Beiträge von pardalisa

    Und was ist der Vorteil von Plastik ggü. Metall? Also andersherum: Wer benutzt eher einen Metallkorb?

    Plastik ist häufig leichter, es gibt Plastik-MK mit eingebautem "Fresschutz", und es sieht, wenn man auf positive Außenwirkung angewiesen ist, meist 'harmloser' aus. :smile:

    Dafür ist Metall stabiler, langlebiger und auch noch mal eine ganze Nummer sicherer.

    Beispiel: Mein eigener Hund ist an einen Plastik-Windhundmaulkorb gewöhnt, den ich für Öffis, eventuell mal TA (dort noch nicht gebraucht, aber kann ja mal kommen) und als 'Not-Nagel'/'Abschreckung' für Gegenden, in denen ich mit nervigen, penetranten Tut-Nix-Kontakten leider rechnen muss, die aber unbedingt vermeiden will, auftrainiert habe. Er mag keine fremden Hunde mit der Nase in seinem Hintern haben ;) , würde aber nicht beschädigend beißen und braucht den MK im Alltag/bei normalem Gassi nicht.

    Der Hund, auf den ich gelegentlich aufpasse, würde, wenn er die Gelegenheit dazu hätte, fremde Menschen und fremde Hunde beißen, sobald sie ihm zu nahe kommen, und dabei auch nicht groß vorwarnen oder sich irgendwie zurücknehmen; er kennt nur komplette Ignoranz oder "auf den Feind, mit vollem Körpereinsatz" – der trägt draußen immer (!) einen richtig stabilen Metall-Korb, Plastik oder ganz ohne MK wäre bei ihm fahrlässig.

    Die sind hübsch: [...]

    Yep, aber eher für Gelegenheiten geeignet, wo der Hund zwar einen Maulkorb tragen muss, weil's halt so vorgeschrieben ist, den aber eigentlich nicht brauchen würde (Bus- und Bahnfahrten z.B.). Bei Hunden, die wirklich schnappen (und dabei treffen würden) oder ernsthaft zubeißen, wäre mir so ein Teil zu unsicher, weil durch die 'weiche' Form da ruck-zuck ein Eckzahn zwischen den 'Streben' durchkommt und im anderen Hund landet.

    Dein Hund ist blind und will sich fremde Hunde (verständlicherweise) vom Hals halten? Dann würde ich Ausschau nach einem stabilen, bunten Plastikmaulkorb halten. :smile: Der hält ein bisschen was aus (zumindest so, dass du Zeit hast, einzugreifen und den fremden Hund zu blocken/wegzuscheuchen, falls mal plötzlich einer ankommen sollte), wiegt nicht viel und ist schön auffällig bzw. sieht durch die Farbe für Nicht-HH 'ungefährlich' und weniger nach reißender Bestie ;) aus.

    Bei Chic & Scharf gibt's beispielsweise eine riesige Auswahl – und die verschicken auch "Probierpakete", d.h. wenn du denen am Telefon die Maße deines Hundes (Schnauzenlänge, -umfang und so) durchgibst, schicken sie dir mehrere Maulkörbe zur Anprobe und du behältst nur den, der richtig gut passt, und schickst die anderen einfach wieder zurück. :smile:

    Och, ich sehe da einen Unterschied zwischen Vorurteilen und Skepsis nach gemachter Erfahrung. ;)

    Vorurteil wäre: "ich hab' mal gehört, dass irgendwelche Leute 'böse' Halsbänder unter Halstüchern verstecken – deshalb pöbele ich jetzt einfach mal auf Verdacht Leute mit Schal am Hund an, denn die sind bestimmt auch so und überhaupt ganz schlimm!"

    Skepsis beruhend auf eigener Erfahrung wäre: "ich hab' schon zahlreiche Male persönlich gesehen, dass unter Halsbändern Stromgeräte verdeckt wurden, also ist diese Assoziation bei mir im Kopf einfach unwillkürlich vorhanden – das heißt aber nicht, dass ich Hundehaltern-mit-Schal-am-Hund pauschal Tierquälerei unterstelle, sondern bloß, dass ich ein zweites Mal hinschaue." :smile:

    Mir wurde kürzlich entgegen geworfen, dass ich unter dem Fleeceschal den mein altes Mädchen bei Kälte trägt, ein böses HB verstecke (hat sie auf fb gesehen, dann kann das ja nur so sein), ... dass Hunde auch Halsschmerzen haben können, wurde dann mit einem ungläubigen 'wirklich?' beantwortet :ka:

    Der Vorwurf ist natürlich komplett daneben – aber den Gedanken dahinter kann ich schon verstehen. :ops:

    Ich war mit meinem ersten eigenen Hund auf einem HuPla, der anfangs recht... altmodisch in den Erziehungsmethoden war, während gleichzeitig die Clicker-und-positive-Verstärkung-Welle heranschwappte. (Laaang ist's her. ;) ) Und da war's Gang und Gebe, dass diejenigen, die mit Stachel, Strom, etc. am Hund unterwegs waren, irgendwann einfach genervt ein buntes Halstuch drübergeknotet haben, um nicht mehr drauf angesprochen zu werden.

    Bei mir hat sich das im Kopf so fest miteinander verknüpft, dass ich die Assoziation tatsächlich jetzt noch habe :ops: – wenn ich einen Hund mit Halstuch o.ä. sehe, ist meine instinktive Reaktion nicht "och, niedlich", sondern "oh oh..." und ein zweiter, kritischer Blick. (Ich würd' aber niemanden mit Halstuch oder Schal am Hund einfach anpampen!)

    Und man kann ja nie wissen. so als Hund, was man sich von Mensch alles wegholen könnte xD .

    Und was dem Mensch so alles an unruhigem Schlaf einfällt! xD Mein Seniorhund war da großartig drin - wenn er sich im Bett gestreckt hat, mir dabei die Patschepfoten mit aller Kraft in den Rücken gedrückt oder über mich drübergelaufen ist, um an die optimale Schlafstelle zu gelangen? Alles gut und richtig in seinen Augen, macht Platz für seine Majestät!

    Wenn ich die Bettedecke sachte gelupft habe, um mich vorsichtig auf die andere Seite zu drehen? Genervtes Augenrollen und Seuftzen von Herrn Hund - wie kann es der Mensch nur wagen, den Schlaf so grob zu stören? ;) |)

    (... ich vermisse ihn und seine liebenswerten Spleens so, so sehr.)

    1. (Plötzliche) Futterverweigerung kann von Stress über läufige Hündinnen in der Nähe über 'einfach kein Appetit gerade' bis hin zu einem ernsthaften gesundheitlichen Problem so ziemlich alles als Ursache haben. Wenn du dir unsicher bist, woran das bei deinem Hund liegt, frag' nicht in einem Forum nach, sondern geh mit dem Hund zum TA oder in eine Tierklinik und lass ihn durchchecken.

    2. Findest du es nicht langsam selbst ziemlich dreist, dass du zahlreiche Threads eröffnest, in jedem wirr einen Eingangsbeitrag und - wenn's hoch kommt - noch eine kurze Antwort auf den ersten beiden Seiten schreibst, und den Leuten, die sich Mühe geben, deine Fragen trotzdem zu beantworten, nicht mal ein klitzekleines Danke oder so zukommen lässt und stattdessen einfach kommentarlos den nächsten Thread eröffnest? Höflich ist echt anders. :muede:

    Ist denn die Rückbank so viel stabiler wie die Vordersitze oder ist die Unterbringung im Kofferraum mit Gitter dann auch ähnlich gefährlich für die Passagiere?

    Kommt auf das Auto an (manche haben in der Rückbank so ein solides "Metallgerüst"), auf das Gewicht des Hundes, die Wucht des Aufpralls und die Flugstrecke, die der Hund hatte, um quasi "Anlauf" zu nehmen.

    Mittelgroßer Hund, der lose im Kombi-Kofferraum mitfährt, zum Zeitpunkt des Unfalls hinten an der Heckklappe lag und quer durch den ganzen Kofferraum beschleunigt, bevor er auf eine Rückbank trifft, die hauptsächlich aus Plastik und Stoff besteht, würde mir Bauchschmerzen bereiten. Aber sowas muss man im Einzelfall gucken, denke ich. :smile:

    Die Frage mit der Sinnhaftigkeit des Leinenzwangs während der BuS wurde hier im Forum schon oft diskutiert - bin leider gerade mit dem falschen Gerät online und kann's nicht verlinken. :smile:

    In Kurzfassung: Wenn es darum geht, zu sanktionieren, dass Hundehalter ihren Hund unkontrolliert hetzten, jagen, stöbern lassen, reicht das 'normale' nieders. Hundegesetz aus, um das verbieten und ahnden zu können, da ist nämlich genau festgelegt, dass wildernde Hunde ganzjährig (!) an der Leine zu führen sind und der Hund sich jederzeit im Einflussbereich seines Hundeführers bewegen und unter Kontrolle stehen muss.

    Geht's darum, dass Bodenbrüter und Co. geschützt werden sollen, verfehlt der Leinenzwang aber auch seinen Zweck - ich könnte, wenn ich rücksichtslos wäre und mir die Tierwelt egal wäre (oder wenn ich's einfach nicht besser wüsste) mit angeleintem Hund fröhlich durch's Unterholz und über Brachflächen latschen und würde mich dabei sogar gesetzeskonform verhalten - während jemand, der mit erzogenem, den Weg nicht verlassenden, leinenlosen Hund auf dem Weg steht, eine Ordnungswidrigkeit begeht. Bisschen schräg, finde ich. ;)

    Wirklich sinnvoll wäre es, den dusseligen Pauschal-Leinenzwang für die Zeit abzuschaffen, stattdessen eine Auf-dem-Weg-bleiben-Pflicht einzuführen, die für alle gilt (also auch für Waldkindergartengruppen auf Ausflug, querfeldein fahrende Mountainbiker, etc.) und Wildruhezonen, d.h. Waldgebiete, die in dieser Zeit einfach von überhaupt niemandem betreten werden dürfen und wohin sich das Wild zurückziehen kann, auszuweiten.

    Doofe Frage:
    Hat einer von euch schonmal seine Hunde, die im Bett schlafen dürfen, wieder raus geschmissen? Also dauerhaft? Und wie habt ihr das übers Herz gebracht? |)

    Ich hab's versucht, weil ich im Moment echt heftig allergisch auf Pollen von Frühblühern reagiere und der Hund natürlich was davon nach dem Spaziergang im Fell hat und auch mit ins Bett schleppt. Ich bin allerdings flugs eingeknickt und hab' das Experiment "Hund darf nicht mehr ins Bett" wieder abgebrochen - ich schlafe einfach deutlich schlechter, wenn er nicht in der Nähe liegt, mir ins Ohr pustet oder sich in die Kniekehle schmiegt. :ops: (Fällt das schon arg unter "hundegeschädigt"? ;) |) )

    Wenn du's versuchen willst, empfehle ich ein Türgitter und Schlafzimmerverbot für die Hunde, dann wird man auch nicht nachts von heimlich hereinschleichenden Hunden heimgesucht. ;)