Beiträge von pardalisa

    Ich hab' eine große Gitterbox hier herumstehen, die mit einem bunten Stoffüberwurf bezogen ist und normalerweise immer offen steht. Die Hunde mögen das Teil und nutzen es gerne als 'Höhle' zum Schlafen und ich find's super praktisch, sowas für Notfälle da zu haben.

    Neulich z.B. mussten kurzfristig Handwerker in die Wohnung und in jedes Zimmer – und die haben schon an der Tür den ersten blöden Witz gemacht und waren so bollerig und dämlich im Auftreten, dass ich froh war, die Hunde kurz in die Box schicken und die Tür zumachen zu können, damit's keine doofen Situationen gibt. (Ich mag keine Typen, die 'nen sexistischen Spruch statt eines 'Hallo's bringen, und meine Aussies mögen keine Besucher, wenn die ich nur widerwillig und mit deutlich erkennbarer Ablehnung in die Wohnung lasse... :hust: )

    Ich bin ein bisschen stolz auf meine beiden: bei dem heißen Wetter der letzten Tage (... mittags deutlich über 30°C hier :muede: ), spontanen Vertretungsschichten bei der Arbeit und meinem Studiums-Abschluss-Endspurt-Stress kamen die großen Hunderunden ein bisschen kurz – aber die zwei stecken das total locker weg, pennen einfach viel, toben zwischendurch durch's Planschbecken und schlafen dann unter'm Schreibtisch wieder ein.

    Und eben gerade haben wir eine kleine 'Nachtwanderung' gemacht und die kühle Luft auf dem Feld genossen :herzen1: – herrlich!

    Hektorine hatte das im jetzt geschlossenen Thread gefragt, mich interessiert das auch... bis zu welchem Alter würdet ihr denn eine Hündin zum ersten Mal decken lassen...

    Kommt auf die Größe/Rasse des Hundes an. Fünf finde ich bei mittelgroßen/großen Hunden okay, bei kleinen kenne ich mich nicht aus.

    Ich find's im Moment eher gruselig, wie oft man Würfe sieht, wo die Elterntiere noch total jung sind. :verzweifelt: Gerade bei größeren Rassen oder welchen, die dafür bekannt sind, "Spätenwickler" zu sein, verstehe ich nicht, warum man z.B. mit einer nicht mal zweijährigen Hündin einen Wurf machen sollte. Und bei Rüden verstehe ich erst recht nicht, warum man da nicht mindestens den dritten oder vierten Geburtstag vor dem ersten Deckeinsatz abwartet.

    Wie viel und wie lange lauft ihr so bei der Hitze mit euren Hunden?

    Meine Hündin möchte am liebsten überhaupt nicht mehr raus. Morgens gehts daher nur in den Garten, dann schnell wieder rein.
    Mittags schaffen wir mal grade so 40 Minuten, im kühlen Wald.
    Abends hat sie auch keine rechte Lust. Stundenlang müssen wir da auch nicht unterwegs sein.

    Der jüngere Rüde geht entweder morgens oder abends 'ne größere Einzelrunde mit mir, wenn's noch oder schon wieder kühl ist; der Seniorhund praktiziert aktuell eher "Spazieren-Stehen" statt Spazierengehen :lol: – bevorzugt im Fluss oder in einem der kleineren, noch nicht ausgetrockneten Bäche hier im Wald.

    Ist für mich okay, ich muss bei über 30° Grad meinen Kreislauf auch nicht an die Belastungsgrenze treiben – und so hängen wir nachmittags meistens alle zusammen ganz gemütlich mit den Füßen bzw. Pfoten im Wasser herum und gehen die größeren Wanderungen dann im Herbst wieder an. :smile:

    Ich liebe die Welpenzeit auch – und entweder verklärt sich das alles in der Erinnerung ;) oder es war wirklich jedes Mal eine tolle, (größtenteils) stressfreie Zeit. Ich mag es einfach, einen kleinen, noch unbekannten Hunde-Charakter zu Hause zu haben und den nach und nach immer besser kennenzulernen; und ich liebe es, zusammen mit dem Welpen die Welt zu erkunden und ihm neue Dinge zu zeigen.

    Der schönste Welpen-Moment war, glaube ich, die Rückfahrt vom Züchter und der erste Abend mit meinem ersten eigenen Hund. Ich war fünfzehn, hatte jahrelang meine Eltern davon zu überzeugen versucht, dass ich – zusätzlich zu unserem Familienhund – einen eigenen Hund haben durfte, irgendwann haben sie zugestimmt... Und da saß ich dann mit diesem 5kg-Aussie-Flauschknäul auf dem Arm und muss hoffnungslos bescheuert ausgesehen haben xD , weil ich so unglaublich glücklich war und nicht aufhören konnte zu strahlen.

    Ich benutze das Touch-Signal z.B. zur Pflege: Hund soll die Pfote auf ein Target/einen kleinen Hocker/o.ä. stellen und ich kann dann in Ruhe das Fell an den Pfoten kürzen oder Kletten an den Hundebeinen ausbürsten.

    Meistens ist das bei uns aber einfach Beschäftigung und "Selbstzweck" :smile: , d.h. ich denke mir Übungen aus, in die das Touch irgendwie eingebunden wird (z.B. das Vorausschicken, wo der Hund zum Target läuft; oder Unterscheidungsübungen, wo er je nach Kommando/Handzeichen verschiedene Dinge in verschiedener Reihenfolge antippen muss; oder als Anzeigesignal bei Suchspielen) und die Hunde sind begeistert, weil's Zusammenarbeit und Kekse gibt. :D

    (Und mein Seniorhund hat sich selbst beigebracht, dass man mit diesem Trick hervorragend Mülleimer öffnen kann, die so ein 'Fußpedal' haben – und findet es eine Frechheit, dass ich selbige Mülleimer in unserem Haushalt abgeschafft habe, damit er sich für selbstständig gezeigtes Touch nicht mit einem Streifzug durch den Biomüll belohnt. |) :lol: )

    Schöne Verwechslung heute Morgen: Wir – meine Bekannte mit ihrem Altdeutschen-Hütehund-Mix, ich mit meinen beiden Aussies – stehen am flachen Ufer des Flusses herum und lassen die Hunde planschen. Links aus ungefährer Parkplatz-Richtung kommt eine Gruppe Kunden der ortsansässigen Hundeschule inkl. Trainer, gut zu erkennen am bedruckten T-Shirt mit dem Logo der Hundeschule.

    Wir machen also Anstalten unsere Hunde anzuleinen, damit das Training nicht gestört wird, aber der Trainer sieht uns und gibt uns durch Gesten zu verstehen, dass er eh rüber zur anderen Flussseite will. Alles prima also. :smile:

    Nur, als er dann seiner Gruppe zugerufen hat: "Da vorne badet ein Labrador, lasst euere Hunde da bitte nicht hinlaufen, wir gehen auf die andere Seite" mussten meine Bekannte und ich doch ein bisschen grinsen und uns fragen, welcher unserer Hunde wohl gemeint war – der blue-merle-farbene Aussiesenior? Oder vielleicht doch der spitzohrige, langhaarige Gelbbacken-Mix? xD

    Ich versteh' auch nicht ganz, was daran 'Qual' sein soll, wenn ein Hund für ein Foto mal zwei Minuten still steht oder für 30 Sekunden 'ne Mütze oder Sonnenbrille oder was-weiß-ich auf dem Kopf hat. :ka: (Meine armen, armen Tierchen müssen z.B. für's Krallenschneiden regelmäßig sogar länger stillhalten... :p )

    Mein 'Problem' mit diesen ganzen Haustier-Social-Media-Seiten ist eher, dass ich die aller-allermeisten davon gähnend langweilig finde :ops: : "Heute waren wir am Badesee!", "Heute haben wir Hundefreunde getroffen!", "Heute haben wir Futter von Firma XY ausprobiert!" ... und dann sieht man da Hunde, die im Wasser herumhüpfen, miteinander spielen oder Futter knuspern. Joah, das kann ich hier zu Hause mit meinen eigenen Hunden auch haben, sogar 'live', dazu muss ich nicht vor'm Laptop herumhängen. ;)

    Aber nur weil mich das langweilt, würde ich noch niemandem absprechen wollen, so eine Seite für seine Hunde zu haben – wenn's demjenigen Spaß macht, soll er doch. :smile: Ich abonnier' sowas einfach nicht und gut ist's.

    Was ich gerne lese oder mal durchklicke, sind Seiten/Blogs, wo jemand etwas Nicht-Alltägliches mit seinen Tieren macht oder über ein Thema berichtet, das über 'schnöden Alltag' hinausgeht: besonders Erfahrungsberichte von langen (ev. sogar mehrtägigen), hundegeeigneten Wanderungen in verschiedenen Ländern finde ich beispielsweise total interessant, oder generell Reisegeschichten, die ein bisschen mehr sind als "wir waren 10 Tage in den Niederlanden, hier sind 150 Strandbilder..." ;) , oder wenn jemand auf einem Gebiet viel Erfahrung/Expertenwissen hat und man durch das Lesen der Beiträge noch was über eine seltene Hundesportart/Genetik und Vererbung/Pflege von gehandicappten Hunden/was-auch-immer lernen kann.

    Ja, das es verschiedene Rutenlängen gibt ist klar :D aber sind die Rutenwirbel bis zum Ende gleichgroß? Oder werden die Wirbel wie bei normallangen Ruten immer kleiner? Steht der letze Wirbel normal gerade oder auch schon mal schief wie bei Kira?

    Der ältere meiner beiden Aussierüden hat auch einen NBT und da am Ende auch so einen Knick/Knubbel drin. Züchter und Tierarzt haben mir das damals so erklärt, dass ein NBT eben ein Defekt der Wirbelsäule ist und es deshalb (mit höherer Wahrscheinlichkeit als beim 'normal langrutigen' Hund, wenn ich das richtig in Erinnerung habe) vorkommen kann, dass da dann noch weitere "Deformationen" auftauchen können – in dem Fall eben so ein verschobener Wirbel bzw. 'ne Knickrute.

    Solange der Hund keine Schmerzen hat und das angeboren ist, ist das im Alltag wohl unkompliziert. Wenn du ganz sicher gehen willst, kannst du den TA, der dann später das Röntgen macht, ja mal drauf ansprechen, ob sich davon auch ein Bild lohnen würde, aber so direkt ist da jetzt wahrscheinlich kein Handlungsbedarf. :smile: