Beiträge von pardalisa

    Als der ältere meiner beiden Hunde Welpe war, lag meine Schwester bei mir auf dem Sofa, war frisch aus dem Krankenhaus entlassen und erholte sich von zwei komplexen Bauch-OPs. Da war immer jemand zu Hause.

    Er hat das Alleinebleiben trotzdem gelernt, aber ich kann mir schon vorstellen, dass sich das bei manchen Lebenssituationen ergibt (Pflege von Angehörigen, 100% Homeoffice, versetzte Schichtarbeit, Mehrgenerationenhaushalt, ...), dass der Hund über Jahre nicht alleine bleiben müsste, wenn man es nicht gezielt üben würde.

    Und so eine Op im Notdienst ist ja kein so seltenes Ereignis. Ich möchte gar nicht wissen was die Magendrehung von einem meiner Hunde heute kosten würde. Mitten in der Nacht von Samstag auf Sonntag.

    Bei uns in der Gegend: 4.500€. Vor ein paar Monaten gerade von einer befreundeten Züchterin erfahren, als wir über Erfahrungen im Notdienst sprachen. Und das Geld muss man vorstrecken bzw. direkt bei OP des Hundes bezahlen, solange wird das Tier einbehalten – da ist nix mit Warten darauf, dass die KV im worst case 14 Tage später oder so zahlt (die einzige Tierklinik, die hier noch nachts Notdienst macht, rechnet nicht direkt mit Versicherungen ab).

    Insofern sehe ich den Trend zur Krankenversicherung für den Hund mit gemischten Gefühlen – man kommt halt trotzdem nicht umhin, sich Gedanken darum zu machen, wie man im Notfall größere Summen Geld sehr schnell und ohne Bearbeitungszeit mobilisieren kann. :verzweifelt:

    Manchmal geht ja durch die schriftliche Ausdrucksweise einiges vom Tonfall verloren, deshalb nicht als Angriff gemeint, aber...

    Muss der Hund bei dir wohnen? Hast du ihn aus einem Notfall o.ä. übernommen? Das hört sich irgendwie ganz schön lieblos an wie du über ihn schreibst. :( : Was hast du denn bisher unternommen, um ihm die Umstellung von seinem vorherigen Leben zu seinem neuen Umfeld bei dir zu erleichtern?

    (...) weil immer irgendwer einen Kommentar zur Rasse abgegeben hat :( . In den meisten Fällen waren die echt nicht nett :omg: (...)

    Solche Leute treffen wir auch ab und zu; ich frag mich immer, was denen das gibt. :ugly:

    Ich hab' mir angewöhnt, da entweder die falsche Rasse zu sagen oder die Leute in ihrem Glauben zu lassen, wenn sie (naheliegend) falsch raten... |) Neulich gerade wieder: Ich bin mit dem Junghund alleine unterwegs, aus dem Nichts quatscht mich eine Frau an und beginnt, mir ihre Lebensweisheiten mitzuteilen – mit einem Border Collie müsse man ja dies und jenes, und das auf gar keinen Fall, und wenn ich X mache, dann Katastrophe, und Y ist das Beste überhaupt... :roll:

    Habe die Gelegenheit genutzt, das als "Trainingssituation mit seltsamen Menschen" zu sehen, viele Kekse in den kleinen Hund geschoben, andächtig genickt. Zum Abschluss dann ein fröhliches "Huiii, das klingt anstrengend. So ein Border Collie würde gar nicht zu mir passen, glaube ich. Schönen Tag noch!" geflötet, dann schneller Abgang. Hat sie irgendwie sprachlos zurückgelassen. :lol:

    Bist du mit einem Auto mobil oder auf ÖPNV angewiesen? :smile: Ich hätte ein paar Spazier-/Wander-/Ausflugsziele in der Ecke, aber eher so Sachen, die etwas ab von Haltestellen liegen. |)

    Bin mobil. Her damit :cuinlove: vielen vielen Dank schonmal! Bisschen weiter rausfahren ist auch kein Problem ich wohne in der Zeit aber tatsächlich mitten in der Stadt (soweit ich das auf Maps sehe) und laufe zu der einen "Hundewiese" 15 Minuten, aber bin sehr gewillt mir noch andere Fleckchen anzugucken (mit Auto wenns nötig ist).

    Ich schick dir 'ne PN. :gut:

    Was ich mir wirklich wünschen würde: Dass bei der Tourenplanung möglich ist, solche Ecken zu vermeiden. Und zwar konkret. Nicht "in der Schweiz gibt es Kühe" - sondern Gipfel XYZ hat zwei Anstiegsmöglichkeiten; Route A führt über eine Alm.

    Das fände ich auch eine feine Sache. :smile:

    Ich hatte vor einiger Zeit beruflich mit jemandem zu tun, der im Alpenraum im Tourismus-Bereich beschäftigt ist. Wir kamen zwischendurch so smalltalk-mäßig ins Gespräch (ich wohne und arbeite in Norddeutschland) und er meinte, er verstünde den Aufriss der Touristen um die Kühe nicht.

    Habe dann vorsichtig angemerkt, dass ich auch keinen Urlaub dort machen würde, wo ich nicht sehr sicher sein könnte, dass ich 'freilaufende Kühe' umgehen kann, u.a. eben weil ich zwei Hunde dabei habe, die ich weder ableinen würde noch auf den Arm nehmen kann. Er meinte, die Hunde müsse man dann halt zu Hause lassen...

    Wir haben das Thema dann nicht weiter vertieft |), aber das ist für mich jetzt auch keine Option; dann fahre ich lieber gleich ganz woanders hin, wo ich das Problem gar nicht erst habe.

    Würde uns hier ein Hormonchip vielleicht helfen?

    Vermutlich nicht. Wenn man sich deine vorherigen Beiträge anschaut, besteht da ja schon länger ein Problem unklarer Ursache. Kann gut sein, dass das Schnüffeln, Schlecken und die Aufgeregtheit nur ein neues Symptom sind. Würde man da chippen, ploppt einfach demnächst das nächste Thema auf.

    Ich würde da an der Ursache arbeiten wollen, d.h. Orte mit hoher Hundedichte erstmal meiden und parallel mit Trainer:in/Verhaltens-TA nach dem Grundproblem forschen, bevor ich über einen Chip nachdenke.

    Und wenn ja was? Mehr Futter geht nicht so richtig, da wir frisch zubereiten. Eigentlich braucht er ja nur Energie - Toast mit Käse?

    In meine Hunde wandert bei langen (Mehrtages-)Wandertouren so ziemlich alles rein, was sie mögen und vertragen. Also alles. |) Da ist dann schon auch mal 'ne Handvoll Pommes, Obstreste, Stücke vom Pausenbrot, etc. dabei. Plus so Kauzeugs, das ich meist sowieso für sie mitnehme – Rinderohr, getrockneter Pansen oder so.

    Für wirklich lange Wanderurlaube (= mehrere Wochen) stelle ich das Hauptfutter auf eine High-Energy-Sorte um.

    Kann mir jemand eine gute Bürste für einen Australian Shepherd empfehlen? Der Furminator reißt mir zu viel Deckhaar mit raus und der Twin King 2in1 bleibt ständig in seinem dichten Fell hängen.

    Einen Metallkamm mit größerem Zinkenabstand zum Entwirren und eine Zupfbürste für die Unterwolle.

    Ich glaube, die KW Smart wurde hier mehrfach empfohlen; ich hab' eine ältere von Ehaso, die ist auch super. Und, wenn man auf einen Schlag sehr viel vom Fellwechsel erledigt haben und sich das Ausbürsten abkürzen möchte: Waschen, Shampoonieren, Blower. :smile: