Beiträge von pardalisa

    Kennt hier jemand Aussie/Pudel Mixe ? Ich weiß nicht, was ich von dem Exemplar hier halten soll. Die beiden Rassen scheinen sich ganz schön im Weg zu stehen ?

    Ja, leider. Hier auf einem Reiterhof in der Nähe sind sie vor ein paar Jahren (drei ungefähr?) auf die 'tolle' Idee gekommen, ihre Aussie-Hündin von einem Pudel decken zu lassen. :( : Einen Welpen haben die Leute selbst behalten, ein paar sind in der Umgebung geblieben und z.B. in dem Verein, in dem ich auch trainiere, zum Welpen- und Junghundekurs aufgetaucht.

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    Für alle Umstehenden sind die Hunde die Pest (und ich sag sowas echt nicht gerne über Tiere), wenn man genauer hinguckt, sind sie eigentlich einfach nur verdammt arm dran: hibbelig, laut, ungepflegt (die Mischung aus robustem Stockhaar beim Aussie und wunderschön fluffigem Pudelfell ergibt anscheinend eine stumpfe Watte, die sich weder vernünftig trimmen, noch scheren, noch bürsten lässt, aber trotzdem haart). Die auf dem HuPla waren ängstlich und kaum in der Lage, sich länger als 30 Sekunden zu konzentrieren, immer halb auf der Flucht; die Hündin, die mit ihrer Mutter zusammen auf dem Reiterhof geblieben ist, sehe ich öfter bzw. wechsel ab und zu im Vorbeigehen ein paar Worte mit der Besitzerin. Die jüngere Hündin ist seit einiger Zeit nur noch im Garten weggesperrt, weil sie die Reitschulkinder auf dem Hof angegangen ist. Zum Ausritt darf sie auch nicht mehr mit, weil sie jagt. Die ältere Hündin war wohl dabei, sich das abzuschauen, deswegen ist die Pudel-Aussie-Mixhündin jetzt die meiste Zeit separiert und kläfft sich im blickdicht eingezäunten Garten die Seele aus dem Leib, wenn auf dem Hof Trubel ist. :verzweifelt:

    Ich mag beide Rassen einzeln für sich (eine der besten Kumpelinen meines Aussies ist eine Pudelhündin :smile: ), aber als Mix ist das mMn echt was, was die Welt nicht braucht, und womit man den Hunden keinen Gefallen tut.

    Ich hab ja keine Ahnung, wieviel ein Labor für einen älteren Mix bezahlt. :omg:

    Wenig bis nix, weil die gar nicht erst auf die Idee kämen, so einen Hund zu kaufen, wahrscheinlich. :smile: Wir haben hier sicher auch VetMed-Studenten, die das besser erklären können, aber mein letzter Stand des Wissens ist, dass Labore ihre eigenen Versuchstiere züchten und nicht "von außen" zukaufen – bei "zugekauften", älteren Tieren ist einfach keine Vergleichbarkeit bzgl. der Ergebnisse gegeben. D.h. bevor man an einem erwachsenen, eingekauften Hund herumexperimentiert, nimmt man sich lieber einen ganzen Wurf z.B. Beagle-Welpen aus eigener Zucht, da weiß man, wo die herkommen, was die vorher gesehen haben (nicht viel) und kann mit einem Teil der Hunde gleich die Kontrollgruppe machen. Bei einzelnen, erwachsenen Hunden von außerhalb wär die Gefahr viel zu groß, dass irgendeine andere Variable das Ergebnis verfälscht.

    (Wie gesagt, Angaben ohne Gewähr, so wurd's mir bloß erklärt. Klang für mich aber schlüssig. :smile: )

    Also seitdem ich diesen Link gesehen habe Vollstreckungstipp | Pfändung wertvoller Tiere im häuslichen Bereich des Schuldners
    habe ich die Horrorvorstellung, dass Laura ins Labor kommt, wenn ich jemals Schulden machen sollte.

    Ich finde den Link eher beruhigend, ehrlich gesagt :ops: – da steht ja auch, dass ein Tier, um überhaupt pfändbar zu sein, den Wert von 250€ "wesentlich" übersteigen muss. D.h. ältere Hunde, welche mit chronischen Krankheiten, Mixe aus'm TS, verhaltenskreative ;) und damit schwer verkäufliche Hunde u.a. sind eh schon mal raus.

    Und bei allen anderen ist's ja wie @hasilein75 schon gesagt hat – bis man in die Situation kommt, dass einem der (junge, teuere) Hund quasi vom Sofa weg gepfändet werden soll, muss vorher echt was passieren.

    Wieso wird denn dann allen der 1.1. zugewiesen? Es gibt doch über 300 Tage zur Auswahl :ka:

    Bei den neueren Fällen, wenn die Daten im Computer erfasst werden, ist es teilweise so, dass – wenn man nur das Jahr eingibt, weil nur das bekannt ist – der PC dann 01.01. als auto-complete annimmt, weil die Felder gefüllt sein müssen, um weiterarbeiten zu können. :smile: Und häufig wird das dann einfach so stehn gelassen.

    Werde mich heute doch nochmal mit dem Octavia beschäftigen, das wäre denke ich, eine gute Alternative...

    Der Octavia ist cool – mein Vater fährt den, hat damit schon eine ganze Menge Kilometer abgerissen (spontane Urlaubstour von Norddeutschland nach Cornwall und solche Sachen xD ) und ist immer noch sehr zufrieden.

    Aber irgendwie ist das doch seltsam:
    Auf der einen Seite werden alle möglichen "Sicherheitsasssistenzsysteme" verbaut - und andererseits werden die Karren so konstruiert, das sie scheinbar unübersichtlich wie Bolle sind! Ist doch schwachsinnig!

    Da lob' ich mir mein viereckiges, altes Klappergefährt. ;) :lol: Der ist super übersichtlich und das Piepsen ist für mich nur nett, weil ich eine Niete im räumlichen Vorstellungsvermögen bin – aber Preise für "hübsch aussehen" würde er nicht gewinnen. (Tun mitfahrender Hund und Fahrerin aber auch nicht, also was soll's... |) )

    Ich würde auf das Gefiepse an meinem Auto auch nicht verzichten wollen – ohne käme ich, glaub ich, auch gar nicht in meine Parklücke in unserer Gemeinschaftsgarage. :ops: Da hab' ich rechts und links weniger als eine Handbreit zwischen Außenspiegel und solider Beton-Säule Platz – die Einpark-Assistenten sind da Gold wert. :lol:

    Schöner Satz von einer anderen Hundehalterin heute: Wir (zwei Menschen, drei Hunde) sitzen in wunderschönster Sonne an einer kleinen Bucht am Flussufer, auf der anderen Flusseite kommt eine Frau mit einer braunen Labra-Kugeldorhündin näher.

    Wir kommen ein bisschen ins Gespräch, die Hunde ignorieren sich und dösen im Gras, und irgendwann zieht die Frau einen Futter-Dummy aus der Tasche und wirft den für ihre Hündin, die daraufhin im Zeitlupentempo losgeht, um das Teil zu holen – nicht ohne unterwegs noch an zwei Grashalmen zu riechen und ein bisschen in die Landschaft zu gucken. xD Wir schauen zu und die Besitzerin meint schließlich ganz verzückt: "Ja, das braucht die auch total! Die muss immer viel zu tun haben, das ist ein richtiger Arbeitshund!"

    ... Wir haben höflich genickt und nix gesagt, während der krass nach Beschäftigung verlangende 'Arbeitshund' beim zweiten Wurf des Dummys Frauchen die Mittelkralle zeigte und sich ebenfalls in die Wiese plumpsen ließ. :lol:

    (Ich werd' nie verstehen, was manche Leute so schlimm daran finden, einfach einen netten Begleiter als Hund zu haben. :???: Die Hündin war echt ganz knuffig – bisschen fett, aber machte sonst wirklich einen umgänglichen, entspannten Eindruck – warum muss man da so tun, als ob das ein 'Arbeitshund' wäre? Ist das irgendwie gut für's Ego? Ist ein netter Begleithund irgendwie weniger 'wert' in den Augen solcher Leute? :roll: )

    Und bei Hütehunden wird das Verhalten ja fast schon in die Wiege gelegt.

    Bei Hütehunden ist das eine Sequenz aus dem Hüte- und damit Jagdverhalten. ;) Ein Hütehund, der sich so an ein Schaf heranbewegt, will nicht mal eben nett 'Hallo' sagen, sondern sieht das Tier, platt gesagt, als Beute. (Beute, die dann nicht gerissen wird, weil im Hüteverhalten die Sequenz so weit wie möglich weggezüchtet wurde, aber nichtsdestotrotz Beute.) Und mit Beute wird nicht "auf Augenhöhe" kommuniziert.

    Würde mein Hütehund dieses Anschleichen bei einem anderen (fremden) Hund zeigen, würde ich das auf der Stelle abbrechen. Völlig egal, ob der andere Hund das ignoriert oder für mich sichtbar Unwohlsein zeigt – fremde Hunde sind keine Beute und werden auch nicht als solche behandelt. Ich find's für den anderen Hund nicht schön und will auch nicht, dass mein Hund sich so ein Verhalten angewöhnt.

    (Wäre er kein Hütehund, wäre das genauso verboten. ;) )

    Sobald ich das Nassfutter zubereitet kommen sie beide an und das Geknurre geht los von Seiten unseres Ersthundes.

    Ich würde genau an der Stelle ansetzen und es mir – und den Hunden! – am Anfang deutlich einfacher machen und getrennt füttern. D.h. die Hunde räumlich trennen, das Futter zubereiten, hinstellen, warten bis sie beide aufgefressen haben, die Näpfe wieder wegräumen, und erst dann die räumliche Trennung aufheben. Wie so 'ne räumliche Trennung aussieht, kann verschieden sein – jeden auf seinen Platz schicken (wenn man sehr sicher ist, dass die da bleiben), in verschiedenen Räumen mit Türgitter dazwischen, verschiedene Räume mit geschlossener Tür...

    Ressourcenstreitigkeiten bei Hunden, die im gleichen Haushalt leben, sind echt mistig und können sich total doof hochschaukeln. Eure Hündin ist ja erst seit kurzem da – ich würd' es am Anfang ganz ruhig angehen lassen bei solchen Sachen und sie erstmal "Fuß fassen lassen" in der neuen Umgebung. Die beiden Hunde müssen sich ja auch im sonstigen Alltag erstmal aufeinander einstellen und einander besser kennenlernen. Füttern in nebeneinanderstehenden Näpfen und sowas kann man später immer noch trainieren, wenn man das möchte ;) , aber so für den Anfang würd' ich da den Druck rausnehmen.

    Danke, aber ich sehe nicht, wie ich einem Hund, der das überhaupt nicht kennt, einen Maulkorb überziehen könnte...

    So, wie man eben auch ein Halsband oder Geschirr anziehen würde. :ka: Ruhig, keine hektischen Bewegungen, vielleicht gleichzeitig ein paar Kekse in den Hund schieben als Ablenkung, Verschlüsse schließen und fertig. Und dann direkt zügig losgehen, damit der Hund sich gar nicht erst reinsteigern kann, dass da was 'anders' ist, sondern mit Schnüffeln und Laufen abgelenkt ist.

    (Wenn das nicht geht, weil der Kandidat schon beim bloßen Versuch, einen MK anzuziehen, heftig Gegenwehr leistet und die Gefahr besteht, gebissen zu werden, würd' ich mit dem, ehrlich gesagt, gar nicht rausgehen. Erstens ist das dann was für Profis und zweitens gehört der dann auch nicht ungesichert außerhalb vom TH-Gelände herumgeführt.)