem einen Second-Hand-Chinesischen Schopfhund vorstellen, einen Rescue-Windhund oder einen Labor Beagle, sind ja auch sehr unterschiedliche Rassen und ich gehe dennoch davon aus, dass ich denen gerecht werden könnte, würde es halt dann wenn die Planung komplett konkret wird nochmals von meiner dann aktuellen Lebenssituation abhängig machen...

    Da hast du absolut recht und das ist für mich selbstverständlich! Natürlich werde ich dann zur gegebenen Zeit nochmal schauen.

    All diese Rassen gibt es ja auch nur mit Rettungshundearbeit. Wenn ich das aus irgendeinem Grund nicht mehr machen könnte, sieht die Rasseliste doch wieder ganz anders aus.

    Wenn man sich also einmal für eine Rasse entschieden hat, muss man also bei dieser Rasse bleiben und es dürfen einem auch keine anderen Rassen gefallen? Ok, interessant…

    Nö, hat niemand gesagt. Aber bei dir scheint immer die Rasse schuld zu sein, wenn es nicht ganz wie erwartet klappt. Und dann muss eben eine andere Rasse her, egal wie schlecht recherchiert?

    Der Toller ist dir zu nervös/hibbelig, aber ein Working Cocker nicht????? xD :respekt:

    Was ein Bullshit, sorry… Ich frage mich langsam echt wo du so einen Schmuh immer her bekommst… Tut mir Leid, aber deine Beiträge in meinen Threads scheinen nur dazu sein um runter zu ziehen, mies zu machen, etc.

    Im Endeffekt muss ich dann mit den Hunden leben. Und ich bin heilfroh, dass ich damals NICHT auf dich gehört habe und mir DOCH den Springer geholt habe…

    Aber sie hat doch jetzt gar nicht geschrieben, dass sie sich den Toller nicht zutraut, weil sie ihn nicht vom Jagen abhalten könnte? Das kann doch auch an ganz anderen Dingen liegen. Ich würde mir zum Beispiel definitiv keinen Labbi zutrauen, liegt aber nicht am Jagen.

    Drum frage ich ja. Weil ich keine Kriterien erkennen kann. Sie meint, ihr liegen sowohl harte wie weiche Hunde, sie hat bereits einen Retriever. Sie hat keine Erfahrung mit jagdlich ernsthaft ambitionierten Hunden, sieht das aber nicht als Problem. Drum meine Frage: was ist das Problm mit dem Toller?

    Und warum bei den Vorstehern die weit auseinander liegenden Extreme Setter und DD, aber nicht die gemässigten wie KLM, Spinone, allenfalls Bretone? Ein Field Spaniel wäre toll? Eine extrem seltene Rasse, bei der Arbeitseigenschaften überhaupt kein Zuchtktiterium sind? Aber der ist toll, während ein jagdlich gezogener ESS mit den gewünschten Eigenschaften nicht in Frage kommt?

    Da können schon ernstlich Fragen aufkommen nach den Kriterien.....

    Die Kriterien nach denen ich mir meine Hunde raus suche, sind doch meine Sache… Du hättest mir ja nicht einmal nen Springer zugetraut… So viel dazu. Und Hunter war im Vergleich zu Newton wirklich richtig easy. Gerade was Jagdtrieb anbelangt… Wo du ja prophezeit hattest, dass ich damit ja sicher nicht klar kommen würde… Die Schleppleine, die ich für Hunter gekauft hatte, liegt heute noch unbenutzt im Schrank… :rolling_on_the_floor_laughing:

    Aber sie hat doch jetzt gar nicht geschrieben, dass sie sich den Toller nicht zutraut, weil sie ihn nicht vom Jagen abhalten könnte? Das kann doch auch an ganz anderen Dingen liegen. Ich würde mir zum Beispiel definitiv keinen Labbi zutrauen, liegt aber nicht am Jagen.

    Toller sind mir zu hibbelig und zu nervös.

    Auf meiner Wunschliste stehen viele Rassen. Deutsch Drahthaar, English Setter, Deutscher Wachtelhund, Kooikerhondje, Pudelpointer, auch einen jagdlich geführten Goldie würde ich jetzt nicht ausschließen, Ungarisch Drahthaar oder Kurzhaar, einen Field Spaniel fände ich auch toll.

    Ich bin ja kein Maßstab, aber das finde ich irgendwie befremdlich, hat sowas von Hunde(rassen) sammeln.

    Normal macht man sich ja Gedanken, was man von einem Hund erwartet und welcher Hund zu einem passt. Das fehlt mir hier komplett.

    Wenn man sich also einmal für eine Rasse entschieden hat, muss man also bei dieser Rasse bleiben und es dürfen einem auch keine anderen Rassen gefallen? Ok, interessant…

    Die Idee, dass ein ernsthafter Jagdgebrauchshund wie der DD aus dem gleichen Holz geschnitzt ist wie ein Show-Labi ist schon befremdlich. Du solltest dich genauer mit den (sehr unterschiedlichen) Zuchtzielen und Persönlichkeiten der Jagdhunderassen auseinandersetzen. Zeit genug hast du ja.

    Diese Idee, die du mir da in den Mund legst, habe ich nirgends so geäußert… Genauso wenig wie ich alle Jagdhunde in einen Topf schmeiße… Nur weil ich zwei unterschiedliche Rassen in einem Satz nenne, heißt dass nicht, dass ich der Meinung bin, dass das dasselbe ist. Ich möchte explizit eine andere Rasse. Sonst könnte ich doch wieder einen Labbi oder einen Springer nehmen…

    Auf meiner Wunschliste stehen viele Rassen. Deutsch Drahthaar, English Setter, Deutscher Wachtelhund, Kooikerhondje, Pudelpointer, auch einen jagdlich geführten Goldie würde ich jetzt nicht ausschließen, Ungarisch Drahthaar oder Kurzhaar, einen Field Spaniel fände ich auch toll. Und ja, eben alles Jagdhunde, weil ich meine, dass mir diese Kategorie mehr liegt als z.B. Hütehunde. Was jetzt aber explizit nicht heißt, dass ich mir jeden Jagdhund zutraue. Weimaraner, nein. Chessie, nein. Toller, nein.

    Vielleicht erstmal genau lesen, bevor man mir hier lauter Dinge in den Mund legt, die ich nicht gesagt habe!

    Ein winselnder Drahthaar, extra für dich

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    Wachtel neben Kooijker und Wirkung Spaniel, das ist doch alles sehr wild

    Ausnahmen bestätigen die Regel. Laut Züchter und Jäger sind das sehr ruhige Hunde.

    Sind doch alles Jagdhunde und würden somit gut passen. Hütehunde, etc. Das könnte ich nicht. Aber Jagdhunde traue ich mir problemlos zu.