Zu der Gesundheit von Mischlingen und dem Aufwachsen in der Familie wurde ja schon einiges gesagt, aber hierzu noch mal:
Nun zu den gewünschten Eigenschaften:-Welpe, wir möchten den Hund selbst aufziehen und auch die Kinderzeit miterleben
-"relativ intelligent", unsere Tochter möchte viel mit dem Hund machen und ihm auch das ein oder andere beibringen
-Haus und Hof beschützen wäre nicht schlecht, wir wohnen am Dorf auf einem ehemaligen Bauernhof
-und natürlich soll er auch lieb sein und wir möchten nicht an ihm und seinem Wesen verzweifeln 
-großer Auslauf wäre kein Problem, Spazierengehen natürlich auch nicht
-Tiere haben wir aktuell bis auf Hühner keine, evtl. kommt mal eine kleine Mutterkuhherde dazu
Wenn die Tendenz bei euch Richtung Hütehund geht und das eure "Wunsch-Eigenschaften" sind, guckt euch doch mal die etwas sanfteren bzw. weniger spezialisierten Hütehunde an: (Lang- bzw. Kurzhaar-)Collie, Bearded Collie oder – wenn's auch ein bisschen kleiner sein darf – den Sheltie.
Die, die ich kenne, melden Fremde am Haus, haben aber kein Problem mit Besuch, wenn der von 'ihrer Familie' als okay eingeschätzt wurde; sind schlau, motiviert und lernen gerne was Neues; haben bei entsprechender Sozialisierung ein nettes, unkompliziertes Sozialverhalten mit anderen Hunden; und haben einen gemäßigten Jagdtrieb, wo man mit Gewöhnung von Anfang an sicher erreichen könnte, dass die Hühner nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. 
Ein toller Allround-Hofhund ist sonst auch noch der Spitz. Gerade die größeren Varianten (Mittel-, Groß- und Wolfsspitz) sind ziemlich zu Unrecht als "sture Kläffer" verschrieen – das sind großartige Hunde, die mit so einem Leben als Hof- und Familienhund richtig glücklich wären, weil es genau das ist, wofür sie seit Ewigkeiten gezüchtet wurden. Die melden unbekannte Leute, checken die ganz genau ab und nehmen ihren Job als "Wachhund" ernst, albern aber genauso gerne mit den Kindern herum und lassen sich für alles Mögliche an Sport und Spaß begeistern.