Beiträge von pardalisa

    Die Faltbox steht direkt bündig am Beifahrersitz und ist mit Gurten an den Ösen am Boden fest. Ich sehe da kein Problem. Übersehe ich was?

    Was @Pinky4 gesagt hat, plus - wenn der Hund durch den Stoff knallt, fliegt er dem Beifahrer in den Rücken, auch durch den Sitz. Guck mal in das Video, in dem Boxen getestet wurden und das hier schon öfter verlinkt wurde :smile: (bin gerade mit dem Handy online und kann' s nicht direkt verlinken, aber z.B. mal bei YouTube nach "Hundeboxen Crashtest" suchen): bei den schlechteren Boxen durschlägt der Hunde-Testdummy erst die Box und dann die Rückwand des Sitzes, wenn's doof läuft. Ist für den Mensch, der davor sitzt (bzw. seine Wirbelsäule) bei einem mittelgroßen Hund mordsgefährlich.

    Aber ich verstehe, was du meinst. Warum gibt es eigentlich bei sowas nicht auch das "Tierwohl" analog zum Kindeswohl? XD

    Vermutlich, weil die allermeisten Leute für ihr Kind auch keinen Kaufvertrag unterzeichnet haben? ;) xD

    Spaß beiseite – ich kann schon irgendwie verstehen, dass man gefrustet ist, wenn man zusammen mit dem (vermutlich schmerzhaften) Ende einer Beziehung auch noch ein geliebtes Haustier verliert, aber mit den hoch komplexen und folgenreichen Fragen von und Entscheidungen bei Kindeswohl und Sorgerecht finde ich sowas echt nicht vergleichbar.

    Hat sie überhaupt eine Chance, dass ihr der Hund zugesprochen wird?

    Wenn der Mann den Hund vor der Beziehung schon hatte und der ganze Papierkram auf ihn läuft – nein, vermutlich nicht. Ob jemand eine gute Beziehung zum Tier hat, dürfte dem zuständigen Richter bei der Scheidung ziemlich egal sein. ;)

    Soweit ich weiß, wird bei unklaren Eigentumsverhältnissen (also z.B. wenn der Hund während einer Beziehung gemeinsam angeschafft wurde und es dann bei der Scheidung Streit gibt) geguckt, wer im Kaufvertrag unterschrieben hat, wer die Steuern gezahlt hat, wer im Impfpass als Besitzer steht und die TA-Rechnungen beglichen hat, etc. Bei deinem Beispiel müsste das ja aber vermutlich alles oder zumindest größtenteils über den Mann laufen, also kann ich mir nicht vorstellen, dass deine Kollegin da irgendeinen rechtlichen Anspuch auf den Hund hat.

    Ohweia, wir lassen mal demnächst einen Rassentest machen, vielleicht bringt das auch noch ein wenig Sicherheit.

    Nur ein lieb gemeinter Hinweis: sei vorsichtig damit. Die Einfuhr bestimmter Rassen (und Mixe aus denen) ist verboten – sollte sich herausstellen, dass eine davon in deinem Hund steckt, kann das rechtliche Konsequenzen haben. Ich kenn' mich mit den Feinheiten nicht aus – hier gab's neulich bloß mal einen Thread dazu –, aber ich wär' vorsichtig damit, z.B. zu sagen "das ist ein Pitbull-Mix, wir haben den aus Spanien mitgebracht/von Organisation XY, die ihn importiert hat." Kann nach hinten losgehen.

    Ich kann die Sicherheitsbedenken deines Mannes da auch verstehen.

    Zu der Haltbarkeit eines Geschirrs beim Transport eines mittelgroßen Hundes wurde ja schon einiges gesagt; was ich sonst noch zu bedenken geben würde: selbst der netteste, bravste, gutmütigste Hund kann sich bei einem Unfall erschrecken und aus Angst um sich schnappen – ich würde deshalb immer dafür sorgen, dass Hund und Kinder im Auto räumlich getrennt sind.

    Mein persönlicher Favorit für die Hundeunterbringung im Auto wäre eine Box. :smile:

    Ich bin vorhin zum Kaffee auch dazu gekommen, mir den Beitrag anzugucken – echt beeindruckend! :smile:

    Besonders schön (und für mich als Spaziergänger mit Hund sehr, sehr beruhigend) fand ich die Situation in der Prüfung, wo der "Angriff" von dem Helfer simuliert wurde. Da sieht man ja wirklich deutlich, wie defensiv die Hunde agieren – so viel Verteidigung wie nötig, aber nix Übertriebenes, kein Ansatz, über den Zaun gehen zu wollen, immer wieder das Sich-ein-paar-Meter-Zurücknehmen... Die machen halt ihren Job und ich würde ihnen dabei nicht in die Quere kommen wollen, aber wenn ich auf einem Wanderweg an so einer Weide mit HSH auf der anderen Zaunseite vorbei gehen müsste, wäre mir dabei jetzt nicht mehr so unwohl, wie ich vorher gedacht hätte.

    Insofern total klasse, dass die "Arbeitsweise" so schön gezeigt wurde. :gut: Baut zumindest bei mir ganz enorm diffuse Ängste ab.

    Ich bürste den Hund wegen des flusigen Fellwechsels im Moment eh nach jedem großen Spaziergang kurz mit dem Kamm durch :roll: und hab' zum Glück noch keine Zecke krabbeln sehen – aber sobald ich die ersten Biester entdecke, gibt's hier wieder, wie die letzten Jahre auch, Bravecto.

    Lasst ihr eure Hunde buddeln? Ist das ein Problem oder normal?

    So als grobe Faustregel hab' ich bei solchen Sachen immer folgendes: Mein Hund darf das, was andere oder ihn selbst nicht gefährdet, mich nicht stört, und was ich notfalls jederzeit unterbrechen kann. :smile:

    D.h. er darf auf's Sofa – solange ich ihn problemlos runterschicken kann; er darf freilaufen und flitzen – solange er unsere "Hausregeln" für den Freilauf einhält; und er darf buddeln – solange das Gelände passt (also z.B. nicht dort, wo jemand in das Buddelloch treten und sich wehtun könnte) und ich das ohne Diskussionen abbrechen kann.

    Kann ich das nicht, würde ich auf Ursachenforschung gehen: Warum will der Hund so dringend buddeln und ist dabei in diesem "Tunnelblick"? Übersprungshandlung, Stressabbau, einfach nur Spaß an der Sache, Ausprobieren von Jagdverhalten? Je nachdem, was da zugrunde liegt, würde ich das mit dem Buddeln unterschiedlich angehen.

    Was das Knurren betrifft, wenn ihr ihn vom Buddelloch wegholen wollt: Kommt das nur in dieser Situation vor oder bei anderen Gelegenheiten auch? Oder anders gesagt: Kennt er es, dass etwas für ihn absolut tabu ist, und akzeptiert er das dann? (Nicht bös' gemeint, auch wenn es vielleicht geschrieben so wirkt! :smile: ) Ansonsten würde ich nämlich an dem Punkt ansetzten, d.h. einen Schritt zurück gehen und einen – ruhigen, konsequenten! – Abbruch etablieren, der vom Hund verstanden und angenommen wird, und gar nicht unbedingt beim Buddeln direkt.