Beiträge von pardalisa

    Jacey

    Das ist die Größe 4 von Schmidt – also BTH 49 x 90 x 63 cm – und es fährt ein Aussierüde darin mit (allerdings nicht die knochstarke Plüschmonster-Variante, sondern eher die sportliche/'halbes Hemdchen'-Version ;); er hat ca. 22kg und 55cm Schulterhöhe).

    Anschnallen auf der Rückbank wollte ich auch nicht, zum einen hätte ich da Sorge, dass das Material bei einem Hund in der Größe eh nicht hält (die Tests zu Geschirren und Anschnallern sind ja in der Hinsicht auch ziemlich deutlich negativ), zum anderen bin ich mir nicht sicher, ob er Rettungskräfte an mich ranlassen würde, wenn ich im Falle eines Unfalls bewusstlos und/oder verletzt im Gurt hängen würde – und da ich schon gerne Erste Hilfe hätte ;), ohne dass sich die Sanitäter Sorgen um einen fuchsteufelswütenden Hund machen müssen, passt das mit der Box bei uns prima so.

    Daneben sitzen geht bei der Größe allerdings nicht, die Box braucht fast die komplette Rückbank. Wie das bei den anderen Größen ist, weiß ich nicht, aber im Zweifelsfall beim Hersteller einfach mal nachfragen. :smile: Ich fand die sehr nett am Telefon. Da ich nur sehr, sehr selten einen Sitzplatz auf der Rückbank brauche, werd ich's so machen, dass ich 2/3 der Rückbank in den Fällen umklappe, die Box um 90° drehe und mit Spanngurten fixiere, dann ist auf der Rückbank ein Sitzplatz frei.

    Edit: Jetzt ist mein Roomster natürlich auch kein besonders großes Auto und steht quasi auf Kleinwagen-Unterbau ;) – kann also gut sein, dass in einem breiteren Auto da selbst bei der Boxgröße noch Platz zum Sitzen daneben wäre...

    Solange die Hunde Auslauf bekommen und nicht offensichtlich verwahrlost/tiermedizinisch unterversorgt sind, wird da keine offizielle Stelle an der Haltung was auszusetzen haben oder irgendwas unternehmen. (Und der 'klassische' Tierschutz, d.h. ein Verein aus Privatpersonen bestehend, hat da – zum Glück – eh keine Befugnisse: Wenn überhaupt, wäre das ein Fall für's Ordnungs- oder Veterinäramt. Da es aber meines Wissens nach auch keine Wohnungs-Mindestgröße für Mehrhundehaltung gibt, ist eh fraglich, inwiefern das sinnvoll ist, da an der Haltung durch "Druck von außen" was ändern zu wollen: Wenn die Hunde im Hause für Unruhe sorgen, ist das Sache der Nachbarn/Hausverwaltung, da tätig zu werden. Ansonsten sind 70qm für vier Kleinsthunde – artgerechte Bewegung und Beschäftigung mal vorausgesetzt ;) – doch überhaupt nicht zu beanstanden? :???:)

    Was die Begegnungen draußen angeht: Ist dein Hund der auf deinem Profilfoto? :smile: Der schaut ja handlich aus ;); dann würde ich mir den, wenn die vier freilaufenden Hunde auf euch zugerast kommen, einfach auf den Arm nehmen und den Mini-Pöblern eine Dusche aus einer mitgebrachten Wasserflasche verpassen. Wenn mit der Frau kein vernünftiges Gespräch möglich ist, dass sie ihre Hunde bitte nicht so auf euch zurennen lassen soll, bringst du so wenigstens ihre Hunde dazu, um dich und deinen Hund einen Bogen zu machen.

    Ich hab' mein Auto und die Hundeunterbringung endlich mal umgebaut und bin echt zufrieden jetzt – ich schmeiß mal einen Vorher-Nachher-Vergleich ein. :smile:

    Externer Inhalt live.staticflickr.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Vorher: Doppelbox mit herausnehmbarer Trennwand (Maßanfertigung für einen Skoda Roomster). War mit zwei Hunden super praktisch und hat jahrelang gute Dienste getan. Seit der Opi gestorben ist, hab' ich sein leeres Boxenabteil für Gepäck und Zubehör genutzt, aber so richtig glücklich war ich damit nicht – zum einen war das andere Abteil für den 'hinterbliebenen' Hund etwas zu groß, zum anderen mag ich auch einfach nicht jeden Tag auf die leere Hälfte schauen. :( : Und Platzverschwendung war's mit der großen Box und nur einem Hund obendrein. Deshalb jetzt...

    Externer Inhalt live.staticflickr.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Nachher: Rücksitzbox in Standard-Größe (immernoch im Roomster; auf dem Bild noch nicht optimal verzurrt, sondern nur kurz ins Auto gestellt). Der Kofferraum ist frei für Gepäck und es beruhigt mich, dass der Hund jetzt nicht mehr hinten direkt hinter der Heckklappe sitzt, wo er bei einem Auffahrunfall (wir fahren viel Kurzstrecke im Stadtverkehr) als erstes was abbekommen würde. Was außerdem wirklich praktisch ist: Ich kann die Box locker alleine in ein anderes Auto heben und sie ist nicht fahrzeugspezifisch – mein Auto ist ja schon älter, da wollte ich nicht wieder in eine Maßanfertigung investieren; wer weiß, wie lange die Karre noch hält |) –, und ich kann mit zwei Handgriffen die Rücksitze umklappen und die Box um 90° drehen, sodass ich daneben auch gut mal 'ne Nacht im Auto schlafen kann, wenn nötig nach langen Wanderungen, bei Seminaren oder so.

    Das Fell von Ares ist auch robust, der weicht nicht durch bis auf die Haut und friert auch nicht.


    Und dennoch gibt es Situationen, in denen er Mantel trägt.

    Ich weiß nicht, ob sich das auch auf meinen Beitrag bezog, aber falls ja – klar, in solchen Situationen kann's absolut praktisch sein, wenn der Hund einen Mantel trägt. :smile: Ich schmeiß meinem z.B. auch einen Bademantel über, wenn ich ihn bei Nieselregen mit ins Büro nehme, damit er sich da nicht groß schüttelt oder so.

    Was ich hauptsächlich damit meinte (und vielleicht etwas verständlicher hätte schreiben können :ops:), ist, dass mir 'Robustheit' des Hundefells insoweit wichtig ist, dass der Hund nicht von sich aus unbedingt häufiger einen Mantel zwingend braucht, um überhaupt spazieren gehen zu können. Dass es trotzdem Situationen geben, in denen es bequemer und praktischer ist, wenn der Hund einen trägt – klar :smile:, kein Ding, mach ich auch so. Aber ich mag ungern darauf angewiesen sein, wenn's sich vermeiden lässt.

    (Ich wollte damit nicht sagen, dass ich grundsätzlich manteltragende Hunde für nicht-robuste, zarte Pflänzchen halte, die kein Wasser abkönnen und verhätschelt werden oder so, falls das so angekommen ist. :ops:;) Ich find' nur Hundeklamotten beispielsweise auf langen Wanderungen eher nervig und umständlich und freu mich, dass mein Hund (aktuell) ohne Winter- oder Regenmantel und Co. gut zufrieden ist.)

    Ich finde Klamotten am Hund eher nervig und bin ganz froh, dass meiner mit seinem Stockhaar echt robust ist und nicht regelmäßig was anzuziehen braucht – aber wenn der Hund wegen Alter, Krankheit oder sonstigem einen Mantel/Pulli/etc. benötigt, bekommt er natürlich auch einen. :smile:

    Das war beim Opi z.B. so: 12 Jahre lang kam der prima klar, war immer schön warm und trocken unter seinem Deckhaar und war selbst bei Schnee glücklich und gerne draußen; dann wurde das Fell im Alter weicher und er wäre bei Pladderregen selbst auf kleinsten Spaziergängen schnell durchgeweicht und hätte bei Kälte gefroren, also hat er einen gefütterten, wasserdichten Mantel bekommen, den er auch wirklich gerne getragen hat.

    ('Robustheit' bzw. Fellqualität ist für mich aber tatsächlich eins der Kritierien bei der Rassewahl – nicht das wichtigste, aber schon relevant. Ein Hund, bei dem von Anfang an klar ist, dass der selbst im fitten, gesunden Zustand und "in den besten Jahren" regelmäßig Kleidung braucht, weil er z.B. gar keine Unterwolle hat, würde hier eher nicht einziehen.)

    Ich suche einen Border Collie - Golden Retriever Mischling.

    Kennt jemand von Euch Züchter oder seriöse Privatpersonen, die regelmäßige Würfe erwarten?

    Leute, die zwei dermaßen nicht zusammenpassende Rassen bewusst miteinander kreuzen, sind Vermehrer, die entweder absolut keine Ahnung haben, was sie da tun, oder denen es bloß um's Geld geht. Da wirst du niemanden finden, der seriös ist.

    Sicher soll es auf jeden Fall sein.

    Dann würde ich das mit dem Geschirr im Auto auf jeden Fall noch mal überdenken...

    Nicht bös' gemeint, aber gerade bei einem großen Hund kann das ziemlich riskant werden. Wenn ich mal kurz aus dem Stiftung-Warentest-Bericht von 2018 zitieren darf:

    "Alle sechs geprüften Geschirre erwiesen sich im Crashtest und bei den Fahrmanövern jedoch als unsicher. Vier fallen durch. Beim Crashtest rissen die Geschirre von Hunter, Trixie, Julius und Karlie. Der Hunde-Dummy schoss ungebremst nach vorn. Im Falle eines Unfalls besteht ein sehr hohes Verletzungsrisiko für Hund und Passagiere. Zwei sind ausreichend. Die Geschirre von Kurgo und Kleinmetall hielten der Belastung zwar stand, allerdings ist ihr Gurt so lang, dass der Hund beim Aufprall gegen den Vordersitz schleudert." (Quelle: Stiftung Warentest 02/2018)

    Gerade bei einem großen Hund würde ich da im Interesse aller auf eine stabile Box setzen.

    Gibt es bei Deinen Tipps pardalisa noch etwas genauere Angaben?

    Bin gerade mit dem Handy im Forum, aber ich kann heute Abend vom Laptop aus gerne noch mal gucken. :smile: So grundsätzlich hab' ich aber gute Erfahrungen damit gemacht, einfach bei GoogleMaps oder so zu gucken, wo kleine Parkplätze am Dorfrand sind (Geheimtipp ;) – nach Sportanlagen gucken!), da zu parken und mit 'ner Offline-Karte auf dem Handy einfach mal loszulaufen.

    Der Deister ist sonst auch noch echt schön und unter der Woche ziemlich 'leer' was andere Hundehalter angeht – dafür aber wildreich, da kann's schon passieren, dass einem die Rehe quasi direkt vor die Füße hüpfen. |)

    ... aber er kriegt die Schnute nicht weit genug auf um die Hauer zu benutzen. Wir wollten bewusst keinen Maulkorb (meine Frau wg. der Optik & ich damit er eben die Schnute schon noch auf kriegt).

    Bei einem Hund, der einen Maulkorb nicht nur ganz kurz für einen Tierarzt-Besuch oder so trägt, sondern länger damit unterwegs ist, ist es enorm wichtig, dass er das Maul richtig weit aufmachen kann zum Hecheln und Trinken – gerade, wenn du in Südspanien unterwegs bist! Die Optik und Meinung anderer Leute ist da sowas von zweitrangig...

    Schau mal auf der Facebook-Seite von "chic & scharf" oder "Aktion Maulkorb drauf" (man muss kein FB-Konto haben, um das sehen zu können, ist öffentlich einsehbar), da sieht man an vielen Beispielen wie so ein Maulkorb richtig sitzen sollte.

    Da meine Frau nicht die Zeit hat sich seiner anzunehmen, werde wir ihn wohl schweren Herzens wieder abgeben.

    Wenn ein Trainer nicht möglich ist und die Zeit fehlt, ist das sicher die beste Entscheidung. (Und falls ihr irgendwann wieder einen Hund wollt, würde ich dringend empfehlen, unbedingt einen ohne rassetypische Neigung zur Ressourcen-Verwaltung und ohne Schutz- und Wachtrieb zu nehmen.)