Beiträge von pardalisa

    Bei mir hat sich auch nicht so viel verändert: (Riesen-)Schnauzer hatte ich nie wirklich auf dem Schirm, aber ich linse mittlerweile sehr gerne hier im DF an den entsprechenden Ecken :herzen1: und wo ich früher gesagt hätte, dass ich Hunde mit Bart einfach nicht hübsch finde, hab' ich meine Meinung da deutlich geändert. (Selbst haben wollen würde ich immer noch keinen Schnauzer, aber ich verstehe die Begeisterung jetzt viel besser.)

    Und meine Liebe zu verschiedenen Windhundrassen hat sich offline entwickelt, streng genommen zählt die hier im Thread also nicht ;) , aber auch da – die Berichte von Haltern und die Fotos zu lesen und zu schauen macht schon Spaß und ist etwas, was durch das DF definitiv spannender für mich geworden ist.

    Wo ich dagegen noch das letzte Fünkchen Interesse verloren habe, sind Border Collies. |) Die hatte ich immer relativ neutral unter "ich mag viele Hütis und BC sind okay, aber das ist einfach nicht meine Rasse" abgespeichert; aber mittlerweile rangieren die bei mir auf der persönlichen "Anti-Beliebtheitsskala" noch vor der Klischee-Tutnix-Labratonne. ;)

    Wenn man den Hausputz „jetzt mal außen vor“ lassen soll, kann man das doch mit dem Scheren auch machen? Gibt Leute, die stört das nicht.

    Finde ich schwierig. Wenn ich meinen Hund nicht bürste, nichts schneide, nicht föhne, dann tut dem das nix. Ich pflege ihn zwar gerne und 'brauch' das bis zu einem gewissen Grad auch, damit ich mich wohlfühle (er darf halt auf's Sofa und ins Bett und ist ziemlich anhänglich = liegt viel mit Körperkontakt herum), aber dem Hund wär's egal, ob sein Langstockhaar in Büscheln ausfällt und wo das hinrieselt. |) Der filzt nicht und das Fell wächst auch nicht ins Unermessliche weiter. Wenn ich also alle persönlichen, rein menschlichen Sauberkeitsempfinden und Putzbedürfnisse rausrechne (die ja unabhängig von der Hunderasse im Haushalt sehr, sehr stark verschieden sein können...), dann ist der wirklich zwingend notwendige "Muss ich machen, weil's sonst Tierschutzrelevant wird"-Fellpflege-Aufwand hier gleich null.

    Wenn ich mit der gleichen Einstellung – "Fellpflege nur, wenn ich Lust drauf habe/es mich gerade in den Fingern juckt/der Hund gerade so niedlich und passend in Reichweite liegt, sonst eben nicht" – an die Haltung einer Schneid- oder Scherrasse rangehen würde, hätte ich innerhalb von wenigen Monaten eine jämmerlich leidende Filzkugel zu Hause sitzen. :/ Und da, genau in diesem 'Muss', seh' ich persönlich schon einen Unterschied bzgl. der "Pflegeleichtigkeit". Was ja nicht schlimm ist und auch kein Pudel-Bashing oder so sein soll!

    Edit: Insofern ist Scheren und Hausputz vielleicht für manche (nicht alle!) Hundehalter von der Zeit her vergleichbar, aber bei der Dringlichkeit – und damit bei den Auswirkungen auf "wie pflegeleicht ist die Rasse nicht für mich persönlich, sondern so im Durchschnitt?" – hinkt der Vergleich mMn dann doch. ;) Wie gesagt, ohne das irgendwie abwertend zu meinen!

    Eine kurze Frage dazwischen - wenn ich auf den Hund von einem Freund aufpasse - aber vergessen habe, mir die Hundesteuermarke übergeben zu lassen - wer muss dann letztlich evtl. zahlen, falls man kontrolliert wird?

    Kommt wahrscheinlich darauf an, wie das genau in der Satzung/Verordnung bei euch formuliert ist. Wenn da sowas steht wie "die Hundemarke ist mitzuführen", würde ich vermuten, dass ein Bußgeldbescheid erstmal auf dich ausgestellt wird, weil du ja in dem Moment der Kontrolle am anderen Ende der Leine warst und die Pflicht gehabt hättest, das Teil irgendwo an dir mitzuführen. ;)

    Wenn da sowas steht wie "die Steuermarke ist gut sichtbar am Halsband anzubringen" (ist bei uns so :roll: ), dann wäre das ja die Pflicht des Hundebesitzers gewesen, also vermutlich müsste der dann auch zahlen?

    Ist aber reine Spekulation meinerseits :ops: , wenn's einen wirklich interessiert, müsste man vermutlich mal beim OA anrufen.

    Wie vermeidet ihr denn verfilzte Stellen?

    Mein Aussierüde filzt zum Glück gar nicht - weiß aber nicht, ob das an meiner Pflege liegt oder an seiner Fellstruktur. |) Aber falls es hilft:

    Ich bin wirklich pingelig mit dem Ausbürsten von Unterwolle und stecke den Hund alle paar Monate mit Shampoo und anschließendem Kaltfönen in die Dusche, da kommt dann schon mal 'ne Menge raus. (Echt Wahnsinnn, was sich da auf einen Schlag für Berge von losen Haaren auftun... Gerade im Fellwechsel ist das genial.)

    Ansonsten hatte ich es bei meinem Seniorhund (auch ein Aussierüde, allerdings im Alter mit deutlich weicherem, längeren Fell) so gemacht, dass ich an der Rute, den Vorderbeinen, den Innenseiten der Oberschenkel und den "Hosen" hinten das Fell mit einer Effilierschere um ein paar Zentimeter gekürzt habe. Also nicht ratzekahl kurz, sondern nur ausgedünnt und "halbiert" - das hat aber schon enorm geholfen, das da nicht mehr so viel Krams drin hängen blieb. :smile:

    Festhalten UND Haare zurückhalten UND Dremeln kriege ich nicht hin.

    Wie das beim "echten" Dremel ist kann ich leider nicht sagen, ich hab' auch nur so ein günstiges Ding – aber zu dem Problem mit den eingewickelten Haaren: Ich hab' das beim Seniorhund letztes Jahr so gelöst, dass ich ihm ein altes Strumpfhosen-Ende über die Pfote gezogen habe. |) Kleines Loch reingepiekst, da kam die Kralle durch, und das Fell wurde vom Netzstoff zurückgehalten und konnte sich nicht mehr Spaghetti-mäßig aufwickeln. War super praktisch; vielleicht taugt das als "Erste-Hilfe-Tipp"? :smile:

    Wann ist für euch die Grenze erreicht?

    Meine persönliche, ästhetische "Wegklick-Grenze" ist ziemlich früh erreicht |) , weil ich unglaublich viele typische Hundefotografie-Motive einfach gähnend langweilig finde – Hund mit 'ner Mütze auf, Hund mit 'nem Schild in der Schnauze, Hund in Heide- oder Kirschblüte... :sleep: – das Ganze dann am besten noch in dieser weichgespülten Instagramfilter-Optik und ich klicke diesen austauschbaren Einheitsbrei schneller weg, als jemand "Werbung wegen Fotografen-Markierung" drankleistern kann. ;)

    Bin ich deswegen der Meinung, dass das dem Hund auf dem Bild irgendwie schadet? Nö. Solange das fotografierte Tier nicht in wirklich gefährliche Situationen gebracht wird (hab' mal ein Shooting gesehen, wo jemand Videoaufnahmen von freilaufenden Hunden in einem stillgelegten Krankenhaus mitten zwischen dem rostigen Restinventar, den Löchern im Boden des baufälligen Gebäudes und den ganzen Scherben gemacht hat – das fand ich daneben), kann ja jeder für sich entscheiden, was er schön findet und fotografisch festhalten möchte. :ka: Dem Hund werden die paar Sekunden stillsitzen in aller Regel ja nicht schaden.

    Womit hat das eigentlich was zu tun?
    Hunderasse? Herkunft?

    Ich glaub' auch, dass das ein bisschen eine Rasse-/Typsache ist.

    Unsere Hunde haben da bislang ziemlich unterschiedlich reagiert, was so Pflegekrams angeht: der Dackel fand Trimmen nicht gerade super, aber sobald er raushatte, dass es dafür hinterher eine Belohnung in Form von einem Stück Leberwurstbrot gibt, war das für ihn ein fairer Deal xD ; die Aussies haben/hatten genau das gleiche Grundvertrauen, das du auch beschreibst – so nach dem Motto "okay, wenn mein Mensch das macht, dann muss das wohl in Ordnung sein", gefolgt von entspanntem Abwarten, während man beliebig lange am Hund herumfusseln kann (der ältere kannte z.B. keinen Kaltfön, bis er zweistelliges Alter erreicht hat – und hatte dann trotzdem nie ein Problem damit, nach dem Baden mit dem Blower behandelt zu werden); und der Spitz war einfach nur kopflos-hysterisch bei allen Pflegedingen |) und musste mit ganz viel Fingerspitzengefühl und in kleinen Schritten behandelt werden, damit er sich nicht selbst in einen halben Herzinfarkt gekekst hat.

    Alle vier vom vernünftigen Züchter, alle von Anfang an bei uns nett und vorsichtig an Pflegemaßnahmen wie Krallen knipsen, Zecken ziehen, bürsten, etc. gewöhnt – und trotzdem sehr, sehr unterschiedliche Reaktionen und unterschiedlicher 'Aufwand'.

    Ich glaube jeder in der Praxis hat schon irgendwelche Tiere von dort mitgenommen, wenn die Besitzer sie nicht mehr wollten, halten konnten etc.

    Das ist bei unserem Tierarzt auch so. :smile: Einer der TÄ hat einen Golden Retriever, der in seiner vorherigen Familie "weg musste", seine Kollegin einen vollkupierten Dobermann aus einer Beschlagnahmung (die Praxis arbeitet mit dem Tierheim in der Nähe zusammen), und die dritte zwei Hütehund-Mischlinge aus einem "Ups, unsere Hündin hat Welpen bekommen – die müssen wir noch entsorgen..."-Wurf vom Bauernhof.

    In der Praxis laufen die (zum Glück) nicht alle herum; wenn sie überhaupt dabei sind, bleiben die in dem Zimmer hinter dem Empfangstresen, ohne Kontakt zu den "Kundenhunden". Ein oder mehrere Hunde, die da frei herumlaufen und den Patienten 'Hallo' sagen, wäre für mich auch echt ein Grund, nach einem anderen TA Ausschau zu halten – allein schon deswegen, weil ich ja nicht weiß, wer vorher am Tag schon mit irgendwas Ansteckendem bei seinem Tier da war, das dann auf dem Weg über den "Praxis-Hund" schön übertragen wird. :flucht:

    Ich habe kürzlich den CfdM entdeckt. Ein VDH angehöriger Zuchtverein für den Mops, welcher sich der Gesundheit der Rasse verschrieben hat (laut Website).

    Nun bin ich im Thema Mops so gar nicht drin und es ist auch keine Rasse welche für mich in Frage käme. Aber mich würde einfach mal interessieren ob jemand mit dem Verein Erfahrungen hat und wie es allgemein um den Mops bestellt ist? Also ist die Rasse dabei sich wieder zu bessern oder geht es immer noch so bergab?

    Ich kenne den Verein nicht und hab' mir jetzt nur mal stichprobenartig ein paar der Züchter, die dort eingetragen sind, angeguckt und geschaut, mit was für Elterntieren die züchten... :mute: Um's kurz zu machen: wenn das das Resultat ist, wenn jemand "auf Gesundheit achtet", dann sollte er dringend seine Augen untersuchen lassen. (Und aufhören, Hunde zu züchten. :( : )