Beiträge von pardalisa

    Ich find' es ja ausgesprochen nett von Firma AnnyX, dass sie die Sonderfarben konsequent so gestalten, dass sie entweder meinen Geschmack nicht treffen oder an meinem Hund furchtbar aussehen würden. xD Schont meinen Geldbeutel ganz enorm... (Das einzige, wo ich schwach werden könnte, wäre, wenn es das Geschirr mit den zwei Grüntönen noch mal gäbe, das fänd' ich hübsch. |) )

    Ach Du je, ist das echt unterschiedlich geregelt?

    Soweit ich weiß, ja. :smile: Das niedersachsenweit geltende Gesetz schreibt vor, dass Hunde in der BuS an der Leine sein müssen, sagt aber nichts über Beschaffenheit der Leine, Länge, etc. aus. Einige Gemeinden haben deshalb das Ganze konkretisiert, also z.B. keine Flexi-Leinen, keine Schleppleinen, nicht länger als 3m, usw. Viele haben das aber auch nicht, da könnte man also theoretisch mit einer 15m-SL herumlaufen. Wenn man ganz sicher gehen will, würde ich vor Ort bei der zuständigen Stelle (Ordnungsamt o.ä.) nachfragen und mir das schriftlich geben lassen, was erlaubt und verboten ist.

    Da fällt mir ein @pardalisa wie kommt Dein Bub mit Welpen klar?

    Gut! :smile: Besonders mit hütigen und schäferigen. ;) Lust auf eine Runde in den nächsten Monaten? (Musste gerade erst mal nachlesen, wie du zu einem Welpen kommst – herzlichen Glückwunsch zum demnächstigen Neuzugang schon mal!)

    Bei einem wirklich jungen Hund, der noch folgetrieb-mäßig 'hinterherdackelt' ;) , nicht vom Weg runtergeht, etc., würde ich, glaub ich, einfach ein langes Stück Wäscheleine, leichte Paracordschnur o.ä. ans Geschirr tun. Da, wo eh keiner ist, kann man das ja schleppen lassen, wenn irgendwer in motziger Kontrollabsicht sich am Horizont abzeichnet (... wir haben hier z.B. so selbsternannte Sheriffs, die zwar keine offizielle Funktion haben, aber mit dem Motorroller durch die Feldmark düsen und ziemlich wahllos Hundehalter anschreien :muede: ), kann man ja rechtzeitig das Ende in die Hand nehmen – zack, Hund angeleint. xD

    (Ob eine Schleppleine als Leine gilt, ist übrigens regional unterschiedlich, hab' ich gelernt – das niedersächsische Gesetz schreibt, soweit ich weiß, keine max. Leinenlänge vor, d.h. solange da vor Ort nix anderes vorgeschrieben ist, zählt auch eine Schleppleine als Leine. Ist vielleicht einen Blick in die örtlichen Vorgaben wert. :smile: )

    Ich find's gut, dass du das vor der Anschaffung eines Hundes kritisch reflektierst und darüber nachdenkst. :gut: Allein solche Fragen wie "Was kann ich einem Hund bieten? Will ich das wirklich, dauerhaft, oder ist es mehr ein kurzer, nicht so fester Wunsch? Welche Art von Hund würde zu mir passen?" mal durchzuspielen und ein bisschen 'darauf herumzudenken' helfen vor dem Einzug eines Hundes ungemein (oder haben zumindest mir geholfen, mir sicher in meiner Entscheidung zu sein: "ja, ich will das; ja, ich kann das, ja, ich bin bereit diese Verantwortung zu übernehmen.").

    Ich hab' einen Hund, weil es mich glücklich macht. Natürlich schätze ich auch die ganzen 'guten Nebeneffekte', die so eine Hundehaltung hat – ich bin gerne draußen unterwegs, ich mag's, mich mit Erziehung, Sport und Theorie dahinter zu beschäftigen, usw. usf. –, aber wenn man's mal ganz einfach runterbricht, dann macht mich mein Hund viel, viel glücklicher als ich ohne ihn wäre – und das ist mir eigentlich Grund genug. :smile:

    Ich liebe es, dass er mich zum Lachen bringt, dass er jeden Blödsinn mitmacht, den ich vorschlage, dass er auf ulkige Ideen kommt, dass ich mit ihm sowohl tagelang wandern als auch einen Tag auf der Couch verschlafen kann, dass Hundespaziergänge meine Zeit der garantierten Entspannung am Tag sind, dass ich durch die Hundehaltung nette Menschen kennengelernt habe, dass ich immer wieder neue Dinge lerne, ... es ist einfach eine irre Bereichung in meinem Leben.

    [...] warum gezielte Mischlingszucht bzw. Bestrebungen neue Rassen zu gründen, so extrem abwertend und negativ gesehen werden.

    Ist das denn überhaupt so? :ka: Den Eindruck hatte ich bisher gar nicht so, aber vielleicht bin ich ja bloß nicht in der Ecke des Internets unterwegs.

    Also klar, dass seltsame Werbeversprechen ("Doodle haart garantiert nicht", "Wäller ist ein super Familienhund", "Mops + Beagle ist voll gesund", usw.) kritisiert werden, finde ich gut und richtig. :gut:

    Aber ich hab' z.B. noch nie ernstzunehmende Kritik daran gesehen, dass bei Altdeutschen Hütehunden ja die Schläge untereinander gekreuzt werden. Oder jemand gezielt Gebrauchshundemischlinge (X-Herder und wie sie alle heißen, bin da überhaupt nicht im Thema :smile: ) züchtet. Oder jemand ein Problem mit Hounds für den Zughundesport hätte. Gibt's da echt Leute, die sowas kritisieren?

    Ich hätte nochmal eine Frage. Wie bringe ich dem Hund bei sich auf Kommando hinter mich zu stellen?

    Ich hab' das aus der Bewegung aufgebaut, d.h. erst beim Spaziergang, wenn der Hund eh "ausgetobt" ;) war per Körpersprache hinter mich geschickt, überholen des Hundes verhindert, hinten bleiben gelobt. Die unsichtbare Grenze war dabei meine Kniehöhe, die nicht überholt werden durfte.

    Das immer wieder wiederholt und irgendwann mit Kommando belegt. Dann die Ablenkung gesteigert. Sobald das saß, klappte es auch, dass ich ihn hinter mich schicken konnte, während ich irgendwo herumstand, weil er die Position verstanden hatte. :smile:

    Ich find's cool, dass das bei euch funktioniert! :gut:

    Für unsere Gegend kann ich mir das nicht vorstellen – zum einen müsste jeder seinen Hund realistisch einschätzen können und da hapert's bei einigen jetzt schon ganz gewaltig :hust: (die Frau mit dem Hund, der in Bilderbuch-mäßigem Drohverhalten angeschlichen kommt und wo Frauchen immer ruft "der fürchtet sich nur, der ist ganz lieb!", möchte ich z.B. nicht im Dunklen treffen und mich auf ein grünes Leuchtie verlassen ;) ), zum anderen ist hier zu viel Wechsel, d.h. unbekannte Hundehalter, die das System natürlich nicht kennen können – stell ich mir schwierig vor, wenn jemand nur kurz nach der Arbeit auf dem Heimweg seinen Hund 'lüften' will, zufällig ein grünes Leuchtie besitzt und plötzlich zig freilaufende Hunde des Viertels um sich hat. xD

    Was die Sichtbarkeit bei Tage angeht: Kann man sicher mit Halstüchern oder so versuchen, wenn die Leuchtie-Absprache bei euch schon so gut geklappt hat. :smile: Aber auch das wäre für Leute wie mich z.B. nix – bei mir hat(te) jeder Hund seine eigene Farbe Zubehör, damit ich vor dem Spaziergang nicht jedes Mal gucken musste, wem welches Geschirr, Halsband, Leine gehört und alles passend eingestellt war. Wenn ich jetzt z.B. einen Hund hätte, der alles in rot hat, aber eigentlich verträglich ist, würde ich dem nur für so ein Ampelsystem ungern eine komplett neue Garderobe spendieren. ;)

    Aber mich würd's total interessieren, wie ihr das löst und ob's da eine Einigung gibt – berichte gerne weiter! :smile:

    Kennt hier jemand Aussie/Pudel Mixe ? Ich weiß nicht, was ich von dem Exemplar hier halten soll. Die beiden Rassen scheinen sich ganz schön im Weg zu stehen ?

    Ja, leider. Hier auf einem Reiterhof in der Nähe sind sie vor ein paar Jahren (drei ungefähr?) auf die 'tolle' Idee gekommen, ihre Aussie-Hündin von einem Pudel decken zu lassen. :( : Einen Welpen haben die Leute selbst behalten, ein paar sind in der Umgebung geblieben und z.B. in dem Verein, in dem ich auch trainiere, zum Welpen- und Junghundekurs aufgetaucht.

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    Für alle Umstehenden sind die Hunde die Pest (und ich sag sowas echt nicht gerne über Tiere), wenn man genauer hinguckt, sind sie eigentlich einfach nur verdammt arm dran: hibbelig, laut, ungepflegt (die Mischung aus robustem Stockhaar beim Aussie und wunderschön fluffigem Pudelfell ergibt anscheinend eine stumpfe Watte, die sich weder vernünftig trimmen, noch scheren, noch bürsten lässt, aber trotzdem haart). Die auf dem HuPla waren ängstlich und kaum in der Lage, sich länger als 30 Sekunden zu konzentrieren, immer halb auf der Flucht; die Hündin, die mit ihrer Mutter zusammen auf dem Reiterhof geblieben ist, sehe ich öfter bzw. wechsel ab und zu im Vorbeigehen ein paar Worte mit der Besitzerin. Die jüngere Hündin ist seit einiger Zeit nur noch im Garten weggesperrt, weil sie die Reitschulkinder auf dem Hof angegangen ist. Zum Ausritt darf sie auch nicht mehr mit, weil sie jagt. Die ältere Hündin war wohl dabei, sich das abzuschauen, deswegen ist die Pudel-Aussie-Mixhündin jetzt die meiste Zeit separiert und kläfft sich im blickdicht eingezäunten Garten die Seele aus dem Leib, wenn auf dem Hof Trubel ist. :verzweifelt:

    Ich mag beide Rassen einzeln für sich (eine der besten Kumpelinen meines Aussies ist eine Pudelhündin :smile: ), aber als Mix ist das mMn echt was, was die Welt nicht braucht, und womit man den Hunden keinen Gefallen tut.

    Ich hab ja keine Ahnung, wieviel ein Labor für einen älteren Mix bezahlt. :omg:

    Wenig bis nix, weil die gar nicht erst auf die Idee kämen, so einen Hund zu kaufen, wahrscheinlich. :smile: Wir haben hier sicher auch VetMed-Studenten, die das besser erklären können, aber mein letzter Stand des Wissens ist, dass Labore ihre eigenen Versuchstiere züchten und nicht "von außen" zukaufen – bei "zugekauften", älteren Tieren ist einfach keine Vergleichbarkeit bzgl. der Ergebnisse gegeben. D.h. bevor man an einem erwachsenen, eingekauften Hund herumexperimentiert, nimmt man sich lieber einen ganzen Wurf z.B. Beagle-Welpen aus eigener Zucht, da weiß man, wo die herkommen, was die vorher gesehen haben (nicht viel) und kann mit einem Teil der Hunde gleich die Kontrollgruppe machen. Bei einzelnen, erwachsenen Hunden von außerhalb wär die Gefahr viel zu groß, dass irgendeine andere Variable das Ergebnis verfälscht.

    (Wie gesagt, Angaben ohne Gewähr, so wurd's mir bloß erklärt. Klang für mich aber schlüssig. :smile: )