Beiträge von pardalisa

    Also seitdem ich diesen Link gesehen habe Vollstreckungstipp | Pfändung wertvoller Tiere im häuslichen Bereich des Schuldners
    habe ich die Horrorvorstellung, dass Laura ins Labor kommt, wenn ich jemals Schulden machen sollte.

    Ich finde den Link eher beruhigend, ehrlich gesagt :ops: – da steht ja auch, dass ein Tier, um überhaupt pfändbar zu sein, den Wert von 250€ "wesentlich" übersteigen muss. D.h. ältere Hunde, welche mit chronischen Krankheiten, Mixe aus'm TS, verhaltenskreative ;) und damit schwer verkäufliche Hunde u.a. sind eh schon mal raus.

    Und bei allen anderen ist's ja wie @hasilein75 schon gesagt hat – bis man in die Situation kommt, dass einem der (junge, teuere) Hund quasi vom Sofa weg gepfändet werden soll, muss vorher echt was passieren.

    Wieso wird denn dann allen der 1.1. zugewiesen? Es gibt doch über 300 Tage zur Auswahl :ka:

    Bei den neueren Fällen, wenn die Daten im Computer erfasst werden, ist es teilweise so, dass – wenn man nur das Jahr eingibt, weil nur das bekannt ist – der PC dann 01.01. als auto-complete annimmt, weil die Felder gefüllt sein müssen, um weiterarbeiten zu können. :smile: Und häufig wird das dann einfach so stehn gelassen.

    Werde mich heute doch nochmal mit dem Octavia beschäftigen, das wäre denke ich, eine gute Alternative...

    Der Octavia ist cool – mein Vater fährt den, hat damit schon eine ganze Menge Kilometer abgerissen (spontane Urlaubstour von Norddeutschland nach Cornwall und solche Sachen xD ) und ist immer noch sehr zufrieden.

    Aber irgendwie ist das doch seltsam:
    Auf der einen Seite werden alle möglichen "Sicherheitsasssistenzsysteme" verbaut - und andererseits werden die Karren so konstruiert, das sie scheinbar unübersichtlich wie Bolle sind! Ist doch schwachsinnig!

    Da lob' ich mir mein viereckiges, altes Klappergefährt. ;) :lol: Der ist super übersichtlich und das Piepsen ist für mich nur nett, weil ich eine Niete im räumlichen Vorstellungsvermögen bin – aber Preise für "hübsch aussehen" würde er nicht gewinnen. (Tun mitfahrender Hund und Fahrerin aber auch nicht, also was soll's... |) )

    Ich würde auf das Gefiepse an meinem Auto auch nicht verzichten wollen – ohne käme ich, glaub ich, auch gar nicht in meine Parklücke in unserer Gemeinschaftsgarage. :ops: Da hab' ich rechts und links weniger als eine Handbreit zwischen Außenspiegel und solider Beton-Säule Platz – die Einpark-Assistenten sind da Gold wert. :lol:

    Schöner Satz von einer anderen Hundehalterin heute: Wir (zwei Menschen, drei Hunde) sitzen in wunderschönster Sonne an einer kleinen Bucht am Flussufer, auf der anderen Flusseite kommt eine Frau mit einer braunen Labra-Kugeldorhündin näher.

    Wir kommen ein bisschen ins Gespräch, die Hunde ignorieren sich und dösen im Gras, und irgendwann zieht die Frau einen Futter-Dummy aus der Tasche und wirft den für ihre Hündin, die daraufhin im Zeitlupentempo losgeht, um das Teil zu holen – nicht ohne unterwegs noch an zwei Grashalmen zu riechen und ein bisschen in die Landschaft zu gucken. xD Wir schauen zu und die Besitzerin meint schließlich ganz verzückt: "Ja, das braucht die auch total! Die muss immer viel zu tun haben, das ist ein richtiger Arbeitshund!"

    ... Wir haben höflich genickt und nix gesagt, während der krass nach Beschäftigung verlangende 'Arbeitshund' beim zweiten Wurf des Dummys Frauchen die Mittelkralle zeigte und sich ebenfalls in die Wiese plumpsen ließ. :lol:

    (Ich werd' nie verstehen, was manche Leute so schlimm daran finden, einfach einen netten Begleiter als Hund zu haben. :???: Die Hündin war echt ganz knuffig – bisschen fett, aber machte sonst wirklich einen umgänglichen, entspannten Eindruck – warum muss man da so tun, als ob das ein 'Arbeitshund' wäre? Ist das irgendwie gut für's Ego? Ist ein netter Begleithund irgendwie weniger 'wert' in den Augen solcher Leute? :roll: )

    Und bei Hütehunden wird das Verhalten ja fast schon in die Wiege gelegt.

    Bei Hütehunden ist das eine Sequenz aus dem Hüte- und damit Jagdverhalten. ;) Ein Hütehund, der sich so an ein Schaf heranbewegt, will nicht mal eben nett 'Hallo' sagen, sondern sieht das Tier, platt gesagt, als Beute. (Beute, die dann nicht gerissen wird, weil im Hüteverhalten die Sequenz so weit wie möglich weggezüchtet wurde, aber nichtsdestotrotz Beute.) Und mit Beute wird nicht "auf Augenhöhe" kommuniziert.

    Würde mein Hütehund dieses Anschleichen bei einem anderen (fremden) Hund zeigen, würde ich das auf der Stelle abbrechen. Völlig egal, ob der andere Hund das ignoriert oder für mich sichtbar Unwohlsein zeigt – fremde Hunde sind keine Beute und werden auch nicht als solche behandelt. Ich find's für den anderen Hund nicht schön und will auch nicht, dass mein Hund sich so ein Verhalten angewöhnt.

    (Wäre er kein Hütehund, wäre das genauso verboten. ;) )

    Sobald ich das Nassfutter zubereitet kommen sie beide an und das Geknurre geht los von Seiten unseres Ersthundes.

    Ich würde genau an der Stelle ansetzen und es mir – und den Hunden! – am Anfang deutlich einfacher machen und getrennt füttern. D.h. die Hunde räumlich trennen, das Futter zubereiten, hinstellen, warten bis sie beide aufgefressen haben, die Näpfe wieder wegräumen, und erst dann die räumliche Trennung aufheben. Wie so 'ne räumliche Trennung aussieht, kann verschieden sein – jeden auf seinen Platz schicken (wenn man sehr sicher ist, dass die da bleiben), in verschiedenen Räumen mit Türgitter dazwischen, verschiedene Räume mit geschlossener Tür...

    Ressourcenstreitigkeiten bei Hunden, die im gleichen Haushalt leben, sind echt mistig und können sich total doof hochschaukeln. Eure Hündin ist ja erst seit kurzem da – ich würd' es am Anfang ganz ruhig angehen lassen bei solchen Sachen und sie erstmal "Fuß fassen lassen" in der neuen Umgebung. Die beiden Hunde müssen sich ja auch im sonstigen Alltag erstmal aufeinander einstellen und einander besser kennenlernen. Füttern in nebeneinanderstehenden Näpfen und sowas kann man später immer noch trainieren, wenn man das möchte ;) , aber so für den Anfang würd' ich da den Druck rausnehmen.

    Danke, aber ich sehe nicht, wie ich einem Hund, der das überhaupt nicht kennt, einen Maulkorb überziehen könnte...

    So, wie man eben auch ein Halsband oder Geschirr anziehen würde. :ka: Ruhig, keine hektischen Bewegungen, vielleicht gleichzeitig ein paar Kekse in den Hund schieben als Ablenkung, Verschlüsse schließen und fertig. Und dann direkt zügig losgehen, damit der Hund sich gar nicht erst reinsteigern kann, dass da was 'anders' ist, sondern mit Schnüffeln und Laufen abgelenkt ist.

    (Wenn das nicht geht, weil der Kandidat schon beim bloßen Versuch, einen MK anzuziehen, heftig Gegenwehr leistet und die Gefahr besteht, gebissen zu werden, würd' ich mit dem, ehrlich gesagt, gar nicht rausgehen. Erstens ist das dann was für Profis und zweitens gehört der dann auch nicht ungesichert außerhalb vom TH-Gelände herumgeführt.)

    Ja sicher, aber an den Maulkorb muss man den Hund langsam gewöhnen. Ich kann nicht mit einem Maulkorb aufschlagen und dem Hund über die Schnauze stülpen.

    Jain. So wär's natürlich ideal. Aber wenn ich mich (warum auch immer) um einen Hund kümmern müsste, der mir begründeten Anlass zu der Vermutung gibt, dass er ernsthaft zulangen könnte, bekommt der einen Maulkorb auf, solange ich für ihn verantwortlich bin. Wenn der Hund das nicht kennt oder unangenehm findet, ist das natürlich blöd, aber – salopp gesagt – Pech gehabt: Selbstschutz geht da eindeutig vor.

    Wie man dann mit einem TH bzw. Mitarbeitern weiter umgeht, die so einen Hund ohne Sicherung an ehrenamtliche Helfer rausgeben und ein Maulkorbtraining nicht für nötig hielten, steht dann auf einem anderen Blatt... Aber ich würde definitiv nicht auf einen MK verzichten und mich u.U. tackern lassen, nur damit der Hund sich 100% wohlfühlt, weil er schön langsam an einen MK gewöhnt wurde. ;) Dafür wär' mir meine eigene Gesundheit zu wichtig.

    Wenn aber in dem Rudel rund um die gute Frau einige Hunde nicht angeleint sind, werde ich Nisha auch frei laufen lassen.
    Wenn Nisha bei Fuss läuft oder angeleint ist und dann andere Hunde kommen, an ihr schnüffeln oder gar zum Spielen auffordern, findet das Nisha auch nicht mehr so lustig und ich mache mir das Fuss Kommando oder die Leinenführigkeit kaputt.

    Ich finde schon, das es der Anstand gebietet das bei einer Begegnung alle Hunde auf dem gleichen Level agieren, also alle angeleint/ bei Fuss oder frei.

    Dann kommunizier' das doch so. :smile: Nimm deine Hündin, wenn du die Frau das nächste Mal siehst, an die Leine, sodass sie nicht freudig dahin 'abdampfen' kann; schau, ob die freilaufenden Hunde aus der Gruppe bei ihren Besitzern bleiben – wenn ja, ist doch alles gut – und falls die Anstalten machen sollten, in eure Richtung zu laufen, rufst du einfach nett rüber, dass das für deine Hündin doof ist und du auch ableinst, wenn die zu euch kommen.

    Dann soll die Frau doch mit ihren Gassi-Begleitungen diskutieren, wie sie das zukünftig handhaben wollen (alle anleinen, Hunde im freien Fuß dran vorbei, sie weicht weiter aus oder was-auch-immer), aber du hast keinen Stress und keine Diskussionen und deine Hündin macht keine doofe Erfahrung, falls die Frau das mit dem Tierabwehrspray ernst meinte. Ist doch für alle entspannter.