Beiträge von leiderHundelos

    Die Dingos dieser Insel betrachten Menschen gelegentlich als Beute.

    Neben Kindern, wurde eine erwachsene Frau schwer verletzt ins Meer gejagt und aktuell mutmaßlich eine 19-Jährige getötet. Sie erlitt laut Obduktion Bisse vor und nach ihrem Tod, könnte dazwischen auch ertrunken sein.

    Die Behörden raten nicht mehr dazu, vor den Hunden ins Wasser zu flüchten und verteilen stattdessen Dingo-Stöcke zur Verteidigung.

    https://edition.cnn.com/2026/01/23/aus…es-intl-hnk-dst

    Ich lieb diese Denke. „Das ist zwar ein Nationalpark hier, aber Menschen müssen hier trotzdem frei rumlaufen dürfen. Also schießen wir mal rasch 30 (fleischfressende) (Wild)Tiere ab, ist ja schließlich schon der dritte Vorfall auf einem ganzen RiesenKontinent in 45 Jahren.“

    Ich war 2004 dort, als diese Insel noch Fraser Island hieß. Und schon damals war diese Insel ein Touristenmagnet und eigentlich jeder Backpacker (oft junge Menschen Anfang 20), der die Ostküste rauf oder runter gereist ist, hat eine Tour auf/ nach Fraser gebucht. Je nach Budget. Von "4er Gruppe mit Auto was Allradantrieb hat und dann zelten" bis zur "geführten Bustour mit Aufenthalt im einzigen Resort dort". Fraser ist die größte Sandinsel der Welt, mit der einzigartigen Möglichkeit Regenwald, Wüste, Strand/Meer und Süßwassersee auf ein Bild zu bekommen und natürlich auch zu erkunden. In Australien wurden zu der Zeit normalerweise Dingos, bzw sind es eigentlich fast immer Dingomischlinge (mit Haushunden), bekämpft. Die Farmer mit ihren Rindern oder Schafen haben oft Giftköder ausgelegt usw. Nur auf Fraser war und ist das verboten. Denn es ist weltweit die einzig wirklich reinrassige Population. Die Kombination aus "naive Touristen und geschützter großer dem Wolf ähnlicher Beutegreifer" kann auf Dauer einfach nicht gut gehen. Da werden Tiere für Fotos bewusst angefüttert, das Zelt nicht ordentlich verschlossen bzw Lebensmittel in extra Behältern gesichert. Den Rest kann man sich glaube ich denken.

    Ich wünsche Euch, Euren Lieben und vor allem Euren Tieren eine entspannte oder zumindest erträgliche Nacht und einen guten Rutsch in ein gesundes und glückliches Jahr 2026

    Hier bei uns ist bisher alles gut. Nur vereinzelt Feuerwerkgeräusche, selbst der fast 18 Jahre alte Seniorkater freut sich, wenn was vom Raclette für ihn abfällt. Er steht auch ständig vor der Tür und möchte nochmal raus. Denke die Tür geht gleich nochmal auf.

    Spannend, dass es bei uns so anders war. So ein graues, mit Unterlage oder so ausgelegtes Plastikkörbchen und eine kleine rote Decke zum zudecken etc waren ja vom Rosengarten. Unser Schatz war bei uns auf einer selbstheizenden Kuscheldecke gebettet und mit der ist er dann auch rüber ins Körbchen gelegt worden um ihn nicht zu doll zu bewegen. Und in der Position etc lag er dann auch im anderen Körbchen mit Spielzeug. Im Auto war halt eine relativ große, bessere Kühlbox angeschlossen. Gerade noch so für mittelgroße Hunde

    Okay, es sollte eigentlich heißen: nicht umgepackt

    Ich denke er wurde im grauen Plastikkörbchen mit Spielzeug etc aufbewahrt. Evtl nochmal ein Sack drüber...

    In Badbergen wurde er dann vermutlich ein Mal gewogen und in das Körbchen zur Aufbewahrung umgepackt. Sonst hätte er halt nicht mehr so ausgesehen

    Ich hätte da nochmal Fragen zu der Aufbewahrung und "nicht gekühlt"

    Czarek

    Du warst also in einer von den vielen Filialen?

    Das Filialauto mit dem Du/Ihr die Tiere aus den Praxen abgeholt habt war ohne einen Kühlbereich?

    Je nach Vorraussetzungen in den jeweiligen Praxen waren die Tiere gekühlt in einer Truhe oder halt ungekühlt. (Das kenne ich und liegt ja nicht am Rosengarten wie die Vorraussetzungen in den Tierarztpraxen sind)

    Oft natürlich in diesem auslaufsicheren Bodybag? (Kenne ich)

    Ihr seid dann täglich oder wöchentlich mehrere Praxen angefahren um die Tiere abzuholen? Ohne Kühlung der teils eh bisher ungekühlten Tiere? Wie lange war denn so eine Tour?

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal in welcher Filiale unser Liebling gelandet ist weil wir direkt mit Badbergen kommuniziert haben.

    Aber ich kann sagen, dass unser Tier in ein graues Plastikkörbchen gelegt wurde mit Spielzeug und Decke usw und wir haben ihn dann selbst bis zum Auto gebracht. Dort war der hintere Bereich als Kühlbox/Kühlbereich umgestaltet.

    In der Filialen wurde er dann ganz sicher in einen Bodybag umgepackt und in ein Fach im Regal gelagert. Und dann wahrscheinlich als Sammelabholung nach Badbergen transportiert wo er auch gewogen wurde und wir ihn 2 Tage später dann aufgebahrt in einem anderen Körbchen (wie im Video) gesehen haben.

    Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen dass die die 1,5 Stunden direkt nach Badbergen gefahren sind. Das weiß ich halt ehrlicher Weise auch nicht mehr. Es wurde gefragt um wie viel Uhr das Tier abgeholt werden soll und dann kam jemand.

    Wir hatten ihn die Nacht gut gekühlt, mein Partner hat auch im KH schon Leichen rausgegeben und hat da eigentlich ein Auge für wie schnell bei einem Körper bei ungenügender Kühlung die Verwesung eintritt.

    Wir empfanden das bei der Aufbahrung als völlig in Ordnung.

    Tier war, wie in dem Video

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    ab 3:52, sehr gut zurecht gemacht mit dem jeweiligen Spielzeug oder Decke etc.

    Vielleicht macht es tatsächlich einen enormen Unterschied wenn klar ist, dass die Besitzer das Tier nochmal sehen werden.

    Wir haben jetzt jedenfalls beschlossen dass wir nicht nur auf Badbergen vertrauen.

    Im Notfall fahren wir auch ein anderes Krematorium an. Haben uns da jetzt die in Frage kommenden rausgeschrieben weil das mit den ganzen Filialen ja manchmal doch sehr verwirrend ist. Nicht dass man in seiner Überforderung da anruft und sich nur in einem Raum in der Filiale verabschieden kann usw

    Da wir aber sehr gute Erfahrungen gemacht haben wird es wohl bei Rosengarten bleiben. Es sei denn wir kriegen halt keinen Termin mehr für den nächsten Tag für eine Einzelkremierung im Beisein

    Ich kann auch nur Gutes über den Rosengarten berichten.

    Einzelkremierung im Beisein.

    Morgens mit der Tierarztpraxis am Telefon die Entscheidung getroffen dass abends die Einschläferung Zuhause stattfindet.

    Anruf beim Rosengarten. Leider waren sie so belegt, dass eine Einäscherung im Beisein nur 3 Tage später möglich war. Das Gespräch war aber sehr sehr einfühlsam und wir haben uns dann entschieden dass mein Liebling direkt am nächsten Morgen abgeholt wird damit sein Kumpel sich über Nacht verabschieden konnte.

    Hat alles gut geklappt. Mit "liebevoll in ein Körbchen legen und zudecken" und "Trauerbegleitung'. Mein Partner ist gut auf vorsichtige Nachfragen angesprungen, konnte am Ende gar nicht mehr aufhören mit Tränen von Eigenheiten usw zu erzählen und es wurde geduldig zugehört und Mitgefühl gezeigt.

    Wir sind dann 2 Tage später nach Badbergen und auch dort lief alles bestens. Die Bilderrahmen-Urnen war genau nach unserem Wunsch fertig graviert. Die Betreuung und Aufbahrung in dem Zimmer war wirklich einfach nur toll. Wir wurden vorher auf alles vorbereitet, hatten dann eine gute halbe Stunde in dem Raum mit Kerzen usw Zeit und haben uns auch entschieden beim einschieben in den Ofen durch das Fenster zu gucken. Auch da: Mit dem eingeblendeten Regenbogen 🌈 und der liebevollen Aufbahrung auf dem Schieber tatsächlich überhaupt kein so extrem verstörender Anblick.

    Wir sind durch den Garten, haben im Warteraum noch eine Seite in dem Buch für unseren Liebling kreiert (nehmt ruhig ein oder mehrere Fotos dafür mit) und konnten dann Urne und Asche wieder mit nach Hause nehmen.

    Meine persönliche Meinung:

    Sobald ich etwas für die Öffentlichkeit anbiete, muss ich mich auch an bestimmte Vorschriften halten. Hausrecht hin oder her. Natürlich kann ich Gäste/Kunden aus meinem Lokal/Laden etc werfen aber Narrenfreiheit habe ich deswegen nicht. Es ist eben nicht "privat". So wie bei der Zubereitung von Speisen besondere Regelungen gelten, so gilt das auch dafür, dass die Örtlichkeit ohne Gefahr betreten und verlassen werden kann.

    Wenn auf der Website steht, dass erzogene Hunde erwünscht sind dann dürfen die auch nicht bedrängt werden. Erst Recht nicht vom eigenen Hund/vom Hund der Gastwirtschaft/des Ladenbesitzers.

    Und pöbelt ein Hund vom Gast und belästigt andere Hunde und Gäste gibt es da auch eine Ermahnung und wenn nötig einen Platzverweis. Denn man ist für die Sicherheit aller Gäste und Mitarbeiter mitverantwortlich.

    Dafür ist das Hausrecht da. Und nicht um bei seinen Tieren Narrenfreiheit zu haben schreibe ich mal schnell "Hunde erwünscht/erlaubt" auf die Webseite.

    Es gibt hier bei uns einen großen Edeka Markt mit Frisör, Blumenladen, Bäcker usw.

    Der Blumenladen hat dort seit zig Jahren einen irischen Wolfshund. Und der Hund macht absolut keine Probleme. Er hat sein Bett hinter dem Tresen und schläft dort viel. Der Großteil der Kunden sieht ihn nichtmal. Letztens habe ich mir vertieft die ganzen fertigen Gesteckte und Blumen angeguckt und war nahe an einem großen Regal. Und wäre dem Hund fast auf den Schwanz getreten weil der in der Ecke halb unter diesem Regal lag. Ich stand direkt davor und habe nicht nach unten geguckt. Der Hund geht nicht an Kunden, er ignoriert sie und selbst fressbares in den Taschen komplett. Wie gesagt, meist ist er auch eher hinter dem Tresen, so dass man ihn überhaupt nicht sieht. Und genau so sollte es sein.

    Es hat sich noch nie jemand an diesem Hund in einem Supermarkt gestört. Weil er einfach nicht auffällt. Kein Kunde würde wegen ihm den Laden meiden.

    Sind Tiere vorhanden oder werden angeschafft finde persönlich es ganz ganz wichtig, dass von Anfang an streng geregelt ist wer für das Tier verantwortlich ist/ wem es "gehört".

    So werden wir das auch mit dem Hund handhaben, der in absehbarer Zeit kommen soll. Und das gilt für mich auch/sogar gerade wenn man verheiratet ist. Auch wenn wir das nicht sind.

    Ich habe damals 2 Kater in die Beziehung gebracht. Von Anfang an war klar: Sind meine! Ich bezahle (eigentlich )Tierarzt, Futter usw alleine und bei einer Trennung bin ich auch alleine für meine Jungs verantwortlich. Natürlich hat mein Partner im Laufe der Jahre genauso mal Spielzeug oder Futter mit nach Hause gebracht oder auch mal einen Termin beim Tierarzt wahrgenommen, Medikamente von der Apotheke geholt und auch die intensiven Kuscheleinheiten haben zu einer sehr starken Bindung geführt und aus "meine Jungs" wurden irgendwann "unsere Jungs". Er versorgt wie ich es auch tue und dafür sind Tier und Mensch auch unendlich dankbar. Aber ihm und mir war und ist dabei immer klar gewesen, dass es von ihm ein Geschenk/eine Aufmerksamkeit/Liebe /Zuneigung ist die von ihm ohne eine Gegenleistung zu erwarten gegeben wird. Und die ganz großen Sachen die ja auch schnell über tausende Euro gehen (Sanierungen, Ultraschall) habe ich immer selbst gestemmt.

    Und ich kaufe natürlich mal etwas für ihn und sage "übernehme ich" oder kümmere mich um meine Nichte/Tochter seines Bruders.

    Einer dieser Kater ist mittlerweile an Krebs verstorben. Der andere nun auch schon über 17 Jahre und hat vor 2 Jahren aus dem Tierheim neue Gesellschaft bekommen. (auch Senior, nur ein Jahr jünger).

    Auch da: Mein Kater. Meine Verantwortung!

    Alles lief über meinen Namen.

    Mittlerweile hat sich deutlich herausgestellt dass der "Tierheimkater" meinen Partner bevorzugt. (Teilen sich nachts ein Kopfkissen etc).

    Er liegt auch bei mir schnurrend im Arm unter der Decke, aber es tatsächlich so, dass es bei uns mittlerweile "mein Kater, dein Kater" gibt. Ich habe nach über einem Jahr dann das Thema angesprochen und meinen Partner gefragt, ob er gerne "seinen" Kater im Falle einer Trennung mitnehmen wollen würde. Die Kater liegen zwar gemeinsam im Bett usw und tolerieren sich, aber es ist nicht zu vergleichen mit dem was vorher zwischen meinem Senior und dem verstorbenen Kater war. Die sind ja auch miteinander aufgewachsen und irgendwie ist klar, dass der "Neuzugang" halt echt doch mehr an meinem Freund hängt als an seinem Katerkumpel und mir.

    Mein Schatz hat sich natürlich gefreut und derzeitiger Stand ist, dass er ihn nehmen würde und ich angeboten habe weiter für Tierarzt und Futter usw aufzukommen.

    Es ist und bleibt ja quasi meine Verantwortung.

    Das würde ich auch genau so durchziehen. Selbst wenn die Beziehung scheitern würde weil er mich betrogen hätte. Es geht ja um das Tier. Ich bin mir auch sicher, dass mein Partner wahrscheinlich dann auch gar nicht wollen würde dass ich jeden Monat Futter usw zahle obwohl Kater bei ihm ist. Es bleibt aber dabei: Entscheidet er sich doch wieder dagegen oder mir ist letztendlich doch nicht wohl damit: Mein Kater!

    Ändern kann man immer was. Es ist in unserem Fall kein Problem den Kater meinem Partner zu übereignen. Obwohl Tierheimtier....

    Schlecht ist halt immer wenn beide das Tier versorgen und bei einer Trennung auch beide oder keiner das Tier wollen/ versorgen könnten.

    Selbst in der Ehe und mit gemeinsamen Konten würde ich immer eine Regelung machen.

    Wenn das jetzige Angebot nicht wäre hätten wir definitiv einfach abgewartet ob und was da kommt. Im Fall einer Kündigung hätten wir so lange wie möglich versucht Zeit zu gewinnen. Notfalls mit Gerichtsverfahren. Hätten verloren aber vielleicht erst raus gemusst nach Katers Tod.

    Das ist aber auch nicht nett für die neuen Eigentümer!!
    Stell dir mal vor du kaufst ein Haus und die Vermieter ziehen einfach nicht aus!!

    Der jetzige Eigentümer kann das Haus warscheinlich auch leer besser verkaufen, als vermietet.

    Würde ich ein Haus kaufen wollen, würde ich das nur leer kaufen, bzw. mit dem Eigentümer, der zeitnah auszieht. Ein vermietetes Haus würde ich nie kaufen!

    Ne, ne. Die Situation ist da doch ein bisschen anders.

    Wir sind und wollen nicht ungerecht sein und jemandem schaden.

    Wir mussten ja schon aus unserer alten Wohnung nicht raus. Haben uns bestens mit unserem alten Vermieter verstanden aber wollten uns halt verbessern...

    Bei jeder Besichtigung haben wir sehr sehr sehr deutlich gesagt was wir uns bei unserer zukünftigen Wohnung vorstellen und was wir bieten können. Wir haben über 2 Jahre gesucht, haben abgeklärt dass die Nachbarn nichts dagegen haben wenn mein Partner nachts vom Dienst nach Hause kommt oder morgens um kurz vor 4 los muss usw. Haben mit den Leuten, die oben die Wohnung haben/ mit den Miteigentümern des Hauses gesprochen usw. Der eingezäunte Garten und die Katzen stehen im Mietvertrag....

    Unser Vermieter und auch die Miteigentümer wissen sehr genau dass wir hier wohnen bleiben wollten und eigentlich zum Wohle der Tiere auch müssen.

    Und nachdem wir hier wirklich alles nochmal verbessert haben, will unser Vermieter nun die Wohnung zu einem überhöhten Preis verkaufen (mehr als 200.000 Euro).

    Ich will nichts gegen unseren Vermieter sagen. Der Kontakt ist tatsächlich immer nett und in Ordnung. Nur, wir hatten ja auch noch nichts ernstes. Außer fragen ob wir ihm dies und das auf unsere Kosten schön machen dürfen. Die Maklerin hatte beim ersten Besuch spontan gesagt:

    "Oh, Sie haben es hier ja richtig nett! So eine schicke Wohnung habe ich auch nicht mehr so häufig..."

    Die Wohnung hier hat absolutes Potenzial. Besonders wenn man plant Sie in den nächsten Jahren irgendwann zu modernisieren. Hier in der Gegend gibt es das einfach nicht mehr so häufig. Mitten im Grünen mit eigenem schönen Garten wo man nicht auf dem Präsentierteller ist und noch viele andere Vorteile...

    Wir können nicht sagen was im Kopf von unserem Vermieter vorgeht.

    Fakt ist aber, dass er natürlich nicht gesagt hat dass er plant die Wohnung in nächster Zeit zu verkaufen. Dann wären wir 22 nicht hier eingezogen. Vielleicht wolle er wirklich gucken wie wir uns mit den Miteigentümern des Hauses verstehen. Vielleicht hofft er die Wohnung wirklich mit uns als super zuverlässig und engagierte Mieter besser verkaufen zu können. Wir halten hier alles top in Schuss für jemand der dann in ein paar Jahren Wohnung und Haus modernisiert und hier dann einziehen möchte? Miteigentümer oben haben oben bereits alles neu und wollen natürlich dass das Haus nicht verkommt. Die Schmelzsicherungen sind auch natürlich mit F1 usw schon nachgerüstet. Hier ist es nicht gefährlich und wirklich alles doch noch recht okay. Nur es ist auch Fakt dass da in ein paar Jahren viel Arbeit kommen wird. Halt Badewanne mit Vorhang und blaue Fliesen statt moderne bodentiefe Duschkabine usw und die Elektrik muss dann auch definitiv überall gemacht werden.

    Natürlich sind wir jetzt verunsichert wie lange wir hier noch wohnen bleiben können. Das dass evtl nicht mehr Jahre sein wird. Wir hatten abgesprochen dass erst nach Tod der Katzen modernisiert wird. Die packen das wirklich nicht mehr mit wochenlangem Lärm und das war unserem Vermieter auch sehr Recht weil der das Geld gerade wohl nicht ausgeben möchte...

    Ist die Wohnung verkauft können wir Glück oder Pech haben...

    Natürlich wollen wir auch fair sowohl zu unserem Vermieter/Wohnungseigentümer Miteigentümer vom Haus sein als auch gegenüber potenziellen Käufern sein. Wir haben hier für die Besichtigungen alles top sauber in Schuss gehabt, haben Getränke serviert und alles schöne aus der Wohnung raus geholt... Unser Vermieter kann absolut nicht sagen dass wir versuchen würden den Verkauf irgendwie zu erschweren. Aber natürlich erwähnen wir während der Besichtigung wo wir Arbeit reingesteckt haben. Erwähnen den eingezäunten Garten, unsere alten Tiere. Das sieht doch jeder....

    Die Maklerin hat da auch nichts gegen weil wir alles im angemessen Rahmen machen.

    Aber jeder der das hier kauft der sollte wissen worauf er sich einlässt und dem ist klar dass wir hier eigentlich noch ein paar Jahre wohnen bleiben wollen/wollten. Warum also wäre das ungerecht gegenüber den zukünftigen Käufern?

    Wenn die hier sofort Eigenbedarf anmelden würden dann wissen die natürlich dass das für uns eine Katastrophe wäre.

    In 2-3 Jahren hätten wir ohne zu murren das Feld geräumt. Aber nicht in der derzeitigen Situation.

    Hätten wir dieses unglaubliche Angebot von der Kollegin von meinem Partner nicht hätten wir definitiv abgewartet. Wir suchen ja selbst jetzt noch nicht. Weil wir uns eigentlich an Absprachen halten. Aber woher sollen wir denn jetzt noch wissen das unser Vermieter seine Zusage hält? Das wir mindestens bis zum Tod der Tiere hier wohnen bleiben könnten? Auch wenn wir das gewollt haben. Und jedem sollte klar sein das 3 Monate eine kurze Zeit sind um in der derzeitigen Lage eine vernünftige Wohnung zu finden. Natürlich würden wir dann alles versuchen länger dafür zu haben.

    Normalerweise hätten wir jetzt auch als Mieter ein schlechtes Gewissen wenn wir ausziehen und die Wohnung ist noch nicht verkauft. Aber wer weiß das schon und nachdem unser Vermieter ja offensichtlich das ganze entspannter sieht. Gefällt uns die Wohnung Sonntag greifen wir zu und sagen nach Unterzeichnung des Mietvertrages natürlich Bescheid. Wenn nicht gucken wir was die Zukunft bringt und werden sehen wie lange er die Wohnung behält, an wen sie verkauft wird. Und halten trotzdem Augen und Ohren offen

    Vielen Dank ihr Lieben! Es tut gut das alles so deutlich von unterschiedlichen Menschen zu hören. Es sagen wirklich alle (auch im privaten Umfeld) dass wir das machen sollen. Irgendwie hoffen wir halt noch ein bisschen darauf, dass wir hier wohnen können bis es die Jungs nicht mehr gibt. Aber der Wohnungsmarkt wird nicht besser. Wir haben schon für die jetzige Wohnung unendlich viele Besichtigungen gehabt, haben im Februar unterschrieben und im August umgezogen. Echt mit dem Ziel etwas für die Kater zu machen und das ist auch voll aufgegangen. Wenn das jetzige Angebot nicht wäre hätten wir definitiv einfach abgewartet ob und was da kommt. Im Fall einer Kündigung hätten wir so lange wie möglich versucht Zeit zu gewinnen. Notfalls mit Gerichtsverfahren. Hätten verloren aber vielleicht erst raus gemusst nach Katers Tod. Aber es ist eben was ganz anderes nicht bei Immobilie etc suchen zu müssen., uns sogar zu verbessern. Ist die Wohnung Sonntag spitze greifen wir zu.....