Beiträge von pardalisa

    @Krokofant Der ist echt wahnsinnig hübsch! :herzen1: Und so ein toller Gesichtsausdruck – ich schließe mich der Bitte nach mehr Bildern von dem coolen Kerlchen an.

    Magst du verraten, aus welchem Verein/von welchem Züchter er kommt? (Meine Eltern hatten einen Großspitz, bevor diese sinnlosen Regelungen zur "Farbreinzucht" endlich gelockert wurden und schwarz/weiß-Verpaarungen vereinfacht wurden, deshalb gucke ich da immer noch mal gerne, wie sich die Zucht so entwickelt, und klicke mich ein bisschen durch Züchter-Homepages. :smile: )

    Ich hätte noch mal 'ne Frage zu diesen Gummimatten... :smile: Bei denjenigen, die die mit der Box zusammen direkt beim Hersteller gekauft haben (also nicht später gekauft und selbst zugeschnitten): Liegen die Matten in der Box genau passend drin? Also an den Wänden überall anliegend und ohne zentimeterbreiten Spielraum?

    (Ich frage für einen Freund xD Hund, der solche Zwischenräume geschickt nutzt, um den Boxeninhalt komplett umzugraben, deswegen wäre mir passgenaues Anliegen der Kanten wichtig.)

    Ich würde gucken, ob sich statt solcher "Zufallstreffen" mit wechselnden Hunden lieber größere, ruhige, sozialkompetente Hunde als feste "Gassi-Kumpel" finden lassen. :smile: Und dann am besten so spazieren gehen, dass die Hunde nicht wild toben sollen, sondern jeder einfach so vor sich hintrabt, schnüffelt und deine Hündin immer wieder die Gelegenheit hat, große Hunde als etwas völlig "Normales", Ungefährliches zu erleben.

    Es gibt hier im Forum sogar eine Ecke, wo sich die User (nach PLZ sortiert) für Spaziergänge verabreden können - vielleicht ist jemand aus deiner Gegend dabei und hätte Lust, euch als "Trainingspartner" zu begleiten? :smile:

    Und was haben die Leute früher dann ohne Internet und FB gemacht? Konnten die all ihre Trauer nicht bewältigen, weil sie niemanden das Bild ihres verstorbenen Tieres zeigen konnten?

    Die Frage soll nicht so provokativ sein, wie sie vielleicht klingen mag.

    Ich glaub schon, dass sich - ganz wertfrei - die Art des Trauerns im Laufe des (sagen wir mal) letzten Jahrhunderts stark verändert hat, aber einige Aspekte erkennt man da m.M.n. durchaus heute noch wieder. Ich kenne das z.B. von meinen Großeltern aus Erzählungen noch so, dass Todesfälle beim sonntäglichen Gottesdienst vor der ganzen Gemeinde verlesen wurden und danach das halbe Dorf zum "Leichenschmaus" und Beileidsbekundungen anrückte (wo dann u.U. auch Fotos des Verstorbenen gezeigt oder sogar aufgestellt wurden).

    Ist jetzt natürlich nicht auf Haustiere gemünzt, aber das ist schon auch eine sehr "öffentliche" Art des Trauerns, wo man seinem sozialen Umfeld halt mitteilt, dass man einen Verlust zu beklagen hat. Zu Facebook-Meldungen nimmt sich das vom Grundgedanken nicht viel - die Reichweite und die technsichen Möglichkeiten sind heute halt andere, aber das Bedürfnis nach so einer Ankündigung scheint damals wie heute bei (manchen) Leuten da zu sein.

    Wer wie und ob Fotos von seinen verstorbenen Tieren macht und wem er die zeigen mag, dazu hab' ich keine Meinung. Trauerarbeit ist nun mal von Mensch zu Mensch verschieden - da mag ich mir nicht anmaßen, darüber zu urteilen, wie andere Leute das halten (sollen). Ich selbst würde von meinem toten Hund kein Bild haben wollen, weil ich Fotos ganz bewusst dazu nutze, gute, lustige, schöne Momente in Erinnerung zu rufen - aber wenn jemand Bilder als 'allumfassendes Tagebuch' knipst und ihm das Foto des toten Tieres dabei hilft, mit der Trauer umzugehen - warum nicht?

    Was ich allerdings erschreckend finde, ist der Facebook-Aspekt der Eingangsfrage und wie (sorry) unbedacht viele Leute damit umgehen. Liest man ja auch hier im Thread mehrfach - die Vorstellung, dass man nur ein bisschen an den Privatsphäre-Einstellungen schrauben müsste und dann landet das Bild des toten Tieres wirklich nur dort, wo man es haben will und wird nur von den Leuten gesehen, für die man es gedacht hat, ist einfach naiv. Facebook ist kein Wohlfahrtsverein, der die Serverkapazitäten für diese Datenmengen aus der Güte seines Herzen parat hält, sondern ein milliardenschwerer Konzern mit Gewinnerzielungsabsicht. Jedes Fitzelchen Information, jedes Bild, alles, was da hochgeladen wird, wird in irgendeiner Weise vermarktet, verarbeitet und versucht, zu Geld zu machen. Ich finde das schon bemerkenswert schräg, was Leute da alles über ihren Alltag preisgeben. Bei so privaten Bildern und etwas so individuellem wie Trauer finde ich's doppelt schräg. Was sich, glaub ich, nicht genügend Leute klarmachen: der Account da wird umsonst zur Verfügung gestellt - d.h., man nutzt kein Produkt, die eigenen Daten und Informationen sind das Produkt, an dem verdient wird.

    Wenn man sich das bewusst macht und sagt "doch, kann ich mit leben, dass das Bild meines toten Tieres zu Marktforschungszwecken verwendet wird und bei einem Datenleak eventuell sonstwo landet", dann ist's ja gut. Aber ich schätze, der deutlich überwiegende Teil der Nutzer macht sich das überhaupt nicht klar.

    Mal in die Runde gefragt: ist der Aussie für euch die Rasse, die immer wieder einziehen soll und perfekt passt? Oder nur spezielle Typen Aussie, aber auch gerne Alternative XY? Oder gar kein Aussie mehr?

    Ich find' das beim Aussie echt schwer zu sagen, weil die Spannweite beim Charakter innerhalb der Rasse so groß ist.

    Einige der Sachen, die hier als problematisch oder unerwünscht beschrieben wurden, kenn ich von meinem z.B. gar nicht - er ist umweltsicher, ein guter Begleiter und durch so gut wie nix zu erschrecken, aber gleichzeitig sehr sensibel in Bezug auf meine Stimmung/Laune; Fremdbetreuung ist kein Problem (jetzt gerade pennt er beispielsweise als "Übernachtungsgast" bei einer Freundin auf dem Sofa :D , weil ich eine extralange Schicht arbeite und ihn ausnahmsweise nicht ins Büro mitnehmen konnte); er wacht zuverlässig, aber Besuch (der von mir reingelassen wird) kann problemlos vorbeikommen und wird nett begrüßt; er liebt Zusammenarbeit mit mir, denkt dabei mit (eine der Eigenschaften, die ich an ihm am liebsten mag!), fordert die aber nicht penetrant ein; und sein Jagdtrieb ist so gemäßigt, dass selbst ich mit meinem nicht-immer-optimalen-Timing :hust: das hinbekommen habe, dass er viel im Freilauf unterwegs ist.

    Das Einzige, was in anderer Umgebung an ihm schwierig sein könnte, ist, dass er nicht jeden fremden Artgenossen mag - bei jemandem, der mittig in einer Großstadt wohnt und 30 Tut-Nix-Begegnungen in einer Stunde Spaziergang hat oder liebend gerne auf klassischen Hundewiesen unterwegs ist, wäre das vermutlich ein Problem. Aber tun wir nicht und war ich noch nie xD , also ist das hier egal.

    Aber natürlich kenn' ich auch auch Aussies, bei denen das anders ist - die beim kleinsten Reiz ausklinken oder auf Durchzug schalten und ohne zu "fragen" ihr eigenes Ding durchziehen, schnell in Hysterie kippen, in Bezug auf andere Lebewesen entweder komplett distanzlos sind oder gleich beschädigend reinhacken wollen. So einen würde ich auch nicht geschenkt haben wollen.

    Dass der nächste Hund bei uns mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein Aussie wird, liegt also nicht an der Rasse, sondern an mir. Nach dem Tod meines älteren, einfach großartigen Rüden jetzt im Oktober hätte ich Sorge, einen Aussie-Welpen unbewusst und ungewollt mit ihm zu vergleichen, und das wäre so einem Zwerg gegenüber einfach unfair. Falls hier irgendwann noch mal ein Zweithund einzieht, dann eine Rasse, die so grundverschieden ist, dass sich da gar keine Vergleichspunkte ergeben. :smile:

    Kann man sich IRGENDWIE auf einen Abschied vorbereiten?

    Organisatorisch? Ja. Ich wusste z.B., dass ich ihn einzeln einäschern lassen möchte, welche Urne es werden soll, dass die erst mal mit nach Hause kommt und dann irgendwann im Garten beerdigt wird, solche Dinge. Mir hat's auch geholfen, das vorher zu klären, damit man dann, wenn es soweit ist, nicht noch diese Entscheidungen treffen muss.

    Emotional? Ein bisschen. Beim Opi lagen mehrere Wochen zwischen endgültiger Diagnose und dem Tag, an dem er dann eingeschläfert werden musste, und natürlich bereitet man sich da irgendwie innerlich drauf vor, genießt jeden guten Moment noch mal besonders intensiv. Der Abschied dann war trotzdem furchtbar. Das Gefühl, mit Hund auf dem Arm in die TA-Praxis zu gehen und nach so vielen gemeinsamen Jahren alleine wieder nach Hause zu fahren... Es reißt eine Lücke und er fehlt hier fürchterlich. Seit gut sechs Wochen ist er nicht mehr da und ganz langsam erst kann ich mir wieder Fotos angucken, ohne dass es wehtut, und an die ganzen schönen Erlebnisse denken.

    In diesem Sinne lass' ich ein Abschiedsbild für den Thread hier vom Opi da – so, wie er war und wie ich ihn in Erinnerung behalten werde: immer an meiner Seite, stets für eine Erkundungstour durch den Wald zu begeistern, mit einem Auge auf einen Extra-Keks schielend. ;)

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    To live in this world
    you must be able
    to do three things:
    to love what is mortal;
    to hold it
    against your bones knowing
    your own life depends on it;
    and, when the time comes to let it go,
    to let it go.

    ― Mary Oliver

    Wir mussten den Opi letzte Woche einschläfern lassen. Ich bin sehr dankbar, dass wir den Abend vorher noch einen wunderschönen gemeinsamen Waldspaziergang genossen haben und dass er ohne Schmerzen in meinen Armen einschlafen konnte.

    (Und ich brauche erst mal eine Auszeit vom Forum – ich wünsche euren Senioren und euch alles Gute und drücke ganz fest die Daumen für alle, die sie gerade gebrauchen können!)

    Rennspiele lieben meine beiden auch, aber zwischendurch wird bei bekannten Hunden auch gerne mal eine Rangel- und Rumschubs-Einlage dazwischen geschoben. Ist vielleicht aber auch so'n Rüden-Ding. :D |) Tendenziell würde ich aber schon sagen, dass Aussies mit ihnen vertrauten Hunden gerne auch mal körperlich bzw. deutlich körperbetont spielen. Pudel hätte ich da eher als elegante Flitzer eingeschätzt, die nicht so auf rasante Bodychecks stehen.