Beiträge von pardalisa

    @HiRoEm, das schaut doch super aus – Daumen sind fest gedrückt für schnelle Wundheilung und Genesung!

    Und euch, @digger1108, alles nur erdenklich Gute für die nächsten Tage. :streichel:


    Wir sind auch zurück von der Onkologin und anscheinend (hoffentlich) hat mein Opi ein bisschen Glück im Unglück: Wie erwartet ist's ein bösartiger, aggressiver Tumor an der Schilddrüse, aber der liegt wohl so 'geschickt', dass die TÄ in der Spezialklinik sich (und dem Hund, trotz seiner knapp 14 Jahre) eine OP zutrauen würde, wenn sicher feststeht, dass das noch nicht in die Lunge gestreut hat.

    Völlig entgegen meiner Erwartungen ist es also doch nicht ganz so hoffnungslos, wie's zuerst aussah – mein Monsterchen, das sich heute echt tapfer geschlagen hat und bei Ultraschall und Punktion so brav war, hat also Ende der Woche einen CT-Termin. Und wenn's da grünes Licht gibt, wird er nächste Woche operiert.

    Ich finde das passt einfach zu dunklen Hunden. Vorallem mit Braunanteil. Völlig egal ob Hündin oder Rüde. Noch ein bissl Matsch und dann sind se Camouflage :ugly:

    ... Matsch, Blätter – alles, was der Wald so hergibt. xD

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    Und zur optimalen Abrundung des Outfits hält hund dann die Rute quer in den Wind und streckt meeega dusselig elegant die Zunge raus. |)

    Fahrt ihr doch täglich kurze Strecken im Auto zum Gassispaß?

    Ja, im Moment fahr ich für die große Runde des Tages jedes Mal ein Stück mit dem Auto, weil der Seniorhund das erste Wegstück auf Asphalt durch's Dorf nicht mehr so gut packt und besser gleich auf weichen (Wald-)Wegen frei läuft.

    Habt ihr auch einen Wald vor der Tür? Schlagt ihr euch da durch oder gibt es Wege?

    Wir haben hier 'ne nette Mischung aus Wald- und Feldrunden, die man gut erreichen kann. :smile: Die Wege sind dabei sehr unterschiedlich: manche geschottert (Beispiel), manche nur schmale Pfade (Beispiel). Komplett querfeldein gehe ich auch manchmal (wenn ich z.B. eine neue Runde ausprobieren wollte und das nicht so geklappt hat wie gedacht :ops: ), aber nicht zu den Zeiten, wo das Wild besonders sensibel auf Störungen reagiert.

    Habt ihr Feldwege oder lauft ihr ohne Wege quer über Feld und Wiesen?

    Wenn ich hier mit den Hunden quer über Wiesen und Felder laufen würde, würden mir die Landwirte was husten. ;) Dafür ist das hier in unserem Bundesland zu dicht besiedelt und zu stark bewirtschaftet. Aber auch die Wege zwischen den Feldern sehen hier recht unterschiedlich aus:

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    Manche so...

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    ... andere so. Ich mag die Abwechslung. :smile:

    Ist der Hund eher ein Asphaltläufer und das Grün bleibt eher fürs Wochenende offen?

    Definitiv ein Täglich-Grün-und-Natur-Läufer! Ich brauch' das auch für mich als Entspannungszeit – unter der Woche nur Runden durch's Wohngebiet zu laufen wäre nix für mich, da würde mir was fehlen.

    Ich würde auch erstmal versuchen, den Eigengeruch des Hundes zu reduzieren und die Ursache dafür zu finden. Ein bisschen Hundegeruch in der Wohnung – gerade im Fellwechsel und bei Matschwetter – kann vorkommen, aber dass das so extrem 'abfärbt' finde ich auch nicht normal.

    Was ich vermutlich als erstes versuchen würde, wäre: Futterumstellung; 'Pflegetag' für den Hund, d.h. mit passendem Shampoo gründlich waschen und hinterher abtrocknen/föhnen; lose Haare so gut wie möglich ausbürsten; Rund-um-Reinigung der Umgebung, z.B. Gardinen waschen, Hundedecken richtig heiß waschen, etc.

    Dass der Geruch des Hundes eine gesundheitliche Ursache hat, ist aber ausgeschlossen? Mein Seniorhund neigt im Moment auch zum Müffeln, bei ihm hat's gesundheitliche Gründe – daher die Frage.

    Wegen Tierschutz und dass da noch was nachkommt, würde ich mir auch keine Sorgen machen. Und wenn die Polizei schon zur Anzeige rät, würde ich das vermutlich auch tun. Jemand, der so mit Absicht andere einschüchtern will und für sich Autorität beansprucht, die er faktisch nicht hat, sollte vielleicht selbst mal Besuch von ein paar Beamten und ein Bußgeld bekommen...

    Tipp, falls man noch mal in so einer Situation ist: Wenn jemand behauptet, Polizist zu sein, aber "zufällig" gerade keinen Dienstausweis dabei hat – Dienststelle nennen lassen, Nummer auf dem Handy googlen, direkt anrufen und die Kollegen dort fragen, ob die Story stimmt. Jemand, der lügt, fliegt dann direkt und ohne größere Diskussionen auf – und falls er ausfällig/motzig/unangenehm aggressiv wird, können die echten Polizisten dann auch gleich jemanden vorbeischicken.

    Meine beiden haben ja auch einen relativ großen Altersabstand – der Opi steuert auf den 14. Geburtstag zu (den er hoffentlich noch erleben wird), der jüngere Rüde wird Ende des Jahres erst fünf. Ich hab' mich bewusst dafür entschieden, aber ich bin auch echt froh, dass ich meinen Tag so frei planen kann, um beiden Bedürfnissen gerecht zu werden und mit jedem Hund Qualitätszeit verbringen zu können.

    Und aktuell sieht das dann auch häufig so aus, dass ich eine gemütliche Trödel-Schlendertempo-Runde mit dem Opi gehe, wo er 'Narrenfreiheit' hat und Tempo, Richtung und Pausen (... und Keks-Gebe-Frequenz für niedliches Gucken) vorgibt :ops: , und eine Action-Runde mit dem jungen personifizierten Unfug, das gerne auch rennen, Hundekumpels treffen und Strecke machen möchte. ;)

    Ansonsten ist bei uns im Moment auch ein wenig seltsame, melancholische Stimmung: auf der einen Seite genieße ich jeden Moment mit dem Opi, schaue ihm zu, wie er völlig sorglos im Bach planscht, sich im Garten auf seinem Lieblingsplatz räkelt, in der Küche bei der Mittagessenvorbereitung bettelt, sich abends einen Schlafplatz im Bett erschleicht; auf der anderen Seite tut es weh, wenn man ihn schwer atmen hört, wenn er nicht richtig hochkommt mit den Hinterbeinen, gerne noch selbst auf's Sofa hüpfen möchte, aber es nicht mehr schafft, und beim Gehen instabil ist und schwankt, wenn er müde ist.

    Anfang nächster Woche haben wir den Termin bei der Onkologin zum Ultraschall der Tumore und Beratung des weiteren Vorgehens in der Spezialtierklinik – und das versuche ich, bis dahin mit aller Kraft zu verdrängen.

    Wenn man meine Nachbarn fragen würde, würden die wahrscheinlich auch sagen, dass man meine Hunde fast nie draußen beim Spaziergang sieht. :ka:

    Ich arbeite im Moment fast nur Nachtschichten, d.h. ich gehe die richtig große, ausgedehnte Spaziergangsrunde des Tages meist am Mittag/frühen Nachmittag, wenn die meisten Leute noch arbeiten – und dann gehe ich häufig nicht mal von der Haustür weg, sondern fahre mit dem Auto ein Stück raus, weil mein Seniorhund die Strecke auf asphaltiertem Grund durch's Dorf an der Leine nicht mehr so gut packt und lieber gleich frei auf weichen Waldwegen läuft. Ich hab' auch noch nie mit Nachbarn über meine 'Spaziergangsgewohnheiten' gesprochen; klar, wenn man sich begegnet und ein bisschen schnackt, fragt man gegenseitig, was die Hunde/Kinder/Eltern/etc. so machen und wie's generell so geht, aber ich wüsste nicht, woher meine Nachbarn wissen sollten, wie oft und wie lange ich mit den Hunden Gassi gehe, am Hundeplatz bin, wandern gehe oder sonstige Sachen unternehme. :???: Das ist einfach kein übliches Gesprächsthema hier.

    Und bei meinen Eltern ist's ähnlich: die wohnen in einem kleinen, sehr ländlich geprägten Dorf und natürlich kennt man da seine Nachbarn und ich weiß auch so ungefähr, wer wo wie viele Hunde hat. Aber wann die Gassi gehen und wie lange, davon hab' ich keine Ahnung. Ist auch viel zu weitläufig dafür in der Gegend, da kann man stundenlang durch den Wald und über die Felder gehen ohne irgendwen zu treffen und ich hab' auch weder die Zeit noch die Motivation, da im Blick zu haben, wer wann mit welchem Hund vom Hof geht. |) Gesprächsthema sind da die Trockenheit diesen Sommer, die Heuknappheit, die aktuelle Rüben- und Kartoffelernte, die Entwicklung der Kinder und Enkelkinder, der jährliche Apfelkuchen-Backwettbewerb, ... aber nicht die Ausgehzeiten der Hunde. ;)

    Ich find's auch klasse, wie du an deiner Angst arbeitest – Respekt! :smile:

    Und ich würde ja inzwischen gerne so viele Hunde, denen ich begegne, streicheln wollen, aber da hier im Forum so viele schreiben, dass es nervt, wenn sie angequatscht werden und ihre Hunde streicheln wollen, halte ich mich zurück =)

    Wenn ich auf die PLZ gucke, ist es unwahrscheinlich, dass du uns zufällig beim Gassi über den Weg läufst ;) , aber für den Fall der Fälle: Ich find's klasse, wenn jemand fragt! Und derjenige darf dann auch gerne den jüngeren Rüden streicheln, wenn der da Lust drauf hat.

    Das Einzige, was ich im Kontext 'Menschen mit Hundeangst' anstrengend finde, sind Leute, die offensichtlich Angst haben, im Stechschritt und mit Tunnelblick zwecks 'Selbsttheraphie' auf den Hund zugehen, abrupt abbremsen, den Arm langmachen, sich sichtbar überwinden und all ihren Mut zusammennehmen, um den Hund zu tätscheln – und vorher nicht fragen. Das komische Bewegungsmuster verwirrt den Hund und ich find's dem Besitzer gegenüber unhöflich; aber so überlegt wie du hier schreibst, kann ich mir auch nicht vorstellen, dass du sowas machen würdest. :smile: Insofern: Fragen ist prima (und Ohrenkraulen meistens willkommen)!