Beiträge von Millemaus

    Würdet ihr bei einem Hund, bei dem ihr das mit Silvester noch nicht einschätzen könnt, vorsorglich etwas zur Beruhigung geben? Oder wirkt zB Eierlikör auch noch kurzfristig, wenn man merkt, dass doch etwas Angst aufkommt?

    Also Eierlikör würde ich da haben und bei ersten Anzeichen von "nicht runterkommen können" geben.

    Ich hab ja nun einen Paniker und einen sehr entspannten Hund zu Hause. Beim entspannten Hund habe ich vom ersten Knall an schön gefüttert. Sie hat die Assoziation "Knall = Futter/Spiel/Party bei mir" komplett drin. Das Gegenkonditionieren würde ich jedem empfehlen, auch wenn der Hund scheinbar nicht auf den Knall reagiert.

    Also auch Dir lisa_do Wann immer es knallt -> Mega gutes Futter in den Hund. Du solltest da eine gute, fröhliche, entspannte Basis aufbauen, auch wenn dein Hund erstmal nicht reagiert. Es braucht ja nur ein blödes Erlebnis, damit der Hund Böllern kacke findet. Das ist die Basis wichtig, damit das nicht von jetzt auf gleich ein Drama bei jedem Knall wird.

    Wobei Silvester echt meine kleinste Sorge ist, mit einem selig angeheiterten Terrier war das gut auszuhalten. Viel, viel schlimmer ist das vereinzelte nächtliche Geballer über Wochen. Dauersuff geht ja leider nicht, und da leidet der Hund wirklich immer und immer wieder.

    Und etwas zum dauerhaften Stress/Angst senken/mildern? Sedarom, Adaptil, Zylkene z.B.

    Wäre das eine Option um den emotionalen Puffer zu "deinen" Gunsten zu verbessern?

    Alkohol, von Hunden speziell in Form von Eierlikör (oder von mir aus auch Bier, für die eher herben Typen) sehr gern aufgenommen, ist natürlich - wie wir fast alle wissen - in der korrekten Dosierung ein recht potentes Sedativum mit angstlösender Wirkung.


    Mein Terrier Nogger (knapp 10 kg schwer) bekommt an Silvester um 20 und um 23 Uhr jeweils einen Esslöffel Eierlikör, und es hat ihm bisher immer sowohl sehr gut geschmeckt als auch nach meinem Dafürhalten beträchtlich geholfen. Diese meine Erfahrung wurde mir auch von zahlreichen Kunden und Lesern genau so bestätigt.

    [...]

    Fakt ist: Hunde fallen von einer begrenzten Menge Alkohol keineswegs tot um, sondern werden - wie wir Menschen - einfach etwas angesäuselt, was in diesem Fall genau der gewünschte Effekt ist. Wir zielen mit der unten erläuterten Dosierung so ungefähr auf einen Blutalkoholspiegel von maximal 0,5 Promille!

    Jeeeess :applaus:  :hurra:

    Ich freue mich grade riesig! Ich habe schon nach Hotels im Nirgendwo gesucht und war kurz davor zu buchen. Brauch ich jetzt wohl nicht mehr :D

    Bisschen Eierlikör über den Tag wird schon reichen, da sicher vereinzelt doch paar Böllern werden.

    ich habe das mit dem Eierlikör jetzt mehrfach gelesen. Aber doch nicht für den Hund, oder?

    Doch, natürlich. Wird u.a. von Tierärzten empfohlen.

    Wurde schon im neuen Thread geteilt:

    Millemaus
    1. Dezember 2021 um 10:34