Beiträge von pardalisa

    Aber ich fürchte den Besitzer trifft der Schlag wenn er fast 80 Euro für Shampoo und Spülung ausgeben soll.

    Gibts von anderen Firmen evtl. Vergleichbares?

    Mit anderen Firmen kenn ich mich leider nicht aus, aber wenn das Ezz Out gut funktioniert und ihr damit gute Erfahrungen gemacht habt :smile: – vielleicht kann sich der Besitzer mit ein, zwei anderen Hundehaltern zusammentun, gemeinsam die große Flasche bestellen und das Shampoo dann abfüllen und aufteilen?

    Gerade wenn die Hunde alt werden und unter der Hitze im Sommer leiden, was spricht denn dagegen, sie zu scheren und ihnen ihr Dasein ein bischen zu erleichtern?

    Wenn es für den Hund denn wirklich eine Erleichterung ist... Kommt auf den Typ und das Fell an.

    Ich hab' meinen Seniorhund – Aussie-Rüde, zu dem Zeitpunkt knapp 14 Jahre alt – letztes Jahr z.B. nicht abgeschoren (auch, wenn ich kurz drüber nachgedacht habe): Er hat es geliebt, stundenlang im Halbschatten, und phasenweise auch in der Sonne, herumzuliegen und sich einfach den Wind durchs Fell streichen zu lassen – das hätte ich mit ratzekurzem Fell wegen Sonnenbrandgefahr verbieten müssen; und er hatte weiche, flauschige Unterwolle – die wäre nach dem Scheren als erstes nachgewachsen und beim ersten kleinen Regenschauer komplett durchgeweicht, im Gegensatz zu dem festeren Deckhaar, das sowas abgehalten hat.

    Natürlich gab's da die ein oder andere Nachfrage, warum ich den armen, alten Hund denn nicht schere – aber er war ein gutes Beispiel dafür, dass es viele gute Gründe gegen Scheren von Stockhaar-Hunden gibt. (Gegen die Hitze halfen ihm Liegeplätze im Kühlen bzw. auf Fliesen, gründliches Ausbürsten der Unterwolle und Spaziergänge früh am Morgen oder spät am Abend viel mehr als es das Absäbeln des Fells getan hätte. Und so'n Hunde-Opi muss auch in der Mittagssonne nicht voll einsetzbar sein. ;) )

    Es ist echt blöd, dass das nicht einheitlich repellierend wirkt. :/

    Wir haben Glück: vor gut vier Wochen hat der Hund Bravecto bekommen, seitdem hatte er eine angebissene, winzige, tote Zecke – und sonst nichts. In den zwei Wochen vorher waren's eklige viele lebendig krabbelnde und 2-3 angebissene. :ugly: (Und das im Urlaub an der Nordsee – ich hätte wirklich nicht gedacht, dass da im März bei den niedrigen Temepraturen überhaupt irgendwas krabbelt. Sobald wir aus dem Urlaub zurück waren, gab's Bravecto und seitdem ist zum Glück Ruhe.)

    OT (sorry :ops: ), deshalb...

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    Deshalb ist mein Ansatz, dass ich Lucy in der positiven Erwartungshaltung lasse und Lucy die Menschen weiterhin ganz toll finden soll - aber sie soll sich trotzdem auf mich konzentrieren.

    Der Ansatz bzw. das Ziel, dass der Hund fremde Menschen generell ignorieren soll, ist aber dann ja ein bisschen anders - hat aber bestimmt auch seine Vorteile, deshalb hatte ich dazu nachgefragt.

    Yep, ich hab' da definitv einen anderen Ansatz – ich möchte z.B. nicht, dass mein Hund irgendeine Erwartungshaltung, weder positiv noch negativ, gegenüber fremden Menschen hat. Die sind halt einfach da und werden ignoriert (solange sie sich 'normal' verhalten ;) ). Ich finde es für mich und meinen Alltag deutlich entspannter, wenn der Hund von sich aus kein Interesse an fremden Leuten hat und ich mag da auch nicht ständig gegen rassetypische Tendenzen arbeiten und ihn permanent ausbremsen/umlenken/den Daumen drauf haben, damit er nicht Gott und die Welt begrüßen geht, überspitzt gesagt. ;) Mir ist das schon ziemlich wichtig, deshalb wohnt hier auch ein Hund einer Rasse, bei der "Reserviertheit gegenüber Fremden" groß geschrieben wird und Teil des Zuchtziels ist.

    Unter anderen Umständen, in einem anderen Alltag kann so ein 'Freu-Hund', der Menschen grundsätzlich erstmal toll findet, natürlich auch praktisch sein – keine Frage. :smile: Aber wenn man das nicht gebrauchen kann/nicht den Hund hat, der das super findet, gibt's schon eine ganze Handvoll guter Gründe, warum man nur sehr eingeschränkt – oder eben gar nicht – Kontakt zwischen seinem eigenen Hund und völlig fremden Leuten zulässt.

    Gibt es bei euch einen speziellen Hintergrund, warum ihr Kontakt mit fremden Menschen generell verbietet bzw. zumindest stark einschränkt?

    Ich hab' zum Glück einen Hund, der von sich aus eher desinteressiert an fremden Leuten ist, aber auch da hab' ich da ganz genau ein Auge drauf, wer den anfassen darf bzw. zu wem er Kontakt aufnimmt. Fremde (Klein-)Kinder lasse ich an ihn z.B. grundsätzlich gar nicht ran, ältere Menschen, die wackelig auf den Beinen sind, auch eher nicht.

    In Zeiten von Hundegesetzen, wo "gefahrdrohendes Anspringen" des Hundes ausreicht, um u.U. eine Einordnung als gefährlicher Hund (mit MK und Leinenzwang) zu bekommen, geh' ich da kein Risiko ein. Mein Hund kann noch so nett sein – wenn der einem Kleinkind beim Streicheln einen Schubs mit dem Kopf verpasst und das Kind doof fällt, die Eltern Terz machen, hab' ich – und mein Hund – ein großes Problem. Und da ich den Leute ja leider nur vor den Kopf gucken kann, ob die vernünftig sind und Ahnung vom Umgang mit Tieren haben, wird Kontakt hier eben nur eingeschränkt zugelassen.

    Hier im Thread geht's ja um einen Labrador, die, was die Kontaktaufnahme angeht, ja gerne noch mal ein bisschen... überschwänglicher sind ;) – da finde ich es erst recht wichtig, dem Hund rechtzeitig zu vermitteln, dass nicht alle Menschen begrüßt werden müssen – und ich find's super, dass die TE das so früh schon im Blick hat! :gut:

    Ich merk ja auch das sie das sehr beruhigt und ich mag das ja auch. Nur mag ich das ja nicht auf Dauer machen.

    Dann lass sie doch einfach mit im Bett schlafen am Anfang und schau später, ob und wie du daran etwas ändern willst. :smile: Neun Wochen ist noch so jung und sie war bisher immer mit Mutter und Geschwistern zusammen, da fehlt ihr der Körperkontakt als Beruhigung zum Einschlafen vermutlich einfach.

    Mein erster Rüde hat als Welpe mit im Bett geschlafen und später, als er erwachsen wurde, war ihm das zu warm, also ist er von allein "ausgezogen" in sein Körbchen – kann also gut sein, dass du da später gar nicht weiter drüber nachdenken musst. Aber für die Welpenzeit würde ich das nicht so eng sehen.

    Nutz mal die Suchfunktion hier im Forum, da findest du eine Menge Austausch zum Thema Doodle... :smile:

    (Warum man bewusst unterstützen möchte, dass Welpen produziert werden, die Gefahr laufen, das fröhliche, agile Temperament des Pudels und die körperliche Schwerfälligkeit und kurze Lebenserwartung des Berners zu erben, ist mir zwar ein Rätsel, aber vielleicht helfen dir die Infos hier im Forum da ja weiter, um darüber noch ein bisschen nachzudenken.)

    Danke für die Links und die Erklärungen, @just2dun und @dragonwog. Da werd' ich mich mal ein bisschen vertiefen, um das Argument mit den Langzeitfolgen besser zu verstehen (oder auch nicht ;) ).

    Was mich persönlich wundert, ist dieses Beharren auf "Gift"... die Wirkstoffe sind ja recht selektiv.

    Esst ihr alle keine Bitterschokolade?

    Bei sowas hab' ich es im Bekanntenkreis aufgegeben, noch irgendwie nach Sinn und Hintergedanken zu fragen :muede: – da gibt's allen Ernstes Leute, die "böse, giftige" Anti-Zeckenmittel vom TA verteufeln, aber ohne zu zucken Knoblauch und Schwarzkümmelöl in ihr Tier packen... Ist jetzt nicht das Schlauste, was man in einen Hund füllen kann :fear: , aber hey, klingt so viel schön "natürlicher".

    Zum Markieren im eigenen Garten kann ich nix sagen, da herrscht bei uns eine ziemliche laissez-fair Einstellung :ops: , aber zum Markieren an der kurzen Leine:

    Ich hab' das für die beiden Rüden, die hier leb(t)en, deutlich unterschieden – kurze Leine und Halsband hieß "zügig mitkommen, wir wollen nur schnell von A nach B, markieren ist verboten"; Geschirr und längere Leine hieß "normales Schlender-Gassi mit schnüffeln, markieren, etc.". Die Unterscheidung mit Halsband und Geschirr zusätzlich fand ich für den Hund einfacher zu verstehen als 'nur' die Leinenlänge (funktioniert bei schlauen Hunden vermutlich auch, aber ich hab' hier ein Exemplar, das manchmal... Hilfe beim Denken braucht, um es nett auszudrücken |) ).

    Für die Variante mit Halsband und kurzer Leine hab' ich ein "Weiter"-Kommando aufgebaut, d.h. wenn der Hund zum Markieren langsamer werden wollte, gab's ein kurzes, leises Schnalzen, ich bin ein bisschen schneller gegangen und sobald der Hund aufgeschlossen hat -> Lob & ev. Keks. Nach kurzer Zeit hatten sie das so verinnerlicht, dass an der kurzen Leine nur mitgelaufen wird, dass keine Markier-Versuche mehr unternommen wurden. :smile: Ich nutz das nur für sehr kurze Strecken und sehr unregelmäßig, aber hier funktioniert's so tadellos.

    Weil Bravecto noch nicht lange genug auf dem Markt ist.

    Was ist denn "lange genug" in dem Kontext? Oder anders gefragt: Ab wann würde denn jemand, der sich über Langzeitfolgen Gedanken macht, sagen "okay, das gibt's jetzt lange genug, jetzt trau ich mich da auch mal ran"?

    Edit: Und heißt "Langzeitstudien" dann, dass man gerne eine wirklich wissenschaftlich aufgebaute Studie hätte – oder dass einfach Erfahrungswerte von anderen Hundehaltern gemeint sind, die das in der Zeit gegeben haben? Das sind ja schon zwei ziemlich unterschiedliche Dinge.