Beiträge von pardalisa

    An die, die ihre Hunde beim Spazieren gar nicht jagen lassen: Würdet ihr mir eure Gründe erklären? Weil Spazieren einfach nur Spazieren ist und zum Abschalten da ist? Oder weil wie vorhin schon erwähnt ein klares schwarz-weiß nötig ist?

    Meine dürfen beim Spaziergang nicht jagen – zum einen, weil ihnen die Schwarz-weiß-Unterscheidung typbedingt auch einfacher fällt; zum anderen, weil ich ganz viele Formen von "manchmal darf der Hund ein bisschen jagen" super unfair und unnötig den gejagten Tieren gegenüber finde.

    Wenn ich mit den Hunden bei uns in Feld und Wald unterwegs bin, dann bin ich da zu Gast in der Natur. Dazu passt für mich nicht, dass meine Hunde einfach für ihren 'Spaß' Vögel hochjagen oder Kleinnager in Panik versetzen/töten, also ist alles, was an Verhalten in die Richtung geht, strikt verboten.

    Bin gerade etwas verwundert, knüpft ihr dann die Hundemarke euren Hunden dann direkt ins Fell?

    Ich hab' die Marken am Schlüsselbund; bei uns steht in der entsprechenden Verordnung, dass "die Hundemarke mitzuführen und bei Kontrollen vorzuzeigen" ist. In 20+ Jahren, die ich jetzt mit Hund(en) in dieser Gegend herumlaufe, bin ich hier zwar noch nie kontrolliert worden |), aber zwischen den Schlüsseln stören sie auch nicht.

    Als ich zwischenzeitlich in einer Stadt gewohnt habe, wo die Marke eigentlich "gut sichtbar am Halsband zu befestigen" wäre, bin ich tatsächlich mal kontrolliert worden – auch da war die Marke an meinem Schlüsselbund, war den Mitarbeitern vom OA auch recht. (Wahrscheinlich waren die etwas überrumpelt, dass ich – völlig beschwingt davon, mal alles vorzeigen zu können, was man als Hundehalterin hier theoretisch so haben sollte – gleich gefragt habe, ob sie auch die Anmeldung im niedersächsischen Hunderegister, den Nachweis über die Befreiung vom Hundeführerschein und die Anmeldebestätigung der Haftpflichtversicherung sehen wollen. Wollten sie nicht. :lol:)

    Ist das komplett exotisch?

    Naja, was heißt schon exotisch? ;) Wenn das für dich und deinen Hund so passt, ist’s doch super. :smile:

    Ich hab‘ lange Jahre die Hunde nur dann gewaschen, wenn sie sich in irgendwas Ekligem gewälzt haben; seit eine liebe Freundin mir mal gezeigt hat, wie gut sich im Fellwechsel die lose Unterwolle mit Waschen, Shampoo und Blower entfernen lässt, landen meine Hunde alle drei bis sechs Monate in der Dusche.

    Im allerstrengsten Sinne nötig wäre das bei meinen Hunden also nicht, die haben nicht-filzendes, super pflegeleichtes Stockhaar, damit müsste man gar nix machen. Aber sie mögen das Waschen (und Fellpflege im Allgemeinen), gerade der große Hund genießt das richtig – und ich mag, dass nach so einem Waschtag erstmal wochenlang fast keine Haare herumfliegen. :gut:

    Logischerweise zeigt sie das halt auch nur ohne Leine ( also auch Schlepp ect bringt nix ).

    Wenn sie's an der Schlepp nicht mal probiert, würde ich einfach mal zwei-drei Wochen konsequent nur mit Schleppleine gehen und danach gucken, ob das ohne Leine überhaupt noch interessant ist.

    Im Junghunde-Hirn passieren so viele (von außen nicht immer nachvollziehbare |)) Umbauprozesse, vielleicht ist das Wälzen nur aktuell spannend und danach eh Geschichte.

    Hej Hallo, mir ist es passiert, dass ich mich total in eine 1,5 jährige Mini Aussie Hündin verknallt habe.

    Reserviert, unsicher, wachtrieb, im Freilauf nicht abrufbar bei Passanten, frisst Müll überall, verfressen, wach, klug, absolut eigenständig und gleichzeitig bedarf nach Führung, soll Katzen mögen und bisher keinen Jagdtrieb zeigen.

    Habt ihr Tipps und Ideen?

    Wenn du gut damit leben kannst und dein Alltag es stressfrei hergibt, dass die Hündin mit Menschen reserviert bis (deutlich) ablehnend – im worst case mit bleibender Unsicherheit und Tendenz zum Zubeißen – ist, ggf. im Erwachsenenalter unverträglich mit Fremdhunden wird, und der Jagdtrieb eventuell noch kommt – super gut, dann würde ich sie an deiner Stelle näher kennenlernen wollen. :gut: (Geht doch um eine potenzielle Übernahme, oder? :denker:)

    Wenn einer der Punkte nicht gewünscht ist oder du sagst, dass das für dich ein Ausschlusskriterium wäre, dass man daran arbeiten müsste, dass das Schwierigkeiten machen würde – dann würde ich die Finger davon lassen. 1,5 Jahre sind DAS klassische Abgabealter bei (Mini-)Aussies, da sind die im Kopf noch längst nicht fertig, aber die ersten 'special effects' kommen zum Vorschein.

    Und wirklich, wirklich viele Mini-Aussies habe ich bisher als sehr wesenschwach, nervlich kaum belastbar und recht hysterisch-schnappig erlebt. Da half dann auch alles Training nicht groß weiter, der jeweilige Hund blieb eine Aufgabe und Herausforderung für seine Besitzer:innen. Muss man wollen.

    Pippin heißt Pippin, weil ich kurz vor seinem Einzug über die Herkunft des Namens in einem alten nordenglischen Wörterbuch gestolpert bin und die Bedeutung von „jemand, der durch seinen angenehmen Charakter auffällt/jemand, der frohen Mutes ist“ sehr passend für einen kleinen Welpen, der sich von einem etwas holprigen Start ins Leben nicht unterkriegen lässt, fand.

    Und natürlich nach dem jüngsten Hobbit in „Herr der Ringe“ – Pippin ist mein bisher nettester Hund, er liebt Futter jeglicher Art und zu jeder Tageszeit, und er kann einen mit einem absolut hinreißend unschuldigen Augenaufschlag anschauen und gleichzeitig Chaos verbreiten… passt also ganz gut, der Name. :lol:

    Man regt sich hier frustriert über Einzelfälle oder andere Meinungen auf, und erklärt, dass man mit normaler freundlicher Kommunikation nix erreichen kann, aber sonst kommt da halt nix, also wirklich gar nix.

    Kann es sein, dass du da ein bisschen selektiv liest oder dir zwischendurch Teile der Threads entgangen sind? :???:

    Denn dass hier "nix außer Aufregen kommt" stimmt ja so nun auch nicht... Ja, Aufregen, Dampf ablassen, Frust von der Seele schreiben, wie auch immer man es nennen will – ist sicher Teil des Austauschs hier.

    Aber darüber hinaus wurden immer wieder Updates zu der fortschrittlichen Gesetzgebung in den Niederlanden gepostet, es wurde diskutiert, ob freundliche Gespräche oder 'soziale Ablehnung' bei Qualzuchtbesitzer:innen und -interessent:innen wohl mehr Wirkung zeigen würde, ob es überhaupt noch ohne bundesweites Verbot geht, es wurde – teilweise hitzig – diskutiert, welche Rassen in welchem Umfang betroffen sind, wo die Unterschiede zwischen 'erbliche Krankheiten in der Zucht' und 'gezielte Qualzucht' liegen...

    Den Thread auf "hier werden ja bloß Negativbeispiele gepostet und sich dann darüber aufgeregt" zu reduzieren, finde ich ein bisschen... einseitig. :ka:

    Ich brauche mal Gedanken...

    Ich hatte bisher die Varianten 'erwachsener Hund kommt mit zur Welpenabholung', 'erwachsener Hund bleibt zu Hause und Kennenlernen mit Welpen auf neutralem Boden' und 'erwachsener Hund bleibt zu Hause und Kennenlernen im eigenen Garten' – ich hatte nicht den Eindruck, dass die Art des Kennenlernens irgendwas beeinflusst hat.

    Wenn keiner der Hunde ein Thema mit Terretorium, Stress beim Reisen, ungewohnter Umgebung oder ähnlichem hat, würde ich ganz pragmatisch danach entscheiden, wie's sich am besten organisieren lässt. :ops:

    (Oh, und herzlichen Glückwunsch zum baldigen Zuwachs! :smile: Was wird's denn?)