Halt deutlich getimeter einfach und auch mit viel mehr Abstrichen im Alltag des Halters selbst.
Klar, und solange der Halter nur sich selbst einschränkt und die Hunde nicht darunter leiden/zu kurz kommen, ist das ja auch Privatvergnügen, das jeder für sich so aussuchen kann, wenn er mag. 
Und kann natürlich sein, dass ich da im Moment mit meinem Opi einfach nur besonders sensibel bin, aber ich frag mich schon, ob solche Konstellationen wirklich langfristig gutgehen – mit 10+ Hunden, die alle gesund sind und in der gleichen Sportart laufen, mag das ja mit dem gut geplanten Tagesablauf hinhauen (... ich würd's trotzdem nie so haben wollen
), aber was passiert, wenn da die ersten Hunde alt werden und Zipperlein oder richtige Krankheiten haben? Lass da mal einen Demenz haben und deutlichst mehr Aufmerksamkeit brauchen, einen inkontinent werden, einen, der aus Altersgründen mit dem Rest des Rudels nicht mehr gut klarkommt und abgeschirmt/geschützt werden muss, ein paar, die zu den unmöglichsten Zeiten Medikamente bekommen müssen, ... und dazu dann weiter Hunde in den besten Jahren, die natürlich auch was erleben wollen.
Mit einer kleinen Gruppe Hunde ist das sicher machbar, so intensiv auf einzelne Bedürfnisse eines oder mehrerer Hunde einzugehen, aber bei einem Dutzend Hunden? Ich kann mir nur schwer vorstellen, wie man das bei 10-und-mehr-Hunden bewerkstelligen will. Selbst, wenn Nerven und Geld im Überfluss vorhanden sind, hat der Tag ja trotzdem nur 24 Stunden.
Aber ich würde tatsächlich gerne mal jemanden kennenlernen, der so lebt und mit der Haltung von so vielen Hunden langfristige Erfahrung hat; das Gespräch stelle ich mir spannend vor.
Ganz lieben Dank für eure Erfahrungsberichte. Vielleicht mache ich mir auch einfach zu viel Kopf? 
Ja, vielleicht. 
Ich hab' im Bekanntenkreis die Erfahrung gemacht, dass es umso besser lief, je weniger man den neuen Hund im Vorfeld mit Erwartungen überfrachtet hat.
Bei den Haltern, die sich ganz doll erhofft haben, dass ihre Hunde dicke Kumpels werden und von der ersten Sekunde an wie Ar*** auf Eimer zusammenpassen
, und den Zweithund mehr oder weniger für den ersten angeschafft haben, war's deutlich angespannter und schwieriger mit der Gewöhnung als bei denjenigen, die – salopp gesagt – da mit der Einstellung "eine friedliche Zweck-WG der Hunde untereinander würde mir reichen; sie müssen sich nicht lieben" rangegangen sind.