Ich würde ohne Einschätzung der Tierpsychologin und großem körperlichen Checkup (Schilddrüsenwerte!) erstmal nix an dem
System wie ihr ihn behandelt und was ihm zugeführt wird ändern.
Leider leider tun sehr viele Tierärzte die Schilddrüse als nichtig ab. Es ist schwierig jemanden zu finden, der das wirklich ernst nimmt. Es geht allein schon damit los, dass man zur genauen Diagnostik 5 Werte braucht (T3, fT3, T4, fT4, TSH), meistens aber nur einer (T4) bestimmt wird. Es gibt in Deutschland glaube ich auch nur ein Labor, was alle 5 bestimmt/bestimmen kann, IDEXX. Man muss also schon beim Tierarzt sagen, dass er das Blut unbedingt in dieses Labor schicken soll.
Dann ist das nächste Problem die richtige Diagnostik bei den Werten. Es gibt bei Facebook eine Gruppe, "Schilddrüse und Verhalten beim Hund", da wird einem dabei geholfen.
Wenn die Werte nämlich nicht deutlich aus dem Referenzbereich fallen, weigern sich viele Tierärzte eine Substitution zu beginnen. Dabei können Verhaltensprobleme schon bei Werten, die noch in den Referenzbereichen liegen, auftreten.
In der erwähnten Facebook-Gruppe wird einem auch geholfen einen Tierarzt in der Nähe zu finden, der das Thema ernst nimmt, oder zumindest offen dafür ist.