Ich pflück' mir mal ein paar Sätze aus deinem Beitrag raus – nicht böse gemeint, nur, um meine Gedanken dazu ein bisschen zu sortieren. 
Ich frage mich nur : kann man den Bedürfnissen von zwei Hunden gerecht werden?
Kurze Antwort: ja, kann man.
Längere Antwort
: die Frage ist halt immer, was es einem Wert ist, seinen Alltag teilweise um die Hunde "herumzustricken". Bei zwei (oder drei oder vier...) Hunden, die harmonisch miteinander leben, die ähnliche Interessen und Bedürfnisse haben, was Beschäftigung angeht, die gesund sind, etc. ist die Einschränkung natürlich minimal bis nicht vorhanden.
Schwieriger wird's, wenn die Hunde sehr stark verschieden sind – dann kann man schon mal deutlich mehr Zeit einplanen, weil ja jeder auf seine Kosten kommen will (also z.B. Schnüffelspaziergänge und regelmäßig Nasenarbeit mit dem einen Hund und eine flottere Hundesportart mit dem anderen). Oder wenn einer der Hunde irgendwie eingeschränkt oder (kurzzeitig) krank ist – auch dann ist's mit zweien aufwändiger als mit einem, sowohl finanziell als auch zeitlich. Oder wenn sich, wie ja schon erwähnt, eine Gruppendynamik entwickelt – Dinge, die da vorher ganz locker geklappt haben, können dann plötzlich (wieder) anstrengend werden, gerade bei einem geringen Altersabstand der Hunde.
Wenn man all das weiß und sagt: "Okay, kann ich mit umgehen, stresst mich nicht, das ist's mir wert" und sich selbst dabei realistisch einschätzt, ist Mehrhundehaltung toll! Aber es ist halt nicht damit getan, einfach einen zweiten Hund dazuzusetzen und darauf zu hoffen, dass die sich automatisch gegenseitig gut finden und das alles locker läuft. 
Für Ball oder dergleichen interessiert er sich nur sehr bedingt, suchspiele mit Leckerchen interessieren ihn auch nur für kurze Zeit.
Darum dachte ich an einen Freund für den Knirps.
Blöde Frage vielleicht
, aber warum willst du denn einen zweiten Hund? Nur für den Ersthund als Kumpel würde ich keinen Hund einziehen lassen... Falls das die Hauptmotivation sein sollte: Was machst du, wenn sich die Hunde zwar vertragen, aber einfach nicht viel miteinander zu tun haben wollen und eher so "nebeneinander her leben"?
Ich würde gerne in Hundesport gehen aber mein Mix hat da nicht so Interesse für.
Je nach Hundesportart ist ein Wolfsspitz da aber auch eher... eine Herausforderung.
Nicht falsch verstehen, ich liebe Spitze, besonders die größeren, aber den 'will to please' im klassischen Sinne, wie ihn viele Leute gerne für Hundesport hätten, haben sie nicht erfunden. 
Wie kamt ihr denn zu euern Zweiten?
Was war der Beweggrund es zu tun oder es zu lassen?
Wie regelt ihr das im Alltag?
Ich hab' zwei Hunde (beides Rüden, gleiche Rasse, großer Altersabstand). Mein Ersthund hat wenig bis gar kein Interesse an sportlichen Aktivitäten wie Radfahren, Schwimmen, Hundesport – der liebt Wanderungen, Tricks lernen und Suchspiele und ist, was Motivation angeht seeehr untypisch für seine Rasse. Ich kann deinen Gedanken, einen zweiten Hund für all solche Dinge zu wollen, also schon gut verstehen. 
Mir war's allerdings auch wichtig, dass der Ersthund 'fertig erzogen' und körperlich sowie geistig erwachsen war, bevor der Zweithund hier einzog. Und es war mir egal, ob die beiden dicke Kumpels werden oder Zweck-WG-mäßig zusammenleben
, wo man keinen Stress miteinander, aber auch nicht viel Interesse aneinander hat – der Zweithund zog hier definitv für mich ein, nicht für den Ersthund.
Im Alltag ist's entspannt mit den beiden und ich schätze sowohl ihre Gemeinsamkeiten als auch die kleinen Unterschiede sehr.