Ich find's gut, dass du das vor der Anschaffung eines Hundes kritisch reflektierst und darüber nachdenkst.
Allein solche Fragen wie "Was kann ich einem Hund bieten? Will ich das wirklich, dauerhaft, oder ist es mehr ein kurzer, nicht so fester Wunsch? Welche Art von Hund würde zu mir passen?" mal durchzuspielen und ein bisschen 'darauf herumzudenken' helfen vor dem Einzug eines Hundes ungemein (oder haben zumindest mir geholfen, mir sicher in meiner Entscheidung zu sein: "ja, ich will das; ja, ich kann das, ja, ich bin bereit diese Verantwortung zu übernehmen.").
Ich hab' einen Hund, weil es mich glücklich macht. Natürlich schätze ich auch die ganzen 'guten Nebeneffekte', die so eine Hundehaltung hat – ich bin gerne draußen unterwegs, ich mag's, mich mit Erziehung, Sport und Theorie dahinter zu beschäftigen, usw. usf. –, aber wenn man's mal ganz einfach runterbricht, dann macht mich mein Hund viel, viel glücklicher als ich ohne ihn wäre – und das ist mir eigentlich Grund genug. 
Ich liebe es, dass er mich zum Lachen bringt, dass er jeden Blödsinn mitmacht, den ich vorschlage, dass er auf ulkige Ideen kommt, dass ich mit ihm sowohl tagelang wandern als auch einen Tag auf der Couch verschlafen kann, dass Hundespaziergänge meine Zeit der garantierten Entspannung am Tag sind, dass ich durch die Hundehaltung nette Menschen kennengelernt habe, dass ich immer wieder neue Dinge lerne, ... es ist einfach eine irre Bereichung in meinem Leben.