Beiträge von Binks

    Bei liegt die Obergrenze bei genau so vielen, dass alle Hunde zufrieden sind und ich das zeitlich, finanziell, nervenmäßig hinbekomme.

    Nachdem mein erster Hund gestorben war, kam Manfred hier her. Ein Jahr später dachte ich, mit einem Kumpel geht es ihm bestimmt besser und Lennard zog ein. Soweit war das dann alles "ausgeglichen" und hätte so bleiben können.
    Problem war der kleine Bob, der ungeplant hier reingeschlittert ist... Es geht zwar, dass er als Zwerg zwischen den Großen rumhüpft, aber spätestens als wir nach Jahren einen anderen Kleinhund getroffen haben (sowas gibt es hier sonst nicht in Verträglich) und Bob gar nicht wusste, was er mit dem kleinen Ding da anfangen soll, das mit ihm spielen will... Wurde klar: Etwas auf Augenhöhe für ihn muss her. Damit er mal lernt richtig zu spielen und das auch machen kann (mit den Großen klappt das nur mäßig bei dem Unterschied).
    Also kam Buh letzte Woche her. Im Grunde wäre somit alles prima, die Zwerge haben sich, die Großen haben sich.. (Natürlich mischen die viel lieber und Buh liebt die Großen fast mehr als Bob :???: )... Und damit ist in der Theorie meine Hundegrenze erreicht. Genug, dass jeder Hund zufrieden sein kann, aber nicht zu viele, als dass es mich irgendwie in Not wirft und ich noch allen gerecht werden kann.
    Problematisch ist jetzt nur, dass Manfred nie so der Spieletyp war und das mit seinen nun 10 Jahren natürlich nicht besser wird. Lennard aber nichts lieber macht als rennen, toben und spielen. Und Hundekumpels hier leider sehr mau sind...
    Daher überlege ich, sobald Buh erwachsen und gut erzogen ist, alles prima klappt und es keine Probleme gibt, tatsächlich noch einen weiteren Großen für Lennard dazu zu holen, damit er noch nen richtigen Spielkumpel hat.
    Dafür muss dann aber auch wirklich alles passen. Meine Hund [gesundheitlich, erziehungsmäßig, ...], Finanzen, Zeit, Zukunftsaussichten, etc.
    Wenn das alles 100% klar und gut ist, ist auch Nummer 5 meiner Meinung nach drin und für meine Bande vertretbar bis sogar förderlich.
    Aber bei mehr hört es dann doch auf...

    Manfred legt wert auf Privatsphäre. Heißt: Er macht nicht groß, wenn Jemand zuguckt (egal ob Mensch oder anderer Hund)!
    Vorzugsweise wird sich in oder hinter einem Busch versteckt oder beim Freilaufen gewartet, bis der Rest schon weiter vor ist. Klappt das aus irgendwelchen Gründen nicht, dann "tarnt" er es. Er springt dann wie wild durchs Laub, hüpft da durch, scharrt, wühlt es auf, wirft es in die Luft [dazu muss man sagen, dass er absolut gar kein Spielhund ist und das sonst nie macht] und dabei fällt dann immer "unauffällig" was aus ihm raus :fear:
    Außerdem ist er ein absoluter Schönwetter-Hund. Wenn es regnet geht er keinen Schritt vor die Tür. Alles locken oder sogar ziehen ist dann erfolglos. Da hilft nur auf besseres Wetter warten.

    Bob bunkert sein Essen. Wenn er ein Leckerchen bekommt, nimmt er es artig, guckt den Geber nochmal mit Kulleraugen an... Und lagert es dann ein. Gefressen wird nicht. Lennard freut sich schon immer, weil in oder unter Bobs Bett immer garantiert ein Snack zu finden ist.
    Letzte Woche hat er in die Apotheke nen Keks bekommen und wollte ihn dann da in nem Regal einlagern.
    Außerdem isst Herr Hund auch sein Futter nicht direkt am Napf. Er nimmt sich ein (aber auch wirklich immer nur 1!) Bröckchen / Stück Fleisch / was auch immer grad im Napf ist, trägt es ordentlich quer durch das ganze Untergeschoss, legt es in sein Körbchen, hüpft ein paar Runden drumherum, schiebt den Nasenrücken davor über das Kissen, hüpft noch ein paar Runden, Naseschieben, Runden, Naseschieben, nimmt das Stückchen, setzt sich ordentlich in sein Bett und isst es in aller Ruhe, kaut noch ein wenig vor sich hin... Und marschiert dann los, um das Nächste zu holen. Ich glaub, er verbrennt mehr Kalorien, als er auf die Weise aufnimmt :???:

    Lennards größtes Hobby ist aufpassen. Wehe irgendwo steht ein Fenster offen, dann stellt er sich mit den Vorderpfoten auf die Fensterbank und guckt stundenlang raus. Auch wenn ein Fenster zu ist, aber ich verlasse das Haus oder mein Freund kommt nach Hause, steht er am Fenster und muss ganz genau beobachten, ob wir auch nicht trödeln oder heimlich fremde Hunde streicheln! :headbash:
    Dann liebt er Plastikflaschen. Die sammelt er und trägt sie durch die Gegend (immer mit groooßem Geräkel und läuft Jedem so lange vor der Nase damit rum, bis eine Reaktion kommt). Schade für ihn, dass es schon seit ein paar Monaten nur noch Glasflaschen bei uns gibt.
    Außerdem ist er nebenberuflich Doktor. Nicht nur dass er seine Plüschtiere im operiert, auch wenn ich Tierbabys zur Handaufzucht da habe, sitzt er beim Füttern immer direkt neben mir und passt mit Argusaugen auf, dass ich alles richtig mache. Manchmal bringt er mir auch die Spritze oder Nuckelflasche, wenn er meint, es wäre wieder Fütterungszeit. Und nach jedem Füttern geht keines der Babys zurück in sein Bett, ohne dass er sie genau angeschnuffelt, nochmal Bauch und Mund saubergeschleckt und sein Ok gegeben hat :crazy:

    Von Buh hab ich noch nicht so extreme Macken bemerkt...
    Höchstens, dass sie ein Ordentlichkeits-Fanatiker ist. Ihr Spielzeug wird nämlich nicht irgendwo hingeworfen, sondern wenn man es ihr gibt, trägt sie es auf einen sorgfältig ausgewählten Platz und stapelt (!) es da fein säuberlich. Dann steht sie davor, schaut ihr Werk an und schubst dann noch ein wenig dran rum, wenn es ihr noch nicht gefällt.
    Wenn sie spielen will, sucht sie sich dann eins aus, spielt ganz normal damit und danach wird es wieder weggestapelt :roll:

    Bei uns wurde letztes Jahr auch die Steuer erhöht... Wir zahlen 372 Euro im Jahr für die 4... :sad2:
    Und das, obwohl hier gar nichts für die Hunde gemacht wird... Keine Hundekotbeutelspender, etc...
    Ich kann ja immer viel verstehen, aber die Hundesteuer gehört für mich nicht dazu.

    Danke ihr Beiden.
    Kann ich alles was ihr sagt komplett nachvollziehen und unterschreiben. Leider.
    Auch mit meinem Problemlennard haben mir HuSchus bisher mehr Probleme bereitet, als geholfen...

    Vorher ohne Hund hinzugehen... Auf die Idee bin ich gar nicht gekommen! Mensch, bin ich dämlich :headbash:
    Dabei sollte das doch so klar sein... Und ich dachte nur "Naja, wenn's nichts ist, dann gehen wir halt zwischendrin enifach wieder" :hilfe:

    Mit Spielkumpels in der Nähe ist das natürlich super... Nur Buh hat das Glück leider nicht. Manfred hier ignoriert sie meistens und ist sowieso nicht so der Spieltyp, Lennard spielt zwar mit ihr, aber der hat halt über 30kg mehr und dementsprechend ist das eher ein "Ich lass dich in meine Ohren, Beine, Schwanz beißen, du darfst mir ins Gesicht springen und ab und zu schieb ich dich mit der Pfote weg" :|
    Und ihr eigentlicher Spielkumpel Bob hat den Dreh noch nicht so raus, der ist es auch nur gewohnt, mit Großen zu spielen und kann mit ihr nichts anfangen...
    Gassibegegnungen waren bisher auch eher bescheiden. Entweder die Begegnung ist zu rüpelhaft für die Dame, die Begegnung weiß nichts mit ihr anzufangen und steht nur da und starrt sie an, oder manche Begegnungen [besonders die eher kleinen Hunde, obwohl die alle trotzdem größer waren als sie] haben sogar Angst vor ihr gehabt :dead:
    Also so wirklich richtig mit nem Hundekumpel spielen konnte sie leider noch nicht, seit sie hier ist und das find ich verdammt schade und auch ungünstig...
    Daher kam ich überhaupt erst auf die Idee mit der Welpenschule...
    Hättet ihr sonst noch Tipps für mich?
    Ich wusste zwar, dass meine Großen da "einfacher" sind, aber dass es so schwer ist, mit einem Zwerg einen anderen, normal erzogenen Kumpel, der nicht panisch hochgerissen wird, wenn ein anderer Hund kommt, zu finden... :sad2:

    Geht ihr eigentlich in die Welpenspielstunde mit euren Jungspunden?
    Ich wollte ursprünglich nicht, weil es mir damals bei meinem Lennard schon nichts gebracht hat (bzw. ihm nichts gebracht)...
    Aber da unsere Buh hier Niemanden zum richtigen Spielen hat (außer meine 3, aber so richtig richtig klappt das mit denen auch nicht :hust: ), hab ich sie jetzt erstmal für Sonntag zum Probehingehen angemeldet.
    Bin mal gespannt, ob das diesmal besser ist und sich die 80 Euro im Monat lohnen :hilfe:

    Zitat

    Binks

    Ich sehe das wie geisi2

    Warum 3 kg mit mir rumschleifen, wenn ich mit 1,5 kg eine hervorragende Bildqualität bekomme?

    Naja, das ist wohl immer die Frage, was man will und braucht ;)
    Ich brauche vieles davon einfach, weil ich es beruflich mache und im beispielsweise im Zoo (wo ich meistens Arbeite) die große Brennweite mit Vollformatsensor da oft unerlässlich ist.
    Also gibt es FÜR MICH keine ernsthafte Alternative :smile:

    Und wie gesagt: Das Gewicht merkt man an dem Gurt gar nicht, daher würde es gar keinen Unterschied machenl, ob 1,5 oder 3kg (außer, dass ich die 3kg stabiler stillhalten kann).

    Es ist immer eine Frage, was man womit und wie will. Ich sage ja auch nicht, dass jeder unbedingt 10kg Kamerazeug mitschleppen muss, das nun wirklich nicht. Wenn ich manchmal unterwegs sehe, was Einige an schweren und teuren Dingen mitschleppen, nur um dann im Automatikmodus ihrer "coolen" Spiegelreflex zu knippsen, dann greif ich mir auch an den Kopf und denk mir, mit weniger hätten sie es einfacher und das gleiche Ergebnis ;)
    Sondern nur, dass es Gewohnheitssache ist und das Gewicht zwar erstmal vielleicht viel wirkt, aber schon sehr schnell nicht mehr auffällt :roll:

    Zitat


    toll sieht das aus! Wie aus dem Märchenwald! :gut:


    Danke! Es hat sich auch beim Fotografieren genau so angefühlt :ops:

    Heute im Angebot:
    Badespaß bei den Zwergottern!
    Oh, was war ich neidisch :verzweifelt:

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    Zitat


    Und das Chamäleon ist: :herzen3:
    Ich hab letztens gehört, auf so einer Reptilienausstellung, dass Ch. nur so alt wie ein Hamster werden und war total schockiert! Ich dachte, die brauchen J a h r e, bis die Färbung super durchgekommen ist - und dann sterben sie mit 2 J??

    Also mit 2 Jahren sterben kann schonmal nicht sein, weil Spock (Pantherchamäleon) schon 3 ist :D
    Bei Weibchen kommt das schon eher hin, die werden leider nicht sooo alt. 2-4 Jahre wurde mir da mal gesagt.
    Die Männchen können älter werden :smile:

    Ich finde auch, große Kombis sind nur Gewohnheitssache.
    Meistens renn ich rum mit 5D Mark III (knapp 1kg leer), Batteriegriff dazu (nochmal 500g) und 100-400 (ca 1400g) ODER 70-200 (2.8 IS-Version, 1500g) ODER 100er Makro (600g).
    Bin also ohne sonstiges Zubehör immer auf rund 3kg. Außer mit Makro, Fisheye oder kleineren FBs, da ist das richtig ungewohnt :dead:
    Das höhere Gewicht liegt mir mittlerweile viel besser in den Händen und ich komm besser mit zurecht.
    Außerdem habe ich einen wunderbaren Gurt (bzw. inzwischen schon mehrere davon), der die Kamera schräg über die Schulter an der anderen Seite dann auf Hüfthöhe hält. Eine Sonderanfertigung eines netten Herren, der die jetzt schon einige Jahre baut und für mich die besten Gurte, die es gibt!
    Unterwegs stört die Kamera so kein Stück, hängt einfach "Kopfüber" (Also mit Boden nach oben) an meiner Hüfte und das so sicher, dass sie weder in den Weg rutscht, abschmiert oder sonst irgendwie stört. Ich merk sie gar nicht mehr. Und im Zweifelsfall ist sie mit 1 Handgriff in "Fotoposition".
    Ohne den Gurt könnt ich heute gar nicht mehr los!
    Also es gibt wirklich tolle Dinge, um auch mit größerem Equipment super zurecht zu kommen :smile: