Beiträge von pardalisa

    "Unsere" TÄ ist da total großartig: mein Seniorhund hat TA-Besuche geliebt, der wusste schon auf dem Parkplatz, wo's hingeht, und hat Richtung Behandlungszimmer gezogen, wenn man ihn gelassen hat – dem hat die TÄ 'Hallo' gesagt, die Ohren zur Begrüßung gekrault, und auch mal sowas wie "klasse machst du das!" während der Behandlung gesagt, ein bisschen im Fell herumgewuschelt, während Blut abgenommen wurde, etc.

    Der Großspitz meiner Eltern dagegen war bei TA immer ein einziges Häufchen Elend, das am liebsten "auf'n Arm" oder unter den Pullover gekrochen wäre – bei dem hat die gleiche TÄ ihn einfach nur schnüffeln lassen zur Begrüßung, nicht unnötig an ihm herumgetatscht und ruhig die nötige Behandlung ohne großes Bohei durchgezogen.

    Ich könnte auch gut damit leben, dass der Hund einfach ruhig und kompetent versorgt wird, ich brauch' das definitiv nicht, dass mit dem Tier irgendwie groß gesprochen oder es extra gelobt wird (mach ich sonst einfach selbst, wenn der Hund das in der Situation braucht, ich steh ja direkt dran :smile: ), aber dass sich dort in der Praxis so nett auf jeden Hund eingestellt wird, ist ein schönes 'Extra' und neben der fachlichen Kompetenz, den guten Erklärungen und Beratungen einer der Gründe, warum wir da schon seit fast 15 Jahren mit den Hunden hingehen.

    Jetzt wollte ich mal fragen, wie ihr das handhabt. Habt ihr die Trennwand drinnen oder draußen? Warum?

    Ich hatte die Trennwand meistens drin. Meine beiden haben sich super vertragen, es gab nie Probleme wegen Ressourcen, Liegeplätzen oder sowas, und sie hatten in all den Jahren nicht ein Mal Stress miteinander.

    Aber ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn ich z.B. mit dem Auto in einem relativ "harmlosen" Unfall von der Fahrbahn abgekommen wäre, in einem Graben gelandet wäre und das Auto Schräglage hätte, sodass die Hunde in einer Ecke der Box "aufeinandergedrückt" worden wären – wenn da einer Schmerzen oder Panik hätte, hätte er vielleicht doch mal um sich geschnappt. Sich dann hinterher Vorwürfe zu machen, dass man das mit einer Trennwand locker hätte verhindern können, wollte ich nicht, also war die meist drin.

    (Hatte den Vorteil, dass ich auf längeren Fahrten in den Urlaub auch jeden während der Pause in seinem Boxen-Abteil füttern konnte, sodass der Opi seinen Napf mit den Medikamenten bekam und der Jungspund da garantiert nicht drangehen konnte.)

    Und bei Hunden mit Gewichtsunterschied, Ressourcen-Problemen, oder einfach welchen, die nicht so auf "Gruppenkuscheln" stehen, sondern ihren Individualabstand schätzen, wäre eine Trennwand bei mir eh Pflicht.

    Ah okay. Hab mich schon gewundert. Hier heißt es nämlich tatsächlich offiziell 2m.
    Dann fahr ich halt regelmäßig die 20min bis zur Landesgrenze... :roll:

    Ne, nur im direkten Stadtgebiet, soweit ich weiß. Im Landkreis drumherum und allem, was zu den Dörfern gehört, darf man auch bei uns eine SL oder Flexi verwenden. :smile:

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    Ich nutze in der BuS eine Flexi, wenn wir mit Nicht-Hundehaltern unterwegs sind (weil die nicht so geübt im "Schleppleinenhopping" sind xD , und eine Schleppleine, wenn ich alleine mit dem Hund lauf. Vom Weg runter und in den Wald abdriften darf er eh nicht, das ganze Jahr über nicht, also ist da auch nix, wo die dran hängen bleiben kann. Und ich finde das SL-Ende angenehmer in der Hand zu haben als den Kasten von der Flexi – das ist aber natürlich Geschmacksache. :smile: Wenn die Leine dreckig wird, zieh ich sie am Ende des Spaziergangs durch ein nasses Tuch o.ä. und gut ist's.

    Bei einem jungen Hund, der noch ab und zu Hüpfer macht (und so'n Goldie ist ja jetzt auch nicht ganz mini ;) und bringt ein bisschen Schwung mit), würde ich mir ein paar Handschuhe mit "gutem Griff", z.B. aus dem Reitsportbedarf zulegen, das verhindert fiese Brandblasen an den Händen und man kann notfalls gut nachfassen an der Leine.

    Mein Hund findet das Wetter genial – Regen macht ihm nix, Windböen sind witzig. Oder er würde es genial finden, wenn wir endlich mal wieder 'ne richtig große Runde rausgehen könnten. :fear:

    Hier knicken Bäume um und ab und zu fliegt einem im Dorf eine Mülltonne entgegen; ich trau mich kaum auf's Feld und garantiert nicht in den Wald für die großen Spaziergänge. So langsam nervt's. :muede: Meinetwegen könnte es den kompletten April durchregnen, wenn dafür endlich der doofe Sturm aufhört.

    Oh, falls das in meinem Beitrag falsch rüberkam :ops: – ich finde auch nicht, dass RO "Deppensport" ist oder gerade in den höheren Klassen nicht schwierig ist oder so – ganz im Gegenteil, da gehört schon ordentlich Konzentration und natürlich auch Übung dazu! Und ich mag die 'fisselige' Fußarbeit im RO und bin da auch immer noch gerne dabei. :smile:

    Konkret bei uns (im Verein und auf dem Turnieren hier im direkten Umkreis) gab's allerdings so Betrebungen, RO als "richtig krass anspruchsvoll" darzustellen, wo sich dann Leute überlegt haben, wie man möglichst die ganzen "Nullnummern, die das ja nur zum Spaß machen und eh kein Turnier schaffen" rauskegeln könnte – und das fand ich toal schade, denn genau da liegen doch die Ursprünge der Sportart, im "gemeinsam Spaß haben" eben. Und dann so zu tun, also ob RO mindestens IPO-Level-Engagement-und-Können ;) von Hund und Halter erfordern würde, fand ich von den Leuten hier bei uns einfach daneben, weil dann natürlich die Leute, die davor Respekt haben und sich das nicht zutrauen, wegbleiben.

    (Der nette ältere Herr mit der Gehbehinderung aus unserer Gruppe war beispielsweise nach einer dieser vereinsinternen Besprechungen total geknickt, weil er das Gefühl hatte, dass das Niveau absichtlich immer weiter und weiter angezogen werden soll, damit nur noch Turniergänger, die dem Verein "was bringen", in den Gruppen übrig bleiben sollen, und Leute wie er wegbleiben. Aus der Perspektive ist's mir immer wichtig, wenn jemand fragt, RO als "Spaß-Sportart" zu vermitteln – nicht, weil ich denke, dass es nur so 'larifari von Dusseln' gemacht wird, sondern weil mir aus der konkreten Erfahrung der Grundgedanke wichtig ist, das erstmal jeder gucken und mitmachen kann, egal wie fit er selbst ist, egal ob körperlich eingeschränkt, egal ob der Hund ängstlich oder schon Senior ist, etc. :smile: )

    Wir haben bislang noch keinen Hund so richtig umbenannt, ich hätte aber keine Scheu, das zu tun, wenn mir der Name bei einem zukünftigen Hund so gar nicht gefällt. :smile:

    Unser erster Familienhund war eine Dackelhündin aus einem K-Wurf, da hatten die Züchter gefragt, ob wir einen Wunsch für den Papiernamen haben – wir haben uns für "Kora" entschieden und das auch als Rufname beibehalten. (Ihre Schwester hieß "Kassandra", das fand ich damals als Kind total furchtbar, mittlerweile fände ich's witzig für so eine kleine, willensstarke Dackel-Dame. xD )

    Mein allerbestes Lieblingsmonster hatte seinen Rufnamen auch in den Papieren; ich hatte schon vor der Geburt der Welpen Kontakt zur Züchterin und als die Namen später festgelegt werden mussten, durfte ich den Namen für meinen (ersten eigenen – boah, was war ich stolz :ops: ) Hund selbst aussuchen.

    Der Spitz meiner Eltern zog nicht als Welpe, sondern etwas später als Junghund ein, der hatte seinen Namen schon. Er war der erste Hund aus dem ersten Wurf, der bei der Züchterin geboren wurde, also hat sie ihn in leicht abgewandelter Form nach der Mutterhündin benannt (männliche Variante der gleichen Namens) – war ein schöner Name und die Idee dahinter gefiel uns auch, also haben wir's beibehalten.

    Und mein Söckchen jetzt hat einen absolut grauenvollen Papiernamen, er heißt "[Zwingername] 2 Hot 2 Handle". Klingt für mich irgendwie wie eine unschöne Mischung aus Actionfilm- und Porno-Titel... :ugly: und passt überhaupt nicht zu ihm, weil er mit Abstand der netteste, einfachste und am besten 'zu handlende' von allen unseren bisherigen Hunden und einfach ein total leichtführiger Gute-Laune-Hund ist.

    Da ich aber auch bei ihm schon vor der Geburt der Welpen Kontakt zur Züchterin hatte, wurde er da schon – sobald klar war, dass er es ist, der zu mir zieht – mit seinem von mir ausgesuchten Rufnamen angesprochen, wirklich umbenannt ist er also auch nicht.

    Jetzt meine Idee: Ich habe von meinem Vorgänger-Fahrzeug (Seat Ibiza Kombi) noch eine Kofferraumbox zuhause. Kann ich die irgendwie auf der Rückbank befestigen? Und was leg ich drunter, damit sie gut steht/die Ledersitze nicht leiden?

    Es gibt Rücksitzboxen von Schmidt und Kleinmetall, da werden so Unterlegkeile drunter gepackt, damit die Standfläche der Box gerade ist. (Hier zum Beispiel in der Galerie zu sehen: KLICK.) Vielleicht kann man sowas selbst basteln/zurechtschneiden?

    Und dann ne alte Decke zum Schutz der Ledersitze drüber, Box draufstellen und, wenn's irgendwie geht, die Box mit Spanngurten um die Rückenlehne der Rückbank verzurren. Ich weiß nicht, ob das bei dem Automodell geht, aber vielleicht einen Versuch wert? :smile:

    Oder sehe ich das vielleicht falsch? :???:

    Geht mir auch so und bin ich ganz deiner Meinung. :gut:

    RO ist (bzw. war, unsere Gruppe wurde ja jetzt ja leider komplett eingestellt :( : ) bei uns im Verein das "Sammelbecken" für ganz verschiedene Teams – Menschen mit Handicap; Hunde mit Handicap; Leute mit Prüfungsangst, die besonders die lockere Atmosphäre beim RO total schätzen; Leute, die schon Lust auf Beschäftigung haben, aber denen die Zeit/Ressourcen fehlt, um "ernsthaften" Sport zu machen, aber trotzdem gerne Ziele haben auf die sie hintrainieren und mal ein Turnier laufen mögen; etc. pp.

    Ich mag genau das am RO und finde diese Tendenz bei manchen Leuten zu "wir müssen aber ehrgeiziger sein und eine 'richtige' Sportart sein und verbissen um den Sieg kämpfen" (überspitzt gesagt ;) ) ein bisschen schade – RO ist als 'niedrigschwelliger Einstieg' für'n Sport doch super – und wer feststellt, dass er 'ernster' weiter oder zusätzlich was machen will, kann doch immer noch ins THS-, BGH-, Obedience-, was-auch-immer-Angebot reinschnuppern.

    Edit: Gegen 'ne kurze Einstiegsprüfung hätte ich aber trotzdem gar nichts einzuwenden. :smile: Bei uns sind schon Starter von außerhalb aufgeschlagen, die vorher privat trainiert hatten und allen Ernstes ein Turnier mit Flexi am Hund laufen wollten... :ugly: Für sowas - Einhaltung der Regeln noch mal kurz prüfen, gucken, ob der HH mit seinem Tierchen klarkommt, usw. – wäre ein kurzer Einstiegstest für "Turniertauglichkeit" gar nicht übel.

    Und mir ist dann natürlich auch direkt aufgefallen, dass die Mutterhündin ein blaues und ein braunes Auge hat und im Wurf auch normalfarbige Welpen sind.

    Wobei die Augenfarbe nicht unbedingt was mit dem Merle-Gen zu tun hat. Mein solid-Hund hat auch ein Auge, das zur Hälfte blau ist, und der ist einfach nur langweilig un-gemerlt am restlichen Körper. ;)

    Mich würde ja mal interessieren, wie der Deckrüde zu dem Wurf aussieht, der muss ja auch solid sein, aber soweit ich gesehen hab', wird der weder erwähnt noch mit Bild gezeigt. |)

    Und einen Gentest, inkl. der entsprechen Gesundheitsprüfung der Nachkommen wird es vermutlich nicht geben ...

    Hier (klick) auf der Mitte der Seite ungefähr schreiben sie, dass auf Merle (und Aussie-typische Krankheiten) getestet wird, soviel Bewusstsein scheint immerhin da zu sein. Also, Labrador mit Aussie zu mixen und auf Farbe und geile Vermarktbarkeit zu setzen ist trotzdem Blödsinn, versteh mich nicht falsch, aber wenigstens scheinen die Zuchthunde – oder sogar alle Welpen?, bin mir nicht sicher, wie die Formulierung gemeint ist – standardmäßig getestet zu werden. Immerhin etwas.

    Edit:

    Es ist so, wie in dem von Dir verlinkten Artikel von TA Beck beschrieben ...

    Psst, den Artikel hatte @Rotbunte verlinkt. ;) Vielleicht eine kleine Verwechslung, weil wir anscheinend gerade ein ähnliches Profilbild haben? :smile: