Beiträge von pardalisa

    Meine beiden sind da auch (erstaunlich) sensibel und merken sofort, wenn ich gestresst, traurig, krank, etc. bin: der eine, der normalerweise überhaupt nicht auf langes Kraulen und Kuscheln steht, wird dann plötzlich total anhänglich, und der andere, der eh schon gerne kontaktliegt, versucht darüber hinaus noch zu 'helfen'.

    Wobei er 'Hilfe' da auf eine ganz eigene Art interpretiert. :lol: Das letzte Mal, als ich Grippe hatte, saß ich völlig übermüdet auf dem Badezimmerfußboden, mir war speiübel – und das Söckchen schleppte tapfer alle möglichen Gegenstände an, um sie mir zu 'schenken'; so nach dem Motto "Aber dieser Schuh hilft dir doch, dass es wieder besser geht, oder? Nein? Dann dieser Karton aus dem Altpapierfach vielleicht? Auch nicht? Moment, ich hole einen herumliegenden Pullover/ein Zergeltau/..."

    Ich musste so lachen, danach ging's mir nur noch halb so schlecht.

    Mein jüngerer Rüde ist hier in der Familie der Hund mit den meisten Spitznamen:

    'Söckchen', weil er vier weiße Pfoten hat und – wie meine Schwester, als sie ihn das erste Mal gesehen hat, so treffend festgestellt hat :lol: – aussieht als hätte er Sportsocken an; 'Lütti', weil er das jüngste und kleinste Familienmitglied ist (lütt = plattdeutsch für klein); 'Lüttinka' als Abwandlung davon, die sich irgendwann unerklärlicherweise eingeschlichen hat; 'Graf Unfug' bzw. 'das kleine Unfug'... öhm, ehrlich durch eigene Taten verdient :hust: ; und 'Baby', weil er zusammengerollt beim Schlafen nicht wie ein gestandener, fünfjähriger Rüde, sondern wie ein maximal zehn Wochen alter Welpe aussieht.

    Im Vergleich dazu waren/sind unsere anderen Hunde mit 'Monster' (er kann zum Ungeheuer mutieren, ist aber meist ein nettes Monster – wenn man zu der kleinen Gruppe Menschen gehört, die er mag ;) ) und 'Prinz Plüsch' (hatte einen wunderbar flauschigen Kragen, seidig-weiche Ohren und lag gerne mit überschlagenen Vorderbeinen wie so ein Prinz auf einem alten Ölgemälde herum) fast sparsam weggekommen was die Spitznahmen angeht...

    Hier, wo wir im Moment wohnen, können sie leider nicht allein im Garten sein, weil man zum Garten durch's Treppenhaus gehen muss, der Garten an einer Seite nicht eingezäunt ist, und theoretisch von den Nachbarn mitgenutzt wird (praktisch bin ich mit den Hunden die einzige, die je draußen ist).

    Aber wenn wir zu Besuch bei meinen Eltern sind, steht im Sommer die Tür zum Garten immer offen und die Hunde können rein und raus, wie sie wollen. :smile: Der Garten dort ist hundesicher eingezäunt und liegt so, dass da nicht mal Spaziergänger, fremde Hunde o.ä. dran vorbeikommen können, also ideal.

    aber ich denke, für den 0815-Hund wäre das jetzt nicht unbedingt die Regel, das jeder das können muss... .
    (War ja auch nicht unbedingt das Thema hier, es klang nur manchmal so, dass man 20km mit Hund schaffen müsse...)


    Natürlich muss nicht jeder Hund 20km am Rad laufen, bevor der Besitzer sagen "darf", dass er einen gesunden Hund hat. ;) Aber wenn jemand mit einem mittelgroßen Hund sagt: "20km? Das würde mein Hund niiie schaffen!", dann bin ich schon skeptisch, ob der bzw. seine Rasse wirklich so gesund ist. 20km gemütliches Traben sollten für einen gesunden, daran gewöhnten Hund wirklich kein unüberwindbares Hindernis darstellen.

    Das manche Hunde darauf keinen Bock haben oder das Laufen am Fahrrad nicht kennen, steht dann auf einem anderen Blatt, aber wenn der Hund das rein körperlich nicht könnte, selbst wenn er wollte, liegt da m.M.n. was deftig im Argen.

    Das Erbrechen beim Autofahren hört man – unabhängig von der Rasse des Hundes – öfter, das verwächst sich mit zunehmendem Alter. Und die Muskelzerrung und Granne im Ohr sind einfach "Pech", das kann jedem Hund passieren. Nur so als Trost :smile: ; natürlich kommt euch das bei einem jungen Hund sehr gehäuft vor, aber da würde ich mir keine Sorgen machen, dass euer Hund für solche Dinge besonders anfällig ist.

    Was sagt denn der Züchter zu der Futter-/Verdauungsproblematik? Gibt's bei den Geschwistern welche, die das oder ein ähnliches Problem auch haben?

    Echt übel, der arme Dackel. :( :

    Meine beiden könnte ich auch nicht unbeaufsichtigt vor einem Geschäft sitzen lassen - bei dem netten der zwei hätte ich Sorge, dass ihn jemand klaut, bei dem anderen, dass ihn irgendein Kind anfassen will/bedrängt und das dann 'ne Hand weniger hat. ;) Beides keine schöne Vorstellung.

    Ich hab' allerdings auch schon lange keinen Hund mehr alleine vor dem Supermarkt hier warten sehen - meist gehen die Leute zu zweit, einer holt schnell ein paar Dinge, der andere wartet mit dem Hund draußen. Da ist tatsächlich eine positive Entwicklung in den letzten Jahren erkennbar. :smile:

    Oder mit der Ersatzleine irgendwo anbinden und das Fraule ihren Hund suchen lassen. :ugly: Ich kann fies sein/werden bei sowas. :lol:

    Bei jemandem, dem was an seinem Hund liegt und der sich sofort auf den Weg machen würde, würde ich das auch vorschlagen, aber hier wäre ich mir da nicht so sicher, ob der Hund dann nicht stundenlang irgendwo angebunden hockt und sich vielleicht selbst verletzt. Das hatter ja nun auch nicht verdient, auch als "Kampfdackel" nicht. ;) Und im Tierheim ist er wenigstens versorgt und das Ganze wird schon mal aktenkundig, das kann auch hilfreich sein...

    Ich hätte gerade echt gut Lust, die Dame anzuzeigen. Nur wegen was? Reicht es, dass sie den Hund und den Straßenverkehr damit gefährdet, wenn er an der Hauptstraße unkontrolliert losflitzt um andere Hunde anzufallen?

    Kommt drauf an, wo du wohnst. Hier bei uns muss sich ein Hund "im Einwirkungsbereich seines Besitzers befinden und unter Kontrolle sein" - das wäre bei dem Dackel ja wohl kaum der Fall, wenn der außer Sichtweite des Hauses der Besitzer herumgeistert. Vielleicht könntest du da mal die kommunale Verordnung oder das entsprechende Hundegesetz nach ähnlichen Regelungen durchstöbern, dann wäre das ein Fall für's Ordnungsamt.

    Als Erste-Hilfe-Lösung würde ich mich aber wahrscheinlich mit einer Ersatzleine und ein paar guten Leckerlis "bewaffnen" und dann, wenn mir der Hund das nächste Mal ewig lange hinterherläuft oder weit weg von Besitzern und Grundstück unterwegs ist, das Tierchen einsammeln und ins nächste, größere Tierheim bringen. Wenn die Besitzer ihn da wieder "auslösen", kostet das Geld - spätestens, wenn sie das ein paar Mal machen mussten, kommen sie dann vielleicht doch auf die Idee, dass ein Dackel-dichter Zaun eine gute Investition wäre... :hust: