Beiträge von pardalisa

    Zur Gesundheit und den Papieren schließe ich mich @Eilinel an. :smile: Und zusätzlich würde ich beim Züchter sehr darauf achten, dass er seine eigenen Hunde (und die Rasseeigenschaften allgemein) realistisch einschätzt und nix "schönredet".

    Ich geb' zu, dass ich bei der Kombination "Ersthund + Familie mit kleinen Kindern + Aussie" grundsätzlich ein bisschen skeptisch bin :ops: , aber da werdet ihr euch ja sicher schon informiert haben und ein guter Züchter sollte in der Hinsicht zusätzlich ehrlich beraten. Falls er behaupten sollte, dass seine Hunde alle "nicht jagen, kinderlieb sind und quasi von Geburt an die perfekten Familienhunde", würde ich mich dringend nach einem anderen Züchter umsehen...

    Da die Regeln von Fluggesellschaft zu Fluggesellschaft wechseln können, wirst du da vermutlich für Hin- und Rückflug und eventuelle Besuche jedes Mal direkt nachfragen müssen.

    (Geht's um den Hund in deinem Avatar? Wenn ja – denk' dran, dass manche Fluglinien sich – aus guten Gründen – weigern, brachycephale Hunde überhaupt zu transportieren.)

    @JarJarBinks Würde ein Minibulli vielleicht passen? Ist, was Optik und Robustheit angeht, ein "richtiger Hund", braucht nicht zwingend Hundesport, gilt als menschenfreundlich.

    Beim Hundeladen hier um die Ecke wohnt einer in ähnlicher Konstellation – tagsüber ist er mit den Eltern im Geschäft und scheint den gelegentlichen Trubel da ziemlich gut zu finden, wenn die Eltern in den Urlaub fliegen oder sonstwie verhindert sind, geht er zur Tochter, wo dann auch Enkelkinder, größere Hunde, etc. wohnen. Die Besitzer schwärmen total von ihm und der Hund ist, soweit man das bei so kurzen Begegnungen beurteilen kann, auch ziemlich zufrieden und ausgeglichen.

    Edit: Ich weiß allerdings nicht sicher, wie das mit der "Listi-Optik" und dem Verreisen aussieht – mein letzter Wissensstand war, dass man mit Papieren vom VDH-Züchter bei den umliegenden Ländern auf der sicheren Seite ist. Kann man aber sicher in Erfahrung bringen.

    Nur einmal die Woche Bewegung ohne Leine finde ich für jeden Hund, aber gerade für einen Junghund, sehr dürftig. :/

    Mir ginge es dabei gar nicht so sehr um's Rennen (dem Hund beizubringen, dass man irgendwo hinfährt und er dann kopflos durch die Gegend ballern und sich "auspowern" soll, würde ich eh dringend vermeiden ;) ), sondern um gemeinsames Schlendern, Rückruf-Übungen mit wechselnder Ablenkung, selbstständige Erkundung der Umgebung und – ganz wichtig! – Sozialkontakte zu passenden Artgenossen, die nicht durch eine Leine eingeschränkt werden.

    Für zügige Von-A-nach-B-Spaziergänge an der Leine finde ich die 5-Minuten-Regel einen guten Richtwert, aber neben solchen Spaziergängen sollte es m.M.n. für einen jungen Hund noch ein bisschen mehr geben. Man kann sich z.B. ganz gemütlich mit dem Hund an einen Bach setzen und ihn dort planschen lassen, gemeinsam auf einer Wiese Pause machen, sich mit älteren Hunden zu einem Spaziergang verabreden (da muss dann auch nciht wild getobt werden...), usw. usf. Aber ein wenig mehr als Spazierrunden an der kurzen Leine 6x die Woche würde ich schon machen.

    Ich rufe solchen unfreundlichen, motzigen Deppen immer "Achtung, Glasscherben!" hinterher. :D Wenn sie dann bremsen und fragen, was das soll, erkläre ich ihnen mit meinem harmlosesten, zuckersüßesten Augenaufschlag: "Da vorne liegen Glasscherben auf dem Weg. Wäre mein Hund fast reingetreten. Ich wollt' Sie nur vorwarnen – mir fehlt's ja nicht an guter Erziehung."

    Manche rasen danach stumm und wütend weiter, aber die meisten werden dunkelrot, murmeln "danke" und machen sich dann auf zur Weiterfahrt... :pfeif:

    Ich finde das auch kurios wie verschieden das sein kann. Mein Seniorhund hatte früher nie Angst vor lauten Geräuschen – Silvester, Gewitter, Schüsse, war ihm immer alles egal –, aber in den letzten zwei Jahren ist er da sensibler geworden. Silverster stresst ihn jetzt schon leicht, Gewitter (noch?) nicht. Bei ihm liegt's aber vermutlich an der veränderten Wahrnehmung/Sinnesleistung im Alter.

    Mein jüngerer Hund dagegen findet laute Geräusche lustig, bei Gewitter will er am liebsten auf dem Balkon liegen und Silvester hält er für 'ne coole Party, die nur für ihn veranstaltet wird. :D

    Und eine gleichalte Hündin der gleichen Rasse, mit der wir jetzt öfter spazieren waren, ist da das genaue Gegenteil – die verfällt bei Gewitter in absolute Panik, will davonlaufen, versucht sich aus dem Geschirr zu winden, wenn man beim Spaziergang vom Wetter überrascht wird, hat richtig Stress und ist nicht mehr ansprechbar.

    Die Besitzerin und ich haben schon gerätselt, woran das liegen mag: was Schlimmes mit lauten Geräuschen hat die Hündin nie erlebt, der andere Hund, der im Haushalt lebt, hat auch kein Problem mit Gewitter und die Besitzerin auch nicht. Vielleicht spielt die Luftdruckveränderung bei manchen Hunden da mit rein? Ich weiß es nicht, aber spannendes Thema.

    Ohne Schäden für die Umwelt – ja, bei verantwortungsbewussten Leuten, die den Hund entsprechend sichern und vielleicht versuchen "zu retten, was zu retten ist".

    Ohne Schäden für den Hund – wahrscheinlich eher nicht.

    (Und jemand, der sich einen vier Wochen alten Welpen aufschwatzen lässt, fällt vermutlich auch nicht unbedingt in die Kategorie "verantwortungsbewusst" :hust: , wenn es nicht ein absoluter Notfall – Mutterhündin und Geschwister verstorben oder so – ist und derjenige nicht schon viel Erfahrung mit Welpenaufzucht hat.)

    Und was ist, wenn es sich hierbei um einen Pitbull handelt? Besteht keine möglichkeit das sich daraus noch ein normaler Hund entwickelt?

    Warum sollte die Rasse des Hundes für das Problem irgendwie ausschlaggebend sein? :???:

    Theoretisch kann ein Welpe, der sehr jung seine Mutter verliert (z.B. weil die Hündin überraschend verstirbt), später ein "normaler" Hund werden – wenn sich der Züchter sofort um artgerechte Unterbringung der Welpen kümmert, d.h. den Wurf zusammen lässt, eventuell eine Ammen-Hündin auftreibt, etc.

    Wenn's aber eh ein Vermehrer üblester Sorte ist, der die Welpen viel zu jung einzeln an ihre neuen, anscheinend miserabel informierten Besitzer abgibt – dann seh' ich da schwarz mit der "normalen" Entwicklung.

    Sollte ich eine Weile im Krankenhaus o.ä. sein müssen, würden meine beiden Hunde bei meinen Eltern unterkommen – die haben ein Haus mit hundesicher eingezäuntem Garten, Hundeerfahrung und lieben ihre "H-Enkel" (= Hunde-Enkel ;) ).

    Sollte ich plötzlich versterben, würden die Hunde auch erst mal zu meinen Eltern kommen. Falls die sich langfristig nicht kümmern könnten (meine Mutter ist chronisch krank), würde meine Schwester den Seniorhund übernehmen und der jüngere würde mit Hilfe der Züchterin in ein neues Zuhause vermittelt werden.