Beiträge von pardalisa

    Zwei Hunde sind bei uns ideal: alle Vorteile der Mehrhundehaltung – Hunde haben sich für Interaktion gegenseitig und immer jemanden da, der "ihre Sprache spricht", ich kann für besondere Aktionen und Sport immer den Hund mitnehmen, der richtig Bock auf die jeweilige Unternehmung hat, etc. – ohne dabei große Nachteile zu haben. Zwei bekomme ich gut ins Auto und im Notfall auch länger betreut, im Urlaub sind zwei noch problemlos mitnehmbar, die alltäglichen Kosten sind überschaubar, die Rudeldynamik auch, es ist für jeden genug Zeit da und keiner kommt zu kurz (da bin ich pingelig, ich will mich mit jedem Hund auch regelmäßig einzeln wirklich beschäftigen können).

    Unter perfekten, passenden Umständen (oder im Notfall, wenn z.B. im direkten Freundeskreis ein Hund plötzlich sein Zuhause verliert) könnte ich mir noch einen dritten vorstellen, aber danach wär' dann auch Schluss.

    Danke, @Sambo71! Und dir auch @Terrorfussel, hab' mir den Link für nachher mal in Ruhe zu lesen gespeichert.

    Es tut mir sehr Leid! Tipps kann ich leider keine geben. Ist das denn ein schnell wachsender Tumor und macht viele Beschwerden oder hält es sich im Rahmen?

    Ja, leider wächst diese Tumorart wohl relativ schnell und streut auch im Körper. Beim Termin für das Kontroll-Blutbild vor gut acht Wochen war noch nichts davon zu bemerken, jetzt sind die beiden 'Beulen' so groß, dass man sie selbst als Laie ertasten kann.

    Das Problem ist zusätzlich, dass das am Hals direkt an wichtigen Nerven und der Halsschlagader sitzt und zunehmend auch auf die Luft- und Speiseröhre drückt (so hat's mir die TÄ erklärt). Man hört bei ihm zeitweise, nicht immer, ein deutliches Atemgeräusch, so eine Art 'Widerstand' an dem die Luft vorbei muss, er ist aber sonst noch erstaunlich gut drauf, hat Appetit, läuft kleine Runden und so.

    Die nächsten, 'erwartbaren' Symptome sind dann wohl Atemnot, Probleme beim Fressen und Gewichtsverlust – da dann den 'Absprung' zu finden, ihn nicht leiden zu lassen, weil man nicht loslassen will, aber andererseits alles Mögliche, Vertretbare getan zu haben, ist wohl eine Entscheidung für die zimelich nahe Zukunft, zu der ich die TÄ auch noch mal befragen werde (sie kennt den Hund seit fast 13 Jahren).

    Ich steh' immer noch ein bisschen unter Schock und will einfach das, was für ihn am besten ist.

    Von mir auch alles Gute und ganz fest gedrückte Daumen!


    Ich muss mich hier leider auch aus traurigem Grund einreihen: bei meinem knapp 14-jährigen Seniorhund wurden letzte Woche vermutlich zwei Tumore an der Schilddrüse gefunden. Eine zweite Untersuchung, um ganz sicher zu gehen, steht noch aus und findet wahrscheinlich nächste Woche statt, aber alles deutet bislang darauf hin.

    Die TÄ hat mich allerdings schon vorgewarnt, dass die Behandlungsmöglichkeiten... eher überschaubar sind: für eine OP ist er zu alt und die Stellen zu ungünstig, und eine Chemotherapie würde sie ihm im aktuellen Zustand auch nicht empfehlen (kommt für mich auch nicht in Frage: er hat Demenz und ihn wiederholt stationär in eine TK zu bringen, nur um ein paar weitere Monate 'herauszuholen' wäre ihm gegenüber einfach unfair).

    Meine Frage daher: Hat jemand Erfahrung mit Schilddrüsentumoren beim Hund? Gibt's irgendwas, was ich bei der nächsten Untersuchung noch fragen/ansprechen sollte? Irgendwelche Tipps für den Alltag? (Er trägt schon Geschirr statt Halsband, um keinen Druck auf die betroffenen Stellen zu machen, und die Futternäpfe stehen erhöht, damit er sich beim Fressen nicht so anstrengen muss.)

    Ich bin für jeden Hinweis dankbar.

    Ich hab' gelegentlich Gasthunde hier, mach' das aber nur unentgeltlich und für Leute, die ich schon kenne. Einzige 'Voraussetzungen', was die Hunde angeht, sind dabei: stubenrein, nicht schwerer als 25kg (mehr kann ich nicht heben oder sicher halten), muss meine eigenen beiden Hunde okay finden oder zumindest ignorieren können.

    Verträglichkeit mit fremden Menschen, fremden Hunden, Jagdtrieb, etc. ist mir egal – da halte ich mich an das, was der Besitzer sagt wie der Hund behandelt werden soll bzw. was er abkann. Der eine Gassi-Hund geht z.B. grundsätzlich nur zweifach angeleint und mit Maulkorb vor die Tür, also nehme ich den ab und zu entsprechend gesichert auf eine Runde mitten im Nirgendwo mit; die andere Sitterhündin ist super unkompliziert, mag jeden und kann überall freilaufen, hat dafür aber heftige Allergien – die ist beim Spaziergang also kaum zu bemerken, aber bei der Fütterung muss man ein wenig ein Auge drauf haben.

    Ich mag das total gerne, ab und zu Gasthunde zu betreuen, weil man auf dem Wege so viele verschiedene Hundetypen kennenlernt, die man selbst nicht unbedingt für immer haben wollen würde, aber die trotzdem liebenswert und spannend zu beobachten sind. :smile:

    Was gewünscht wird:
    - Der Hund soll 'nett' aussehen - der Freund ist mit Hunden unvertraut und mag freundliches Aussehen, gerne auch mit längerem & strubligem Fell
    - Wach- Schutztrieb nur sehr bedingt (anschlagen ist ok), sonst bitte möglichst nett und verträglich mit Mensch und Hund
    - Jagdtrieb gut kontrollierbar, man ist aber bereit, auch etwas darin zu investieren (schleppleine, AJT etc). Freilauf soll aber mit grosser Wahrscheinlichkeit möglich sein
    - Fell nicht zu pflegeintensiv....

    ich bin gespannt :D :D

    Ich schlag den selten vor, weil die charakterliche Spannweite innerhalb der Rasse ja noch relativ groß ist, aber wie wär's mit einem Elo? :smile:

    Die Hunde einer ehemaligen Züchterin hier in der Nähe erfüllen genau die Kriterien: gehen mit der Mutter ins Büro, mit der Tochter zum Pferd und laufen in den allermeisten Fällen frei, wenn wir uns beim Spaziergang begegnen.

    Mir persönlich wären die beiden Hündinnen schon fast wieder zu ruhig; ich weiß nicht, wie's da mit der Motivation für Mantrailing aussieht, aber so als entspannten, verträglichen Begleithund könnte ich mir die durchaus vorstellen. Wie gesagt, charakterlich ist da bei denen wohl noch viel Spielraum, auch was den Jagdtrieb angeht, aber vielleicht ist's einen Blick wert.

    Ich finde meine beiden Aussies großartig und empfehle die Rasse, da wo's wirklich passt, auch gerne weiter. Also nicht unbedingt für Familien mit kleinen Kindern, wo ein Überall-mit-hinkommen-Hund gesucht wird, der mega verträglich und everybody's darling ist ;) , und auch nicht bei Leuten, die wirklich ambitioniert und auf hohem Niveau Leistungssport (Agility, Obedience, etc.) machen wollen, aber für mich persönlich ist das beim Aussie die perfekte Mischung aus kontrollierbarem Jagdtrieb, vorhandenem, aber lenkbaren Schutz- und Wachtrieb, einer guten Balance zwischen 'will to please' und 'bringt eigene Ideen mit' :lol: und das ganze mit einem robusten, gesunden Körper und mittlerer Größe/mittlerem Gewicht. (Ich rede allerdings auch von Hunden, bei denen in der Zucht darauf geachtet wird, dass die knusper in der Birne sind, stabile Nerven haben und einen 'Job' erledigen können – die beschepperten 30+kg-Plüschbomber aus der Showlinie, die man auf den größeren Ausstellungen im Moment so sieht, würde ich nicht geschenkt haben wollen und niemandem empfehlen...)

    Schade ist häufig nur, dass die völlig falschen Leute fragen oder sich gleich einen anschaffen – die, die vom "bunten Hund, der ja sooo schlau ist und ganz schnell lernt" begeistert sind, denen der Züchter erzählt hat, dass das "ganz liebe, nicht jagende Familienhunde sind", oder die, deren Alltag so unpassend für diesen Typ Hund ist, dass sie die ganze Zeit den sprichwörtlichen Daumen drauf haben müssen, damit die nicht ganz so massenkompatiblen Rasseeigenschaften ;) einem nicht das Leben schwer machen (und dann gefrustet sind). Das wird dann anstrengend, für Mensch und Hund gleichermaßen.

    Was hier nicht wieder einziehen wird, ist ein Dackel. Ich bin mit einer wunderbaren Dackelhündin in der Familie groß geworden und hab' diesen Hund mit seinem unvergleichlichen Charme abgöttisch geliebt, aber die körperlichen Einschränkungen durch den langen Rücken und die kurzen Beine, der Sturkopf, der Jagdtrieb... das sind alles Sachen, die einfach nicht in mein Leben und zu meiner Vorstellung von Hundehaltung passen. Toll finde ich Dackel trotzem noch :herzen1: , nur eben nicht für mich.

    Grundsätzlich natürlich der Unterschied von Leistungsfähigkeit und WTP, aber schon bei der Leistungsbereitschaft ist ja der will mit dem Menschen zusammenzuarbeiten die Voraussetzung

    Nicht unbedingt. :smile: Guck dir z.B. mal Hunde an, die für's selbstständige Jagen/Hetzen gezüchtet wurden und bei ihrer Arbeit echt an körperliche Grenzen gehen = hohe Leistungsbereitschaft, wenig WTP. Oder Hunde, die in Abwesenheit des Menschen selbstständig wachen und schützen; auch hier hohe Leistungsbereitschaft und enormer Einsatz, aber nicht unbedingt das, was man unter 'klassischem WTP' verstehen würde.

    Wie oben ja schon geschrieben – natürlich gibt's da bei einigen Hunden/Einsatzgebieten/Aufgaben eine Schnittmenge, aber es sind zwei verschiedene Dinge und ich würde nicht sagen, dass das eine notwendigerweise die Voraussetzung für das andere ist.

    Metallbauer - oder so eine KFZ-Werkstatt, die sonst Tuning und schicke Sportwagen und sowas macht (merkt man, dass ich keine Ahnung von Autos habe? :ops: ). Eine Freundin von mir hat sich bei so einer Werkstatt eine Rundum-Komplettlösung mit maßangefertigten Gittern für ihre Hunde bauen lassen und ist total zufrieden. Leider am Ar...m der Welt im tiefsten Meck-Pomm, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, aber sowas müsste es doch in Hannover auch irgendwo geben. :smile:

    Mein jüngerer Rüde hat 'ne anstregende Woche vor sich, der braucht das Wochenende bestimmt zum Ausschlafen ;) – aber wär's okay, wenn ich mit mit dem Opi anschließe? Der ist verträglich mit allem und eine Feldrunde wäre genau nach seinem Geschmack. :smile: