Beiträge von Avocado

    Wir haben mal in der Klinik auf Lungrnwürmer getestet (da hatte er auch Husten fällt mir grad ein) - es wurde Kot gesammelt und Blut abgenommen aber weil man nix fand wurde er auch biopsiert. Damals war es was anderes aber ich glaub mich zu erinnern dass die Biopsie wegen dem Verdacht auf LW stattfand. Ist bald 9 Jahre her das Ganze ich hab es nicht mehr ganz genau im Gedächtnis...

    Gegen Lungenwürmer hast Du behandelt? Ich würde einen Schleimlöser für Kinder aus der Apotheke nehmen.

    ich gebe ca alle 3 Monate Milbemax, letzte Gabe war Ende Oktober, wäre also eh fällig nur wollt ich wegen der langen AB und Schmerzmittel Gabe nicht sofort was geben (wegen dem Magen). Am Meer waren wir zuletzt im August, da hab ich auch entwurmt.

    Bei Kindersirup hatte ich Bedenken (da die Meisten ja diverse Kräuter enthalten) dass ich was erwische was der Hund nicht bekommen darf. Hätt ihm fast Zwiebeltee gekocht als mir einfiel dass da ja was war mit den Zwiebeln und den Hunden.
    Honig hab ich da, Hund mag Honig, dann probieren wir es mal damit.

    gibt es irgendein Pendant zu Zwiebeltee für Hunde? Der Hund hustet, wir waren beim TA, es ist zum Glück nicht das Herz, sondern "nur" eine Kehlkopfentzündung. Es bekam parallel zum Husten wegen einer Analdrüsengeschichte 14 Tage AB, Schmerzmittel, Probiotika. Der Husten ist noch immer da. Mal mehr, mal weniger aber er hustet. Trägt draussen Schal, Halsband ist auch ab und zum Gassi gibt es Geschirr und Pulli/Mantel.

    Bei meinen Kids hilft Zwiebeltee, den kann man Hunden aber nicht geben. Aber irgendwas anderes?

    Es ging um das (plötzliche) "Kscht" in Verbindung mit einem plötzlichen Stups in die Seite.

    Du könntest auf genau diese Art auch einen Klicker als Strafankündigung etablieren.

    Und andersherum zischen statt klickern.


    Zu Schlangen, Zischlaute und angeborene Angst des Hundes davor. Beide Hunde reagieren auf Schlangen nicht mit Meiden sondern mit reinbeissen wollen. Wir hatten leider schon das Vergnügen.

    Super banales Bsp, Hund meiner Freundin hat Wurfdisks geworfen bekommen - einmal - hatte danach monatelang Angst vor dem Geschirrspüler wegen dem klappernden Besteck.

    Da ist man ja wieder bei der Hund gibt vor was Strafe ist.

    Hab ich nie genutzt aber eine Freundin hatte was ähnliches, Flasche mit Kiesel. Anfangs flog die wenn Hund Mist bauen wollte (von dem er ganz genau wusste dass verboten), Hund hiel inne und sah zu ihr, Keks. Später reichte dass sie dran rüttelte wenn sie sah der Hund hat einen blöde Idee, Hund hat sofort abgebrochen und sie hat das dann belohnt.

    Ich vertrete ja weiterhin die Meinung dass Hunde nicht blöd sind und es bei Strafe genauso aufs perfekte Timing ankommt wie bei Lob. Wenn Hund gestraft wird weil er was vom Boden fressen will und er aus dem Zusammenleben ein paar Regeln kennt wird der es auch verstehen. Ausgehend davon dass er einen Abbruch und Spielregeln kennt und das ganze fair ablauft. Also am Beispiel Discs. Er will vom Boden fressen, ich sag lass das/pfui/nein/wasauchimmer (und Hund weiss dass dies heisst er soll das was er vorhat nicht tun), Hund interressiert das nicht, ich werfe Discs, er erschrickt, ich markere das Innehalten und belohne das Abwenden vom Fressbaren. Lasse ich ihn nun nach dem Werfen komplett alleine oder hat er niemals gelernt was ein Nein heisst dann ist das Abwerfen in der Situation reine Gefahrenabwehr.

    Das ich einen Hund, der zb ernsthaft Beschädigungsabsichten hat, nicht mit Futter bestechen kann dies zu unterlassen ist doch vollkommen klar. Und einfach total sinnfreies Argument, in meinen Augen.
    Kein guter positiv arbeitender Trainer würde sowas machen.

    Ich bin ja nun ein paar Jährchen aus der positiv-Trainer-Szene raus aber vor ca 10 Jahren war da Gang und Gebe auf Vermeidung aufzubauen. Löst der Hund bei 10m aus soll man halt schauen dass man immer mindestens 11m Distanz aufbaut. Was halt genau null alltagstauglich ist und (bei mir und meinem Hund) nur zu Stress führte. Denn nichtmal am Land konnte ich so viel Distanz aufbauen. Dafür klappte hier klare Führung im Sinne von "mir ist klar dass du den anderen fressen willst aber du hast das zu unterlassen weil ich dir das verbiete" viel bessere Erfolge.


    Falls sich der Ansatz in den letzten 10 Jahren von Vermeidung weiterentwickelt hat ist das super.

    es kommt wirklich auf die Grösse des Kindes an. bei uns war mit 3 Jahren der Punkt als auch die Kraxe weg kam weil Kinder zu gross und schwer waren. das war auch das Alter wo es mit den Spaziergängen doof war weil Kind Tragen nicht mehr ging aber selber laufen war auch noch nicht wirklich machbar. körperlich ging es aber die Motivation und vor Allem das Tempo waren für die Hunde und uns eher anstrengend.

    Ich nutze alle 4 Lernquadranten. Angefangen habe ich mit dem Gedanken so "nett" wie nur möglich zu sein. Eingebracht hat es mir und dem Hund extrem viel Stress, Schmerzen und Kosten.

    Ich weiss was ich beim nächsten Hund gleich von Anfang an anders lösen werde. Und auch die jetzigen Hunde sind trotz bewusstem Nutzen aller Lernquadranten ganz gut dran. Gerade der Rüde hat Freiheiten die er mit Erziehung basierend rein auf positiver Verstärkung niemals hätte. Denn kein Keks der Welt ist interessanter als das Jagen. Er weiss aber Jagen ist absolut verboten und dass ich Verbote auch ernst meine. und genauso weiss er dass sowohl Strafen als auch Belohnungen von mir kommen.