Beiträge von Millemaus

    Der Hachico 02 in M1 von SDW

    Mit umgeschlagenem Kragen

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    Mit "ausgeklapptem" Kragen

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    Und hier sieht man, dass die Länge eigentlich gut wäre, würde er seine Rute nicht normalerweise hoch tragen.

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    Mal bei Vici Design geguckt? Die haben ja auch SDW Sachen.

    Nachdem der Shop hier im Thread schon von wem anders genannt wurde, habe ich da schon bestellt ;)

    Leider hatten sie nur schwarz und nicht orange, aber immerhin.

    Kam heute an. S3 ist zu klein, da krieg ich ihn überhaupt nicht rein. M1 passt, nur die Rute ist im Weg, aber das werd ich einfach umnähen.

    Fotos kommen morgen oder so, wenn Herr Hund Lust hat =)

    Die Einheiten im Tagesablauf, die ich aufgelistet habe sind recht kurz gehalten, da orientiere ich mich am Hund. Ich hatte eigentlich eher die Vermutung, dass er unterfordert ist

    Ich glaube Du unterschätzt, wie anstrengend das für einen jungen Hund ist. Ein 6 jähriges Kind geht auch nicht gleich 8 Stunden in die Schule.

    da er ständig nach Beschäftigung sucht

    Wer immer welche geboten bekommt, fordert auch immer welche ;) Ein ausgeglichener Hund hat kein Problem damit, wenn mal ein, zwei, drei ... Tage gar nichts passiert außer Löserunden (weil man z.B. krank ist und mehr nicht geht).

    Wenn er es benötigt, hat er seine Ruhezeiten, da stört ihn auch niemand.

    Nochmal: wieviele Stunden schläft/ruht er am Tag? Normal wären um die 18 Stunden.

    denn er neigt dazu alles anzuknabbern. Obwohl er gerne Auto fährt ist der Rücksitz meines Autos bereits durchlöchert und er nagt an Tisch, Bank usw.

    Kauen beruhigt und baut Stress ab. Festigt für mich die Theorie, dass er überfordert ist.

    Klar, kann man die Ursache suchen und bei den Heelern war auch klar, dass rennende Kinder triggern, aber es geht halt nicht und das muss der Hund wissen.

    Das kommt meiner Erfahrung nach durchaus auf den Hundetyp an.

    Bei meiner Hündin hat das super funktioniert. Klarer Abbruch beim ersten Versuch ein rennendes Kind maßregeln zu wollen und das Thema war durch.

    Bei meinem Rüden würde alles in Richtung "Energie reingeben" nur dazu führen, dass er sich in einer für ihn ohnehin schon stressigen Situation noch mehr hoch pusht. Bei ihm müsste man zu extremen Mitteln greifen, damit ein Abbruch in seinem Stress überfluteten Gehirn überhaupt ankommt.

    Und ich glaube, dass es in diesem Fall auch eher in die Richtung gehen könnte, in die es bei meinem Rüden gehen würde.

    Der Hund zeigte ja bereits, dass er noch mehr aufdreht, wenn die Maßregelungen durch die TE intensiver werden. Außerdem zieht er dieses Verhalten jetzt "schon" zwei Monate lang durch und es hat sich in gewisser Weise eingespielt. Noch dazu kommt, dass der Hund, zumindest den bisherigen Beiträgen nach, unter dauerhaftem Stress steht. Einen Abbruch von einer Person, die nicht genau weiß, was sie tut und wann genau sie eingreifen muss (ich denke, davon ist hier auszugehen (an die TE: das ist KEIN Vorwurf! Wir haben alle mal angefangen und Dinge übersehen, falsch gemacht, etc.)), damit es wirklich effektiv ist, wird eher zu noch mehr Stress ( = mehr zwicken) führen.

    In der Früh gehe ich mit ihm raus

    Etwa ein bis zwei Stunden später gehen wir meistens auf die Hundewiese, die Hunde dort kennt er.

    Mittags geht es oft nach der Schule in den Wald

    Am Nachmittag kurzes Spielen im Garten, je nach dem ob er Lust hat und am Abend wieder eine halbe Stunde aufs Feld

    Zwischendurch gibt es Geschicklichkeitsspiele

    Wow :shocked:

    Der Hund ist gerade mal 6 Monate. Das liest sich nach viel viel viel zu viel Programm.

    Vor allem wenn man bedenkt, dass im Haushalt zwei Kinder leben und es da generell mit Ruhe nicht so einfach ist.

    Spontan würde ich sagen: der Hund ist überfordert, schläft zu wenig und ist deshalb einfach total drüber. (Es MUSS natürlich nicht so sein, ich kenne weder euch noch den Hund, aber das ist einfach mein Gefühl, bei dem was du schreibst. Ich bleibe immer noch dabei, dass sich das dringend jemand professionelles vor Ort ansehen sollte.)

    Du schreibst ja, dass einer der Punkte demletzt für eine Woche weggefallen ist, weil dein Sohn krank war. War es da mit dem zwicken besser oder schlechter? Hat der Hund stattdessen in der Zeit geschlafen? Wie viel schläft er generell am Tag?

    Klingt so, als sei der Hund eher nicht für ein Zusammenleben mit einer Familie mit jüngeren Kindern geeignet. Zumindest von dem her, was Du hier so schreibst. Richtig beurteilen kann ich das aus der Ferne natürlich nicht. Das kann jemand.

    Ich würde als Management dem Hund einen Maulkorb aufziehen und eine Hausleine dran machen. Es kann ja nicht sein, dass keiner von euch sich mehr im eigenen zu Hause sicher fühlt.

    Als zweiten Schritt würde ich einen guten und positiv arbeitenden Trainer zu euch nach Hause kommen lassen und schauen, was er meint. Mit "positiv arbeiten" meine ich jemanden, der auf so etwas wie den Hund auf den Boden drücken und dort festhalten komplett verzichtet. Wie du ja schon gemerkt hast, bewirkt das eher das Gegenteil.

    Noch zwei kurze Fragen:

    Warum fütterst du ihn aus der Hand?

    Wie sieht ein typischer Tag bei euch aus? Wann steht ihr auf, wann geht es Gassi, wie lange geht es Gassi, was passiert beim Gassi, wann gibt es Futter, wer ist wann zu Hause,...

    Hmmm... Schwierig.

    Ich persönlich finde die Bücher von Patricia McConnell für Hundeanfänger immer super. Da sind allerdings keine Bilder drin. Sie schreibt aber sehr humorvoll und leicht verständlich.

    Ich denke da an "Das andere Ende der Leine" und "Trafen sich zwei".

    Ist die Frage, ob das in dem Fall was bringt.