Beiträge von pardalisa

    Ist so ne Marotte von mir: alles, worüber ich aktiv schimpfen kann, braucht einen Namen... Autos, Computer... Bin ich da die einzige? |)

    Bist nicht die Einzige. :D Mein Roomster heißt "R2" – nach R2D2 aus Star Wars, weil er blau und mein zweites eigenes Auto ist. :ops: Bislang hat er mir aber *toi toi toi* noch keinen Grund zum Schimpfen gegeben...

    @Juliaundbalou Was für eine doofe Situation. :/ Hast du mal überlegt, für solche Wege (wo man nicht ausweichen kann, aber trotzdem keinen Kontakt möchte) einfach einen Maulkorb aufzuziehen?

    Auch wenn's paradox ist, weil der Hund dann ja eigentlich gesichert ist, wirkt das meiner Erfahrung nach auf viele Hundehalter – und insbesondere auf die 'Hallo' sagen-Fraktion – herrlich abschreckend und die angeln ihre Hunde dann schon weiiit vorher ran, damit ihr Schätzchen bloß nicht an "den bösen Hund" rankommt... :D

    Ist hier auch jemand dabei, wo der Hund eher nicht pöbelt (da müssen schon mehrere unglückliche Zufälle zusammenkommen)?
    Bei uns ist eher das Problem, anständig vorbeizulaufen. Meistens weiche ich deswegen aus.

    Mein Gelegenheits-Gassi-Hund ist so einer. Er pöbelt nicht über Gebell, In-die-Leine-Springen o.ä. und bei genügend großem Abstand ist er entspannt, aber wenn ein fremder Hund (oder Mensch) zu nah an ihm ist, verhält er sich ziemlich genau so, wie du Balou beschreibst – er provoziert und sagt quasi mit seiner ganzen Körpersprache "komm doch, wenn du Ärger willst".

    Körperlich korrigieren kann ich ihn in solchen Situationen nicht; er trägt zwar grundsätzlich immer einen Maulkorb, aber ich hab' trotzdem keine Lust, ein tobendes, rückwärts-aggressions-gerichtetes Hütemonster an der Leine zu haben. :hust:

    Was bei ihm wirklich geholfen hat, war einfach stumpfe Gewöhnung. Wenn ich mit ihm alleine, d.h. ohne die Besitzerin unterwegs bin, habe ich immer mindestens einen von meinen Hunden dabei – an denen orientiert er sich und kann dann auch eine geringere Distanz zu fremden Menschen/Hunden stressfrei ertragen als er es alleine (mit mir) könnte. Und wenn seine Besitzerin dabei ist, gehen wir gerne auch mal gezielt dahin, wo die Hundedichte höher ist, aber der Abstand trotzdem noch in seinem Wohlfühlbereich (hier gibt's eine Hundwiese, auf der meist viel los ist, die aber durch einen Fluss begrenzt wird – auf der Nicht-Hundewiesen-Seite kann man prima mit ihm üben, weil da nicht plötzlich ein Tut-Nix angebrettert kommen kann, aber der Reiz "andere Hunde" trotzdem da ist).

    Ich weiß nicht, ob dir das weiter hilft und wie viele Hunde ihr so pro Woche trefft, aber vielleicht ist ja was dabei. :smile: Ansonsten würde ich noch einen gut geführten, regelmäßigen Social Walk vorschlagen, aber sowas zu finden kann ja leider je nach Region echt schwierig sein. :/

    also ich hab mit lederfett bisher gefettet, was ist Sattelseife? Kann ich auch mit normaler Seife mal schrubben und dann einfetten?

    Sattelseife ist aus'm Reitsportbedarf, damit wird da das ganze Lederzeug geputzt. (Oder wurde es zumindest früher, als eine Freundin das mal angeschleppt hat – ich hab' von Pferden und ihrem Zubehör nullkommakeine Ahnung... :ops: ). Inwiefern das mit 'normaler' Seife austauschbar ist, weiß ich leider nicht, ich nehm' gewohnheitsmäßig Sattelseife, weil das so gut klappt.

    Ich pflück' mir mal ein paar Sätze aus deinem Beitrag raus – nicht böse gemeint, nur, um meine Gedanken dazu ein bisschen zu sortieren. :smile:

    Ich frage mich nur : kann man den Bedürfnissen von zwei Hunden gerecht werden?

    Kurze Antwort: ja, kann man.

    Längere Antwort ;) : die Frage ist halt immer, was es einem Wert ist, seinen Alltag teilweise um die Hunde "herumzustricken". Bei zwei (oder drei oder vier...) Hunden, die harmonisch miteinander leben, die ähnliche Interessen und Bedürfnisse haben, was Beschäftigung angeht, die gesund sind, etc. ist die Einschränkung natürlich minimal bis nicht vorhanden.

    Schwieriger wird's, wenn die Hunde sehr stark verschieden sind – dann kann man schon mal deutlich mehr Zeit einplanen, weil ja jeder auf seine Kosten kommen will (also z.B. Schnüffelspaziergänge und regelmäßig Nasenarbeit mit dem einen Hund und eine flottere Hundesportart mit dem anderen). Oder wenn einer der Hunde irgendwie eingeschränkt oder (kurzzeitig) krank ist – auch dann ist's mit zweien aufwändiger als mit einem, sowohl finanziell als auch zeitlich. Oder wenn sich, wie ja schon erwähnt, eine Gruppendynamik entwickelt – Dinge, die da vorher ganz locker geklappt haben, können dann plötzlich (wieder) anstrengend werden, gerade bei einem geringen Altersabstand der Hunde.

    Wenn man all das weiß und sagt: "Okay, kann ich mit umgehen, stresst mich nicht, das ist's mir wert" und sich selbst dabei realistisch einschätzt, ist Mehrhundehaltung toll! Aber es ist halt nicht damit getan, einfach einen zweiten Hund dazuzusetzen und darauf zu hoffen, dass die sich automatisch gegenseitig gut finden und das alles locker läuft. ;)

    Für Ball oder dergleichen interessiert er sich nur sehr bedingt, suchspiele mit Leckerchen interessieren ihn auch nur für kurze Zeit.
    Darum dachte ich an einen Freund für den Knirps.

    Blöde Frage vielleicht :ops: , aber warum willst du denn einen zweiten Hund? Nur für den Ersthund als Kumpel würde ich keinen Hund einziehen lassen... Falls das die Hauptmotivation sein sollte: Was machst du, wenn sich die Hunde zwar vertragen, aber einfach nicht viel miteinander zu tun haben wollen und eher so "nebeneinander her leben"?

    Ich würde gerne in Hundesport gehen aber mein Mix hat da nicht so Interesse für.

    Je nach Hundesportart ist ein Wolfsspitz da aber auch eher... eine Herausforderung. ;) Nicht falsch verstehen, ich liebe Spitze, besonders die größeren, aber den 'will to please' im klassischen Sinne, wie ihn viele Leute gerne für Hundesport hätten, haben sie nicht erfunden. :hust:

    Wie kamt ihr denn zu euern Zweiten?
    Was war der Beweggrund es zu tun oder es zu lassen?
    Wie regelt ihr das im Alltag?

    Ich hab' zwei Hunde (beides Rüden, gleiche Rasse, großer Altersabstand). Mein Ersthund hat wenig bis gar kein Interesse an sportlichen Aktivitäten wie Radfahren, Schwimmen, Hundesport – der liebt Wanderungen, Tricks lernen und Suchspiele und ist, was Motivation angeht seeehr untypisch für seine Rasse. Ich kann deinen Gedanken, einen zweiten Hund für all solche Dinge zu wollen, also schon gut verstehen. :smile:

    Mir war's allerdings auch wichtig, dass der Ersthund 'fertig erzogen' und körperlich sowie geistig erwachsen war, bevor der Zweithund hier einzog. Und es war mir egal, ob die beiden dicke Kumpels werden oder Zweck-WG-mäßig zusammenleben ;) , wo man keinen Stress miteinander, aber auch nicht viel Interesse aneinander hat – der Zweithund zog hier definitv für mich ein, nicht für den Ersthund.

    Im Alltag ist's entspannt mit den beiden und ich schätze sowohl ihre Gemeinsamkeiten als auch die kleinen Unterschiede sehr.

    wie kriegt man Wanderschuhe denn wieder dicht? Ich hab welche von Meindl, die waren super, und jetzt sind sie undicht, haben aber kein Loch. :(

    Wie pflegst du die denn normalerweise? :smile:

    Ich hab' auch immer Lederwanderstiefel und wenn ich die regelmäßig mit Sattelseife putze, trocknen lasse und dann mit Lederöl bearbeite, sind die bislang immer bis an ihr "Lebensende" (= bis das Profil runtergelaufen war und das nächste Paar einzog) dicht geblieben. Vielleicht hilft kräftig ölen bei deinen auch, dass sich kleinere Spalten im Leder wieder schließen?

    Unser Tierarzt arbeitet mit Labogen zusammen bzw. hat das vorgeschlagen, als ich meine beiden Hunde testen lassen habe (Aussies; mir ging's um den MDR1-Defekt).

    Der Ablauf war einfach: Blutabnahme beim Tierarzt, Papierkram ausgefüllt, Probe eingeschickt. "Bis zum Ergebnis kann's 8-10 Tage dauern", hieß es, war aber nach weniger als einer Woche schon da. :smile:

    Kein einzelner Satz, aber ein bemerkenswert netter Abend gerade: der Kollege hat vor Beginn der Schicht schon per WhatsApp angekündigt, dass er selbstgemachte Köttbullar mitbringt, ich hab' ein blau-gelb kariertes Hemd an. :D So lässt sich's aushalten - wenn man schon Spätschicht arbeiten muss, während alle anderen irgendwo mit Grillzeugs & Großleinwand beschäftigt sind... xD

    Ich würde auch den Tierarzt oder einen kundigen Hundefrisör fragen, ob das bei deinem Hund angebracht sein könnte.

    Bei unseren war's bisher total verschieden: beim Spitz (mit Stehohren ;) ) musste nicht mal geputzt werden, da waren die Ohren quasi selbstreinigend; bei einem meiner Aussies wische ich regelmäßig mit einem feuchten Tuch nach, weil der im Alter jetzt einfach ein bisschen mehr Pflege braucht und das nicht mehr alles so "von alleine" passiert; und beim Dackel (Rauhaar mit Trimmfell) mussten regelmäßig die Haare im Ohr gezupft werden, sonst gab's schmodderigen Wildwuchs.

    Das Zupfen hat uns der TA genau so gezeigt, wie @Czarek das schon beschrieben hat – ich hatte nie den Eindruck, dass der Hund das furchtbar fand; bisschen kraulen, hinterher gab's einen Keks, und gut war's. :smile: Gehört halt bei manchen Hunden ganz normal zur Pflege dazu.

    Ich hebe meinen Seniorhund (62cm Schulterhöhe, 24kg schwer) im Moment nach jedem Spaziergang ins Auto und trage ihn regelmäßig – nicht jeden Tag, aber mehrmals die Woche – nach der letzten Spazierrunde abends die Treppe hoch (16 Stufen).

    Das klappt gut, weil er das wirklich brav mitmacht (lehnt sich an mich, damit der Schwerpunkt nicht "weg vom Körper" ist; zappelt nicht) und ich mittlerweile auch gut in Übung bin, aber für mich ist damit auch die obere Grenze der "Wohlfühl-Hundegröße" beinahe erreicht – ein Hund über 30kg würde hier nicht einziehen; gerade deswegen, weil mir das wirklich wichtig ist, dass ich den Hund im Notfall selbst kurze Strecken getragen bzw. hochgehoben bekomme.