Beiträge von leiderHundelos

    Unser 18 Jahre alte Senior mauzt auch viel und sehr laut. Geistig scheint er noch ganz fit zu sein. Zumindest merkt er sich wo gerade sein Futternapf steht (wir stellen mittlerweile oft den Napf hin wo er gerade liegt/schläft damit er genügend frisst und auch wenn er halt dann durch die Wohnung geht weiß er noch wo Futter stand) oder auch sonst kratzt er an seine Kratzbretter, benutzt seine Klos. Aber ich glaube er, riecht schlechter, hört schlechter und sieht auch schlechter. Das führt dazu, dass er nachts mehr ruft oder auch wahnsinnig laut an der Terrassentür miaut wenn er raus will. Und seine neueste Macke: Wir haben einen Trinkbrunnen mit Sensor. Er hat verstanden, dass der artig anfängt zu plätschern sobald man was trinkt. Naja. Kater sitzt neuerdings 2 Meter vor dem Brunnen und schreit ihn an, dass er plätschern soll. Er ist wirklich total empört darüber wenn das nicht klappt. Irgendwie hat er das nicht begriffen dass der kurze Disanz und ncht auf Entfernung funktioniert. Auch nicht akustisch.

    Ich würde schon auf jeden Fall versuchen Futter zu geben was halbwegs gut von der Bauchspeicheldrüse vertragen wird. Futter essen wird ja halt in Verbindung gebracht mit Übelkeit und Schmerzen. In seiner schlimmsten Phase hat mein Kater einmal 2 Spritzen bekommen und sich danach direkt übergeben. Dazu kam natürlich dass er sich zurückgezogen hat. Ihm ging es wirklich richtig schlecht. Wir haben dann sogar beim Tierarzt durchbekommen dass er einen venösen Zugang gelegt bekommt aber nach Hause darf, da bei einem der 2 Beiner beruflich medizinisches Fachwissens vorhanden ist. Er hat dann täglich Flüssigkeit bekommen und halt nur Schonkost für die Bauchspeicheldrüse. Nach über einer Woche hat er wieder angefangen teilweise zu essen. Das ganze ging mit imer wieder Zwangsfütterung und dann wieder ein Happen selbst essen fast 5-6 Wochen. Immer mit dem Mantra: Die Bauchspeicheldrüse braucht einfach ihre Zeit um sich zu erholen/bis die Entzündung ausgeheilt ist. Danach war er wieder Monate stabil....

    Es ist also wirklich wichtig dass genug Nährstoffe in die Katze kommen aber gleichzeitig halt auch möglichst organschonend

    Okay, damit kenne ich mich leider sehr gut aus und kann Tipps geben.

    Mein Kater feiert hoffentlich am 25.2 seinen 18. Geburtstag und er hat des öfteren seine Probleme mit der Bauchspeicheldrüse. Dazu CNI.

    In Phasen wo er nicht frisst bekommt er Katovitt Gastro plus etwas Wasser im Smoothiemaker püriert und dann mit 12ml Hohlspritze aufgezogen und je nach Toleranz eingegeben. Er wiegt 4,7kg. 1 Beutel sind knapp 7 Spritzen. Er braucht 3 Beutel und mein Kater akzeptiert meistens so 3-4 . Also so 5 Mal am Tag. Dazu aus der Apotheke NaCl 0,9% und Infusionssystem besorgen. Beim Tierarzt vorher zeigen lassen wie man subkutane Infusionen gibt. Mein Kater bekommt in solchen Phasen so alle 2-3 Tage seine 150-200 ml Flüssigkeit extra. Flüssigkeit ist bei Bauchspeicheldrüse das A und 0. Bei täglicher Infusion besteht aber die Gefahr einer Elektrolytentgleisung. Deshalb nur unter Absprache mit dem Tierarzt.

    Fakt ist aber: Viele Katzen packen den Stress nicht wenn sie beim TA Infusionen über einen venösen Zugang bekommen. Auch wenn das so wichtig ist. Deshalb versucht meine TA Praxis schon die Tiere über Nacht dann nach Hause zu geben.

    Viele Tierbesitzer die sich zutrauen Zuhause subkutane Infusionen setzen schaffen es, dass ihr Tier überlebt. Viele Katzen bleiben bei subkutaner Infusion erstaunlich gelassen. Mirataz oder Reconvales etc sind ansonsten die einzige Möglichkeit Wasser und Futter ins Tier zu bekommen. Sind prima Unterstützung aber oft zu wenig.

    Natürlich bekommt mein Kater so oft wie möglich für die Nieren schonendes Futter. Aber Hauptsache er frisst irgendwas selbständig. Poros One und Catney One sowie SUC haben auch zu einer enormen Verbesserung des Wohlbefindens geführt.

    Es bringt einfach niemand übers Herz da eiskalt gerade dem Bruder noch ein zusätzliches Trauma aufzubürden.

    Sorry, aber was? Selbst wenn das so waere (was ich bezweifle! Die haben mAn Schiss vor dem poebelnden Mob!): Das ist aber nicht die Aufgabe, die unser Staat (hier verteten durch die zustaendigen Behoerden) hat!!

    Und jemand, der so weit weg von der Realitaet ist (es wurde zweifelfrei nachgewiesen, dass der Mann durch die Bisse gestorben ist!), dem fehlt mAn jegliche Eignung um diesen Hund gescheit und sicher zu halten und zu fuehren.


    Aber gut, wie gesagt: Die wohnen GsD sehr weit weg von mir und muss diesen Leuten und diesem Schaetzchen niemals begegnen.

    Das wird ein weiterer sehr großer Faktor sein. Ich glaube aber dennoch dass "Hund war bisher immer ein Schätzchen" und dieses "die ganze Familie/ besonders halt der Bruder wollen diesen Hund behalten obwohl der Großteil der Hundehalter wie network denken würden" definitiv auch einen ganz gewichtigen Einfluss hatten. Man hat halt noch eine Möglichkeit gefunden.

    Gerade im Hinblick auf "England, Kimbo, Genetik" befürchte ich auch, dass ein anderer Ansatz, nämlich die Einschläferung durchzusetzen, stattdessen viele Angebote zur Psychotherapie und andere Unterstützung nicht der besser Weg gewesen wäre.

    Das will die Familie wohl abklären lassen, weil sie nicht daran glaubt, daß der Hund den Mann tödlich verletzt hat. Sie zweifeln wohl an, bzw fragen sich, ob der Mann zb nicht an einem Herzinfarkt gestorben ist o.ä.

    Allein das sagt fuer mich echt alles. Als ob die Experten alle dumm und unfaehig sind und nur man selbst die Wahrheit kennt..

    Und so jemand soll jetzt so einen Hund verantwortungsvoll halten/fuehren :kotz: GsD wohnen die ganz weit weg von mir..

    Ich hatte es eher so verstanden dass sie glauben dass es zusätzlich zu einem Herzinfarkt etc gekommen sein muss? Also die Bisse an sich können sie ja nicht weg erklären aber sie glauben halt fest daran dass da etwas wirklich extrem ungewöhnliches vorgefallen sein muss damit dieser Hund auf einmal dem Halter im Gesicht gehangen hat. Und sie glauben nicht, dass es nochmal zu so einer Situation kommt.

    Rein rational bin ich natürlich auch absolut für eine Einschläferung. Aber es ist halt auch nicht mein Bruder, mein/sein Hund mit dem ich jahrelang gelebt habe. Ich glaube die Behörden und das Tierheim möchten einfach versuchen dass die Situation so gut wie möglich für den Hund und die Angehörigen zu lösen ohne nochmal Menschen zu gefährden.

    Es bringt einfach niemand übers Herz da eiskalt gerade dem Bruder noch ein zusätzliches Trauma aufzubürden. Also: "Tja, musst du halt einfach auch noch ertragen, dass jetzt auch der Hund, den du täglich an deiner Seite hattest und liebst, für die Forschung eingeschläfert wird. Bzw prophylaktisch. Egal ob du sonst was versuchen würdest um eine Gefahr für andere auszuschließen.."

    So wie ich das von der Website, von Instagram usw mitbekommen habe sind die Fakten ja wohl:

    Der Hund hat bei den 2 Brüder gelebt. Es wurde wohl von klein auf versucht ihn gut mit Menschen und Tieren zu sozialisieren. Anscheinend mit Erfolg. Der Hund galt in der Nachbarschaft und der Familie als lieb und völlig unproblematisch. Also nicht " der Gangster mit dem bösem, starken Hund der an der Leine immer knurrt und zerrt und jeden Hund in Sichtweite schreddern will oder Menschen, gerade Kinder, anbellt." Es hat wahrscheinlich niemand wegen dem Hund und Halter/n die Straßenseite gewechselt.

    Dann ist seine Hauptbezugsperson mit dem Hund Gassi gewesen. Aus irgendeinem Grund lag der dann mit Bissverletzungen im Gesicht tot in einem Graben. Es wurde durch Autopsie zweifelsfrei festgestellt dass die Hauptbezugsperson durch die Bissverletzungen verstorben ist und Sam/sein eigener Hund das auch war.

    Der Wesenstest bei dem Hund verlief erwartbar sehr gut. Er hat durchgehend mit 1 reagiert. Also freundlich oder in Konfliktsituationen defensiv/ausweichend/wollte weg

    Wir wissen nicht was der Auslöser für die Attacke auf den einen Bruder war. Der andere Bruder erklärt aber immer und immer wieder, dass dieser Hund der absolute Lebensmittelpunkt seines Bruders war. Davor hatte er/die beiden bereits einen Husky oder so. Es scheint so, als wurde sich direkt extrem gut und engergiert über den Prozess mit Wesenstest, zukünftiger Haltung etc informiert. Der Hund trägt beispielsweise keinen unpassenden Maulkorb und gerade bei einem Todesfall im engsten Familienkreis (Bruder so tragisch verloren) ist das von dem anderen Bruder eine enorme Leistung. Ich glaube da sind tatsächlich ganz ganz viele Emotionen dabei. Es klingt als will der andere Bruder seinen verstorbenen Bruder nicht "hängen lassen/auf diese Weise um ihn trauern und ihn gedenken" weil der diesen Hund so geliebt hat.

    Wir wissen nicht was der Auslöser war. Ob der verstorbene Bruder z.B den Hund korrigiert hat und der nicht ausweichen konnte. Situation mit "Fallen und den Hund streicheln" oder ein medizinischer Vorfall von der Hauptbezugsperson sind ja auch nicht ausgeschlossen.

    Ich glaube einfach dass da "Liebe" eine große Rolle spielt. Liebe macht bekanntlich blind. Liebe führt dazu, dass gehofft wird dass es nie wieder zu diesem unbekannten Trigger kommt. Oder dass der Trigger vielleicht doch bekannt ist oder vermutet wird. Zumindest der Familie. Evtl sogar etwas, was auch in Absprache mit allen Involvierten Parteien (Tierheim, Behörden), aber nicht öffentlich kommuniziert wird. Der Hud ist ja anscheinend eigentlich bisher sonst wirklich alltagstauglich gewesen und daher möchte man ihn ungern einschläfern falls da wirklich etwas extrem unglücklich zusammengekommen ist. Der Wesenstest war dann nur um wirklich auszuschließen dass andere Menschen oder Tiere gefährdet sind. Und man hofft jetzt einfach dass Maulkorb usw reichen und der Bruder des Opfers weiter so engagiert dieses Mal den Hund davor bewahrt nochmal in den Medien aufzutauchen.

    Ich würde sagen, dass der gestürzte Hundehalter eine Mitschuld/Teilschuld hat. Alleine weil er einen Hund dabei hatte. Ist ja beim Auto nichts anderes mit der 20-25% Betriebsschuld, selbst wenn man bei einem Unfall so gar keine Chance hatte da etwas zu verhindern.

    Aber ansonsten: Sein Hund war angeleint und ist bis zu dem Vorfall offensichtlich auch vernünftig an der Leine gegangen bis der andere Hund da reingebrettert ist. Dürfte glaube ich nichts anderes sein, als wenn z.B ein Fahrrad sehr dicht in beide "reinfährt" und der Hund daraufhin panisch den Rückwärtsgang einlegt um nicht getroffen zu werden. Von daher denke ich schon, dass dem gestürzte Hundehalter ein gewisser Anteil Schmerzensgeld zusteht.

    Ein Wesenstest für einen Hund, der einen Menschen getötet hat.

    Das ist schon .... xD

    Vielleicht ist es naiv, aber ich habe irgendwie noch die Hoffnung, dass durch den Wesenstest am Ende etwas verständlicher ist weshalb der Hund so gefährlich wurde.

    Für mich gehört der Hund auch eingeschläfert. Ändert aber nichts daran, dass Menschen da ihren Angehörigen auf schreckliche Weise verloren haben. Da ale wissen wie wichtig der Hund diesem Angehörigen war und weil Sie den Hund als "lieb" kennen ist die ganze Situation bestimmt besonders emotional und schwer zu begreifen. Es ist da vielleicht auch tröstlich zu wissen, dass zumindest versucht wird Sam gründlich zu untersuchen und zu verstehen und nicht einfach einzuschläfert weil es vielleicht zu einer maximal unglücklichen und unwahrscheinlichen Situation gekommen ist die sich so bestimmt nie mehr wiederholen kann. Gibt es ja in Tierarztpraxen auch zu genüge dass da nochmal eine Untersuchungen gemacht um eine eindeutige Diagnose zu haben Aufgrund der das Tier dann letztendlich eingeschläfert wird. Eigentlich ist es schon vorher ganz klar aber der Besitzer kann noch nicht loslassen und er braucht für sich die Gewissheit um einen Abschluss zu haben. Die Frage ist halt in diesem Fall wer am Ende für die ganzen Kosten aufkommen muss

    Die Dingos dieser Insel betrachten Menschen gelegentlich als Beute.

    Neben Kindern, wurde eine erwachsene Frau schwer verletzt ins Meer gejagt und aktuell mutmaßlich eine 19-Jährige getötet. Sie erlitt laut Obduktion Bisse vor und nach ihrem Tod, könnte dazwischen auch ertrunken sein.

    Die Behörden raten nicht mehr dazu, vor den Hunden ins Wasser zu flüchten und verteilen stattdessen Dingo-Stöcke zur Verteidigung.

    https://edition.cnn.com/2026/01/23/aus…es-intl-hnk-dst

    Ich lieb diese Denke. „Das ist zwar ein Nationalpark hier, aber Menschen müssen hier trotzdem frei rumlaufen dürfen. Also schießen wir mal rasch 30 (fleischfressende) (Wild)Tiere ab, ist ja schließlich schon der dritte Vorfall auf einem ganzen RiesenKontinent in 45 Jahren.“

    Ich war 2004 dort, als diese Insel noch Fraser Island hieß. Und schon damals war diese Insel ein Touristenmagnet und eigentlich jeder Backpacker (oft junge Menschen Anfang 20), der die Ostküste rauf oder runter gereist ist, hat eine Tour auf/ nach Fraser gebucht. Je nach Budget. Von "4er Gruppe mit Auto was Allradantrieb hat und dann zelten" bis zur "geführten Bustour mit Aufenthalt im einzigen Resort dort". Fraser ist die größte Sandinsel der Welt, mit der einzigartigen Möglichkeit Regenwald, Wüste, Strand/Meer und Süßwassersee auf ein Bild zu bekommen und natürlich auch zu erkunden. In Australien wurden zu der Zeit normalerweise Dingos, bzw sind es eigentlich fast immer Dingomischlinge (mit Haushunden), bekämpft. Die Farmer mit ihren Rindern oder Schafen haben oft Giftköder ausgelegt usw. Nur auf Fraser war und ist das verboten. Denn es ist weltweit die einzig wirklich reinrassige Population. Die Kombination aus "naive Touristen und geschützter großer dem Wolf ähnlicher Beutegreifer" kann auf Dauer einfach nicht gut gehen. Da werden Tiere für Fotos bewusst angefüttert, das Zelt nicht ordentlich verschlossen bzw Lebensmittel in extra Behältern gesichert. Den Rest kann man sich glaube ich denken.